Sonntag, 10. Dezember 2017

OMG! Modern Talking?

Meine Fresse, bin ich jetzt erschrocken. Jeweils Ende Jahr poste ich seit ein paar Jahren hier im Blog meine Jahrescharts der meistgespielten Interpreten. Da ich ausser im Auto ausschliesslich über Spotify Musik höre und das von last.fm scrobbeln lasse, lassen sich prima Statistiken zu meinem Musikkonsum machen.

Ein Blick auf die All Time-Charts, also die seit 2006 (da begann ich mit last.fm zu scrobbeln) am meisten gespielten Interpreten, hat mich fast zu Tode erschreckt.

Klar, dass da in der Liste mit in meinem Fall fast 7'500 Interpreten auch viel Schrott ist, liegt in der Natur der Sache. Auch ich als eingefleischter Hardrock-Fan höre manchmal die Musik, die mich an meine Kinder- und Jugendjahre erinnert. Ich mag Abba, Ace of Base, Pur, das ganze 80er Zeugs und manchmal höre ich mir sogar die Charts an. Und wer meinen Jahrgang hat, der kam als Kind unmöglich um Sänger und Gruppen aus der Stock, Aitken Waterman-Produktion (Rick Astley, Kylie Minogue, Mel & Kim, etc.). Und eben auch nicht um Modern Talking. Ich meine, welches Kind hört schon nicht die zu seiner Zeit aktuelle Musik.

So weit, so gut. Im 2006 war ich aber nicht mehr Kind. Und von 2006 bis heute habe ich laut last.fm mindestens 536 Mal Modern Talking-Songs gehört. Ganz lässt sich sowas kaum verhindern. Es genügt schliesslich eine 80er Playlist zu hören und schon hat man was auf der last.fm-Liste, das man da lieber nicht hätte. Aber über 500 Mal? Ne.



Donnerstag, 7. Dezember 2017

Taylor Swift ohne Spotifiy. Oder doch nicht?

Ich glaube, es war 2014 als Taylor Swift mit viel (zu viel) Tamtam und Medienaufmerksamkeit verkünden liess, dass sie ihre Kunst Musik ab sofort nicht mehr auf Streamingportalen zur Verfügung stelle. Das hat mich damals schon nicht wirklich interessiert.

Jetzt hat Frau Schwalbe (das soll Swift u.a. heissen) sich offenbar doch umentschieden. Jedenfalls springt sie mich beim heutigen Start von Spotify gleich an. Nein, nicht Frau Swift persönlich, nur ihr Banner.


Und tatsächlich, da sind etliche Alben von Taylor wieder auf Spotify. Ob's alle sind weiss ich nicht, weil ich das Zeug nicht kenne. Konnte mich ja schliesslich drei Jahre nicht mit ihr auseinandersetzen, weil sie nicht auf Spotify war.


Mittwoch, 19. Juli 2017

Kein Grund für Quellensteuer? Doch!

Dass die Steuern direkt bei der Lohnzahlung in Abzug gebracht werden sollen, wird immer mal wieder diskutiert. Zur Zeit grad ein wenig heisser als auch schon. In der aktuellen Ausgabe der Creditreform schreibt Raoul Egeli, deren Präsident, dass eine solche Form der Quellensteuer die Steuerbehörde gegenüber privaten Gläubigern privilegiere. Womit er natürlich recht hat.

Egeli schreibt aber in diesem Zusammenhang, dass es keinen Grund gebe, die Steuerbehörde bevorzugt zu behandeln gegenüber anderen Gläubigern aus der Privatwirtschaft. Begründen tut er das einerseits damit, dass es einem Entzug von Eigenverantwortung gleichkäme, andererseits mit dem Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, das Steuerschulden gleich den Schulden bei Privatpersonen drittklassig einstuft.

Wenn das tatsächlich gesetzlich verankert ist, müsste natürlich eine Anpassung eben dieses Gesetzes erfolgen, ehe eine Quellensteuer umgesetzt würde. Darüber hinaus teile ich die Meinung von Herrn Egeli aber überhaupt nicht. Es gibt sehr wohl Gründe, die Steuerbehörde bevorzugt zu behandeln. Es gibt sogar ein paar Millionen gute Gründe, und die heissen "Steuerzahler".

Dass Menschen, die nicht mit Geld umgehen können und sich über ihre Verhältnisse hinaus Dinge gönnen und deshalb an der Steuerrechnung scheitern, ist ein Affront gegen alle Schweizer Haushalte, die ihr Budget im Griff haben und pünktlich ihre Steuern zahlen. Denn die sind es letztlich auch, die diese Ausfälle langfristig begleichen müssen.

Montag, 17. Juli 2017

Noteslate: Never ending story

Sechs Jahre ist es her, seit ein paar bislang unbekannte Jungs ein cooles Handwriting-Gadget vorgestellt haben, das den Notizblock locker hätte ersetzen können. Doch dann kam es zu Verzögerungen, die nie so richtig begründet wurden Zwei Jahre später blieben fast sämtliche Mails und Facebook-Einträge auf der Noteslate-Seite unbeantwortet. Für mich war Noteslate damit begraben.