Freitag, 22. Juni 2018

Der elektronische Notizblock



Ich mag' es, meine Notizen von Hand zu schreiben und verwende seit Jahren Notizbücher. Allerdings bin ich auch ein bisschen Nerd, darum hat mich vor mittlerweile (sage und schreibe) sieben Jahren das Noteslate mächtig fasziniert.

Leider kann man heute sagen, dass es das Noteslate nicht mal zu einer Totgeburt geschafft hat. Das Ding ist stattdessen schlicht einfach nie auf den Markt gekommen und befand sich jahrelang im Preorder-Status.

Ob diejenigen, die anfänglich ihr Geld geschickt haben, das auf Wunsch auch wieder zurückbekommen, oder ob sich das Ganze schon fast zu einer Art Betrugsfall entwickelt hat, weiss ich nicht. Ich hab' das Ding irgendwann einfach nicht mehr beachtet und langsam, aber sicher aus dem Gedächtnis gelöscht.


Vor einigen Monaten dann ein kleines Aha-Erlebnis: Plötzlich tauchte Werbung eines Tablets namens reMarkable in meinen Feeds auf. Sofort wurden natürlich Assoziationen zu Noteslate geweckt. Sind das die gleichen Spassvögel, die den Scheiss nochmals abziehen?

Und kürzlich dann das grosse Aha-Erlebnis: Da setzt sich ein Gesprächspartner mir gegenüber hin und packt... ein reMarkable-Notepad aus. Wow! Das Ding gibt's, es sieht genau so aus wie in der Werbung. Und vor allem: Es funktioniert.

Eigentlich interessierte mich bei diesem Produkt nur Eines: Kann man damit wirklich angenehm schreiben, ohne grosse Verzögerung und so, dass man die Schrift später noch lesen kann? Ja, kann man. Definitiv.

Jetzt, wo ich weiss, das Ding existiert, habe ich mir gleich eines ersteigert. In wenigen Tagen weiss ich mehr und schreibe vermutlich auch darüber.






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