Samstag, 30. Dezember 2017

So schafft jeder den Zauberwürfel

Ein paar freie Tage und ein Ziel vor Augen, eine gute Ausgangslage, um etwas Neues zu lernen. Ich kann mittlerweile tatsächlich den Zauberwürfel (auch Rubik's Cube genannt) auswendig - also ohne Spick - lösen. Und das auch innert nützlicher Frist, in neun von zehn Fällen unter fünf Minuten. Eine respektable Leistung, wie ich meine.

Die gute Nachricht für dich (falls du den Zauberwürfel noch nicht lösen kannst): Wenn ich es schaffe, dann schafft es jede und jeder. :-)

Aber wie? In meinem letzten Post habe ich bereits geschrieben, dass YouTube zwar voller sogenannter Tutorials zum Zauberwürfel ist, mir persönlich aber keiner der Clips wirklich auf die Sprünge half.

Irgendwann bin ich bei der weiteren Suche auf die Webseite von Stefan Pochmann gestossen. Der Deutsche trat im November 2011 in "Wetten, dass..." auf und löste einen Zauberwürfel blind unter Wasser. Das Video dazu gibt's am Ende dieses Textes.


Freitag, 29. Dezember 2017

20min-Peinlichkeit

Ich bin tendenziell eher NoBillag-Befürworter. Und ich bin Gratis-Medien-Lesender. Eigentlich. so langsam (aber sicher) merke ich, dass sich bezüglich dieser beiden Punkte meine Meinung klammheimlich am ändern ist.

Wer hierzulande Gratis-Zeitung konsumiert, landet unweigerlich bei 20min. Und auch wenn man da bereits beim Überfliegen der Schlagzeilen einigermassen weiss, wo was gerade läuft bzw. gelaufen ist: Das Frustpotenzial dieser Zeitung ist gewaltig.

Hat man auch nur minimale Erwartungen an journalistische Leistung oder Recherche, wird man durchs Band enttäuscht. Die gehaltvollsten Meldungen stammen von Depeschenagenturen, der Rest hat inhaltlich das Niveau einer besseren Schülerzeitung.

Gerade eben auf 20min reingesurft, springt einen ein Artikel an prominentester Position (offenbar das Wichtigste des Tages) an, der sich über Top Secret auslässt, die Sendung mit Roman Kirchsperger. Peinlichkeiten soll es da gegeben haben, weil eine Frage in der Quizsendung sich auf Brustumfänge von CH-Models bezog.


Donnerstag, 21. Dezember 2017

RAV-Shitstorm

Das Pendler-Papierblog 20min hat heute einen Artikel veröffentlicht, wonach jeder Vierte mit dem RAV (Regionale Arbeitsvermittlung) unzufrieden sei. Mit zahlreichen (angeblichen) Aussagen der Leserschaft wird die mutmassliche schlechte Qualität des RAV unterstrichen.

Eigentlich sagt der Artikel nicht mehr aus, als in diesen zwei Sätzen steht. Nun ist es ja nicht so, dass wir von 20min übermässig mehr Qualität gewohnt sind. Und es ist auch überhaupt nicht so, dass ich die meisten Artikel ok finde, nur weil ich hier nicht drüber schreibe (manchmal vermisse ich das Pendlerblog, wer kann sich noch erinnern?). Aber manchmal juckt's mich einfach und ich muss einen Kommentar loswerden.

Dafür nutze ich logischerweise nicht die Kommentarfunktion von 20min, was denen ja nur noch mehr Aufmerksamkeit schenken würde. Für solche Zwecke habe ich mein Blog. :-)


Mittwoch, 20. Dezember 2017

Rubik's Cube: Eine neue Herausforderung für mich?!

Der Zauberwürfel heisst im Original Rubik's Cube und ist von einem gleichnamigen ungarischen Ingenieur erfunden worden. Das war 1974, also zwei Jahre nach meiner Geburt. Ich weiss nicht mehr, wann ich meinen Zauberwürfel bekam, aber da das Spielzeug anfangs 80er besonders berühmt wurde, dürfte ich zwischen acht und zehn Jahre alt gewesen sein.

Natürlich hatte ich keinen Plan, wie man das Würfelrätsel löst. Und Internet gab es damals noch nicht, geschweige denn YouTube. Entsprechend habe ich mich nicht getraut, die Steine wirklich durcheinander zu bringen. Viel mehr "mischte" ich den Würfel nach einem festen (und ziemlich simplen) Schema. Wenn ich den Würfel danach wieder gleich in den Händen gehalten habe und das Schema rückwärts durch bin, hat sich alles wie von selbst wieder gelöst. Das war natürlich keine Leistung, aber ich war irgendwie trotzdem stolz.

Dann kam unweigerlich der Moment, wo sich der Würfel nicht mehr korrekt löste, egal wie lange ich das simple Schema durchexerzierte. Ich musste versehentlich den Würfel falsch gehalten haben. Oder jemand hat daran gedreht ohne mein Wissen. Ich glaube, ich musste damals beinahe weinen. Mir war völlig klar: Den bringst du niemals wieder hin. Ende, aus, vorbei. Und jetzt kommt's ...

Ich war so verzweifelt, dass ich die Farbkleber auf den Steinen löste und am richtigen Ort aufklebte. Klar, die Sticker sind nicht dafür gedacht, dass man sie entfernt und wieder aufklebt. Sie zerrissen beim Ablösen und klebten danach nicht mehr richtig. Mein Würfel sah Scheisse aus.


Sonntag, 10. Dezember 2017

OMG! Modern Talking?

Meine Fresse, bin ich jetzt erschrocken. Jeweils Ende Jahr poste ich seit ein paar Jahren hier im Blog meine Jahrescharts der meistgespielten Interpreten. Da ich ausser im Auto ausschliesslich über Spotify Musik höre und das von last.fm scrobbeln lasse, lassen sich prima Statistiken zu meinem Musikkonsum machen.

Ein Blick auf die All Time-Charts, also die seit 2006 (da begann ich mit last.fm zu scrobbeln) am meisten gespielten Interpreten, hat mich fast zu Tode erschreckt.

Klar, dass da in der Liste mit in meinem Fall fast 7'500 Interpreten auch viel Schrott ist, liegt in der Natur der Sache. Auch ich als eingefleischter Hardrock-Fan höre manchmal die Musik, die mich an meine Kinder- und Jugendjahre erinnert. Ich mag Abba, Ace of Base, Pur, das ganze 80er Zeugs und manchmal höre ich mir sogar die Charts an. Und wer meinen Jahrgang hat, der kam als Kind unmöglich um Sänger und Gruppen aus der Stock, Aitken Waterman-Produktion (Rick Astley, Kylie Minogue, Mel & Kim, etc.). Und eben auch nicht um Modern Talking. Ich meine, welches Kind hört schon nicht die zu seiner Zeit aktuelle Musik.

So weit, so gut. Im 2006 war ich aber nicht mehr Kind. Und von 2006 bis heute habe ich laut last.fm mindestens 536 Mal Modern Talking-Songs gehört. Ganz lässt sich sowas kaum verhindern. Es genügt schliesslich eine 80er Playlist zu hören und schon hat man was auf der last.fm-Liste, das man da lieber nicht hätte. Aber über 500 Mal? Ne.



Donnerstag, 7. Dezember 2017

Taylor Swift ohne Spotify. Oder doch nicht?

Ich glaube, es war 2014 als Taylor Swift mit viel (zu viel) Tamtam und Medienaufmerksamkeit verkünden liess, dass sie ihre Kunst Musik ab sofort nicht mehr auf Streamingportalen zur Verfügung stelle. Das hat mich damals schon nicht wirklich interessiert.

Jetzt hat Frau Schwalbe (das soll Swift u.a. heissen) sich offenbar doch umentschieden. Jedenfalls springt sie mich beim heutigen Start von Spotify gleich an. Nein, nicht Frau Swift persönlich, nur ihr Banner.


Und tatsächlich, da sind etliche Alben von Taylor wieder auf Spotify. Ob's alle sind weiss ich nicht, weil ich das Zeug nicht kenne. Konnte mich ja schliesslich drei Jahre nicht mit ihr auseinandersetzen, weil sie nicht auf Spotify war.