Donnerstag, 30. Juni 2016

Gülle ohne Ende

Ich habe mein Büro gewechselt, sitze nun näher an der Strasse. Da fällt mir natürlich auch der Verkehrslärm mehr auf. Was mir an eben diesem Verkehrslärm aber besonders auffällt: Am lautesten (und damit störendsten) sind mit grossem Abstand die Traktoren der Landwirte.

Wenn man weiss, dass die Landwirtschaft massgeblich am Schadstoffausstoss dieses Planeten beteiligt ist und gleichzeitig die lautesten Verkehrsteilnehmer stellt, wirft das schon Fragen auf, wie ich meine. Könnten ein paar der Subventionsmilliarden nicht mal zweckgebunden eingesetzt werden für die Entwicklung von schadstoffarmen und vor allem leisen Traktormotoren?

Übrigens: Dass mir der Traktorenlärm überhaupt so deutlich auffiel, liegt daran, dass eben nicht einer pro Tag hier durchs Industrieviertel fährt. Es sind auch nicht zwei oder drei, nein, es sind derart viele mit Jauchefass (Gülle!) behängte Traktoren, dass ich schon langsam daran zweifle, dass die Bauern überhaupt noch was anderes als Scheisse (eben, Gülle) produzieren.

Sonntag, 12. Juni 2016

Patrouille Suisse: 1 Unfall = sofort abschaffen

Es ist schon unglaublich, wie dümmlich die Schweizer Medienlandschaft (bzw. einige ihrer Exponate) manchmal ist. Da gehört die Patrouille Suisse zu den wenigen Kunstflugstaffeln weltweit, die bis heuer keinen Unfall zu beklagen hatten. Und kaum passiert der erste Zwischenfall in fünfzig Jahren, wird in viel zu prominent platzierten und zu grosszügig vergebenen Kolumnen deren Abschaffung gefordert.

Natürlich, Kunstflug birgt ein gewisses Risiko. Aber das tun Trams in Grossstädten oder Badeanstalten in Flussgewässern auch. Und ich bin mir jetzt gar nicht sicher, welche dieser drei zufällig zusammen gewürfelten Bereiche in der Schweiz in den letzten fünfzig Jahren mehr Tote oder Verletzte gefordert hat. Keiner schreit je nach der Abschaffung von Trams oder Badeanstalten, oder?

Gerade in der Schweiz sind die Sicherheitsanforderungen bei einer Flugshow mittlerweile (zu Recht) so hoch, dass es kaum mehr möglich ist, eine abzuhalten.

Freitag, 10. Juni 2016

Philip Maloney auf Spotify

Wie cool ist denn das? Da habe ich mich eben gerade gefreut, dass Dada und die Wilburys endlich auf Spotify sind, da entdecke ich, dass Roger Graf mit seinen Maloney-Fällen ebenfalls auf dem schwedischen Streaming-Dienst vertreten ist.

Geil. Damit geht's nun deutlich günstiger als noch vor ein paar Jahren angenommen.

Dienstag, 7. Juni 2016

Transgender und Humor?

Offenbar haben Giaccobbo/Müller mit ihren Sprüchen über Transgender da und dort ins Schwarze getroffen. Muss doch so sein, wenn einerseits das Publikum lacht und anderseits die Betroffenen reklamieren, nicht?

Seit jeher sind mir Gruppierungen höchsten Grades suspekt, die sich humorverhindert zeigen. Da sagt mir mein Bauchgefühl eigentlich: "Da musst du erst recht Witze machen!"

Schon längst war klar, dass so ziemlich jede religiöse Gruppierung nicht nur keinen Spass versteht, sondern auch noch gleich mit Kanonen auf Spatzen zielt, ganze Gesetze anpassen will und mit dem ganzen Aufruhr eigentlich erst recht die Aufmerksamkeit auf die lenken, die sie eigentlich mundtot machen wollte.

Montag, 6. Juni 2016

Dada Ante Portas + Travelling Wilburys

Hu, seit mindestens zwei oder drei Jahren höre ich meine Musik bekanntlich nur noch über Spotify. Dass ich da ein paar Interpreten vermisse, stört mich fast nicht mehr, denn zu jeder Band, die fehlt, finde ich dafür fünf neue, die ich noch nicht kannte. Ein fairer Deal, wie ich finde.

Nun freue ich mich aber gleich doppelt, denn seit Kurzem sind zwei derjenigen Bands, die ich am schmerzlichsten vermisste, auf Spotify verfügbar: Dada Ante Portas und Travelling Wilburys. Juppie.