Samstag, 3. Januar 2015

Meine Musik 2014: Teil 1 - Interpreten

Es war bereits das zweite volle Jahr, in dem mir alleine Spotify die Musik des täglichen Konsums lieferte - abgesehen von ein paar wenigen Autofahrt-Stunden, in denen ich Radio hörte. Die Liste zeigt ziemlich deutlich meinen Musikgeschmack: Es überwiegen eindeutig die Glam-Hardrock-Bands wie Krokus, Gotthard, Fair Warning oder Last Autumn's Dream. Melodiös und hart - das ist mein Lieblingsmix. In meinen Top 25 des Jahres 2014 kommen einige Vertreter dieses Genres vor.

Weitere Stil-Favoriten sind für mich Country-Rock, Reggae und halt die eine oder andere softigere Formation wie Pegasus, Myron oder Badfinger. Letztere habe ich übrigens erst 2014 entdeckt und schätzen gelernt. Wer die noch nicht kennt, aber den Beatles-Sound mag, sollte sich das auch reinziehen.

Auffällig für den Musikkenner dürfte 2014 sein, dass ein paar Formationen unter den 30 meistgehörten sind, die komplett aus einer anderen Richtung kommen: Raven, Top Cats, The Refreshments. Tatsächlich ist es so, dass ich zwischendurch ganz gerne Retro-50er-Rockabilly höre. Vor etwa zehn Jahren hat Sasha alias Dick Brave das etwas ins Rollen gebracht (meine ich zumindest). In den letzten Jahren haben The Baseballs mit ihren Cover-Versionen für Fuore gesorgt und ich hab - Spotify sei Dank - bald gemerkt, dass eine breite Palette von Bands sich dieser Stilrichtung verschrieben haben.

So habe ich im 2014 tatsächlich während ein paar Monaten immer wieder diesen Rockabilly-Sound gehört, was sich sogar bis in die Top25 niedergeschlagen hat.

Eine Randbemerkung noch: Es gibt einige Bands (Dada Ante Portas, AC/DC, Def Leppard), die mit Sicherheit in den Top25 wären, wenn sie auf Spotify vertreten wären. Leider ziehen es diese Bands oder deren Label vor, sich nicht streamen zu lassen. Anfangs hat mich das genervt, mittlerweile habe ich realisiert, dass es für alles einen Ersatz gibt. Oder zwei, oder drei. So habe ich nach dem Neuaufsetzen meines Computers nicht einmal mehr Dada Ante Portas in Spotify importiert.

Meine 250 GB MP3-Daten schlummern seit nunmehr zwei Jahren unangetastet auf der externen Harddisk und ich kann mir mittlerweile gut vorstellen, dass ich die in ein, zwei Jahren löschen werde.

Kommentare:

  1. Dein Musikgeschmack war schon immer über alle Zweifel erhaben. :-)

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  2. He he he, long live rock'n'roll \m/

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