Donnerstag, 8. Januar 2015

Apple in Sachen Logistik drittklassig

Apple ist hervorragend, was Design angeht. Apple ist stark, was Software angeht. Apple ist super, was Innovation angeht. Apple ist Scheisse, was Logistik angeht.

Am 22. Dezember habe ich mir online einen iMac konfiguriert und bestellt. Kurz vor Weihnachten, das war mir klar, wird's wohl ein paar Tage länger dauern, bis die Kiste bei mir steht.

Am 30. Dezember erhalte ich die Versandbenachrichtigung von Apple: "Ihre Bestellung ist unterwegs." Wird da zumindest behaupten. Nur: Wohin unterwegs?

Ebenfalls am 30. Dezember, kurz nach der E-Mail, erhalte ich eine SMS: "Gute Nachrichten. Ihre Artikel wurden versandt und kommen am oder vor dem 8. Januar an."

Deutlich, oder? Spätestens heute müsste die Ware bei mir sein. Denkste!

Bis heute Mittag stand das auch so im Tracking-System, in dem man den Status seiner Lieferung überprüfen kann. Nach dem Mittag stand plötzlich: Lieferung 12. Januar 2015

Auf Anfrage teilt mir der Spediteur mit: "Wir haben die Ware erst heute von Apple erhalten." Damit ist dann auch die Frage von weiter oben beantwortet, wohin die Ware unterwegs ist: Zum Spediteur.

Die Tatsache, dass es so lange dauert, bis ein online konfigurierter Computer beim Kunden ist, ist schon eher schwach. Dass aber noch Informationen zum Liefertermin verschickt werden, die nicht korrekt sind, obschon sowas heute fast überallhin recht genau gesagt werden kann, ist schlicht und ergreifend einfach schwach. Drittklassig halt.

Es könnte einem echt verleiden. Besonders, wenn man sich im Geschäft abgemeldet hat, um auch sicher zu Hause zu sein wenn der Kurier kommt.

Aber ich hätte es ja ahnen können.


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