Samstag, 6. Juli 2013

DJI Phantom und die Privatsphäre

Das Käseblatt 20min zeigt einen YouTube-Clip eines Amerikaners, um zu zeigen, wie die Privatsphäre durch Mikrokopter verletzt werden kann. Dies ist der gezeigte Clip:



In meinen Augen zeigt der Clip folgendes:
  1. Das ist ein geiles Quartier.
  2. Jeder hat da einen Pool im Garten.
  3. Niemand hat Lust, draussen zu sein.
  4. Der Typ hat das ungepflegteste Grundstück weit und breit.
Im Ernst: Ich habe einen DJI Phantom. Und ich bin auch schon im Quartier rumgeflogen (ich bringe da auch demnächst einen kurzen Clip von). Dabei bin ich auch über anderer Leute Grundstück geflogen. Und ich habe auch gefilmt. Und ich habe Reaktionen vernommen:

Was ist das denn seltsames? Kannst du damit wirklich filmen? Ist das teuer? Ist das schwierig zu fliegen? Wo kriegt man sowas? Kannst du mal ein Bild von meinem Haus machen?

Negative Reaktionen? Fehlanzeige. 

Eine gesunde Portion Respekt und Anstand in der Nachbarschaft ist nötig. Dann sind zwei Dinge selbstverständlich: 
  1. Keiner meckert, wenn ich mal über seinen Garten oder vor seinem Haus vorbei fliege.
  2. Keiner kommt auf die Idee, eben dieses ständig zu tun. 
Wer wegen dem Aufkommen solcher Mikrokopter nach gesetzlicher Regulierung schreit, ist entweder verkrampft oder Politiker. Oder hat einen ganz, ganz dämlichen mikrokopterfliegenden Nachbar.

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