Montag, 15. Juli 2013

Der Tanz der Multicopter

Wenn ich mir so anschaue, was die Jungs an der ETH mit Quadrocopter so anstellen, dann denke ich, dass da noch einiges an Spielzeug auf uns zu kommt. Heute braucht's noch Studenten und Professoren, um den Koptern den Slalomkurs oder Kunststücke beizubringen. In ein paar Jahren werden die Multicopter dann mit der entsprechenden Software ausgeliefert, mit der nicht nur abzufliegende Strecken, sondern auch ganze Kunstflugvorführungen programmiert werden können. Mehr äusserst interessante Videos zum Thema gibt's bei The Flying Machine Arena. Besonders hervorzuheben sind die Clips, die die Copter in Interaktion zeigen. Verblüffend, echt.

Freitag, 12. Juli 2013

iO vs. WhatsApp & Co

Als ich davon hörte, dass Swisscom einen Messenger-Dienst für Smartphones auf die Beine gestellt hat und der gratis sein soll, hab' ich mich gewundert, wo da der Sinn dahinter sein soll. Man will aber nichts verpassen, also hab' auch ich mir iO von Swisscom aufs iPhone geladen.

Nun beschwert sich die NZZ darüber, dass die Swisscom damit wirbt, alle Daten in der Schweiz zu haben, gleichzeitig aber an mindestens zwei US-Unternehmen Daten schickt zwecks Auswertung. Das seien zwar nur fragmentierte Daten, die keine Rückschlüsse lassen. Aber wer glaubt heute noch solchen Aussagen?

Was mich betrifft: Von mir aus sollen CIA, NSA und FBI alle meine Kurznachrichten und Emails mitlesen. Ich glaube sowieso nicht so recht daran, dass die überhaupt die Möglichkeiten und Ressourcen haben, das gesammelte Material jemals in eine auch nur halbwegs brauchbare Form zu bringen und den Überblick zu haben. Mir geht's um was ganz anderes.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Sunrise ade

Es ist zehn Jahre her, als ich Cablecom - damals noch ohne upc vornedran - aus dem Haus warf. Seither ist viel Wasser den Rhein runter geflossen. Soviel, dass ich schon gar nicht mehr genau sagen kann, was mich damals wütend von Cablecom hat weglaufen lassen. Mieser Support, unzuverlässiger Dienst, irgend so was war es.

Seither war ich bei mindestens zwei Providern. Am längsten bei Sunrise. Doch in jüngster Zeit hab' ich mich bei Sunrise ziemlich oft an die schlechte alte Zeit bei Cablecom erinnert. Und es betraf jeweils den Support. So ziemlich jedes Mal hatte ich einen deutschen Supporter am Draht. Und weil ich nicht einsehe, weshalb ich bei einer Schweizer Firma mit den Mitarbeitern hochdeutsch sprechen sollte, hat mir einer von denen sogar mal aufgelegt. Ausserdem gab's mehrere Fälle in denen ich komplett falsche Informationen erhielt. Deshalb war schon länger klar: Sunrise steht zwar für Sonnenaufgang, für mich geht die Sonne aber unter. Und tschüss!

Mittlerweile ist mein Mobiltelefon, das Festnetz und der Internetanschluss weg. Was bleib ist das Handy meiner Frau. Das wird als nächstes gezügelt (Vertragsende abwartend).

Weil die Zahl der Provider für TV, Telefon und Handy in der Schweiz ziemlich eng begrenzt ist, bin ich mittlerweile mit Telefon und TV wieder bei Cablecom gelandet. Man muss ja irgendwann alte Sünden vergeben, nicht wahr?

Bis jetzt bin ich happy, hat alles prima geklappt, nette und hilfsbereite Techniker, funktioniert alles einwandfrei. Mal sehen...

Mittwoch, 10. Juli 2013

Vor lauter Zuschlägen

Man ist schon verwöhnt bezüglich Einfachheit, wenn man IT- und verwandte Teile stets bei Brack bezieht. Versand inklusive. Bis 15 Uhr bestellt, am nächsten Arbeitstag im Haus.

Heute bestelle ich etwas bei Conrad, weil's bei Brack und anderen Händlern nicht erhältlich ist. Ich korrigiere, heute wollte ich etwas bestellen. Denn nachdem diese Auflistung von Zusatzkosten am Bildschirm erschien, verging mir die Lust.


Sonntag, 7. Juli 2013

Aus allem lässt sich ein Quadrokopter machen

Witzige Idee von Jasper van Loenen. Er hängt an Alltagsgegenstände vier übers Kreuz angeordnete Rotoren und lässt sie fliegen. Gut, gehört ein bisschen mehr als vier Rotoren dazu. Aber hat alles schön Platz in einem Aktenkoffer.

Samstag, 6. Juli 2013

DJI Phantom und die Privatsphäre

Das Käseblatt 20min zeigt einen YouTube-Clip eines Amerikaners, um zu zeigen, wie die Privatsphäre durch Mikrokopter verletzt werden kann. Dies ist der gezeigte Clip:



In meinen Augen zeigt der Clip folgendes:
  1. Das ist ein geiles Quartier.
  2. Jeder hat da einen Pool im Garten.
  3. Niemand hat Lust, draussen zu sein.
  4. Der Typ hat das ungepflegteste Grundstück weit und breit.
Im Ernst: Ich habe einen DJI Phantom. Und ich bin auch schon im Quartier rumgeflogen (ich bringe da auch demnächst einen kurzen Clip von). Dabei bin ich auch über anderer Leute Grundstück geflogen. Und ich habe auch gefilmt. Und ich habe Reaktionen vernommen:

Freitag, 5. Juli 2013

DJI Phantom: Wie ein Spielzeug die Gemüter bewegt

Ich verfolge die Multicopter-Entwicklung schon seit geraumer Zeit. Als erstes Gerät dieser Art habe ich damals ein Modell von Microdrones in einem Video gesehen. Ich war auf Anhieb fasziniert von dieser tollen Art, Fotos und Videoaufnahmen aus ungewohnter Perspektive zu machen. Der Preis im fünfstelligen Bereich hinderte mich an einem spontanen Kauf. :-)

Schon damals hat der CCC behauptet, so was liesse sich auch mit einem zehnmal kleineren Budget realisieren. Und es dauerte in der Tat nicht lange, bis erste Bausätze erhältlich waren. Um die 1'000 Franken musste man rechnen, ohne Extras wie GPS und Fernsteuerung.