Sonntag, 6. Januar 2013

Meine Musik 2012: Teil 1 - Interpreten

Wenn ich nach etwas süchtig bin, dann ist es Musik. Ich sitze selten im Auto oder zu Hause an meinem Pult, ohne dass Musik läuft. So kommen schon einige Songs zusammen, die während eines Jahres gespielt werden. Und daraus ergibt sich dann sowas wie eine Airplay-Hitparade, für mich ganz persönlich.

Ich stelle mir vor, dass das in ein paar Jahren unterhaltsam sein kann, auf die persönliche Liste von vor fünf oder zehn Jahren blicken zu können. Doch auch schon heute hat es in den Top 25 einige Überraschungen, die ich so nicht erwartet hätte, während der Grossteil hingegen einfach erklärt ist.

Da ich im vergangenen Jahr meist die DJ-Funktion von iTunes nutzte, wurde die Wahl der Interpreten und Lieder meist von iTunes vorgenommen. Und das macht das nach dem Zufallsprinzip. Das bedeutet gleichzeitig: Je mehr Titel man eines Interpreten hat, desto häufiger wird der Interpret dann halt auch gespielt. Und das wiederspiegelt so ungefähr die Liste oben.

Ausnahmen bilden lediglich Roxette, Electric Light Orchestra, Bruce Springsteen, Die Prinzen und ZZ Top. Erstere war (und ist) die absolute Lieblingsband meines Sohnes und dessen Musikkonsum lief im 2012 auch über mein last.fm-Konto. Den übrigen Genannten habe ich im vergangenen Jahr etwas mehr Zeit gewidmet und mir so ziemlich jeden Titel angehört, den diese Bands und Künstler herausbrachten. Das summierte sich bei einigen ganz schön.

Während 2012 gegenüber 2011 noch relativ wenig Veränderung mit sich brachte, erwarte ich fürs 2013 ein deutlich anderes Bild. Denn kurz vor Jahresende habe ich meinen Musikkonsum von iTunes auf Spotify umgestellt. Schuld daran ist sicher zum Teil der Wegfall der iTunes-DJ-Funktion, aber vor allem natürlich die Tatsache, dass ich mit Spotify alles (ok, fast alles) hören kann, aber nicht tonnenweise GB auf der Festplatte blockiere. Bei mir waren das immerhin rund 250 GB!

Ich habe schon bemerkt, dass bei Spotify die Alben wieder vermehrt eine Rolle spielen, was bei iTunes für mich gar nicht der Fall war. So gesehen erwarte ich, dass ich auch wieder vermehrt Album für Album Musik höre und mit der Funktion "Ähnliche Künstler" auch neue Interpreten und Bands entdecken werde.

Schaue ich mir bei last.fm die Charts für den letzten Monat an, dann sind da aktuell gerade mal zwei Interpreten vertreten, die auf der Liste der letzten zwölf Monate sind. Ich bin also gespannt auf die Jahrescharts 2013. Doch bis dahin höre ich jetzt erstmal ein Jahr lang Musik. Herrlich.

Die Musik vom vorletzten Jahr (2011) gibt's hier.

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