Mittwoch, 12. Dezember 2012

Google Zeitgeist 2012

Alljährlich veröffentlicht Google die meistgesuchten Begriffe aus verschiedenen Kategorien und pro Land. Zeitgeist nennt das Google. Für Promis und SEO hat das vielleicht eine gewisse Bedeutung, für die restlichen 99% dürfte es einfach unterhaltsam sein.

Da Google auch eine Liste veröffentlicht, nach welchen Automarken am häufigsten gesucht wurde, habe ich da natürlich mal reingeguckt. Mein ehemaliger Arbeitgeber ist nicht in der Liste (Top 10).

Ist das jetzt ein schlechtes Zeichen, weil sich vermeintlich keine Mehrheit für eben diese Marke interessiert? Oder ist's ein gutes Zeichen, weil jeder Interessierte die URL direkt eingibt und den Weg über Google nicht braucht?

Keine Ahnung. Interessiert's wen?

Freitag, 7. Dezember 2012

Samsung SGH-X820

Ha, das war noch ein Handy. Mit Abstand mein Liebling aller Mobiltelefone, die ich in meinem Leben bislang besass, wenn man mal vom iPhone absieht. Das SGH-X820 war extrem handlich und so dünn, dass mich Kollegen ernsthaft fragten, ob das jetzt ein Taschenrechner wäre.

Das aktuelle iPhone ist ähnlich dünn wie das SGH-X820 (was für eine bescheuerte Art, seine Modelle zu bezeichnen). Wo das 2006er Samsung-Geräte dem iPhone aber locker den Rang abläuft: Das Gewicht betrug lediglich 66 Gramm. Inklusive Akku. Unglaublich, oder? Genau dafür liebte ich es. Man merkte gar nicht, dass man es im Jacket trug.

Natürlich ist es dämlich, ein Standard-Mobiltelefon aus dem Jahre 2006 mit einem sechs Jahre älteren Smartphone mit Top-Ausstattung zu vergleichen. Natürlich möchte ich die unzähligen Funktionen, die mir ein iPhone (oder ein anderes Smartphone) dank der Erweiterungen durch Apps bietet, keinesfalls mehr missen. Aber 66 Gramm... Hey, das hat doch was. Ich liebte es.

Der Einführungspreis des SGH-X820 betrug damals übrigens CHF 549.--.

PS: Einmal absitzen mit dem SGH-X820 in der Gesässtasche - Knacks!

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Mittwoch, 5. Dezember 2012

So weckt man schlafende Hunde

Besser keine schlafenden Hunde wecken. Damit meint man z.B., dass man besser nicht explizit noch ein Thema anspricht, das sich zu einem Problem entwickeln könnte. Damit könnte man aber auch das meinen, was der Brief eines örtlichen Sportgeschäfts bei mir bewirkt hat, der mit dem folgenden Satz beginnt (nach Betreff und Ansprache):

Trotz allen negativen Meldungen, MBT lebt... und wie!

Man möge mir Mangel an Allgemeinwissen vorwerfen, aber ich hatte bisher keine Negativ-Meldung über MBT vernommen. Doch so ein Satz macht mich natürlich neugierig. Gab es vernichtende Tests? Ist die Firma nicht seriös? Verschiedene Gedanken schwirren durch den Kopf, meine Fantasie ist blühend.

Nach einiger Recherche finde ich heraus: MBT ging Pleite. Vermutlich war das gemeint. So ganz sicher bin ich aber natürlich nicht. Es bleibt ein seltsames Gefühl, ein wenig Skepsis. Und das nur, weil der Einstiegssatz unglücklich gewählt wurde.

Klar, es gibt wahrscheinlich Empfänger dieses Werbebriefes, die von den erwähnten "negativen Meldungen" gehört oder gelesen hatten. Aber die hätte man mit einem positiven Satz, der das negative verschweigt, abholen können, ohne eben schlafende Hunde wie mich zu wecken.

Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, die negativen Meldungen nicht nur anzusprechen, sondern auch zu erklären. Damit wären meine Gedankenspiele unverzüglich gestoppt worden.

Jetzt dürft ihr mich kleinlich nennen.



Dienstag, 4. Dezember 2012

Durch Tetris gelernt



Erfolge verschwinden. Misserfolge stapeln sich ständig.

Samstag, 1. Dezember 2012

Bye-Bye Benissimo

Ich hätte nie geglaubt, dass Benissimo mal den Weg in mein Blog findet. Aber die gute Nachricht, dass die Sendung jetzt nach 103 Sendungen und ebenso viel gefühlten Jahren abgesetzt wird, hat mich doch zu ein paar Worten verlockt. Obwohl, wertreiches habe ich dazu eigentlich nicht zu sagen. Würde auch nicht wirklich zur Sendung passen.

Anfreunden konnte ich mich mit der banalen Sendung nie. Wo möglich habe ich mich weg gezappt. Manchmal konnte ich nicht, weil die Mehrheit vorm Fernseher dagegen war. Im Wesentlichen habe ich dann gesehen, wie Lotto ausschaut, wenn man es im TV zeigt. Weil das stinklangweilig ist, wenn's länger als dreissig Sekunden dauert, braucht es Lückenfüller. Die kommen auf zwei Arten: Die gnädige sind Stars, die man zwar schon in jeder anderen x-beliebigen Show sehen kann, aber wenigstens zumeist professionell wirken.