Samstag, 3. November 2012

Auf den e-book-Zug aufgesprungen

Weil eine Firma ihre Versprechen nicht einhalten konnte, habe ich eine Entschädigung von gut 200 Franken erhalten. Die habe ich jetzt teilweise in einen sogenannten "e-book reader", also ein Lesegerät für elektronische Bücher, investiert.

Nachdem ich mich gestern Abend etwas mit den verschiedenen Geräten und vor allem Formaten (stöhn!) auseinandersetzte, kam ich zum Schluss: Der Kindle von Amazon mag das technisch gesehen vermutlich beste Gerät sein, ist aber nicht empfehlenswert. Einerseits weil da gerade eben eine unschöne Geschichte lief, andererseits (und vor allem) weil der Kindle primär auf das amazon-eigene Format setzt und das weitestverbreitete epub-Format nicht akzeptiert. Das liesse sich zwar einfach mittels Konvertierung lösen, aber dazu habe ich keine Lust.

Unzulänglichkeiten gibt's, wie ich eben erfahre, auch so genug. Die Sache funktioniert zwar grundsätzlich, ist aber schlicht und ergreifend viel zu umständlich. Und zu wenig durchdacht. Das ist wohl das Leid, wenn man sich zu sehr Apple-Produkte gewohnt ist. :-)

Das Lesen ist auf dem matten Bildschirm angenehmer als auf einem herkömmlichen hinterleuchteten Screen. Ausserdem macht direkte Sonnenstrahlung den Bildschirm nicht unlesbar. Das sind die zwei grossen Vorteile des E-Book-Readers. Falls eine Tages-, Wochen- oder gar Monatszeitung aber je ein Thema sein sollte für mich, dann würde ich hierfür den iPad bevorzugen, weil es da mit Sicherheit schneller und vor allem einfacher geht, die aktuelle Ausgabe automatisch laden zu lassen.

Und jetzt lasst mich lesen.

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