Mittwoch, 14. November 2012

007: Skyfall

Ups, jetzt musste ich mir gerade ganz gut überlegen, worum's bei Skyfall eigentlich ging. Dabei habe ich mir den Film vor gerade mal 13 Stunden angeschaut. Tja, das sagt doch schon einiges über den Gehalt des Filmes aus. Ein abwechslungsreicher Action-Film, mehr nicht.

Eine Speicherplatte mit allen Undercover-Agenten drauf gerät in die falschen Hände. Dass es so eine Platte überhaupt schon gibt ist komplett bescheuert. Der Dieb veröffentlicht jede Woche fünf Namen von solchen Agenten. Warum? Keine Ahnung. Er sprengt zwischendurch einen Teil des MI6 in die Luft. Warum? Keine Ahnung. Er hat ein Riesenimperium für illegale IT-Hack-Aufträge erstellt. Warum? Keine Ahnung. Er will M persönlich schaden, sie umbringen. Warum? Keine Ahnung. Dabei plant er, vermutlich von Beginn an, dass er selber auch drauf geht. Warum? Keine Ahnung.

Vieles passiert, ohne dass man recht weiss, warum. Klar, "keine Ahnung" ist übertrieben, der Zuschauer erhält schon da und dort einen Hinweis. Die Erklärungen sind aber meist spärlich und erst noch an den Haaren herbeigezogen, ohne nachvollziehbare Logik. Es geschehen Dinge, die geschehen einfach. Wohl damit die Geschichte und vor allem die Action nichts ins Stocken gerät.

Gute Unterhaltung für zwei Stunden, ohne dass man zuviel mitdenken muss bzw. soll. Aber als guten Bond-Film wird mir Skyfall bestimmt nicht in Erinnerung bleiben. Wenn die Handlung ja schon am nächsten Morgen grossteils vergessen ist...

An alle, die Skyfall auch schon gesehen haben: Kann mir jemand sagen, welchen Sinn und Zweck die Scharfschützen-Szene im Hochhaus hatte? Warum hat Patrice den Typen erschossen?

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