Sonntag, 28. Oktober 2012

Tischgrill? Dann such mal ein Kabel.

Sich seine Fleischstücke selber zu grillen oder den Mini-Pizzen beim Brutzeln zu zu sehen hat was ganz Besonderes an sich. Irgendwie einfach gemütlich. Dank den elektrischen Tischgrills ist das auch ohne grossen Aufwand möglich.

Doch wenigstens einer bleibt regelmässig mit seinen Füssen am Kabel hängen, das vom Grill über den Tisch führt. Irgendwann bohre ich wohl ein Loch mitten in den Tisch, damit das Kabel direkt nach unten weg führt. Damit wäre dann ein Haken beim Tischgrillen sprichwörtlich vom Tisch.

Ein anderes bleibt aber noch. Ganz egal nämlich von welchem Hersteller diese elektrischen Mini-Grills kommen, sie haben eines gemeinsam: Ihre Kabel sind immer viel zu kurz. Manchmal reicht das Kabel gerade mal von der Tischmitte bis zum Boden, manchmal noch nicht einmal das (!!).

Ich habe noch nie, wirklich noch nie, eine Wohnung gesehen, in der man einen Tisch so hinstellen könnte, dass ein solches Tischgrillkabel wenigstens in der Theorie reichen könnte. Und selbst wenn es sowas gäbe, müsste der Tisch so nahe an der Steckdose (und damit an der Wand) stehen, dass wenigstens eine Seite des Tisches nicht mehr nutzbar wäre.

Vielleicht erfahre ich irgendwann, irgendwie den Grund dafür, dass beim Stichwort Tischgrill immer erst die Suche nach einem Verlängerungskabel losgehen muss. Bis dahin behalte ich mir vor, den Tischgrillherstellern vorzuwerfen, ihre Produkte nicht bis ins Detail durchdacht zu haben.

Samstag, 27. Oktober 2012

Wohin mit nicht mehr benötigten Büchern und CDs?

Erst gestern habe ich mich etwas ausgelassen über die frappanten Preisunterschiede zweier Gemeindebibliotheken in benachbarten Orten. Heute habe ich mit dem Junior das Antiquitariat des Rotary Clubs Oberer Zürichsee besucht, das in gewisser Weise eine Alternative oder zumindest Ergänzung zur herkömmlichen Bibliothek sein kann.

Der Rotary Club Oberer Zürichsee, ich nenne ihn der Einfachheit halber hier nur noch RC, nimmt hier CDs, Schallplatten und Bücher von der Bevölkerung entgegen, ähnlich wie ein Brockhaus. Der RC verkauft diese Gegenstände dann wieder für kleines Entgelt. So kostet eine CD zum Beispiel CHF 2.50, ein Jugendbuch CHF 2.00, ein gebundenes Buch CHF 5.00. Das Geld fliesst nahezu vollumfänglich (95%) in Wasser- und Hygieneprojekte in Afrika.

Freitag, 26. Oktober 2012

Wie viel darf die Nutzung einer Bibliothek kosten?

Lesen erweitert den Horizont. Man sollte eigentlich mehr lesen und insbesondere den Kindern den Spass am Lesen vermitteln. Das ist zumindest meine persönliche Meinung. Der ideale Weg führt dabei über eine Bibliothek, kann man sich da doch Bücher ausleihen, die einen interessieren, man jedoch nicht kaufen würde. Und überhaupt ist Ausleihen doch viel billiger als Kaufen. Doch wie billig?

Wir haben vor Ort eine Gemeindebibliothek, wie sie wohl viele Schweizer Gemeinden und Städte haben. Sie ist schön gestaltet, hat eine gute Auswahl und zickiges Personal. Letzteres ist ein subjektiver Eindruck aufgrund eines einzelnen Erlebnisses. Also lassen wir das mal beiseite. Obwohl... egal.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Ich traue der Cloud noch immer nicht

Dass ich Cloud-Lösungen gegenüber eher skeptisch eingestellt bin, habe ich schon da und da erwähnt. Wenn ich nun Geschichten höre, wie die sich aktuell bei Amazon zugetragen (ursprünglich hier beschrieben) hat, dann bestätigt das nicht nur meine Voreingenommenheit, sondern stärkt meine Abneigung gegenüber verschiedener Art von Cloud-Lösung sogar noch.

Klar, Verstösse gegen Richtlinien oder gar Gesetze müssen eingehalten werden. Aber das vorliegende Beispiel zeigt, wie hilflos man als Individuum den Anbietern ausgeliefert ist. Hat man Ärger mit dem Maler oder Elektriker, kann man sich notfalls mal zusammen setzen oder im Laden auftauchen. Doch weltweit agierende Konzerne wie Amazon, Google, Apple oder viele andere sind weit, weit, weit weg. Unnahbar. Unantastbar.

Übrigens: Erst letzte Woche habe ich mir vorgenommen, mich mal über die ganzen eBook-Reader schlau zu machen und mir sowas anzuschaffen. Jetzt habe ich grad spontan das Gefühl, dass es bisher ja eigentlich auch gut ohne ging...

Montag, 8. Oktober 2012

Immer diese Abos

In vielerlei Hinsicht sind wir verwöhnt, was Kaufpreise von Online-Services und Programme angeht. Zwar jammern im App-Store gewisse Leute über Abzocke, wenn ein Spiel fünf Euro kostet, obschon man vor wenigen Jahren für vergleichbares rasch mal das fünf- bis zehnfache (Gameboy, Playstation) bezahlen musste. Insofern gefällt mir die Entwicklung der letzten Jahre: Man erreicht online ohne grossen Aufwand ein Millionenpublikum und kann dafür die Preise tief setzen.

Gewiss gehöre ich auch zu denjenigen, die gerne für eine beanspruchte Leistung oder eine eingesetzte App bezahlen (immer gerne unter der Erwartung, dass ich sie vorher ausprobieren kann). Womit ich mich aber in einigen Fällen nach wie vor schwer tue, sind Abonnemente für Online-Services.

Samstag, 6. Oktober 2012

Buchstaben gespart

Ihr kennt vermutlich den Buchstabenverdreher-Satz, den das menschliche Gehirn trotz Durcheinander mehr oder weniger problemlos lesen kann.
Afugrnud enier Stidue an der elingshcen Cmabrdige Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wort sethen... und so weiter 
Wer den Text noch nicht kennt, kann ihn z.B. hier nachlesen.

Wahrscheinlich hat die Werbeabteilung von La Redoute das falsch verstanden und gedacht, sie könne auch beliebig Buchstaben weglassen. So war das aber nicht gemeint, La Redoute. Ihr könnt die Buchstaben verdrehen. Da sein sollten sie aber schon.

Freitag, 5. Oktober 2012

Falsche Pille?

Wenn man jahrelang eine Pille zu schlucken hat, gewöhnt man sich daran. Auch an die Konsistenz. Und die Form. Und die Farbe. Vor allem die Farbe. Jahrelang weiss, jetzt plötzlich rötlich? Ist das die richtige Pille? Hättet ihr auch gezögert, bei den zweien da, oder? Bisher die rechts, jetzt die links.

Montag, 1. Oktober 2012

DTM-Pilot nimmt seine Frau mit (Video)

Wie ist das eigentlich, wenn ein professioneller Rennfahrer (DTM) seine Ehegattin auf eine Spritztour durch die Nordschleife nimmt? Voilà: