Sonntag, 30. September 2012

Ein Wecker, der sanft weckt. Oder auch nicht.

Wecker gehören eigentlich wirklich nicht zu den Gadgets, die ich besonders mag. Aber der 'Sleeptracker' hat's dennoch in den Kreis meiner Lieblings-Geräte geschafft. Der 'Sleeptracker'?

Optisch ist der 'Sleeptracker' kaum von einer billigen CASIO-Digitaluhr zu unterscheiden. Er weckt wahlweise durch Vibration, ein Piepsignal oder beides. Und er tut dies nach Möglichkeit dann, wenn man in einer Fast-Wach-Phase ist. Das bedeutet, man erwacht schneller, steht leichter auf, fühlt sich lockerer. Dafür kann man dem 'Sleeptracker' ein Zeitfenster geben, innerhalb dem er überprüft, ob man sich in einer Fast-Wach-Phase befindet. Spätestens zur eingestellten Zeit weckt er einen dann so oder so. Das ist dann sozusagen der dümmste Fall, aber auch nicht schlechter als mit jedem gewöhnlichen Wecker. Wie der 'Sleeptracker' und die Sache mit den Schlafphasen genauer funktionieren, lassen sich auf der Sleeptracker-Seite nachlesen.

Wie gesagt, ich habe den 'Sleeptracker' schnell schätzen gelernt. Eine Verbesserung des Wohlbefindens unmittelbar nach dem Aufstehen war für mich glasklar erkennbar. Also diesbezüglich absolut empfehlenswert, solche Wecker (es gibt auch Alternativen zum 'Sleeptracker').

Mittlerweile stelle ich aber eine für mich wirklich nennenswerte Schwäche des 'Sleeptrackers' fest. Das Ding lässt sich nämlich zu leicht stoppen, also abschalten. Es passiert mir immer wieder, dass ich verpenne, weil ich reflexartig den 'Sleeptracker' ausschalte. Und das passiert jeweils so schnell, dass mein Geist gar nichts davon mitbekommt. Ich werde also geweckt, ohne es zu merken. Entsprechend schafft es mein Kopf nicht, die zum Aufstehen benötigten Befehle an Körper und Beine zu senden. Stattdessen gehen Geist und Körper unverzüglich wieder in den Schlafmodus. Failure!

Es fällt mir zwar auch keine Möglichkeit ein, dieses Dilemma zu lösen. Ich würde es aber doch sehr begrüssen, wenn den Ingenieuren von 'Sleeptracker' eine einfällt. Denn so brauche ich immer einen zweiten Wecker, sozusagen als Backup.

>> Sleeptracker Webseite

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