Sonntag, 23. September 2012

Apple Maps: Das Kartenmaterial unter iOS 6

Ich habe das neue iPhone 5 nicht. Ich habe auch die viel kritisierte Karten-App von Apple noch nicht gesehen. Aber ich glaube, soeben erkannt zu haben, an was Apple eines Tages zu Grunde geht: Selbstüberschätzung.

Es gibt Kartenmaterial da draussen, das wirklich gut ist. Google-Maps ist ein Beispiel, OpenStreetMap ein weiteres. Aber im Apple-Headquarter sagt man sich: "Das können wir besser. Schliesslich sind wir Apple, ha! Jawohl, nämlich!"

Vielleicht können sie's sogar besser. Aber irgendwie hat da jemand die Reihenfolge durcheinander gebracht: Erst richtig machen. Dann vermarkten. Nicht umgekehrt.

Am iPhone lässt man schliesslich auch nicht die Kunden die Ecken abfeilen oder Bohrlöcher für zusätzliche Schrauben anbringen. Hallo?

Aber, und hier kommt wohl die Selbstüberschätzung: Wir, Apple, wir können das schon bringen. Uns wird man das nicht nachtragen. Unsere Jünger haben Verständnis dafür. Die finden eh alles geil, was wir bringen. Auch wenn's noch zu früh ist. Oder gar unnötig.

Kommentare:

  1. http://www.youtube.com/watch?v=ZDnFNUqf3hg&feature=player_embedded

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  2. He he, witzig. Also, ich meine den Film. Die Angelegenheit an sich ist einerseits oberpeinlich, andererseits sackschwach von Apple!

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