Sonntag, 30. September 2012

Ein Wecker, der sanft weckt. Oder auch nicht.

Wecker gehören eigentlich wirklich nicht zu den Gadgets, die ich besonders mag. Aber der 'Sleeptracker' hat's dennoch in den Kreis meiner Lieblings-Geräte geschafft. Der 'Sleeptracker'?

Optisch ist der 'Sleeptracker' kaum von einer billigen CASIO-Digitaluhr zu unterscheiden. Er weckt wahlweise durch Vibration, ein Piepsignal oder beides. Und er tut dies nach Möglichkeit dann, wenn man in einer Fast-Wach-Phase ist. Das bedeutet, man erwacht schneller, steht leichter auf, fühlt sich lockerer. Dafür kann man dem 'Sleeptracker' ein Zeitfenster geben, innerhalb dem er überprüft, ob man sich in einer Fast-Wach-Phase befindet. Spätestens zur eingestellten Zeit weckt er einen dann so oder so. Das ist dann sozusagen der dümmste Fall, aber auch nicht schlechter als mit jedem gewöhnlichen Wecker. Wie der 'Sleeptracker' und die Sache mit den Schlafphasen genauer funktionieren, lassen sich auf der Sleeptracker-Seite nachlesen.

Samstag, 29. September 2012

Digitale Entsorgung

Aufräumen ist heilsam. Denn damit ist bei mir immer auch Entsorgung verbunden. Nicht selten füllt sich der Kehrrichtsack schneller als ich schauen kann. Das gibt Luft. Und Platz.

Nicht unbedingt Luft, aber viel Platz hat es die letzten Wochen auch in meiner digitalen Welt gegeben. Ich schätze mal, ich habe um die zweitausend MP3-Dateien gelöscht. Das bedeutet, dass so gegen zehn GB freigeschaufelt wurden. Nicht viel, für sich betrachtet. Für jemanden, dessen Harddisc aber immer arg am Limit ist, doch schon beachtlich.

Aber wen interessiert das.

Freitag, 28. September 2012

AIDA 2013: Ein Flashmob, der keiner war

Flashmobs sind trendy. Und lassen sich prima für Werbeaktionen einsetzen. Dafür gibt's sogar gute, eindrückliche Beispiele, wie der Acappella-Mob für einen Telco-Spot oder der Do-Re-Mi-Mob für eine belgische TV-Show. Und so hat man auch für 'La Perla' einen Flashmob geplant. Der ging heute am Zürcher Paradeplatz über die Bühne. Ein Orchester mitsamt Solistin spielte während einer Viertelstunde Stücke aus 'AIDA', das im Sommer 2013 am Pfäffikersee aufgeführt wird.

Nun, meiner Meinung ist das ein schlechtes Beispiel für einen Flashmob. Da fehlen die Überraschungen, die vermeintliche Spontaneität, der Witz, der 'Drive'. Irgendwie kommt da - ausser beim Liebhaber von klassischer Musik vielleicht - kein Wow-Erlebnis.

Aber natürlich kann man das auch einfach etwas zurückhaltender als Werbeaktion bezeichnen. Und dann gilt die Aktion als durchaus nett, gelungen und erwähnenswert. Und darum ging's den Machern ja wohl.


Montag, 24. September 2012

Bin ich mehr Obama oder Romney?

Ich bin mir nicht wirklich bewusst, für welche Werte im Detail Mister Obama oder Mister Romney stehen. Mein Bauchgefühl meldet aber Unbehagen bei Mitt Romney, was eher für Obama spricht. Ausserdem bin ich der Meinung, dass man innert vier Jahren als Staatsoberhaupt ohnehin kaum nachhaltig etwas bewegen kann, was ebenfalls für eine weitere Amtsperiode für Obama spricht.

Nun hat der DRS 3-Test auch noch gezeigt, dass ich zwar in vielen Punkten weder die Meinung von Herrn Obama noch von Herrn Romney teile, offenbar aber dennoch näher bei Obama bin (36%). Also lasst den doch nochmals vier Jahre, ja. :-)

Interessanterweise liege ich äusserst nahe bei der durchschnittlichen Hörermeinung (und Shawne Fielding, was mich misstrauisch macht). Irgendwie bin ich verwirrt. Gefühlsmässig hätte ich mich eigentlich deutlich woanders hingesetzt... Was habt ihr für Ergebnisse? Interessiert euch überhaupt, wer gewählt wird?

Reisen mit der Lötschberg-Fähre

Eben habe ich meinen Senf zur mieserablen Qualität des Apple-Kartenmaterials auf iOS6 abgegeben, da erhalte ich ein Müsterchen aus dem Katalog der Peinlichkeiten: Wer vom Berner Oblerand ins Wallis reist (oder umgekehrt), kann in Zukunft bequem die Fähre benutzen, wo man früher auf die Eisenbahn verladen musste.

Zugegeben, das ist jetzt nicht ein besonders schlimmer Fehler. Selbst ein Ortsunkundiger dürfte schnell bemerken, dass er hier einen Zug, kein Schiff befahren soll. Aber es passte halt grad so schön...

Sonntag, 23. September 2012

Apple Maps: Das Kartenmaterial unter iOS 6

Ich habe das neue iPhone 5 nicht. Ich habe auch die viel kritisierte Karten-App von Apple noch nicht gesehen. Aber ich glaube, soeben erkannt zu haben, an was Apple eines Tages zu Grunde geht: Selbstüberschätzung.

Es gibt Kartenmaterial da draussen, das wirklich gut ist. Google-Maps ist ein Beispiel, OpenStreetMap ein weiteres. Aber im Apple-Headquarter sagt man sich: "Das können wir besser. Schliesslich sind wir Apple, ha! Jawohl, nämlich!"

Vielleicht können sie's sogar besser. Aber irgendwie hat da jemand die Reihenfolge durcheinander gebracht: Erst richtig machen. Dann vermarkten. Nicht umgekehrt.

Am iPhone lässt man schliesslich auch nicht die Kunden die Ecken abfeilen oder Bohrlöcher für zusätzliche Schrauben anbringen. Hallo?

Aber, und hier kommt wohl die Selbstüberschätzung: Wir, Apple, wir können das schon bringen. Uns wird man das nicht nachtragen. Unsere Jünger haben Verständnis dafür. Die finden eh alles geil, was wir bringen. Auch wenn's noch zu früh ist. Oder gar unnötig.

Freitag, 21. September 2012

Verschenkte Handgranaten

Die Emirate verschenken in der Schweiz gekaufte Handgranaten. Und die gelangen dann über Umwege nach Syrien. Ui, das ist also ganz schlimm. Es könnte ja sein, dass da jemand versehentlich durch eine Handgranate aus der Schweiz verletzt oder gar getötet wird. Echt gemein, sowas. Dafür waren die Dinger dann also schon nicht gedacht, bitte sehr.

Dienstag, 18. September 2012

Gibt's gute Schweizer Komiker?

Kennt ihr die Sendung "Comedy aus dem Labor"? Moderiert von Michel Gammenthaler, einem meiner aktuellen Lieblingskünstler, bietet die Sendung eine Plattform für Nachwuchs- und gestandene Künstler.

Ich habe mir mittlerweile einen grossen Teil der bisherigen Sendungen angeschaut. Mein Fazit?

Es ist zum Teil beängstigend, was sich da draussen alles Komiker nennt und was die auf die Bühne bringen. Wenn man dann noch bedenkt, dass die sich für einen TV-Auftritt ja sicher auch nicht die schwächste Nummer aus ihrem Repertoire auswählen, dann ist das schon ziemlich peinlich.

Zwar hat's auch einige Lichtblicke. Aber ich werde mich hüten, so eine Sendung im TV anzugucken. Bei YouTube kann ich wenigstens zur nächsten Nummer switchen, wenn's zu doof wird.


Montag, 17. September 2012

Die lieben Autoverkäufer

Über die Autoverkäufer könnte man Bücher schreiben. Das gilt ganz besonders für diejenigen, die Gebrauchtwagen verkaufen. Unglaublich, was man erlebt, wenn man auf der Suche nach einer Occasion ist.

Auf der einen Seite habe ich mich natürlich genervt, dass ich ziemlich konkrete Vorgaben an einen Gebrauchten habe, so dass von den vielen Inseraten, die täglich erstellt werden, nur alle paar Tage eines in meinen Suchfiltern hängen blieb. Andererseits macht es aber auch Spass, mit verschiedensten Verkäufern Kontakt zu haben, sie zu beobachten und ihre Tricks zu entlarven.

Fairerweise muss wohl festgehalten werden, dass es sicherlich auch welche gibt, die ohne Tricks arbeiten. Aber die sind wohl etwa so selten wie Sommertage mit Schneefall. Ganz sicher jedoch werde ich einige Tricks nicht bemerkt haben. Darf man ja auch erwarten von einem Verkäufer, der sein x-hundertstes Auto an den Mann bringt. Zumal ich zwar mit offenen Augen bei der Sache, aber natürlich nicht mit allen Wassern gewaschen bin.