Montag, 28. Mai 2012

Sind dir Roaming-Gebühren auch egal?

Den meisten seien Roaming-Gebühren egal. Das behauptet der General der Swisscom-Truppe, Carsten Schloter. Und der nervt mich jetzt grad ziemlich mit seiner Einstellung. Kein Wunder, dass bei einer solchen Arroganz gegenüber der Kundschaft sozusagen nichts unternommen wird, Roaming abzuschaffen oder zumindest massiv zu vergünstigen.
«Den meisten Kunden sind Roaminggebühren egal, weil sie auf ihrer Rechnung nur wenig ausmachen», behaupter der Swisscom-Chef kühn.
Vermutlich meint Herr Schloter, die Tatsache, dass nur bei wenigen Kunden Roaming-Gebühren anfallen, bedeutet, dass die meisten gar keinen Bedarf haben, ihr Handy im Ausland zu benutzen. Quatsch! Sie tun es einfach nicht, weil sie Kenntnis haben von den Roaming-Gebühren und sie verhindern wollen. So ist das.

Im Zeitalter von iPhone & Co mit Tausenden von Apps, die Daten übers Netz beziehen, schränken die Telcos die Brauchbarkeit eben dieser Apps massiv ein. Denn was hilft mir ein Campingführer, eine Wetter-App oder die Karten-App, wenn ich wegen den Roaming-Kosten nicht online sein kann?

Der Herr Schloter räumt zwar ein, dass es in den nächsten Jahren zu einem Rutsch kommen werde. Aber er scheint keine Lust zu haben, als Erster Anbieter die Abzocke zu bremsen und faire Tarife zu bieten. Schade.

Wenn dann alle massiv günstiger werden und die Swisscom nachziehen MUSS, dann wird sich Herr Schloters Truppe vermutlich sogar noch damit schmücken, als einer der ersten günstigere Gebühren für Auslandstelefonierer anzubieten. Einer der ersten fünf in der Schweiz sind sie ja ziemlich sicher.

Quelle: 20min

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