Mittwoch, 11. April 2012

Bedingungsloses Grundeinkommen

Wenn die meisten Personen, die an der Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen beteiligt sind, aus der linken Ecke kommen, würde mich das nicht überraschen. Dass sich ein schöner Teil der Bürger dafür erwärmen könnte, mit Nichtstun bequem über die Runde zu kommen, ebenso wenig. Geld ausgeben, das einem nicht gehört, war noch nie schwierig.

Ein solches Modell würde so manch einen dazu verführen, nur noch auf der faulen Haut zu liegen und zu kassieren. Und wenn sich drei, vier Faultiere zusammentun, kommt ein stattliches 'bedingungsloses Grundeinkommen' zusammen (man spricht von CHF 2'500 pro Erwachsenem, somit also CHF 10'000). Damit liesse sich eine WG sogar in einer teuren Wohnung realisieren. Ohne, dass man auf sämtliche anderen Annehmlichkeiten verzichten müsste. Mit Nichtstun. Soll's das sein?

Ich bin durchaus dafür, Bedürftigen zu helfen. Doch dafür sollen bestimmte Kriterien erfüllt werden. Schon heute, trotz allen Kontrollmechanismen, gibt es genügend Leute, die einfach zu faul sind zum Arbeiten und Sozialhilfe kassieren. Wenn das mit dem bedingungslosen Grundeinkommen ohne Auflagen möglich wäre, wären's garantiert noch deutlich mehr.

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr halte ich die Idee für so bescheuert, dass ich mich schon wieder nerve, überhaupt darüber nachgedacht zu haben.

Kommentare:

  1. Ach komm, wenn's dann noch reicht um mit dem Womo in die Ferien zu fahren, ist es doch ne gute Idee, oderrr ;-)

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  2. Steuerst du deine 2,5 Kilo auch bei? Auf geht's.... Daran, dass man mit 2'500 monatlich im Ausland ganz locker leben könnte, habe ich noch nicht einmal gedacht.

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