Mittwoch, 22. Februar 2012

Die goldige Zeit für Rapidshare

Der Schweizer Filehoster Rapidshare hat die Download-Geschwindigkeit für Gratis-Nutzer auf 30 Kbit/s reduziert. Das lässt auf verschiedene Szenarien schliessen.

Als offiziellen Grund gibt Rapidshare an, dass man in jüngster Zeit vermehrt missbräuchliche Nutzung festgestellt habe und man sich damit gegen diese Form von User wehren, sie abwimmeln will. Gemeint sind offensichtlich die ehemaligen Megaupload-User, die vermutlich in Scharen zu Rapidshare gewechselt haben.

Ein zweites mögliches Szenario nennt der PC-Tipp: Durch den Ansturm könnte die Infrastruktur von Rapidshare an ihre Grenzen gekommen sein. Um einen Kollaps zu verhindern, tritt man erst mal kräftig auf die Bremse.

Ich persönlich tendiere eher zu einem dritten, nirgends erwähnten Szenario. Indem man die Restriktionen für die Kostenlos-Abos verschärft, wird man einen gewissen Prozentsatz dieser Kunden dazu bewegen können, halt doch ein kostenpflichtiges Premium-Abo zu lösen. Und wenn das nur wenige Prozent der wohl Tausenden von neuen Usern tun, dann spühlt das eine Menge Geld in die Kasse. Dann würde dank dem Ende von Megaupload die goldige Zeit für Rapidshare anbrechen.

Wobei ich eigentlich bezweifle, dass die nicht schon vorher mächtig Kohle gemacht haben. Ich drück' den Zugern jedenfalls mal die Daumen, dass ihnen die Probleme, die Kim Schmitz hatte, erspart bleiben.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen