Samstag, 31. Dezember 2011

Weg mit dem Abgastest

In jüngster Zeit überrascht mich unser bürokratischer Geldvernichter, sprich Bund, schon da und dort. Nachdem auf 2012 die Velo-Vignette abgeschafft wird, denkt man jetzt auch darüber nach, den obligatorischen Abgastest für Autos aus der Welt zu schaffen. Oder zumindest die Fristen zu verlängern.

Ich bin seit Jahen der Meinung, dass dies reine Geldmache und eine völlig überflüssige Auflage ist. Die modernen Automobile bewegen sich längst auf einem Niveau, das von zwanzigjährigen Modellen nicht mal annähernd erreicht werden kann. Noch nicht einmal, wenn man monatliche Justierungen vornehmen würde.

Natürlich, dass ich vor Jahren 600 (!!) Franken Busse zahlen musste, weil der Test sechs Monate überfällig war, hat meine Wut auf diese Quatsch-Gesetzt noch verstärkt. Aber rein technisch gesehen ist das seit x Jahren ein Witz. Aber für zwei "Branchen" eine willkommene Einnahmenquelle:

  1. Für die Auto-Garagen, falls man den Test macht.
  2. Für die Polizei (den Staat), wenn man den Test nicht macht.
Endlich, endlich denkt man darüber nach, den obligatorischen Abgastest dahin zu schicken, wo er hingehört: In die Mülltonne.

Denn qualmende Autos mit unkontrollierten Abgasen (siehe Bild) gibt's nicht mehr zu kaufen. Wenn man das Ziel verfolgt, das man immer angibt, nämlich Umweltschutz, dann würde man besser diejenigen Autos verbieten, die eben noch qualmen und richtig Dreck ausstossen. 

Hat mir nämlich noch nie eingeleuchtet, dass ich 600 Franken zahlen muss, weil ich 18 Monate keinen Abgastest gemacht habe an meinem jungen Auto. Und gleichzeitig fahren dreissigjährige Stinkkutschen herum, die in ihrem ganzen Autoleben noch nie einen Abgastest gemacht haben und nachweislich x-fach mehr Dreck ausstossen. 

Quelle: 20min

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