Sonntag, 2. Oktober 2011

Der erste Nano-Cache

Nachdem wir erst vor einer Woche mit dem Geocaching begonnen haben, waren dieses Wochenende zwischendurch nochmals drei Caches in der nächsten Umgebung auf dem Spontan-Programm. Der heutige war ein sogenannter Nano. Der Nano ist noch eine Stufe kleiner als der offiziell kleinste Cache, der "Micro". Letzterer hat auf 'geocaching.com' eine eigene Kategorie, während der Nano offenbar erst später erfunden und bislang nicht in die offizielle Grössenordnung aufgenommen wurde.

Und ich könnte mir vorstellen, dass bisher bewusst darauf verzichtet wurde. Denn auch ich bin mir unschlüssig, was ich von den Nano-Caches halten soll.

In aller Regel handelt es sich bei Nanos um wenige Millimeter grosse, meist magnetische Behälter. Logischerweise aber mit so wenig Volumen, dass gerade mal ein winziger aufgerollter Papierstreifen (das Logbuch) darin Platz findet. Die Abbildung vom Cacher-Shop zeigt das ziemlich deutlich.

Nun ist es ziemlich schwierig, den Kindern von einer Schatzsuche zu erzählen, wenn am Zielort dann nicht einmal genügend Platz auf dem Zettel ist, um in 1. Klässlerschrift den eigenen Namen hinzuschreiben. Und was soll ein Schatz... ohne Schatz. "Bäh, Daddy, da hat's ja nichts zum Tauschen?!" war die einzige enttäuschte Reaktion von Töchterchen. Ich bin mir sicher, in Zukunft fragen die Junioren vor jeder Suche, ob's was zum Tauschen drin hat oder ob's wieder nur so ein kleines Ding ist.

Auf der anderen Seite soll beim Geocaching ja vor allem der Weg das Ziel sein. Man wird meistens zu schönen oder besonderen Orten geführt, die man sonst wohl kaum entdeckt hätte. Aber irgendwie, ich geb's zu, fehlt mir da auch ein bisschen der Reiz, sich einfach auf einer Miniminimini-Papierrolle mit Datum und Namen zu verewigen.

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