Montag, 27. Juni 2011

Facebook = 100 Milliarden

Der Wert von Facebook steigt nicht mehr, der explodiert. Angeblich. In einer solchen Regelmässigkeit, dass es langsam aber sicher nervt. Aber das gehört natürlich zum Plan. Ohne Omnipräsenz in den Medien würde die Wertsteigerung ja nicht funktionieren. Kein normaler Mensch käme auf die Idee, sein Erspartes in Facebook zu investieren. Wenn nicht ständig davon gesprochen würde, wie viel sich "dahinter versteckt".

Eigentlich ist mir scheissegal, wieviel irgendwelche Idioten bereit sind, für Facebook-Anteile auszugeben. Letztlich fallen mir zum ganzen Facebook-Hype nur drei Dinge ein:

1. Man lernt nicht aus der Vergangenheit.
2. Es gibt verschiedene Definitionen von "Wert".
3. Es wird einige wenige Extrem-Gewinner geben. Und Millionen Verlierer.

Mich zu den Gewinnern hinzuzufügen, wird mir nicht gelingen. Und bis ich Facebook-Anteile kaufe und damit zum potentiellen Verlierer werde, würde noch so einiges passieren müssen. Also kann mich die ganze Sache nicht jucken. Beschäftigen, ja. Aber nicht jucken.

Und das ist gut so. Denn ich hasse es, wenn mich etwas juckt.

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