Mittwoch, 27. April 2011

Gehen wir Möbel pflücken?

Ihr kennt Ikea, ja? Ihr habt sicher auch schon bei denen in der Ausstellung ein Möbel gesehen, das ihr kaufen wolltet. Dafür schreibt man sich die Artikelnummer raus bzw. den genauen Lagerort (Regalnummer, Sektor). Dann geht man ins Lager, durch das sinnigerweise alle gehen müssen, auch die, die nicht mal etwas kaufen. Dort holt man sich das Möbel aus dem Regal bzw. dem entsprechenden Sektor. Und dem sagt man wie?

Ich hätte viele Wörter gefunden, um diesen Vorgang zu beschreiben. Auf "pflücken" wäre ich wohl erst sehr spät und nach alkoholhaltiger Unterstützung gekommen. Möbel kann man pflücken. Ikea nennt deshalb die Liste, auf der steht, wo man welche Möbel findet, Pflückliste. Pflückliste! Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen... Pflückliste! Für Möbel!

Donnerstag, 21. April 2011

Das Automobil der Zukunft

Aktuelle Automobile verfügen über einen Tempomaten, der nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch den Abstand zum Vordermann hält. Wird der langsamer oder bremst gar aktiv ab, tut das eigene Fahrzeug das auch. Automatisch, ohne Dazutun des Fahrers.

Aktuelle Automobile verfügen über Bremssysteme, die Hindernisse erkennen und selbständig bis zum Stillstand abbremsen können. Aus Unachtsamkeit im Stop-and-Go-Verkehr dem Vordermann in den Hintern fahren ist damit fast nicht mehr möglich.

Aktuelle Automobile verfügen über Verkehrsschilderkennung. Das Auto "weiss" jederzeit, wie die signalisierte maximal erlaubte Geschwindigkeit ist und zeigt sie dem Fahrer auf einem Display an. Es wäre ein kleiner Schritt dahin, dass das Auto auch gleich dafür besorgt ist, dass eben diese Geschwindigkeit nicht überschritten wird.

Dienstag, 19. April 2011

Bestimmte Firmen sollte man meiden

Unglaublich, wie dumm sich einige KMU stellen können. Gerade eben hatte ich mit unserer (bisherigen) Storenfabrik zu tun, die sich mir gegenüber verhält, als hätte sie weit und breit keinerlei Mitbewerber. Aber vielleicht ist auch noch nicht bis in jeden Winkel der Schweiz vorgedrungen, dass die Kunden je länger je mehr aufgrund der Servicequalität einen Lieferanten wählen oder eben ablehnen.

1. Mangelhafte Pünktlichkeit
Der Kundendienst wollte ursprünglich auf 1300 Uhr abmachen, ich meinte, dass das zu früh sei. Wir einigten uns auf 1330 Uhr. Ratet mal, wann der Monteur auftaucht? Richtig, um 1300 Uhr. Er wäre halt schon ein bisschen früher da...

2. Mangelhafter Anstand
Sanitär, Elektriker, Maler... alle fragen sie, ob sie die Schuhe lieber ausziehen sollen, sowieso im Schlafzimmer. Der Storen-Monteur hält das nicht für nötig.

3. Mangelhafte Kommunikation
Der Monteur will die Storen auseinandernehmen. Abgemacht mit dem Kundendienst war aber, dass er ohne Kostenfolge die Lage beurteile. Darauf angesprochen behauptet er, dass das nicht stimme und das nicht so abgemacht sei. Er hätte auch sagen können: "Sie lügen."

Das ist jetzt ein kurzer Abriss über die Situation an ihrem Höhepunkt. Voran gegangen war ein Briefwechsel sowie diverse Telefongespräche. Und da ging's eigentlich um was ganz anderes, das alleine schon Grund wäre, sich kopfschüttelnd einen anderen Lieferanten zu suchen. Das Erlebnis heute war dann die Krönung, das sprichwörtliche Tröpfchen im Fass. Oder so.

Auf jeden Fall eine Zeile weniger auf der Liste der potenziellen Lieferanten.

Mittwoch, 13. April 2011

Jeder tun, was einem Spass macht

Warum sind wir in Zwängen, warum tun wir Dinge, die uns keinen Spass machen? Warum kann nicht einfach jeder das tun, was ihm Spass macht?

Oder bin ich vielleicht der einzige, der täglich einem Job nachgeht, der ein Missverhältnis zwischen Ärger und Spass, Frust und Freude hat? Bin ich der einzige, der, wenn Geld keine Rolle spielen würde, etwas ganz komplett anderes tun würde?

Geld. Geht's nur um Geld im Leben? Nein, es geht um mehr. Gesundheit, Freude, Familie, Spass, Zufriedenheit. Jeder strebt ein erfülltes Leben an. Doch was ist ein erfülltes Leben?

Häufig jammere ich. Leise. Nur für mich. Doch es ist ein Jammern auf hohem Niveau. Finde ich zumindest, wenn ich mir die Bilder von Japan anschaue oder an die vom Regime verfolgten Menschen in Lybien denke. Oder an andere der vielen Leidgeplagten, Hungernden, verarmten Menschen. Aber es bleibt trotzdem ein Jammern. Etwas, das aus einer Unzufriedenheit herauskommt, egal, wie gross die ist.

Dienstag, 12. April 2011

Die Sache mit den Pauschalen

Pauschale sind eine tolle Sache. Sie erlauben eine einmalige, abschliessende Behandlung, ohne ins Detail gehen zu müssen. Ich kenne das als Spesenpauschale: Statt Monat für Monat die Ausgaben akribisch festzuhalten und damit viel Zeit zu verlieren, gibt's halt eben einfach 'pauschal' einen Betrag, der dann alle möglichen Spesenausgaben bis zu 25 Franken abdeckt.

Von der Auto-Werkstatt kennen wir die Kleinteile-Pauschale, mit der sich die Garagen ihren Profit leicht aufbessern. Soviele Lappen, Öle und Schräubchen haben die gar nicht, wie sie damit verrechnen. Abgesehen davon sind die meisten Teile und Flüssigkeiten dann dennoch auf der Detail-Abrechnung zu finden. Und selbst beim Ersetzen einer Glühbirne soll es schon vorgekommen sein, dass Kleinteile pauschal zusätzlich verrechnet wurden. Die Frage sei erlaubt, was für welche Kleinteile nebst der Glühbirne in einem solchen Fall fällig werden.

Sonntag, 10. April 2011

Samstag, 9. April 2011

Jeder verdient eine eigene Fussballmannschaft...

Das Spiel 'Hattrick' gibt es seit 1997! Damals hat es ein Schwede erfunden und mit weniger als zwei Dutzend Freunden gespielt. Mittlerweile sind bald fünfzehn Jahre verstrichen und der Erfolg der Fussball-Simulation ist ungebrochen. Mein Account trägt eine 11-Millionen-Nummer, aktive Spieler soll es einige hunderttausend geben. Unglaublich!

Unglaublich auch, dass das bislang an mir vorbei gegangen ist. Natürlich, es gibt ja auch so einige Online-Games, die man "mal gespielt haben muss". Doch 'Hattrick' ist definitiv anders. Das Ding ist derart komplex, dass man anfangs gerne den Mut verliert. Anderseits sichert die Komplexität aber gerade den Langzeitspass. Wenn man die erste Woche mal ein, zwei Stunden ins Lesen des Handbuches investiert, hat man die wichtigsten Dinge verstanden. Der Rest dürfte sich von alleine mit der Erfahrung ergeben.

Samstag, 2. April 2011

Weltsichten - Fünf Jahre mit dem Fahrrad unterwegs

Ganze fünf Jahre waren die beiden Ostdeutschen anfangs 90er Jahre mit dem Fahrrad unterwegs. Dabei ging es rund um die Welt - Naher Osten, Afrika, Asien, Südamerika, Nordamerika, Sibirien - das volle Programm halt.

Die beiden sind mittlerweile Freunde, kannten sich bei der Abfahrt aber noch überhaupt nicht und hatten rein zufällig zusammen gefunden, kurz vor der Abreise.

In diesem Buch geben sie uns einen Einblick in ihr Tagebuch, alltäglich und weniger alltägliche Erlebnisse. Manchmal lustig, manchmal traurig oder ärgerlich, immer aber ungeschminkt, kurz und prägnant.

Freitag, 1. April 2011

Frauen und Waffen

Beim Schneiden von Videofilmen bin ich immer wieder auf der Suche nach der passenden Geräuschkulisse. Sollte ich mal einen Western- oder Actionfilm mit ganz viel Schiessereien vertonen müssen, dann weiss ich jetzt, wo ich die Soundeffekte holen kann.