Samstag, 12. Februar 2011

Andreas Eschbach: Ausgebrannt

Es ist unbestritten, dass Erdöl sowas wie der Wirtschaftsmotor unserer Zeit ist. Weniger einig ist sich die Menschheit in der Frage danach, wie lange die Vorräte noch reichen. Einerseits hat man vor zwanzig Jahren schon prophezeit, dass "es nicht mehr lange reicht", anderseits scheint der Nachschub nicht akut gefährdet zu sein.

Der deutsche Autor Andreas Eschbach spielt in "Ausgebrannt" mit der Mystik, die das Erdöl und die Geschäfte darum umgibt. Und er schildert ein Szenario, das nicht unwirklich scheint, wenngleich der Leser sich da und dort fragt, warum die Protagonisten einige Ereignisse oder Aussagen nicht mehr hinterfragen.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Sunrise gegen die unfaire Methode der Post

Anscheinend fängt Sunrise an, die Gebühren, die ihr die Post für Bareinzahlungen verrechnet, auf die Kunden umzuwälzen. Laut Sunrise will man damit Spesen in der Höhe von 4 bis 6 Millionen Schweizer Franken jährlich sparen. Geld, das die Post dann verrechnet, wenn bar am Schalter einbezahlt wird. Das ist ihr gutes Recht, schliesslich ist die Transaktion ziemlich personalintensiv.

Und vermutlich ebenso lukrativ. Denn die Post will keinesfalls auf dieses Geschäft verzichten. Darum verrechnet sie die anfallenden Spesen auch nicht dem Verursache, wie man mit wenigstens halbem Verstand vermuten würde. Nein, der Barzahler, der die Kosten verursacht, soll nichts davon merken und gefälligst ganz schön brav weiterhin am Schalter einzahlen. Schliesslich hat man das die letzten hundert Jahre immer so gemacht, warum auch ändern?