Mittwoch, 22. Dezember 2010

Tue Gutes. Und rede darüber.

Öffentlichkeitsarbeit wird unterschätzt. Es ist wertvoll, in den Medien erwähnt zu werden. Wenn's in einem positiven Zusammenhang ist, erst recht. Und wenn Hunderte von Medien berichten, wie man als Promi selbstlos Spendengelder auftreibt, dann ist man heute in Westeuropa sowas wie ein Held. Wenn man es nicht sowieso schon war. Irgendwie.

Wetten, dass die Summe aller Spenden-Events teurer sind als die Summen, die dabei an Spendengelder zusammen kommen? Es wäre wohl effektiver, wenn die Veranstalter ihre Gelder statt in Produktionen gleich nach Afrika oder zu den Kindern in den Krieg schicken würden. Aber das geht nicht. Denn es geht ja darum, dass die beteiligten Namen danach noch grösser sind und noch positiver wahrgenommen werden. Deshalb lässt man lieber die Bevölkerung spenden und steckt das eigene Geld in die teure Produktion.

Deshalb kann ich mich nicht damit anfreunden, bei solchen Events zu spenden.

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