Freitag, 31. Dezember 2010

Little Fockers

Hollywood unterliegt dem Zwang, von jedem halbwegs erfolgreichen Film ein Sequel, einen zweiten Teil, zu drehen. Wird der dann auch noch erfolgreich, drängt sich nach gleichem Muster ein dritter Teil auf. Der lässt häufig etwas länger auf sich warten, weil man sich die Gägs schon fester aus dem Finger saugen muss.

So überrascht es dann auch nicht, dass "Little Fockers" als dritter Teil der "Meet The Parents"-Saga um Ben Stiller seine Lacher primär aus sehr gesuchten Szenenzusammenstellungen sucht. Die Teile 1 und 2 haben natürlich auch nicht durch eine doku-ähnliche Realitätsnähe getrumpft, fanden ihren Humor aber doch deutlich häufiger in alltäglichen Details statt in komplett grotesken Situationen. Die sind dann desöftern derart absurd, dass man sich schon wünscht, das gleiche Kraut mal rauchen zu dürfen, das die Story-Entwickler sicherlich rauchten.

Eine Abendunterhaltung, die natürlich trotz aller Hirnrissigkeit desöftern ein Schmunzeln zu entlocken vermag. Zwei, drei Gläser Wein vorab helfen spürbar.

Kommentare:

  1. Habe ihn mir an einem kalten Nachmittag in Berlin zu Gemüte geführt und fand ihn noch ganz gut. Aber vermutlich war mein Hirn schon steifgefroren. ;-)

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  2. ...oder du warst vorher ausgiebig im HRC und hast den Alkoholpegel schon im positiven Bereich gehabt. ;-)

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  3. ich kann mich noch erinnern viel gelacht zu haben. hysterisch, augen rollend, meschugge und ein wenig verrückt. :)

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