Samstag, 20. November 2010

Wenn die LKWs nicht wären



Ich hab' mir diesen kurzen Film angeschaut. Ok, habe verstanden. Werde versuchen, mich nächstes Mal ein bisschen weniger zu nerven, wenn ein Brummifahrer Rennluft schnuppert und mit 2 km/h Unterschied über gefühlte 20 Kilometer versucht, einen Kollegen zu überholen.

Wenn man sich die bescheuerten Überholmanöver der LKW-Fahrer so anschaut, stellt sich schon die Frage, wer da den langsamer fahrenden Brummis gegenüber weniger Toleranz hat: Die Autofahrer oder die Brummikollegen selbst.

Gesehen bei truckonline

Mittwoch, 17. November 2010

Bookcrossing - Mein erster Versuch

Als ich fragte, was andere mit ihren gelesenen Büchern machen, kam vom Zeitungsjunge eine Antwort, die mich neugierig machte: Bookcrossing. Kurz gesagt geht's dabei darum, dass man Bücher mit einer eindeutigen ID kennzeichnet und dann "auf Reise" schickt. Das kann durch gezielten Versand an eine Person geschehen oder aber auch durch sogenanntes Aussetzen in der Wildnis. Dabei wird das Buch, idealerweise wasserdicht verpackt, irgendwo absichtlich liegengelassen wo es andere finden können.

Aufgrund der eindeutigen ID lässt sich danach der Weg nachvollziehen, den ein Buch zurück gelegt hat. Klappt natürlich nur, wenn sich die Finder auch eintragen. Und idealerweise das Buch nach dem Lesen wieder weiter geben.

Dienstag, 16. November 2010

Wie kann ich mich bloss an heute erinnern?

Wow, ein Wahnsinns-Tag. Die Beatles sind jetzt auch in Apple iTunes erhältlich. Das war es, was uns Apple in typischer Mac-Manier ankündigen wollte. Nur schafft es meine Fantasie beim besten Willen nicht, sich vorzustellen, was daran so besonders sein soll. Juckt das irgendwen?

Heute ist ein ganz normaler Tag. Einer, den wir nie vergessen werden. Wenn Apple das Versprechen wahrmachen will, dann müssen die mir jetzt aber täglich einen Reminder schicken.

Die Beatles sind in iTunes. Boaaah! Darauf habe ich ein Leben lang gewartet.

Lächerlich.

Dienstag, 9. November 2010

Der Verlag Lübbe hindert mich am Kauf

Meine Hoffnungen, die Industrie hätte durch das dämliche Verhalten der Musik-Branche ihren Teil gelernt, sind zerstört. Ich bin bereit, für ein eBook mein hart verdientes Geld auszugeben. Aber der Verlag mit seinem Lizenzdenken verhindert das. Erfolgreich.

Ich bin ganz kurz davor, mir das Buch aus Trotz irgendwo "kostenlos" runterzuladen. Ich bin mir sicher, dass das so einfach geht wie mit MP3-Files. Ich versteh's echt nicht...
Aus lizenzrechtlichen Gründen darf dieses eBook leider nur von Kunden in Deutschland gekauft werden!

Lieber Lübbe-Verlag, ihr erwartet wohl, dass ich mich jetzt hinsetze und herausfinde, wo ich dieses eBook auch als Schweizer zu kaufen bekomme. Tue ich aber nicht. Bitte überlasst die Wahl, wo man etwas kauft, allein dem Kunden.

Montag, 8. November 2010

Video-Werbung für Bücher

Äusserst seltsam, mit einem Videoclip für ein Buch zu werben. Oder? Das ist wohl ein Zeichen unserer konsumgeprägten Zeit. Die Leute sind zu faul, einen Teaser in Textform zu lesen. Oder will der Verlag mit solchen Clips ein erweitertes Zielpublikum erreichen? Ich find's jedenfalls irgendwie lächerlich. Der Clip könnte für fünfhundert Romane werben. Oder ein Game. Oder einen Film. Und er sagt nichts, aber auch wirklich nichts aus. Ausser dass es ein Clancy-Roman wie alle bisherigen sein wird.

Dan Brown: Diabolus


Wenn eine komplexe Sache in einer Geschichte einfach verständlich eingebaut werden soll, muss sie zuweilen schon mal vereinfacht werden. So entstehen dann "Fakten", die nur ein ahnungsloser Leser als Tatsache hinzunehmen bereit ist. So zum Beispiel, dass die zentrale Datenbank auch im Notfall nur durch ein halbstündiges Prozedere vom Netz zu nehmen ist.

Es sind aber auch die handvoll Ungereimtheiten, die mich stören: Eine allmächtige NSA, die komplizierteste Zusammenhänge aufzudecken vermag, fällt auf den plumpesten Email-Trick herein. In einem Virus ist der Code, der ihn zum Stoppen bringt, versteckt. Und den kann man, nachdem man tagelang daran scheiterte, den Programmcode zu entziffern, plötzlich einfach so lesen.

Mittwoch, 3. November 2010

"Gratis-Föteli"

Früher haben wir uns in den hässlichen Automaten am Bahnhof gesetzt, wenn wir Portrait-Föteli brauchten. Meistens sah es doof aus, stank nach faulen Eiern oder hatte technische Mängel.

Heute brauchen wir diese Art von Bildern in Stückzahlen, die unser Budget sprengen würden: Jeder noch so kleine Online-Service wünscht sich ein sogenanntes Profil-Bild. Gut, müssen wir die nicht mehr einzeln schiessen, sondern können sie digital mehrfach verwenden.

Einmal schiessen muss man sie jedoch trotzdem. Und wenn sie gut aussehen sollen, kosten sie in der Regel ein paar Franken. Ausser einmal im Jahr... dann kommt die Barbara aus Bern und knipst die Köpfe kostenlos in Profi-Qualität aufs digitale Papier.

>> mehr Infos

Genau deswegen gibt es Ampeln

gesehen beim autofahrer

Apple Store: Gerne Geld ausgeben

Es ist unglaublich, aber bei Mac fühle ich mich irgendwie gut und glücklich, wenn ich den Laden verlasse. Auch wenn ich gerade einige hundert Franken ausgegeben habe, die ich eigentlich nicht hätte ausgeben müssen. Irgendetwas haben die erkannt, was den anderen noch abhanden kommt.

Vielleicht ist es die Art, wie man den Kunden behandelt: locker, freundlich, positiv. Und auf "Du". Das suggeriert Vertrauen und langjährige Bekanntschaft.

Vermutlich sind es noch weitere Faktoren. Auf jeden Fall find' ich's verblüffend. Und ich meine auch nicht das innere Grinsen, das man generell hat, wenn man sich ein Gadget gekauft hat.

Dienstag, 2. November 2010

Wohin mit den gelesenen Romanen?

Erfreulicherweise kriegt man heute von den meisten Romanen schon nach kurzer Zeit eine Taschenbuch-Version für verhältnismässig wenig Geld. Wer noch weniger Eile hat, wartet, bis die Romane zum Sonder-Spezial-Schnäppchen-Räumungsverkaufs-Preis erhältlich sind. Oder holt sie sich bei Exsila für noch weniger.

Seit Juni habe ich, nach jahrelanger Abstinenz, bisher sechs Romane gelesen. Eben gerade kam der Nachschub für die nächsten Monate. Der prüfende Blick meiner Frau sagt mir: Es ist Zeit, sich über die Lagerung Gedanken zu machen. Wohin mit den gelesenen Büchern? In den Müll oder aufs Altpapier? Wieder auf Exsila oder anderswo verramschen? Oder doch besser im Keller lagern in der Hoffnung, dass man sie wieder mal liest?

Damit ich meine verlorenen Dinge wieder bekomme

Ich hoffe nicht, dass ich jemals mein iPhone verliere. Aber wenn doch, dann findet's hoffentlich ein ehrlicher Mensch. Denn der weiss sofort nach dem Einschalten meines iPhones, wie er sich den Finderlohn holen kann:

Man surfe auf www.treevle.me. Da fülle man das Formular aus und gibt die Treevle-ID mit ein. Schon kriege ich die nötigen Infos, um mich beim Finder zu melden und ihm den Finderlohn auszuhändigen. Easy, oder?

Wenn dir das gefällt, dann hol' dir doch kostenlos deine eigene Treevle-ID.


GESUCHT: Samichlaus-Geschichte

Es gehört zur Tradition, dass der Sankt Niklaus (Samichlaus) unser Quartier besucht und für alle Kinder ein Säckchen voller feinen Sachen mitbringt. Bislang konnten die Eltern mitteilen, was der Samichlaus ihren Kindern sagen sollte. Mittlerweile sind so viele Kinder dabei, dass die Zeit dazu nicht mehr reicht. Drum wird der Chlaus heuer eine kurze Geschichte erzählen und danach haben die Kinder die Gelegenheit, ihre Verse und Lieder vorzutragen. So weit, so gut.

Die Frage ist nur noch, welches die Geschichte sein soll, die der rote Mann erzählen soll. Gesucht habe ich schon weit, gefunden leider noch nichts. Hat jemand aus meiner geschätzten Leserschaft eine Idee? Oder muss ich tatsächlich selber eine schreiben? Aber auch dann wäre ich nicht abgeneigt, ein paar Ideen zu bekommen. Ich danke schon bestens im Voraus.

Montag, 1. November 2010

TV live

Ich wundere mich, dass die mitten in all den Leuten tatsächlich eine Gesprächsrunde in brauchbarer Quali hinkriegen.

CD-Sammlung: Teil 30

Wow, bereits habe ich 150 CDs in diesem Projektli "abgearbeitet". Und ein Ende ist noch nicht wirklich in Sicht, da liegen noch einige Scheiben wartend auf mich. Ihr könnt also davon ausgehen, dass uns dieses CD-Projekt noch eine Weile begleiten wird. Sofern ich durchhalte.

Barbara Dex - Tender Touch
Klingt nach USA, ist aber Belgien. Rockige Pop-Nummern mit leichtem Country-Einschlag, hätte ich jetzt diagnostiziert. Aber das tue ich vielleicht nur, weil auf der anderen Dex-CD in meinem Bestand die Dame mit Cowboy-Hut abgebildet ist. Tragen Belgierinnen Cowboy-Hüte? Wie auch immer, die Musik ist gut, gemütlich, echt. Sie bietet aber nicht irgendwas übernatürlich Tolles, einen richtigen Knüller oder so. Aber muss ja auch nicht immer sein, oder? Wie die Dame in meine Sammlung kommt? Leider keine Ahnung.