Sonntag, 31. Oktober 2010

Samstag, 30. Oktober 2010

Eigener URL-Shortener

Der junge Herr aus Luzern hat gerade gezeigt, warum ich mir meinen eigenen kleinen URL-Shortener eingerichtet habe. Weil mir dann nicht aus heiterem Himmel einer alle Links zur Sau macht. Und weil da ich entscheide, ob die Besucher ans richtige Ort oder auf eine seltsame Kontaktanzeige gelangen.

Leider führt off.li/paddy jetzt nicht mehr zu der Mutter aller Webseiten. Ich hoffe, beim zweiten verbliebenen "externen" Shortener (xyx.ch/paddy) wird das noch eine Weile halten. Den 'chm' schätze ich jedenfalls etwas weniger sprunghaft ein. :-)

WTF?

Ich dachte, so Zeugs gibt's nur bei Windows?!?

Freitag, 29. Oktober 2010

iLife 11 und die grosse Enttäuschung

Normalerweise gehöre ich zu denjenigen, die ein Programm oder ein Software-Paket so lange haben, bis sie einen neuen Computer kaufen. Bei iLife 11 habe ich eine Ausnahme gemacht. Den Grund dafür kann ich nicht einmal sagen, vermutlich hat mich die Trailer-Funktion in iMovie doch zu sehr gelockt. Und jetzt bin ich enttäuscht. Bitter enttäuscht sogar.

Der erste Eindruck ist wohl für mancher ein Wow-Erlebnis. Denn ich lüge nicht, wenn ich behaupte, dass mich der nachfolgende Videoclip keine fünf Minuten Zeit gekostet hat. Wenn man sich das Resultat erst am Ende anschaut, geht's sogar in einer oder zwei Minuten. Das sieht doch schon mal gut aus, oder? (Video weiter unten)

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Wartezeit mit Humor

Ich freue mich sehr, wenn Firmen Humor zeigen. Während er, je nach Branche, in der Werbung noch einigermassen häufig vorkommt, verzichten die meisten Unternehmen ansonsten auf Anspielungen, Witz und flotte Sprüche. Schade, aber vermutlich will niemand riskieren, von den Konsumenten nicht mehr ernst genommen zu werden.

Dabei würde es schon erfreuen, wenn wenigstens im Detail durchschimmern würde, dass man nicht alles so tierisch ernst nimmt. Wie zum Beispiel bei Bandcamp, der Vermarktungsplattform für Musiker. Während man darauf wartet, dass der Download vorbereitet wird, wird man gebeten, solange dem sich drehenden Ding zuzuschauen.

Gebühren für Urheber- und Interpretenrechte

Liebe Billag,
 warum muss ich euch Gebühren für Urheber- und Interpretenrechte bezahlen, wenn ich selbige schon von der Cablecom in Rechnung gestellt bekomme?

Liebe Cablecom,
 warum muss ich euch Gebühren für Urheber- und Interpretenrechte bezahlen, wenn ich selbige schon von der Billag in Rechnung gestellt bekomme?

Warum werde ich bloss den Eindruck nicht los, dass niemand so einfach ans Geld kommt wie die äusserst fragwürdigen Urheberrechtsvertreter SUISA & Co.?

Echtes Geld verdienen mit Exsila

Dass Exsila eine tolle Sache ist, bleibt unbestritten. Einmal mehr ein Schweizer Startup, auf das wir stolz sein können, auch wenn die Frage, wer es erfunden habe, schnell zu anderen Anbietern führt.

Eine Schwachstelle von Exsila ist systembedingt: Einmal Exsila-Punkte, immer Exsila-Punkte. Man kann sich hunderte von virtuellen Exsila-Dollars durch den "Verkauf" von Büchern, CDs und Games verdienen. Zu richtigem Geld lässt sich das jedoch nicht machen. So kommt es, dass ich sechshundert Exsila-Dollars auf dem Konto habe und kaum weiss, wie ich die ausgeben soll.

Von Zeit zu Zeit führt das zu Lieferungen wie gestern und heute: Acht Bücher (Romane) wurden alleine heute angeliefert. Durch den vermutlich grössten Profiteur von Exsila, der Schweiter Post. Vermutlich der einzige Beteiligte, der mit Exsila echtes Geld verdient. Der arme Pöstler wusste gar nicht mehr, wo er die Pakete ausserhalb des Briefkastens hinpacken soll...

Kennst du eines der Bücher?

Sonntag, 24. Oktober 2010

Michael Ridpath: Fatal Error

Der sechste Roman von Michael Ridpath spielt anfangs des 21. Jahrhunderts, der Blütezeit der sogenannten Dot-Com-Branche. David, der die Geschichte erzählt, und sein Freund Guy sind im Begriff, ihre Fussball-Website an die Spitze zu katapultieren und Millionen zu verdienen. Dann kommen Gier, Eigensinn und Machtgelüste ins Spiel und es läuft nicht mehr so, wie die beiden geplant haben: Der Geldgeber stellt sich quer. Und dadurch holt die beiden die Vergangenheit ein. Ob sie wollen oder nicht.

Erstaunlich, wie wenig spektakulär die Geschichte an sich ist und trotzdem von Beginn an eine Spannung aufgebaut wird, die bis zum Ende nicht mehr nachlässt. Ridpath hat den Sprung auf meine Liste der Lieblingsautoren geschafft.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Montag, 18. Oktober 2010

Samstag, 16. Oktober 2010

Track My Tour: Axalp-Ausflug

Vor einiger Zeit habe ich die iPhone-App "TrackMyTour" vorgestellt. Noch immer gefallen mir das Programm und seine Möglichkeiten. Mit dem Axalp-Ausflug von letzter Woche habe ich ein weiteres Beispiel einer kleinen, mit "TrackMyTour" dokumentierten Reise: Axalp-Ausflug

Hier gibt's "TrackMyTour" im App-Store.

Werbespot: Audi R8

Audi will uns zwei Dinge vermitteln mit diesem Werbespot:

  1. Der R8 gehört zu den geschützten Tierarten.
  2. Frauen können nicht parken.
Ja, er ist irgendwie witzig. Aber je länger man darüber nachdenkt, desto dämlicher wird er. Schliesslich gelangt man zum Schluss: Der Spot ist eigentlich doof. Völlig. (Video unten)

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Axalp: Stelldichein der Kameras


Das Fliegerschiessen Axalp ist in mehrfacher Hinsicht ein sensationelles Erlebnis. Ich wusste, dass die Show, die eigentlich keine ist, jährlich zahlreiche ambitionierte Fotografen anlockt. Dass es aber so viele sein würden, hätte ich nicht erwartet. Im Prinzip sind bis auf wenige Ausnahmen eigentlich ausschliesslich Fotografen da oben. Und ein Teleobjektiv ist länger als das andere, ein Stativ wuchtiger als das andere. Unglaublich, was man da an Ausrüstung vorfindet. Denn immerhin gibt es keine andere Möglichkeit, als das Material eigenhändig da hoch zu tragen. Und der Weg ist definitiv nicht ohne.

Für uns als wenig ambitionierte Fotoschiesser der Fraktion "iPhone & Co." hiess das wenigstens, dass wir getrost unsere verhältnismässig günstigen Cams auf der Decke liegen lassen konnten. Da werden die sicher nicht geklaut. Hat ja eh schon jeder eine zehnmal bessere um den Hals hängen. Einzig bei der schlechtesten Kamera der drei trauten wir uns nicht, sie liegen zu lassen...

Steve Lee: Noch ein letztes Mal in den Charts

Es war keine Hexerei, das Auftauchen in den Charts nach dem Tod von Sänger Steve Lee vorauszusagen. Gleich neun Mal tauchen Gotthard in den Single-Charts, sechs Mal in den Album-Charts auf. Einige davon besser platziert als damals, als sie herauskamen. Andere sind sogar erstmals in der Hitparade vertreten. Und "Heaven" (Video weiter unten) ist sogar gleich auf Platz drei gesprungen. Mal schauen, wie das nächste Woche ausschaut. Ich könnte mir vorstellen, dass sich das sogar noch verstärkt.

Montag, 11. Oktober 2010

Sonntag, 10. Oktober 2010

Wer schafft's schneller? (Game)

Gesehen beim Maik und gleich ausprobiert. Beim vierten Anlauf klappt's dann auch schon ganz gut. Wer schafft's noch schneller?

Samstag, 9. Oktober 2010

Facebook könnte Milliarden verdienen

Online-Services, die Millionen Benutzer haben, müssen meistens kostenlos sein. Sie bedingen aber eine Infrastruktur, die Millionen kostet. Da braucht's Ideen, wie der Rubel reinkommt und der Dienst dennoch unentgeltlich genutzt werden kann. Facebook probiert's seit geraumer Zeit (vermutlich erfolgreich) mit Inserateplätzen am Seitenrand. Dabei ginge es viel einfacher.

Würde Facebook Zeitfenster verkaufen, in denen der Service für bestimmte IP-Bereiche nicht verfügbar wäre, würden wohl Milliarden fliessen. Der Arbeitgeber, dessen gesamtes Service-Center mit Farmville beschäftigt ist, könnte Zeitfenster buchen und online dafür bezahlen. In der bezahlten Zeit werden die Mitarbeiter dann wegen "suggerierten technischen Problemen" bei Facebok Zeit haben, ihren bezahlten Tätigkeiten nach zu kommen. Und bei Facebook würde die Kasse klingeln

Freitag, 8. Oktober 2010

Tag des Wassers

Axalp 2010

Das Fliegerschiessen auf der Axalp ist eines der Ereignisse, die man einfach einmal erlebt haben muss. Die Schweizer Luftwaffe präsentiert bei diesem jährlich stattfindenden Anlass ihre Flugzeuge. Und die Fotografen haben die Möglichkeit, Kampfflugzeuge in einmaliger Umgebung und aus atemberaubenden Perspektiven zu fotografieren. Eine Besonderheit ist sicherlich auch, dass das Fliegerschiessen auf der Axalp wohl die einzige Flugshow ist, bei der scharf geschossen wird. (Video nach dem Link)

Das ist noch ein Stuntman

Erstaunlich, dass für sowas überhaupt noch Menschen eingesetzt werden. Ich dachte, so Zeugs würde nur noch am Compi gemacht... Hut ab vor der Leistung.

Social Media Overkill

Ich muss gestehen, mir wird das alles langsam zu viel. Twitter, Facebook, YouTube, Blogs, Newsletter, last.fm... und jetzt noch Ping von Apple. Abgesehen davon, dass Ping wohl das dämlichste und langweiligste von allen ist, frage ich mich: Wieviele Netzwerke braucht die Welt noch?

Versucht im momentanen Trend tatsächlich jeder depperte Konzern, sein eigenes Netzwerk auf die Beine zu stellen, obwohl man genau weiss, dass nie und nimmer auch nur die Hälfte davon überleben wird? Einfach mal hinstellen und am Ende schauen, wer am meisten User hat? Und wenn's nicht klappt, halt wieder schliessen. Und wir Konsumenten dürfen uns solange auf all' den verschiedenen Plattformen den immer gleichen Scheiss anlesen. Danke!

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Gefällt mir eigentlich gar nicht

Facebook hat's wohl erfunden: Die Möglichkeit, mittels simplem Mausklick allen Freunden zu zeigen, dass man etwas mag. Statusmeldungen, Gruppen oder Bilder können sozusagen mit einem Klick auf "Gefällt mir" markiert werden.

Manchmal gibt das aber auch ein sonderbares Bild. Was gefällt den über 50'000 Usern in dieser Gruppe jetzt genau?


GE Money Bank zum Ersten, Zweiten und Dritten

Aller guten Dinge sind drei. Gilt das auch für die schlechten? Denn jetzt hat mich die GE Money Bank soeben zum dritten Mal genervt. Ist das genug? Muss mal gucken, wie gross das Fass ist. Dann weiss ich, ob's jetzt voll ist oder schon überläuft. Vielleicht hat's auch noch Platz, dann kann mich der US-Laden mit offenbar drittklassigem Kundendenken noch weiter nerven. Tut ja nicht weiter weh.

Steve Lee: R.I.P.? Noch nicht.

Gestern tagsüber waren die Radiostationen voll davon. Am Abend waren's die Nachrichtensendungen der TV-Stationen. Heute sind es die Zeitungen. Morgen die Wochenmagazine, dann die Monatsmagazine.

Dann kommen die ersten ausführlichen Sondersendungen. Nächstes Jahr die ersten Bücher. Vielleicht eine "Remember Steve Lee"-DVD. Möglicherweise noch die bereits verwertbaren Teile seines Solo-Albums. Und ganz sicher wird schon bald eine Sonder-CD rauskommen, die Läden werden ihr Gotthard-Lager nochmals aufstocken und vermutlich wird sogar die eine oder andere Scheibe von Gotthard nochmals in der Hitparade auftauchen.

Er wird davon allem nichts mehr merken. Aber es wird noch eine Weile dauern, bis Steve Lee die Ruhe im Frieden gegönnt wird. Einmal wird noch abkassiert, einmal noch die ganze Maschinerie angeworfen. Und ganz viele Möchtegern- und wirkliche Freunde werden zu Wort kommen. Denn zum Abschluss wollen wir immer alles wissen. Jedes Detail.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Statistik in Blogger

Sehr schön wurde die Statistik-Funktion in Blogger eingebaut. Ganz offensichtlich hat Google dabei das Rad nicht neu erfunden, sondern auf das seit Jahren bestehende Analytics zurück gegriffen, was auch Sinn macht.

Nun sind Statistiken für private Blogger ohne grössere Ambitionen ja nicht von sonderlicher Bedeutung, wenngleich es natürlich Spass macht, sich versuchen zu steigern. Oder zu sehen, woher die Besucher so kommen. Aber vor allem hilft die Zugriffsstatistik, nüchtern mit beiden Füssen am Boden zu bleiben. :-)

Montag, 4. Oktober 2010

(K)ein Haustier

Klicken für grosse Ansicht

Eine Idee.
Drei Fotos (mit dem iPhone).
Ein paar Sprechblasen.

Fertig ist der erste selbstgemachte Comicstrip. Die Kinder finden's lustig. Mal schauen, ob die Euphorie für mehr als dieses eine Geschichtchen hält.

Service-Wüste

Die Servicequalität hierzulande war sicherlich auch schon besser. Leider tun all' die zahlreichen Kostensparmassnahmen nicht nur dann weh, wenn dabei Stellen verloren gehen. Sondern auch noch Jahre später, wenn man die Spätfolgen davon zu spüren bekommt. Unter anderem in nachlassender Qualität im Kundendienst. Und was passiert heute Abend um fast 20 Uhr?

Sonntag, 3. Oktober 2010

Stuttgart 21

Wer zur Zeit "Stuttgart 21" als Suchbegriff eingibt, findet so allerlei auf den News-Portalen oder YouTube. Das Meiste hat mehr mit den dazugehörigen Demonstrationen und Ausschreitungen zu tun als mit dem durchaus interessanten Bauprojekt rund um den Stuttgarter Bahnhof.

Ich mag mich jetzt nicht tiefer mit den Vor- und Nachteilen des Projektes und den bisher vorgefallenen Ereignissen befassen. Aber was da abgeht, sollte nachdenklich machen. Wenn Zehntausende auf die Strasse gehen, dann scheint das Thema die Bevölkerung zu beschäftigen. Und für mich als Aussenstehenden ist offensichtlich, dass Politik und Bevölkerung aneinander vorbei reden. Das macht mir Sorgen.

Die Vorfälle in Stuttgart zeigen mir einmal mehr, wie unstabil unsere scheinbar stabile Westwelt ist. Wie wenig es braucht, um Eskalationen zu haben, die so keiner wollte und voraussah. Und noch etwas: Dank Internet geht alles schneller. Nimmt auch schneller grössere Dimensionen an. Und entlarvt mitunter die Schwindler unter den Politikern.

Beunruhigend.

Samstag, 2. Oktober 2010

Bowling II

Bowling

Das System: Change it. Take it. Leave it.

Natürlich, wenn man könnte, würde man so einiges ändern. Im eigenen Leben, in der Familie, in der Nachbarschaft, dem Wohnort oder der ganzen Welt. Dann wäre alles besser. Oder?

Wenn man mit etwas nicht glücklich ist, sollte man es ändern. Jedes Kind baut das Lego-Haus um, wenn es ihm nicht gefällt. Jedes Mädchen kleidet seine Puppen neu, wenn sie ihm zu langweilig wurden. Wir sollten das auch öfters tun. Im Leben, in der Freizeit, im Beruf.

Ich kenne einige Leute, die - wenn überhaupt - nur vordergründig glücklich sind mit ihrer Arbeitsstelle. Eigentlich haben sie längst keine Lust mehr, morgens aufzustehen und zur Arbeit zu fahren. Aber man muss ja, wenn man irgendwie über die Runden kommen will. Klar, wenn man könnte, würde man so einiges ändern: Das Management oder mindestens den Team-Leiter, die Produkte, die Preise oder die Philosophie. Wenn man könnte...

Freitag, 1. Oktober 2010

Update: Garten-Projekt

Schritt für Schritt geht es vorwärts. Heute waren ein paar grössere Pflanzen dran. Spontan haben wir uns noch für ein halbes Dutzend Steine entschieden, die als Kontrast wirken sollen. Tun sie hoffentlich dann auch. Was jetzt noch fehlt, sind die sogenannten Bodendecker. Die Pflanzenstauden halt, die den Hang schlussendlich wieder grün werden lassen.

Die gesetzten Pflanzen wurden so ausgewählt, dass während einer möglichst langen Periode immer wieder mal etwas blüht. Ich bin gespannt, wie das dann im Frühling bis Herbst ausschaut.

Baumtransport

Nicht ganz alltägliches Strassenbild.