Montag, 27. September 2010

Monster-Trigami-Auftrag

Ich wünsche mir, dass Trigami zurück zu den Wurzeln kommt. Dahin, wo die Kampagnen noch schnell verstanden und übersichtlich gestaltet waren. Wo der Auftraggeber nicht 27 Links unterbringen, 119 Stichworte verpackt und fünf Begriffe im Titel sehen wollte. Wo ein Review noch freigestaltet werden konnte und kein Auftraggeber stichwortartig vorgab, worüber man zu schreiben hat. Wo ein Auftrag noch ein Blog-Posting war, nicht irgendwie ein zweites halbwegs zum Auftrag gehörendes dazu. Wo man für seine Arbeit noch Cash und nicht (nur) Produkte bekam. Wo man sich nicht erst eine Checkliste erstellen musste, um auch ja keine der 278 geforderten Punkte zu erfüllen. Wo man nicht versuchte, den Eindruck zu erwecken, man kriege Produkte im Gegenwert von 400 Franken, stattdessen waren es nur 200 Franken. Und vor allem wo man nicht erst die Haken in einer zehnseitigen Testanleitung, die eigentlich ein verkappter Auftrag ist, suchen musste.

So, das musste jetzt einfach sein. Der dazugehörige Blog-Artikel über eine Taschenlampe erscheint in einem anderen Blog. Und daran habe ich wohl zehnmal so lange geschrieben wie an diesem Text. :-)

Kommentare:

  1. hmmm,also da muss ich auch zustimmen.ich mach das jeweils so:wenn ich bestimmen kann, jage ich alles auf 250.-
    wenn ichs bekomme, ok, wenn nicht, auch gut:-)
    wenn ich schon so komplizierte dinge tun muss,dann sollen die mich auch dafür bezahlen!

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  2. In diesem konkreten Fall war kein Gegenangebot möglich. Man bekam lediglich zwei Produkte (Taschenlampen) im Wert von 460 Franken. Wovon man aber ebenfalls als Auftragsbestandteil eines wieder verschenken muss.

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  3. den auftrag hab ich auch, aber ich darf ein video drehen und brauch folglich auch nicht so viel zu texten. hab ich im fall schon mal gemacht, und das war gar nicht mal so aufwändig, wie ich zuerst gedacht habe. schau mal hier:

    led lenser

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