Mittwoch, 29. September 2010

Der Geburtstagmerker

Das Gedächtnis soll aufs Alter immer schlechter werden, habe ich sagen gehört. Na dann, gute Nacht. Meines war noch nie wirklich toll und ich vergesse am laufenden Band Geburtstage. Natürlich, man kann die Daten in seinen Terminkalender eintragen. Aber wie schnell hat man wegen Datenverlust oder Systemwechsel die Daten wieder weg? Ist mir mehrmals passiert, wenn auch meistens aus Nachlässigkeit.

Jetzt habe ich mit iDay Deluxe (iTunes-Link) eine Lösung gefunden, die das Problem perfekt löst. Zumindest solange ich ein iPhone (oder iPad) mein Eigen nenne. Und wenn sich das mal ändern sollte, weiss ich wenigstens, wo sie alle sind, die Daten. Wobei, eigentlich sind die Daten gar nicht in iDay Deluxe, sondern in den Kontakten. Doch dazu später

Montag, 27. September 2010

Regenbogen-Drink

Du, wie macht der das...?

Monster-Trigami-Auftrag

Ich wünsche mir, dass Trigami zurück zu den Wurzeln kommt. Dahin, wo die Kampagnen noch schnell verstanden und übersichtlich gestaltet waren. Wo der Auftraggeber nicht 27 Links unterbringen, 119 Stichworte verpackt und fünf Begriffe im Titel sehen wollte. Wo ein Review noch freigestaltet werden konnte und kein Auftraggeber stichwortartig vorgab, worüber man zu schreiben hat. Wo ein Auftrag noch ein Blog-Posting war, nicht irgendwie ein zweites halbwegs zum Auftrag gehörendes dazu. Wo man für seine Arbeit noch Cash und nicht (nur) Produkte bekam. Wo man sich nicht erst eine Checkliste erstellen musste, um auch ja keine der 278 geforderten Punkte zu erfüllen. Wo man nicht versuchte, den Eindruck zu erwecken, man kriege Produkte im Gegenwert von 400 Franken, stattdessen waren es nur 200 Franken. Und vor allem wo man nicht erst die Haken in einer zehnseitigen Testanleitung, die eigentlich ein verkappter Auftrag ist, suchen musste.

So, das musste jetzt einfach sein. Der dazugehörige Blog-Artikel über eine Taschenlampe erscheint in einem anderen Blog. Und daran habe ich wohl zehnmal so lange geschrieben wie an diesem Text. :-)

Schlechter Traum...

Ich habe ganz übel geschlafen. Da war ein ganz doofer, schlechter Traum. Der hat mich die halbe Nacht geplagt und die andere Hälfte wach gehalten. Ich träumte, es wäre Montag... Sowas aber auch.

Samstag, 25. September 2010

Update: Garten-Projekt

Das bestehende Gestrüpp hat der Bagger weggemacht. Ein paar Dutzend Zentimeter Humus wurden abtransportiert und ca. 14 Kubikmeter neuer Humus bester Qualität hat der Brummi gebracht. Jetzt regnet es fröhlich (und heftig) rein. Und ich hoffe, dass danach noch nicht ganz alles weggeschwemmt wurde.

Die Pflanzen, die da rein kommen, sind definiert. Ich bin gespannt.

Freitag, 24. September 2010

TGIF

Ziel erreicht. Es ist Freitagabend. Und ich lebe noch. Schönes Wochenende allerseits.

Mittwoch, 22. September 2010

8'000 Kilometer zum nächsten Händler

Dass bei auf den Webseiten von Herstellern jeglicher Produkte jeweils ein Händlerverzeichnis verfügbar ist, gehört heute zum Standard. Noch längst nicht sind die Verzeichnisse jedoch von vergleichbarer Qualität. Bei einigen handelt es sich um eine simple Liste, bei anderen kann interaktiv nach dem nächstgelegenen gesucht werden. Und bei Thule ermittelt die Webseite sogar - nach meiner Erlaubnis - den Standort des Lesers und bringt auf diese Weise die nächstgelegenen Händlern. Yeah.

Der nächste ist 8'061 Kilometer entfernt. Irgendwo in Südamerika. Da wäre ja der Firmenhauptsitz in Schweden noch näher... WTF?

Montag, 20. September 2010

Garten-Projekt

Das Garten-Projekt ist im vollen Gange...



Gartenmöbel zu verkaufen

ZU VERKAUFEN: Wetterfestes Gartenmöbel-Set bestehend aus einem runden Tisch mit Glasplatte und fünf Stühlen mit Sitzpolster. Ja, fünf. Das sind zwei mehr als auf dem Bild. Wurden nur im Wintergarten benutzt, deshalb Zustand i.O. aber natürlich nicht mehr neuwertig. Verhandlungsbasis: 250 Fränkli. Wer braucht sowas für den Gartensitzplatz, Wintergarten oder fürs Schrebergärtli?

Ungeduldig

Wir sitzen am Mittagstisch. Da entdecken wir die Libelle, die sich in den Wintergarten verirrt hat. Hilflos schlägt sie sich immer wieder die Birne an im Versuch, weiter zu fliegen als die Glasscheibe erlaubt.

Tochter: "Hä, Daddy, das sind ja zwei Libellen. Eine hält sich am Schwanz der anderen."

Sie hat das richtig gesehen, es sind zwei Libellen. Sie paaren sich gerade.

Ich: "Ja, genau, das sind zwei."

Tochter: "Was machen die?"

Zitat des Tages

Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.
-- Eugène Ionesco



Samstag, 18. September 2010

Sim-Game für iPhone: Virtual City

Wirtschafts-Simulationen sind ein äusserst beliebtes Genre unter den Computer-Games. Auch bei mir. Stundenlang habe ich in jungen Jahren SimCity, Industrie-Gigant oder Transport-Tycoon gespielt. Und jetzt gibt es zum ersten Mal ein Game, das mich auch auf dem iPhone überzeugen kann: Virtual City.

Produktionsketten beliefern, damit die Wirtschaft nicht ins Stocken gerät. Gleichzeitig Personen ins Shopping-Zentrum oder Theater transportieren, damit sich die Bewohner wohl fühlen. Und zwischendurch immer auch aufs Umwelt-Rating der eigenen Stadt achten.

Sitting at the doctor's office

Wer "Selective Tweets" von AndyY nutzt, kann via Twitter seinen Facebook-Status updaten. Und das ging gestern Nacht automatisch, ohne Zutun des Users. Allerdings wurde dabei ein Status übermittelt, der von einer wildfremden (bislang unbekannten) Person kam. So erschien dann bei einer unbekannten Anzahl User (der Entwickler spricht von 2% der Selective Tweets-Nutzer) die folgende Status-Mitteilung:




Sitting at the doctor's office..not a fun day.


Mittwoch, 15. September 2010

Vergleichende Werbung

Eben gerade habe ich das Thema erwähnt. Und schon bringt der sprain zwei herrliche Beispiele aus den USA. Ich schliesse mich seinem Wunsch an: Wir wollen das Ok für vergleichende Werbung.



Software: Kaufen oder mieten?

Noch vor wenigen Jahren war es klar: Wenn man eine kostenpflichtige Software nutzen wollte, musste man eine Lizenz kaufen. Die war grundsätzlich zeitlich unbeschränkt. Lediglich Versionswechsel konnten mittel- oder längerfristig dazu führen, dass man erneut zur Kasse gebeten wurde.

Unterdessen findet eine Art Strategiewechsel statt: Für die Software wird desöftern eine Jahresgebühr statt eines einmaligen Betrages verrechnet. Ich tue mich schwer damit.

Dienstag, 14. September 2010

Dem VCS fehlt der Durchblick

Kann mal jemand die kurzfristig (wenn überhaupt) denkenden VCS-Clowns stoppen, bitte? Am Besten gleich abschaffen.
Der VCS will mit einer Volksinitiative die Einnahmen aus der Mineralölsteuer neu verteilen. Der Schienenverkehr soll zulasten des Strassenverkehrs profitieren.
Wenn die Joggel wenigstens denken täten, würden sie begreifen, was diese unfaire Umverteilung bewirkt. Je mehr Geld von der Strasse auf die Schiene abgezwackt wird, desto mehr wird die Schiene von der Strasse abhängig.

Kupferzell sollte man meiden

In Kupferzell scheint's mit der Hygiene nicht so weit her zu sein. Wer mit Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs ist, hat's gut. Denn diese Spezies wird vorgewarnt. Alle anderen holen sich in Kupferzell vermutlich gefährliche Krankheiten oder werden ausgeraubt. Scheint ja ein ganz eklig-gefährliches Plätzchen zu sein, dieses Kupferzell. :-)

Der Konkurrenz ans Bein pinkeln

Ich bedaure, dass hierzulande die Mitbewerber meistens viel zu lieb miteinander umgehen (müssen). Weil sonst schnell geklagt wird. In dieser Hinsicht geht in den Staaten schon viel mehr die Post ab. Man erinnere sich an die Hin-und-her-Kampagnen von BMW und Audi.

Doch in diesem Fall ahne ich schon, dass das zum Rohrkrepierer wird. Wenn Windows 7 überhaupt etwas bewirken wird, dann sicher nicht den Tod von iPhone oder Android. Irgendwie fehlt Microsoft einfach der Augenzwinker-Effekt. Die kommen mir immer so tolpatschig daher.

Quelle: PCWelt

Matthiew Reilly: Operation Elite

Der Plot könnte direkt aus der James Bond-Fabrik stammen: Bösewichte wollen die Weltordnung umkrempeln, daraus unermessliche Gewinne machen und noch mächtiger werden. Das genügt eigentlich, um einen Roman von gegen 500 Seiten spannend zu gestalten. Doch der Australier Matthew Reilly wirft noch die Idee der Kopfgeldjagd ins Rennen, die ebenfalls für sich allein ein Buch füllen könnte.

Eigentlich wäre das eine gute Ausgangslage. Doch Reilly verschwendet dermassen viel Zeit auf Detailbeschreibungen von durchgeknallten Actionszenen, dass die Entwicklung der höchstgradig potentiellen Geschichte regelrecht der Platz ausgeht. Das Buch liest sich als würde es in Worten schildern, was man in einem typischen 08/15-Actionknüller heutzutage im Kino sieht.

Einen halben Euro für ein Taschenbuch

Mal eine Frage in die Runde: Bei den Preisen, die für Taschenbücher heute noch verlangt werden, fragt sich ja schon bald, ob überhaupt noch Bedarf an einer Gebraucht-Bücher-Börse besteht. Wenn aber jemand auf die Idee kommt, seine alten Romane für einen halben Euro zu verschenken verkaufen, dann kann das doch nur jemand sein, der für die Entsorgung von Altpapier Gebühren zahlen muss, oder?

Verkauft ihr eure gelesenen Bücher? Oder bewahrt ihr sie auf um sie irgendwann, in fünf, zehn oder mehr Jahren erneut zu lesen? Lest ihr ein Buch überhaupt zweimal?

Montag, 13. September 2010

Marsch am Arsch

Es gibt Hunderte von witzigen Videos auf YouTube. Und Tausende von Filmen, bei denen man wenigstens noch kurz lächeln kann. Doch von Zeit zu Zeit gelangt ein Filmchen bis zu mir, das mir Tränen in die Augen bringt. Vor Lachen.

Dazu reicht der Film für sich betrachtet meistens nicht. Da geht's viel mehr darum, wie ich mir die Situation vorstelle. Wenn ich mir ausmale, da mit dabei zu sein. Die Idee muss gleichzeitig "irgendwie anders" sein als das, was man schon millionenfach gesehen hat. Und natürlich wenn ich mir den Film mehrmals angucke. Das sind dann diese glücklichen Momente, wo selbst YouTube seine Daseinsberechtigung vollauf zu erfüllen scheint.

Sonntag, 12. September 2010

Exsila-Vermittlung

Hallo Paddy
Hansli Beispiel (hbeisp) hat sich bei Exsila angemeldet und erfolgreich den ersten Artikel versendet. Du erhältst dafür eine Gutschrift von 0 Exsila-Punkten!
Viele Grüsse
Dein Exsila-Team

Soll das ein Witz sein, Exsila? Ist mir schon klar, dass neue Dienste gerne auf die Hilfe bzw. Werbung ihrer Mitglieder zählen, mit steigendem Bekanntheitsgrad dann aber zu erkennen geben, dass man sie nicht mehr nötig hat.

Formuliert das Mail doch um:

Danke, dass du uns empfohlen hast. Offenbar erfolgreich. Zum Glück haben wir die Vermittlungsprämie abgeschafft, sonst hätten wir dir diese jetzt noch überweisen müssen. Pech für dich. Ätsch!


Viele Grüsse
Dein Exsila-Team

Das Schweigen der Dummköpfe

Es gibt nichts Schöneres, als dem 
Schweigen eines Dummkopfes zuzuhören. 
-- Helmut Qualtinger


gesehen bei Monsieur Fischer

Samstag, 11. September 2010

Chaos-Platz

JEEP: Die kleine Zerlegung

Ich hasste es, mein Gewehr zerlegen zu müssen. Immer war ich der Letzte. Diese Jungs der kanadischen Armee haben vermutlich in der gleichen Zeit einen ganzen JEEP auseinander genommen. Und wieder zusammen gebaut.

Song des Wochenendes

Wow, so viele Künstler, so viele Jahre. Und noch immer Gänsehaut. Ein Lied, das mehr als nur Musik ist.

Bedrohte Art: Blogger

Facebook killed the Blogger Star - so der Titel eines Referates von Pixelfreund anlässlich des Blogcamps 2010. Darin wirft er die Frage auf, ob die Blütezeit von Blogs vorbei wäre und durch Facebook, Twitter und anderen Media-Anwendungen abgelöst würden. Die Slides zu dieser Präsentation können übrigens online betrachtet werden.

Natürlich, Vorzeigeblogger wie Peter Hogenkamp, Bloggingtom oder Thomas Benkö bloggen nicht mehr annähernd in der Kadenz wie noch vor einem oder zwei Jahren. Letzterer hat sich gar diese Tage ganz von seinem Blog getrennt. Liegt Pixelfreund also richtig?

Donnerstag, 9. September 2010

Salt, übernehmen sie!

Meine Erwartungen waren nicht sonderlich hoch. Ich erwartete einen überdrehten Action-Knüller, dessen Logik inexistent wäre und der von einer übertriebenen Action-Szene zur nächsten hüpfte. Vielleicht ist das mit ein Grund, weshalb mich SALT positiv überraschen konnte.

Da war tatsächlich eine Geschichte, die zwar als Roman sicherlich spannender wäre, aber auch als Blockbuster noch gerade reichte. Natürlich, wirklich Neues bringt dieser Film nicht. Aber im seichten 08/15-Action-Bereich muss das auch nicht immer sein.

Sie machen es uns nicht einfach

Toleranz, Integration, Anti-Rassismus. Stichworte, die heute oft und schnell gefordert werden. Leider machen es einige Gruppen ihren Mitmenschen nicht einfach. Und Toleranz um der Toleranz willen ist irgendwie auch der falsche Ansatz, oder?

Peinliche alte Fotos. Neu in Szene gesetzt.

Vorher-Nachher-Szenarien sind nicht nur bei Weight Watchers und Frisurenheftli lustig. Die Seite "Young Me - Now Me" macht nix anderes, als alte Bilder zu präsentieren, die Jahre oder gar Jahrzehnte später nachgestellt wurden. Natürlich durch die gleichen Personen wie damals. Das gibt zum Teil langweilige, meistens aber sehr amüsante Bilder.

gesehen bei: Bluetime

Mittwoch, 8. September 2010

Unglaublich...

...wie eine kleine Animation einem den letzten Nerv rauben kann. Ich dachte immer, die Sanduhr bei Windows wäre das nervendste animierte GIF. Aber dieses Regenbogenrad von Apple gibt der Wartezeit so einen Eindruck von 'Fisher-Price'-Spielzeug...


Dienstag, 7. September 2010

Ach, da bleiben meine Bücher.

Kann da mal jemand einen Schubs geben, ich warte auf meine Bücher. Danke.

Oliver "Meide Mich" Pocher

Ich kann mich erinnern, dass ich den Oliver Pocher das erste Mal ganz ok fand. Dem jungen Typen sah man auf den ersten Blick gar nicht an, dass er kaum Talent hat. Aber mittlerweile hat er das natürlich deutlich zeigen können; Tiefpunkt jagte Tiefpunkt. Und Komiker, die nicht wirklich lustig sind, haben selbst in niveaumässig wenig überragenden deutschen Privat-TV-Stationen kaum grosse Überlebenschancen.

Satire ist etwas Tolles. Wenn sie witzig ist oder etwas zu sagen hat. Die von Pocher erfüllt weder die eine noch die andere Voraussetzung. Zeit, sich von einem ehemaligen Potential zu trennen. Tschüss.

Montag, 6. September 2010

Oldtimer Classic Hittnau 2010

Ich war am Samstag am alle zwei Jahre stattfindenden Oldtimer Classic in Hittnau. Und statt langer Worte lasse ich ein paar Video-Impressionen für sich sprechen. Wenn ich's doch schon mal schaffe, innert Wochenendfrist den Video zu schneiden....



Stimmt, das Stativ habe ich seeehr vermisst.

Sonntag, 5. September 2010

Nagelhaus


Der Ort: Zürich, Escher-Wyss-Platz
Der Plan: Ein hässlicher Betonblock mit Kiosk, Gastroteil und Toiletten
Die Kosten: 5.9 Millionen Schweizer Franken
Meine Meinung: Total bescheuert!

Fremdes Geld wird eben locker ausgegeben. Besonders von einigen Parteien... Als ob's nicht schon genügend Betonblöcke und Restaurants hätte. Lächerlich.

Es dröhnt

Sohnemann hat seine Batterie installiert und probt. Ihr wollt nicht wissen, wie laut ein Schlagzeug in einer Wohnung klingt.

Samstag, 4. September 2010

Scott Smith: Ein ganz einfacher Plan

Wer hat nicht auch schon davon geträumt, einen Schatz zu finden und plötzlich stinkreich zu sein? Hank erzählt uns in "Ein ganz einfacher Plan", wie für ihn dieser Traum Wirklichkeit wurde. Völlig unverhofft. Und wie danach aus dem ganz einfachen Plan eine Reise durch die menschlichen und moralischen Abgründe wurde. Aus Vertrauen wird Misstrauen und aus der Not heraus geschieht ein Mord. Ein zweiter, um den ersten zu vertuschen. Und dann ergibt ein Verbrechen das andere, als wenn's nichts Logischeres gäbe.

Freitag, 3. September 2010

Notizbucheuphorie

Gut möglich, dass es mir nur scheint und eigentlich gar nicht so ist. Gut möglich, dass es gar keinen Trend zu Notizbücher für Jedermann gibt. Dass nicht bald jeder und jede ein Notizbuch à la Moleskine mit sich rumschleppt, als wäre aus jedem Menschen grad irgendein Kreativer entstanden, der immer und überall seine Gedanken zu Papier bringen muss. Gut möglich, dass es Moleskin schon vor zehn Jahren in gleicher Anzahl im Laden gab und das gar nicht sowas wie ein momentaner Trend ist. Gut möglich.

Wenn nicht, frage ich mich, wie die Notizbuch-Industrie das hingekriegt hat.

Donnerstag, 2. September 2010

Wer folgt mir eigentlich auf Twitter

Es gibt tonnenweise Tools rund um Twitter. Weil Twitter selbst nicht sehr clever ist was die Gestaltung eines Frontends angeht, brauche ich als drittes Tool eine App fürs iPhone. Sonst wären's nur diese zwei:

FriendOrFollow
Es gibt drei Arten von Twitter-Kontakten, die für mich relevant sind. Und FriendOrFollow packt sie treffend in die Kategorien "following", "friends" und "fans". In der ersten Kategorie sehe ich die Twitterer, denen ich folge, sie mir aber nicht. Die "friends" folgen mir und ich ihnen. Und die "fans" folgen mir ohne dass ich ihnen folge. Hilft, ein bisschen den Überblick zu behalten und zwischendurch auch mal aufzuräumen.

DoesFollow
Zwar kann ich jederzeit nachschauen, wem ein bestimmter Twitterer folgt. Doch die Frage, ob Twitterer X mir folgt, ist zuweilen etwas mühsam herauszufinden. Besser gesagt es WAR mühsam herauszufinden. Denn mit DoesFollow gibt man den gewünschten Namen ein und kriegt innert Sekunden die Antwort.

Habt ihr noch andere Tools, die man kennen (und nutzen) sollte?

Mittwoch, 1. September 2010

Da war ich mal keine Hilfe

Heute morgen hat mich eine junge Dame angequatscht, ob ich wüsste, wo die Grünhofstrasse 30 wäre. Ich kenne nicht mal die Strasse, geschweige denn die Hausnummer. Was denn da sein soll frage ich in der Hoffnung, vielleicht dann spontan den Weg zu wissen. Die Firma heisst Megairgendwas, oder so ähnlich. Sagt mir nix.

Ich teile der Hübschen mit, dass ich leider nicht wisse, wo das wäre. Aber ich könne gerne auf dem iPhone kurz nachschauen. Das iPhone kennt die Adresse, nicht aber diese Hausnummer. Dafür kann ich der Dame zeigen, wo die Strasse hinführt. Und dass die noch ein ganz schönes Stück lang ist. Sicher zehn Minuten zu Gehen. Sie bedankt sich und zieht los.