Freitag, 20. August 2010

John "Blabla" Mellencamp

Herzig, dass Musiker ihre Sorge um die Soundqualität als Grund vorschieben, warum sie kein Freund der digitalen Musik sind. Aber keine Sorge, die Bandbreite wird immer grösser und erlaubt damit bald auch Lieder unkomprimiert herunter zu laden. :-)

Wer juckt sich schon um den Hauch von Qualität, die durch die Komprimierung normalerweise verloren geht? Von hundert Hörern haben neunzig so viel Musikgehör, dass sie gerade mal raushören können, ob ein Song im 4/4 oder 3/4 gespielt wird. Die merken nicht, wenn da ein paar Frequenzen im File fehlen.

Von den übrigen zehn haben neun ein Equipment zu Hause rumstehen, das die fehlenden Frequenzen auch dann nicht wiedergeben kann, wenn sie nicht fehlen.

Gebt doch einfach zu, dass ihr keine Lust habt, den Aufwand auf euch zu nehmen und fleissig Konzerte zu spielen. Das Aufnehmen im warmen Studio während zwei, drei Monaten und dann den Rest des Jahres absahnen war halt irgendwie... gemütlicher.

Das einzige, das die Musikbranche zerstört hat, ist deren Unfähigkeit, sich den ändernden Verhältnissen anzupassen. Ihre überhebliche Sturheit und ignorierende Arroganz hat dafür gesorgt, dass eine ganze Industrie einfach verpennt hat. *schnarch*

Die Filmindustrie kann daraus lernen. Muss aber natürlich nicht.

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