Sonntag, 11. Juli 2010

Der eigene Name

Der eigene Name ist etwas vom Vertrautesten für einen Menschen. Dale Carnegie (Wie man Freunde gewinnt) und Umberto Saxer (Einwand-frei verkaufen) behaupten in ihren Büchern sogar, dass der eigene Name das wichtigste Wort für jeden Menschen darstellt. Das Wort, das man am liebsten hört. Die Einen bewusst, die anderen unbewusst.

Wenn andere Menschen deinen Namen aussprechen, und sie das noch korrekt tun, dann fördert das das Vertrauen. Man fühlt sich ein klein bisschen wichtig, man freut sich darüber, dass sich jemand die Mühe macht, seinen Namen zu merken und auszusprechen. Unbewusst, aber man tut's, sagen die beiden.

Für Dale Carnegie war diese Erkenntnis sogar so entscheidend, dass er sich nicht zu schade war, einen Namen solange zu wiederholen, bis er ihn korrekt aussprechen konnte. Vielleicht ist es dir auch schon passiert, dass du Post bekommen hast, auf der dein Name falsch geschrieben war. Ärgert dich sowas irgendwo im Innern nicht so sehr, dass du im Stillen den Absender belächelst und versucht bist, die Post gleich zu entsorgen? "Die können ja nicht einmal meinen Namen schreiben...". Ich jedenfalls nerve mich selber regelmässig, wenn jemand Patrik statt Patrick schreibt. Grrrr.

Achte die nächsten Tage mal bewusst darauf, deine Gesprächspartner stets mit ihrem Namen anzusprechen. Egal, ob am Telefon, in Mails oder im persönlichen Gespräch. Sag nicht einfach "Hallo" sondern "Hallo Susi" (natürlich nur wenn deine Gesprächspartnerin wirklich Susi heisst). Merke dir den Namen, wenn dich jemand anruft, und verabschiede die Person wieder mit ihrem Namen. Du wirst merken, dass viele das nicht tun. Und du wirst merken, dass es dir sympathischer ist, wenn andere das bei dir auch tun.

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