Freitag, 31. Dezember 2010

Little Fockers

Hollywood unterliegt dem Zwang, von jedem halbwegs erfolgreichen Film ein Sequel, einen zweiten Teil, zu drehen. Wird der dann auch noch erfolgreich, drängt sich nach gleichem Muster ein dritter Teil auf. Der lässt häufig etwas länger auf sich warten, weil man sich die Gägs schon fester aus dem Finger saugen muss.

So überrascht es dann auch nicht, dass "Little Fockers" als dritter Teil der "Meet The Parents"-Saga um Ben Stiller seine Lacher primär aus sehr gesuchten Szenenzusammenstellungen sucht. Die Teile 1 und 2 haben natürlich auch nicht durch eine doku-ähnliche Realitätsnähe getrumpft, fanden ihren Humor aber doch deutlich häufiger in alltäglichen Details statt in komplett grotesken Situationen. Die sind dann desöftern derart absurd, dass man sich schon wünscht, das gleiche Kraut mal rauchen zu dürfen, das die Story-Entwickler sicherlich rauchten.

Eine Abendunterhaltung, die natürlich trotz aller Hirnrissigkeit desöftern ein Schmunzeln zu entlocken vermag. Zwei, drei Gläser Wein vorab helfen spürbar.

Dienstag, 28. Dezember 2010

Das Spiel des Jahres

Gesellschaftsspiele sind unser Mittel, um gegen den scheinbar natürlichen Drang nach PC- und Konsolenspielen des Juniors anzukämpfen. Ein Mittel, das recht gut funktioniert. Allerdings hat man nach einiger Zeit auch auf die spannendsten Spiele mal eine Zeit lang keinen Bock mehr. Neue müssen her.

Ohne Beratung geht da kaum was. Hilflos steht man selbst in kleineren Läden vor einer riesigen bunten Wand voller Kartonschachteln. Keine Ahnung, wo anfangen. Man sucht nach bekannten Namen, nur um zu merken, dass genau das nichts bringt. Wer will den nochmals die gleichen Spiele kaufen, die man schon zu Hause hat.

Die Beratung in Spielwarenläden ist leider auch nicht mehr ganz das, was sie mal war. Irgendwie auch verständlich, wie soll jemand auch alle Spiele kennen. Selbst wenn jemand nur für Brett- und Gesellschaftsspiele angestellt würde, wäre das eine echte Herausforderung. Doch es gibt Hoffnung...

Montag, 27. Dezember 2010

Meine Spendenaktion: Update 1

Mein Spendenprojektli hat den ersten Schritt getan. Die erste CD ging über den Spendentisch. Bedankenswerterweise hat Andreas Kläui zugelangt und damit die ersten 10 Spenden-Franken an Kiva ausgelöst. Herzlichen Dank.

Nun bin ich aber nach wie vor darauf angewiesen, dass ihr entweder selber mitmacht oder zumindest ein bisschen auf das Projekt aufmerksam macht. Danke schön.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Meine eigene kleine Spendenaktion

Zum Gemeinschaftsereignis gewordene Spendenaktionen haben nicht nur Freunde gefunden. Die zusammenkommenden Beträge sind dennoch nicht zu verachten. Offenbar gibt's viele Menschen, die gerne spenden, die aber einen kleinen Anstoss dazu brauchen.

Also probiere ich das jetzt auch mal aus, indem ich meine komplette (!) CD-Sammlung verhökere. Mindestens zwei Drittel des Verkauferlöses gehen dabei direkt zu KIVA. Das gibt eine tolle WIN-WIN-WIN-Situation: Der Käufer kriegt günstig eine Musik-CD und hat dabei erst noch ein gutes Gefühl. Kiva bekommt (hoffentlich ganz viele) Spendenfranken. Und ich werde meine Platzfresser und Staubfänger los. Und habe dabei auch noch ein bisschen ein gutes Gefühl. Klingt gut, findest du auch?

Wenn ja, dann...

  1. Bookmark setzen oder Feed abonnieren von CD-Spendenaktion.
  2. Regelmässig reinschauen und mitbieten.
  3. Weiter erzählen. 
Danke für deine Unterstützung!

PS: Für mich ist das vorerst mal ein Test. Wenn das erste Dutzend CDs nicht einigermassen vernünftig weggeht, behalte ich mir natürlich vor, die Sache einzustellen und die CDs halt doch zu entsorgen.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Tue Gutes. Und rede darüber.

Öffentlichkeitsarbeit wird unterschätzt. Es ist wertvoll, in den Medien erwähnt zu werden. Wenn's in einem positiven Zusammenhang ist, erst recht. Und wenn Hunderte von Medien berichten, wie man als Promi selbstlos Spendengelder auftreibt, dann ist man heute in Westeuropa sowas wie ein Held. Wenn man es nicht sowieso schon war. Irgendwie.

Wetten, dass die Summe aller Spenden-Events teurer sind als die Summen, die dabei an Spendengelder zusammen kommen? Es wäre wohl effektiver, wenn die Veranstalter ihre Gelder statt in Produktionen gleich nach Afrika oder zu den Kindern in den Krieg schicken würden. Aber das geht nicht. Denn es geht ja darum, dass die beteiligten Namen danach noch grösser sind und noch positiver wahrgenommen werden. Deshalb lässt man lieber die Bevölkerung spenden und steckt das eigene Geld in die teure Produktion.

Deshalb kann ich mich nicht damit anfreunden, bei solchen Events zu spenden.

Top-Angebot. Für Schweizer leider nicht.

Wenn man die Filesharing-Problematik betrachtet, dürften die Hörspiel-Produzenten wohl mit ähnlichen Problemen konfrontiert sein wie die Musik-Industrie, wenn auch mit kleineren Stückzahlen. So gesehen befremdet es mich, dass ich aus was für Gründen auch immer als Schweizer leider die Hörspiele von Europa nicht kaufen und runterladen kann. So schlecht scheint's der Branche nicht zu gehen, wenn man mich als zahlungswilligen Konsumenten abwimmeln kann. Es lebe das Internet!

Ich habe jetzt via Kontaktformular ganz lieb nachgefragt, wie ich denn die Hörspiele Download-Version kaufen könne. Aber ich sage euch eins, wenn ich vor Weihnachten darauf keine schlaue Antwort kriege, hole ich mir die Files anderswo. Die kriegt man nämlich durchaus online. Aber günstiger. Viel günstiger.

Über sowas kann ich echt nur den Kopf schütteln.

Montag, 20. Dezember 2010

Rutschend die Strasse runter

Der Roger hat heute einen Clip, der schon deutlich zeigt, wie heimtückisch Eis und Schnee im Strassenverkehr sein kann. Insbesondere dann, wenn die Strasse abschüssig ist...

Für wen das Beispiel noch zu wenig eindeutig war, dem sei mit diesem zweiten Video endgültig gesagt: Wenn alle anderen quer stehen, dann versuch's trotzdem. Vielleicht tun die anderen ja nur so.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Kettenreaktion

Über 21 Millionen Mal wurde dieses Video bei YouTube betrachtet. Die Chance ist gross, dass ich einer der letzten bin, der den Clip heute zum ersten Mal gesehen hat bei Amizade. Jänu.

Braucht's Social Bookmarking?

Der Umstand, dass mit Del.icio.us der Pionier des 'Social Bookmarkings' seinen Dienst quittiert, hat mich zur Überlegung geführt, ob es solche oder ähnliche Dienste überhaupt braucht.

Klar, manchmal ist man froh, wenn man sich einen Link zu einer beachtenswerten Seite abgelegt hat. Sofern man sie wieder findet. Denn die Suche nach einem Link in seinem Account bei Del.icio.us oder Mister Wong gestaltet sich mitunter ähnlich zeitintensiv wie wenn man gleich bei Google suchen würde.

Klar, der soziale Aspekt am 'Social Bookmarking' ist der, dass man seine Bookmarks mit Freunden teilen kann und die Links nach der Häufigkeit, in der sie gespeichert werden, mehr Gewicht bekommen. Aber haben wir wirklich die Zeit, uns von Link-Tipp zu Link-Tipp zu klicken? Da kann ich ja grad meinen Nachmittag mit dem Betrachten von 'related' YouTube-Filmen verbringen.

Freitag, 17. Dezember 2010

Cloud-Services: Mehr Risiko als Nutzen

Notizen speichern wir bei Evernote und Memonic. Unsere Fotos sind bei Flickr oder Facebook. Und wenn es nach den Plänen verschiedener IT-Unternehmen geht, dann laufen auch bald alle unseren Programme auf fremden Servern. Das hat ganz viele Vorteile. Aber nicht nur.

Eigentlich würde ich meine Fotos gerne auslagern und damit Gigabytes an Speicherplatz freischaufeln. Denn ich schränke mich ungern ein was die Auswahl an Fotos anbelangt, anderseits habe ich auch keine Lust, deswegen neue Festplatten zu kaufen. Und ich greife nicht täglich auf meine Fotos zu. Ein Upload zu Flickr und das File lokal löschen, so sähe die theoretisch optimale Lösung aus. Allein eine Frage, die mich von dieser Lösung bislang abhielt: Wer sagt, wie lange es Flickr in dieser Form oder überhaupt noch gibt?

Klar, es wäre zu hoffen, dass ein Ende von Flickr genügend lange voraus angekündigt würde, so dass man seine Bilder noch downloaden könnte. Garantieren kann das aber keiner.

Dienstag, 14. Dezember 2010

CD-Verschenk-Projekt gescheitert

Hiermit erkläre ich das Projekt vorerst für gescheitert. Leider fanden sich keine zehn Leute, die eine CD geschenkt erhalten wollen. Schade.

Digital Christmas



via Rouge

Mit Hochdruck am neuen Slug


Glaubt das eigentlich noch irgendwer? Sollte man, wenn es Monate dauert, nicht besser einen anderen Spruch bringen?

Montag, 13. Dezember 2010

Von geschlossenen Bahnschranken

Eisenbahn und Automobil, zwei Verkehrsmittel, die man auseinander halten sollte. Leider lässt es sich nicht verhindern, dass sie sich da oder dort über den Weg "laufen", sich kreuzen. Dem sagt man dann im Idealfall Unter- oder Überführung. Im schlechtesten Fall nennt man's Bahnübergang. Die schlimmsten Gattungen sind die mit Schranken, denn sie nehmen dem Automobilisten die Freiheit, zu entscheiden, ob man die Schiene noch überquert oder ob man den bereits sichtbaren Zug besser erst passieren lässt.

Als die Bahnübergänge erfunden wurden, fuhren die Züge einmal, bestenfalls mehrmals täglich. Da war die Chance klein, eine geschlossene Schranke anzutreffen. Heute fahren die Züge mehrmals stündlich. Die Chance ist klein, eine Schranke offen anzutreffen. Einige Schranken sind gefühlt länger geschlossen als offen. Einige aber auch tatsächlich.

Sonntag, 12. Dezember 2010

mindmeister: Mindmap-Tool online

Hat man die Technik und Funktionsweise, die hinter Mindmapping steckt, einigermassen verstanden, gibt es nur noch wenige Situationen, in denen ein Mindmap nicht weiter helfen kann. In meiner Zeit als Projektleiter habe ich fast täglich mit und an Mindmaps gearbeitet.

Allerdings beschränkt sich das fast ausschliesslich auf den elektronischen Anwendungsbereich. Von Hand zeichne ich fast nie Mindmaps. Ihre volle Stärke entwickeln Mindmaps für mich erst dadurch, dass sie ständig editiert, neu sortiert, ergänzt und verschoben werden können. Auf Papier habe ich manchmal meine Ideen festgehalten. Aber die kamen dann später, wenn ich am Arbeitsplatz war, immer in die elektronische Form.

Dass ich sie die letzten Jahre weniger verwendet habe, liegt primär daran, dass ich auf dem firmeneigenen Computer keine eigene Software installieren kann. Und nur deswegen einen privaten Notebook mitzunehmen, find' ich irgendwie übertrieben.

Vor einiger Zeit habe ich 'mindmeister' kennen gelernt. Dabei handelt es sich um nichts anderes als ein browserbasiertes Mindmap-Tool. Seit ein paar Monaten habe ich nun Erfahrungen mit 'mindmeister' gesammelt und bin jetzt so weit, dass ich das Tool wirklich empfehlen kann.

Samstag, 11. Dezember 2010

Rohr-Xylophon



gesehen bei Hosae

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Nochmals Wikileaks

Huu, jetzt hab' ich mich gerade erschreckt. Eigentlich habe ich vorhin lediglich mal kurz nachgeschaut, was es mit dem Angriff auf die Postfinance-Seite auf sich hat. Jetzt, wo ich einen Blick in die Blog-Runde werfe, merke ich, wie breit die ganze Geschichte um Wikileaks grad thematisiert wird. Ist ja irgendwie krass.

Solange sich die Herren im Van vor dem Haus noch ruhig verhalten, will ich hier mal ein paar Blogs verlinken. Irgendwie scheinen Blogger tendenziell eher zur Verschwörung zu neigen denn dazu, dass hier alles mit rechten Dingen zu geht.


  • Mit Skepsis berichtet Thinkabout davon, warum die seltsam speditive Art, wie zahlreiche Firmen plötzlich gegen Wikileaks Massnahmen ergreifen, auch ein Schuss nach hinten sein kann. 
  • Aisberg steuert einen Cartoon bei, der die Kraft des Internets auf den Punkt bringt.
  • Der Zeitungsjunge hat offenbar ähnliche Gedanken wie ich.
  • Der Busblog sagt, was vermutlich einige denken. Etwas gewagt zwar, aber nicht unmöglich. Was momentan abgeht, schreit ja richtiggehend nach Verschwörungstheoretikern. Wetten, dass es innert fünf Jahren einen Film über Assange und Wikileaks gibt?
  • Market Observation versucht, Wikileaks den Terroristenstempel aufzudrücken. Gelingt meiner Meinung nach aber nicht. Fragwürdige Behauptungen, die höchstens diejenigen überzeugen, die sich völlig oberflächlich mit der Materie beschäftigten.
  • ArlesheimReloaded geht davon aus, dass der Spuk bald vorbei sein wird. Und vielleicht verdanken wir Wikileaks das Ende des Internets wie wir es kennen.
  • Anaximander sieht natürlich auch eine Verschwörung.

Wikileaks. Postfinance. Es stinkt.

Schon unglaublich, wie weit das Web mittlerweile seine Wellen in die Offline-Welt zu werfen vermag. Ich bin mir sicher, dass neun von zehn meiner RL-Freunde vor zwei Wochen noch nie was von Wikileaks gehört hatten. Heute fragen sie sich nur noch, was das alles zu bedeuten hat, woher die von Wikileaks all' die geheimen Sachen wissen und warum man das nicht einfach abstellen kann. Herzig.

Da wir Normalsterbliche unsere Informationen ohnehin nur aus den Medien erfahren, interessiert mich die Geschichte grundsätzlich nur noch am Rande. Denn was wahr, was falsch ist, weiss ich ja doch nicht. Da brauch' ich auch gar nicht mehr hinzuhören. Spannend finde ich hingegen, dass es der Postfinance offenbar extrem wichtig erscheint, keine Geschäftsbeziehung mit dem Wikileaks-Gründer zu pflegen. Und noch wichtiger ist es ihr, dass das alle wissen. Deshalb kommuniziert sie das gleich per Pressemitteilung. Und sie plappert auch noch davon, was sich Julian Assange bei der Kontoeröffnung zuschulden hat kommen lassen.

Warum erzählt die Postfinance das der Öffentlichkeit und bricht damit mit allem, was man gemeinhin unter Datenschutz zu verstehen meint? Warum kann die Postfinance die Richtigkeit der Angaben offenbar jetzt überprüfen, scheinbar aber nicht zum effektiven Zeitpunkt der Kontoeröffnung? Warum bringt die Postfinance diese Sache ausgerechnet jetzt auf den Tisch? Und vor allem: Warum werde ich den Eindruck nicht mehr los, dass das alles zum Himmel stinkt?

Und wer sind eigentlich die Männer mit Sonnenbrille im Lieferwagen vor meinem Haus?

Samstag, 4. Dezember 2010

Carcassonne auf iPhone (und iPad)

Die meisten Spiele auf iPhone und Co sind speziell für mobile Geräte entwickelte Zeitvertreiber. Zwischendurch finden sich aber auch Adaptionen von bekannten Spielen, unter anderem auch solchen, die man sonst üblicherweise offline spielt. Eines davon ist Carcassonne (iTunes-Link).

Zum ersten Mal habe ich ein seit vielen Jahren erfolgreiches Tischspiel erst dank dem iPhone kennen gelernt. Vor allem bei Steinis habe ich zwar schon von Carcassonne gelesen und vor vielen Monaten habe ich mir das Spiel des Jahres 2001 auch gekauft, so richtig als Kartonbox mit Kartonkärtchen, Holzfiguren und so. Wie man das von früher eben kannte. ;-) Weil meine Kids aber noch zu jung waren, hab' ich's einfach in der Schublade verstaut. Und vergessen.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

16 % = 100 %

Wenn die Summe der Stimmen in einer Umfrage nicht 100 ergeben, so kann das eigentlich nur eines heissen: Wir reden nicht von Prozent, sondern von Anzahl Stimmen. Dann wäre allerdings die promobil-Umfrage von Mitte August extrem teilnehmerschwach ausgefallen... Hm.

Samstag, 20. November 2010

Wenn die LKWs nicht wären



Ich hab' mir diesen kurzen Film angeschaut. Ok, habe verstanden. Werde versuchen, mich nächstes Mal ein bisschen weniger zu nerven, wenn ein Brummifahrer Rennluft schnuppert und mit 2 km/h Unterschied über gefühlte 20 Kilometer versucht, einen Kollegen zu überholen.

Wenn man sich die bescheuerten Überholmanöver der LKW-Fahrer so anschaut, stellt sich schon die Frage, wer da den langsamer fahrenden Brummis gegenüber weniger Toleranz hat: Die Autofahrer oder die Brummikollegen selbst.

Gesehen bei truckonline

Mittwoch, 17. November 2010

Bookcrossing - Mein erster Versuch

Als ich fragte, was andere mit ihren gelesenen Büchern machen, kam vom Zeitungsjunge eine Antwort, die mich neugierig machte: Bookcrossing. Kurz gesagt geht's dabei darum, dass man Bücher mit einer eindeutigen ID kennzeichnet und dann "auf Reise" schickt. Das kann durch gezielten Versand an eine Person geschehen oder aber auch durch sogenanntes Aussetzen in der Wildnis. Dabei wird das Buch, idealerweise wasserdicht verpackt, irgendwo absichtlich liegengelassen wo es andere finden können.

Aufgrund der eindeutigen ID lässt sich danach der Weg nachvollziehen, den ein Buch zurück gelegt hat. Klappt natürlich nur, wenn sich die Finder auch eintragen. Und idealerweise das Buch nach dem Lesen wieder weiter geben.

Dienstag, 16. November 2010

Wie kann ich mich bloss an heute erinnern?

Wow, ein Wahnsinns-Tag. Die Beatles sind jetzt auch in Apple iTunes erhältlich. Das war es, was uns Apple in typischer Mac-Manier ankündigen wollte. Nur schafft es meine Fantasie beim besten Willen nicht, sich vorzustellen, was daran so besonders sein soll. Juckt das irgendwen?

Heute ist ein ganz normaler Tag. Einer, den wir nie vergessen werden. Wenn Apple das Versprechen wahrmachen will, dann müssen die mir jetzt aber täglich einen Reminder schicken.

Die Beatles sind in iTunes. Boaaah! Darauf habe ich ein Leben lang gewartet.

Lächerlich.

Dienstag, 9. November 2010

Der Verlag Lübbe hindert mich am Kauf

Meine Hoffnungen, die Industrie hätte durch das dämliche Verhalten der Musik-Branche ihren Teil gelernt, sind zerstört. Ich bin bereit, für ein eBook mein hart verdientes Geld auszugeben. Aber der Verlag mit seinem Lizenzdenken verhindert das. Erfolgreich.

Ich bin ganz kurz davor, mir das Buch aus Trotz irgendwo "kostenlos" runterzuladen. Ich bin mir sicher, dass das so einfach geht wie mit MP3-Files. Ich versteh's echt nicht...
Aus lizenzrechtlichen Gründen darf dieses eBook leider nur von Kunden in Deutschland gekauft werden!

Lieber Lübbe-Verlag, ihr erwartet wohl, dass ich mich jetzt hinsetze und herausfinde, wo ich dieses eBook auch als Schweizer zu kaufen bekomme. Tue ich aber nicht. Bitte überlasst die Wahl, wo man etwas kauft, allein dem Kunden.

Montag, 8. November 2010

Video-Werbung für Bücher

Äusserst seltsam, mit einem Videoclip für ein Buch zu werben. Oder? Das ist wohl ein Zeichen unserer konsumgeprägten Zeit. Die Leute sind zu faul, einen Teaser in Textform zu lesen. Oder will der Verlag mit solchen Clips ein erweitertes Zielpublikum erreichen? Ich find's jedenfalls irgendwie lächerlich. Der Clip könnte für fünfhundert Romane werben. Oder ein Game. Oder einen Film. Und er sagt nichts, aber auch wirklich nichts aus. Ausser dass es ein Clancy-Roman wie alle bisherigen sein wird.

Dan Brown: Diabolus


Wenn eine komplexe Sache in einer Geschichte einfach verständlich eingebaut werden soll, muss sie zuweilen schon mal vereinfacht werden. So entstehen dann "Fakten", die nur ein ahnungsloser Leser als Tatsache hinzunehmen bereit ist. So zum Beispiel, dass die zentrale Datenbank auch im Notfall nur durch ein halbstündiges Prozedere vom Netz zu nehmen ist.

Es sind aber auch die handvoll Ungereimtheiten, die mich stören: Eine allmächtige NSA, die komplizierteste Zusammenhänge aufzudecken vermag, fällt auf den plumpesten Email-Trick herein. In einem Virus ist der Code, der ihn zum Stoppen bringt, versteckt. Und den kann man, nachdem man tagelang daran scheiterte, den Programmcode zu entziffern, plötzlich einfach so lesen.

Mittwoch, 3. November 2010

"Gratis-Föteli"

Früher haben wir uns in den hässlichen Automaten am Bahnhof gesetzt, wenn wir Portrait-Föteli brauchten. Meistens sah es doof aus, stank nach faulen Eiern oder hatte technische Mängel.

Heute brauchen wir diese Art von Bildern in Stückzahlen, die unser Budget sprengen würden: Jeder noch so kleine Online-Service wünscht sich ein sogenanntes Profil-Bild. Gut, müssen wir die nicht mehr einzeln schiessen, sondern können sie digital mehrfach verwenden.

Einmal schiessen muss man sie jedoch trotzdem. Und wenn sie gut aussehen sollen, kosten sie in der Regel ein paar Franken. Ausser einmal im Jahr... dann kommt die Barbara aus Bern und knipst die Köpfe kostenlos in Profi-Qualität aufs digitale Papier.

>> mehr Infos

Genau deswegen gibt es Ampeln

gesehen beim autofahrer

Apple Store: Gerne Geld ausgeben

Es ist unglaublich, aber bei Mac fühle ich mich irgendwie gut und glücklich, wenn ich den Laden verlasse. Auch wenn ich gerade einige hundert Franken ausgegeben habe, die ich eigentlich nicht hätte ausgeben müssen. Irgendetwas haben die erkannt, was den anderen noch abhanden kommt.

Vielleicht ist es die Art, wie man den Kunden behandelt: locker, freundlich, positiv. Und auf "Du". Das suggeriert Vertrauen und langjährige Bekanntschaft.

Vermutlich sind es noch weitere Faktoren. Auf jeden Fall find' ich's verblüffend. Und ich meine auch nicht das innere Grinsen, das man generell hat, wenn man sich ein Gadget gekauft hat.

Dienstag, 2. November 2010

Wohin mit den gelesenen Romanen?

Erfreulicherweise kriegt man heute von den meisten Romanen schon nach kurzer Zeit eine Taschenbuch-Version für verhältnismässig wenig Geld. Wer noch weniger Eile hat, wartet, bis die Romane zum Sonder-Spezial-Schnäppchen-Räumungsverkaufs-Preis erhältlich sind. Oder holt sie sich bei Exsila für noch weniger.

Seit Juni habe ich, nach jahrelanger Abstinenz, bisher sechs Romane gelesen. Eben gerade kam der Nachschub für die nächsten Monate. Der prüfende Blick meiner Frau sagt mir: Es ist Zeit, sich über die Lagerung Gedanken zu machen. Wohin mit den gelesenen Büchern? In den Müll oder aufs Altpapier? Wieder auf Exsila oder anderswo verramschen? Oder doch besser im Keller lagern in der Hoffnung, dass man sie wieder mal liest?

Damit ich meine verlorenen Dinge wieder bekomme

Ich hoffe nicht, dass ich jemals mein iPhone verliere. Aber wenn doch, dann findet's hoffentlich ein ehrlicher Mensch. Denn der weiss sofort nach dem Einschalten meines iPhones, wie er sich den Finderlohn holen kann:

Man surfe auf www.treevle.me. Da fülle man das Formular aus und gibt die Treevle-ID mit ein. Schon kriege ich die nötigen Infos, um mich beim Finder zu melden und ihm den Finderlohn auszuhändigen. Easy, oder?

Wenn dir das gefällt, dann hol' dir doch kostenlos deine eigene Treevle-ID.


GESUCHT: Samichlaus-Geschichte

Es gehört zur Tradition, dass der Sankt Niklaus (Samichlaus) unser Quartier besucht und für alle Kinder ein Säckchen voller feinen Sachen mitbringt. Bislang konnten die Eltern mitteilen, was der Samichlaus ihren Kindern sagen sollte. Mittlerweile sind so viele Kinder dabei, dass die Zeit dazu nicht mehr reicht. Drum wird der Chlaus heuer eine kurze Geschichte erzählen und danach haben die Kinder die Gelegenheit, ihre Verse und Lieder vorzutragen. So weit, so gut.

Die Frage ist nur noch, welches die Geschichte sein soll, die der rote Mann erzählen soll. Gesucht habe ich schon weit, gefunden leider noch nichts. Hat jemand aus meiner geschätzten Leserschaft eine Idee? Oder muss ich tatsächlich selber eine schreiben? Aber auch dann wäre ich nicht abgeneigt, ein paar Ideen zu bekommen. Ich danke schon bestens im Voraus.

Montag, 1. November 2010

TV live

Ich wundere mich, dass die mitten in all den Leuten tatsächlich eine Gesprächsrunde in brauchbarer Quali hinkriegen.

CD-Sammlung: Teil 30

Wow, bereits habe ich 150 CDs in diesem Projektli "abgearbeitet". Und ein Ende ist noch nicht wirklich in Sicht, da liegen noch einige Scheiben wartend auf mich. Ihr könnt also davon ausgehen, dass uns dieses CD-Projekt noch eine Weile begleiten wird. Sofern ich durchhalte.

Barbara Dex - Tender Touch
Klingt nach USA, ist aber Belgien. Rockige Pop-Nummern mit leichtem Country-Einschlag, hätte ich jetzt diagnostiziert. Aber das tue ich vielleicht nur, weil auf der anderen Dex-CD in meinem Bestand die Dame mit Cowboy-Hut abgebildet ist. Tragen Belgierinnen Cowboy-Hüte? Wie auch immer, die Musik ist gut, gemütlich, echt. Sie bietet aber nicht irgendwas übernatürlich Tolles, einen richtigen Knüller oder so. Aber muss ja auch nicht immer sein, oder? Wie die Dame in meine Sammlung kommt? Leider keine Ahnung.


Sonntag, 31. Oktober 2010

Samstag, 30. Oktober 2010

Eigener URL-Shortener

Der junge Herr aus Luzern hat gerade gezeigt, warum ich mir meinen eigenen kleinen URL-Shortener eingerichtet habe. Weil mir dann nicht aus heiterem Himmel einer alle Links zur Sau macht. Und weil da ich entscheide, ob die Besucher ans richtige Ort oder auf eine seltsame Kontaktanzeige gelangen.

Leider führt off.li/paddy jetzt nicht mehr zu der Mutter aller Webseiten. Ich hoffe, beim zweiten verbliebenen "externen" Shortener (xyx.ch/paddy) wird das noch eine Weile halten. Den 'chm' schätze ich jedenfalls etwas weniger sprunghaft ein. :-)

WTF?

Ich dachte, so Zeugs gibt's nur bei Windows?!?

Freitag, 29. Oktober 2010

iLife 11 und die grosse Enttäuschung

Normalerweise gehöre ich zu denjenigen, die ein Programm oder ein Software-Paket so lange haben, bis sie einen neuen Computer kaufen. Bei iLife 11 habe ich eine Ausnahme gemacht. Den Grund dafür kann ich nicht einmal sagen, vermutlich hat mich die Trailer-Funktion in iMovie doch zu sehr gelockt. Und jetzt bin ich enttäuscht. Bitter enttäuscht sogar.

Der erste Eindruck ist wohl für mancher ein Wow-Erlebnis. Denn ich lüge nicht, wenn ich behaupte, dass mich der nachfolgende Videoclip keine fünf Minuten Zeit gekostet hat. Wenn man sich das Resultat erst am Ende anschaut, geht's sogar in einer oder zwei Minuten. Das sieht doch schon mal gut aus, oder? (Video weiter unten)

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Wartezeit mit Humor

Ich freue mich sehr, wenn Firmen Humor zeigen. Während er, je nach Branche, in der Werbung noch einigermassen häufig vorkommt, verzichten die meisten Unternehmen ansonsten auf Anspielungen, Witz und flotte Sprüche. Schade, aber vermutlich will niemand riskieren, von den Konsumenten nicht mehr ernst genommen zu werden.

Dabei würde es schon erfreuen, wenn wenigstens im Detail durchschimmern würde, dass man nicht alles so tierisch ernst nimmt. Wie zum Beispiel bei Bandcamp, der Vermarktungsplattform für Musiker. Während man darauf wartet, dass der Download vorbereitet wird, wird man gebeten, solange dem sich drehenden Ding zuzuschauen.

Gebühren für Urheber- und Interpretenrechte

Liebe Billag,
 warum muss ich euch Gebühren für Urheber- und Interpretenrechte bezahlen, wenn ich selbige schon von der Cablecom in Rechnung gestellt bekomme?

Liebe Cablecom,
 warum muss ich euch Gebühren für Urheber- und Interpretenrechte bezahlen, wenn ich selbige schon von der Billag in Rechnung gestellt bekomme?

Warum werde ich bloss den Eindruck nicht los, dass niemand so einfach ans Geld kommt wie die äusserst fragwürdigen Urheberrechtsvertreter SUISA & Co.?

Echtes Geld verdienen mit Exsila

Dass Exsila eine tolle Sache ist, bleibt unbestritten. Einmal mehr ein Schweizer Startup, auf das wir stolz sein können, auch wenn die Frage, wer es erfunden habe, schnell zu anderen Anbietern führt.

Eine Schwachstelle von Exsila ist systembedingt: Einmal Exsila-Punkte, immer Exsila-Punkte. Man kann sich hunderte von virtuellen Exsila-Dollars durch den "Verkauf" von Büchern, CDs und Games verdienen. Zu richtigem Geld lässt sich das jedoch nicht machen. So kommt es, dass ich sechshundert Exsila-Dollars auf dem Konto habe und kaum weiss, wie ich die ausgeben soll.

Von Zeit zu Zeit führt das zu Lieferungen wie gestern und heute: Acht Bücher (Romane) wurden alleine heute angeliefert. Durch den vermutlich grössten Profiteur von Exsila, der Schweiter Post. Vermutlich der einzige Beteiligte, der mit Exsila echtes Geld verdient. Der arme Pöstler wusste gar nicht mehr, wo er die Pakete ausserhalb des Briefkastens hinpacken soll...

Kennst du eines der Bücher?

Sonntag, 24. Oktober 2010

Michael Ridpath: Fatal Error

Der sechste Roman von Michael Ridpath spielt anfangs des 21. Jahrhunderts, der Blütezeit der sogenannten Dot-Com-Branche. David, der die Geschichte erzählt, und sein Freund Guy sind im Begriff, ihre Fussball-Website an die Spitze zu katapultieren und Millionen zu verdienen. Dann kommen Gier, Eigensinn und Machtgelüste ins Spiel und es läuft nicht mehr so, wie die beiden geplant haben: Der Geldgeber stellt sich quer. Und dadurch holt die beiden die Vergangenheit ein. Ob sie wollen oder nicht.

Erstaunlich, wie wenig spektakulär die Geschichte an sich ist und trotzdem von Beginn an eine Spannung aufgebaut wird, die bis zum Ende nicht mehr nachlässt. Ridpath hat den Sprung auf meine Liste der Lieblingsautoren geschafft.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Montag, 18. Oktober 2010

Samstag, 16. Oktober 2010

Track My Tour: Axalp-Ausflug

Vor einiger Zeit habe ich die iPhone-App "TrackMyTour" vorgestellt. Noch immer gefallen mir das Programm und seine Möglichkeiten. Mit dem Axalp-Ausflug von letzter Woche habe ich ein weiteres Beispiel einer kleinen, mit "TrackMyTour" dokumentierten Reise: Axalp-Ausflug

Hier gibt's "TrackMyTour" im App-Store.

Werbespot: Audi R8

Audi will uns zwei Dinge vermitteln mit diesem Werbespot:

  1. Der R8 gehört zu den geschützten Tierarten.
  2. Frauen können nicht parken.
Ja, er ist irgendwie witzig. Aber je länger man darüber nachdenkt, desto dämlicher wird er. Schliesslich gelangt man zum Schluss: Der Spot ist eigentlich doof. Völlig. (Video unten)

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Axalp: Stelldichein der Kameras


Das Fliegerschiessen Axalp ist in mehrfacher Hinsicht ein sensationelles Erlebnis. Ich wusste, dass die Show, die eigentlich keine ist, jährlich zahlreiche ambitionierte Fotografen anlockt. Dass es aber so viele sein würden, hätte ich nicht erwartet. Im Prinzip sind bis auf wenige Ausnahmen eigentlich ausschliesslich Fotografen da oben. Und ein Teleobjektiv ist länger als das andere, ein Stativ wuchtiger als das andere. Unglaublich, was man da an Ausrüstung vorfindet. Denn immerhin gibt es keine andere Möglichkeit, als das Material eigenhändig da hoch zu tragen. Und der Weg ist definitiv nicht ohne.

Für uns als wenig ambitionierte Fotoschiesser der Fraktion "iPhone & Co." hiess das wenigstens, dass wir getrost unsere verhältnismässig günstigen Cams auf der Decke liegen lassen konnten. Da werden die sicher nicht geklaut. Hat ja eh schon jeder eine zehnmal bessere um den Hals hängen. Einzig bei der schlechtesten Kamera der drei trauten wir uns nicht, sie liegen zu lassen...

Steve Lee: Noch ein letztes Mal in den Charts

Es war keine Hexerei, das Auftauchen in den Charts nach dem Tod von Sänger Steve Lee vorauszusagen. Gleich neun Mal tauchen Gotthard in den Single-Charts, sechs Mal in den Album-Charts auf. Einige davon besser platziert als damals, als sie herauskamen. Andere sind sogar erstmals in der Hitparade vertreten. Und "Heaven" (Video weiter unten) ist sogar gleich auf Platz drei gesprungen. Mal schauen, wie das nächste Woche ausschaut. Ich könnte mir vorstellen, dass sich das sogar noch verstärkt.

Montag, 11. Oktober 2010

Sonntag, 10. Oktober 2010

Wer schafft's schneller? (Game)

Gesehen beim Maik und gleich ausprobiert. Beim vierten Anlauf klappt's dann auch schon ganz gut. Wer schafft's noch schneller?

Samstag, 9. Oktober 2010

Facebook könnte Milliarden verdienen

Online-Services, die Millionen Benutzer haben, müssen meistens kostenlos sein. Sie bedingen aber eine Infrastruktur, die Millionen kostet. Da braucht's Ideen, wie der Rubel reinkommt und der Dienst dennoch unentgeltlich genutzt werden kann. Facebook probiert's seit geraumer Zeit (vermutlich erfolgreich) mit Inserateplätzen am Seitenrand. Dabei ginge es viel einfacher.

Würde Facebook Zeitfenster verkaufen, in denen der Service für bestimmte IP-Bereiche nicht verfügbar wäre, würden wohl Milliarden fliessen. Der Arbeitgeber, dessen gesamtes Service-Center mit Farmville beschäftigt ist, könnte Zeitfenster buchen und online dafür bezahlen. In der bezahlten Zeit werden die Mitarbeiter dann wegen "suggerierten technischen Problemen" bei Facebok Zeit haben, ihren bezahlten Tätigkeiten nach zu kommen. Und bei Facebook würde die Kasse klingeln

Freitag, 8. Oktober 2010

Tag des Wassers

Axalp 2010

Das Fliegerschiessen auf der Axalp ist eines der Ereignisse, die man einfach einmal erlebt haben muss. Die Schweizer Luftwaffe präsentiert bei diesem jährlich stattfindenden Anlass ihre Flugzeuge. Und die Fotografen haben die Möglichkeit, Kampfflugzeuge in einmaliger Umgebung und aus atemberaubenden Perspektiven zu fotografieren. Eine Besonderheit ist sicherlich auch, dass das Fliegerschiessen auf der Axalp wohl die einzige Flugshow ist, bei der scharf geschossen wird. (Video nach dem Link)

Das ist noch ein Stuntman

Erstaunlich, dass für sowas überhaupt noch Menschen eingesetzt werden. Ich dachte, so Zeugs würde nur noch am Compi gemacht... Hut ab vor der Leistung.

Social Media Overkill

Ich muss gestehen, mir wird das alles langsam zu viel. Twitter, Facebook, YouTube, Blogs, Newsletter, last.fm... und jetzt noch Ping von Apple. Abgesehen davon, dass Ping wohl das dämlichste und langweiligste von allen ist, frage ich mich: Wieviele Netzwerke braucht die Welt noch?

Versucht im momentanen Trend tatsächlich jeder depperte Konzern, sein eigenes Netzwerk auf die Beine zu stellen, obwohl man genau weiss, dass nie und nimmer auch nur die Hälfte davon überleben wird? Einfach mal hinstellen und am Ende schauen, wer am meisten User hat? Und wenn's nicht klappt, halt wieder schliessen. Und wir Konsumenten dürfen uns solange auf all' den verschiedenen Plattformen den immer gleichen Scheiss anlesen. Danke!

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Gefällt mir eigentlich gar nicht

Facebook hat's wohl erfunden: Die Möglichkeit, mittels simplem Mausklick allen Freunden zu zeigen, dass man etwas mag. Statusmeldungen, Gruppen oder Bilder können sozusagen mit einem Klick auf "Gefällt mir" markiert werden.

Manchmal gibt das aber auch ein sonderbares Bild. Was gefällt den über 50'000 Usern in dieser Gruppe jetzt genau?


GE Money Bank zum Ersten, Zweiten und Dritten

Aller guten Dinge sind drei. Gilt das auch für die schlechten? Denn jetzt hat mich die GE Money Bank soeben zum dritten Mal genervt. Ist das genug? Muss mal gucken, wie gross das Fass ist. Dann weiss ich, ob's jetzt voll ist oder schon überläuft. Vielleicht hat's auch noch Platz, dann kann mich der US-Laden mit offenbar drittklassigem Kundendenken noch weiter nerven. Tut ja nicht weiter weh.

Steve Lee: R.I.P.? Noch nicht.

Gestern tagsüber waren die Radiostationen voll davon. Am Abend waren's die Nachrichtensendungen der TV-Stationen. Heute sind es die Zeitungen. Morgen die Wochenmagazine, dann die Monatsmagazine.

Dann kommen die ersten ausführlichen Sondersendungen. Nächstes Jahr die ersten Bücher. Vielleicht eine "Remember Steve Lee"-DVD. Möglicherweise noch die bereits verwertbaren Teile seines Solo-Albums. Und ganz sicher wird schon bald eine Sonder-CD rauskommen, die Läden werden ihr Gotthard-Lager nochmals aufstocken und vermutlich wird sogar die eine oder andere Scheibe von Gotthard nochmals in der Hitparade auftauchen.

Er wird davon allem nichts mehr merken. Aber es wird noch eine Weile dauern, bis Steve Lee die Ruhe im Frieden gegönnt wird. Einmal wird noch abkassiert, einmal noch die ganze Maschinerie angeworfen. Und ganz viele Möchtegern- und wirkliche Freunde werden zu Wort kommen. Denn zum Abschluss wollen wir immer alles wissen. Jedes Detail.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Statistik in Blogger

Sehr schön wurde die Statistik-Funktion in Blogger eingebaut. Ganz offensichtlich hat Google dabei das Rad nicht neu erfunden, sondern auf das seit Jahren bestehende Analytics zurück gegriffen, was auch Sinn macht.

Nun sind Statistiken für private Blogger ohne grössere Ambitionen ja nicht von sonderlicher Bedeutung, wenngleich es natürlich Spass macht, sich versuchen zu steigern. Oder zu sehen, woher die Besucher so kommen. Aber vor allem hilft die Zugriffsstatistik, nüchtern mit beiden Füssen am Boden zu bleiben. :-)

Montag, 4. Oktober 2010

(K)ein Haustier

Klicken für grosse Ansicht

Eine Idee.
Drei Fotos (mit dem iPhone).
Ein paar Sprechblasen.

Fertig ist der erste selbstgemachte Comicstrip. Die Kinder finden's lustig. Mal schauen, ob die Euphorie für mehr als dieses eine Geschichtchen hält.

Service-Wüste

Die Servicequalität hierzulande war sicherlich auch schon besser. Leider tun all' die zahlreichen Kostensparmassnahmen nicht nur dann weh, wenn dabei Stellen verloren gehen. Sondern auch noch Jahre später, wenn man die Spätfolgen davon zu spüren bekommt. Unter anderem in nachlassender Qualität im Kundendienst. Und was passiert heute Abend um fast 20 Uhr?

Sonntag, 3. Oktober 2010

Stuttgart 21

Wer zur Zeit "Stuttgart 21" als Suchbegriff eingibt, findet so allerlei auf den News-Portalen oder YouTube. Das Meiste hat mehr mit den dazugehörigen Demonstrationen und Ausschreitungen zu tun als mit dem durchaus interessanten Bauprojekt rund um den Stuttgarter Bahnhof.

Ich mag mich jetzt nicht tiefer mit den Vor- und Nachteilen des Projektes und den bisher vorgefallenen Ereignissen befassen. Aber was da abgeht, sollte nachdenklich machen. Wenn Zehntausende auf die Strasse gehen, dann scheint das Thema die Bevölkerung zu beschäftigen. Und für mich als Aussenstehenden ist offensichtlich, dass Politik und Bevölkerung aneinander vorbei reden. Das macht mir Sorgen.

Die Vorfälle in Stuttgart zeigen mir einmal mehr, wie unstabil unsere scheinbar stabile Westwelt ist. Wie wenig es braucht, um Eskalationen zu haben, die so keiner wollte und voraussah. Und noch etwas: Dank Internet geht alles schneller. Nimmt auch schneller grössere Dimensionen an. Und entlarvt mitunter die Schwindler unter den Politikern.

Beunruhigend.

Samstag, 2. Oktober 2010

Bowling II

Bowling

Das System: Change it. Take it. Leave it.

Natürlich, wenn man könnte, würde man so einiges ändern. Im eigenen Leben, in der Familie, in der Nachbarschaft, dem Wohnort oder der ganzen Welt. Dann wäre alles besser. Oder?

Wenn man mit etwas nicht glücklich ist, sollte man es ändern. Jedes Kind baut das Lego-Haus um, wenn es ihm nicht gefällt. Jedes Mädchen kleidet seine Puppen neu, wenn sie ihm zu langweilig wurden. Wir sollten das auch öfters tun. Im Leben, in der Freizeit, im Beruf.

Ich kenne einige Leute, die - wenn überhaupt - nur vordergründig glücklich sind mit ihrer Arbeitsstelle. Eigentlich haben sie längst keine Lust mehr, morgens aufzustehen und zur Arbeit zu fahren. Aber man muss ja, wenn man irgendwie über die Runden kommen will. Klar, wenn man könnte, würde man so einiges ändern: Das Management oder mindestens den Team-Leiter, die Produkte, die Preise oder die Philosophie. Wenn man könnte...

Freitag, 1. Oktober 2010

Update: Garten-Projekt

Schritt für Schritt geht es vorwärts. Heute waren ein paar grössere Pflanzen dran. Spontan haben wir uns noch für ein halbes Dutzend Steine entschieden, die als Kontrast wirken sollen. Tun sie hoffentlich dann auch. Was jetzt noch fehlt, sind die sogenannten Bodendecker. Die Pflanzenstauden halt, die den Hang schlussendlich wieder grün werden lassen.

Die gesetzten Pflanzen wurden so ausgewählt, dass während einer möglichst langen Periode immer wieder mal etwas blüht. Ich bin gespannt, wie das dann im Frühling bis Herbst ausschaut.

Baumtransport

Nicht ganz alltägliches Strassenbild.

Mittwoch, 29. September 2010

Der Geburtstagmerker

Das Gedächtnis soll aufs Alter immer schlechter werden, habe ich sagen gehört. Na dann, gute Nacht. Meines war noch nie wirklich toll und ich vergesse am laufenden Band Geburtstage. Natürlich, man kann die Daten in seinen Terminkalender eintragen. Aber wie schnell hat man wegen Datenverlust oder Systemwechsel die Daten wieder weg? Ist mir mehrmals passiert, wenn auch meistens aus Nachlässigkeit.

Jetzt habe ich mit iDay Deluxe (iTunes-Link) eine Lösung gefunden, die das Problem perfekt löst. Zumindest solange ich ein iPhone (oder iPad) mein Eigen nenne. Und wenn sich das mal ändern sollte, weiss ich wenigstens, wo sie alle sind, die Daten. Wobei, eigentlich sind die Daten gar nicht in iDay Deluxe, sondern in den Kontakten. Doch dazu später

Montag, 27. September 2010

Regenbogen-Drink

Du, wie macht der das...?

Monster-Trigami-Auftrag

Ich wünsche mir, dass Trigami zurück zu den Wurzeln kommt. Dahin, wo die Kampagnen noch schnell verstanden und übersichtlich gestaltet waren. Wo der Auftraggeber nicht 27 Links unterbringen, 119 Stichworte verpackt und fünf Begriffe im Titel sehen wollte. Wo ein Review noch freigestaltet werden konnte und kein Auftraggeber stichwortartig vorgab, worüber man zu schreiben hat. Wo ein Auftrag noch ein Blog-Posting war, nicht irgendwie ein zweites halbwegs zum Auftrag gehörendes dazu. Wo man für seine Arbeit noch Cash und nicht (nur) Produkte bekam. Wo man sich nicht erst eine Checkliste erstellen musste, um auch ja keine der 278 geforderten Punkte zu erfüllen. Wo man nicht versuchte, den Eindruck zu erwecken, man kriege Produkte im Gegenwert von 400 Franken, stattdessen waren es nur 200 Franken. Und vor allem wo man nicht erst die Haken in einer zehnseitigen Testanleitung, die eigentlich ein verkappter Auftrag ist, suchen musste.

So, das musste jetzt einfach sein. Der dazugehörige Blog-Artikel über eine Taschenlampe erscheint in einem anderen Blog. Und daran habe ich wohl zehnmal so lange geschrieben wie an diesem Text. :-)

Schlechter Traum...

Ich habe ganz übel geschlafen. Da war ein ganz doofer, schlechter Traum. Der hat mich die halbe Nacht geplagt und die andere Hälfte wach gehalten. Ich träumte, es wäre Montag... Sowas aber auch.

Samstag, 25. September 2010

Update: Garten-Projekt

Das bestehende Gestrüpp hat der Bagger weggemacht. Ein paar Dutzend Zentimeter Humus wurden abtransportiert und ca. 14 Kubikmeter neuer Humus bester Qualität hat der Brummi gebracht. Jetzt regnet es fröhlich (und heftig) rein. Und ich hoffe, dass danach noch nicht ganz alles weggeschwemmt wurde.

Die Pflanzen, die da rein kommen, sind definiert. Ich bin gespannt.

Freitag, 24. September 2010

TGIF

Ziel erreicht. Es ist Freitagabend. Und ich lebe noch. Schönes Wochenende allerseits.

Mittwoch, 22. September 2010

8'000 Kilometer zum nächsten Händler

Dass bei auf den Webseiten von Herstellern jeglicher Produkte jeweils ein Händlerverzeichnis verfügbar ist, gehört heute zum Standard. Noch längst nicht sind die Verzeichnisse jedoch von vergleichbarer Qualität. Bei einigen handelt es sich um eine simple Liste, bei anderen kann interaktiv nach dem nächstgelegenen gesucht werden. Und bei Thule ermittelt die Webseite sogar - nach meiner Erlaubnis - den Standort des Lesers und bringt auf diese Weise die nächstgelegenen Händlern. Yeah.

Der nächste ist 8'061 Kilometer entfernt. Irgendwo in Südamerika. Da wäre ja der Firmenhauptsitz in Schweden noch näher... WTF?

Montag, 20. September 2010

Garten-Projekt

Das Garten-Projekt ist im vollen Gange...



Gartenmöbel zu verkaufen

ZU VERKAUFEN: Wetterfestes Gartenmöbel-Set bestehend aus einem runden Tisch mit Glasplatte und fünf Stühlen mit Sitzpolster. Ja, fünf. Das sind zwei mehr als auf dem Bild. Wurden nur im Wintergarten benutzt, deshalb Zustand i.O. aber natürlich nicht mehr neuwertig. Verhandlungsbasis: 250 Fränkli. Wer braucht sowas für den Gartensitzplatz, Wintergarten oder fürs Schrebergärtli?

Ungeduldig

Wir sitzen am Mittagstisch. Da entdecken wir die Libelle, die sich in den Wintergarten verirrt hat. Hilflos schlägt sie sich immer wieder die Birne an im Versuch, weiter zu fliegen als die Glasscheibe erlaubt.

Tochter: "Hä, Daddy, das sind ja zwei Libellen. Eine hält sich am Schwanz der anderen."

Sie hat das richtig gesehen, es sind zwei Libellen. Sie paaren sich gerade.

Ich: "Ja, genau, das sind zwei."

Tochter: "Was machen die?"

Zitat des Tages

Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.
-- Eugène Ionesco



Samstag, 18. September 2010

Sim-Game für iPhone: Virtual City

Wirtschafts-Simulationen sind ein äusserst beliebtes Genre unter den Computer-Games. Auch bei mir. Stundenlang habe ich in jungen Jahren SimCity, Industrie-Gigant oder Transport-Tycoon gespielt. Und jetzt gibt es zum ersten Mal ein Game, das mich auch auf dem iPhone überzeugen kann: Virtual City.

Produktionsketten beliefern, damit die Wirtschaft nicht ins Stocken gerät. Gleichzeitig Personen ins Shopping-Zentrum oder Theater transportieren, damit sich die Bewohner wohl fühlen. Und zwischendurch immer auch aufs Umwelt-Rating der eigenen Stadt achten.

Sitting at the doctor's office

Wer "Selective Tweets" von AndyY nutzt, kann via Twitter seinen Facebook-Status updaten. Und das ging gestern Nacht automatisch, ohne Zutun des Users. Allerdings wurde dabei ein Status übermittelt, der von einer wildfremden (bislang unbekannten) Person kam. So erschien dann bei einer unbekannten Anzahl User (der Entwickler spricht von 2% der Selective Tweets-Nutzer) die folgende Status-Mitteilung:




Sitting at the doctor's office..not a fun day.


Mittwoch, 15. September 2010

Vergleichende Werbung

Eben gerade habe ich das Thema erwähnt. Und schon bringt der sprain zwei herrliche Beispiele aus den USA. Ich schliesse mich seinem Wunsch an: Wir wollen das Ok für vergleichende Werbung.



Software: Kaufen oder mieten?

Noch vor wenigen Jahren war es klar: Wenn man eine kostenpflichtige Software nutzen wollte, musste man eine Lizenz kaufen. Die war grundsätzlich zeitlich unbeschränkt. Lediglich Versionswechsel konnten mittel- oder längerfristig dazu führen, dass man erneut zur Kasse gebeten wurde.

Unterdessen findet eine Art Strategiewechsel statt: Für die Software wird desöftern eine Jahresgebühr statt eines einmaligen Betrages verrechnet. Ich tue mich schwer damit.

Dienstag, 14. September 2010

Dem VCS fehlt der Durchblick

Kann mal jemand die kurzfristig (wenn überhaupt) denkenden VCS-Clowns stoppen, bitte? Am Besten gleich abschaffen.
Der VCS will mit einer Volksinitiative die Einnahmen aus der Mineralölsteuer neu verteilen. Der Schienenverkehr soll zulasten des Strassenverkehrs profitieren.
Wenn die Joggel wenigstens denken täten, würden sie begreifen, was diese unfaire Umverteilung bewirkt. Je mehr Geld von der Strasse auf die Schiene abgezwackt wird, desto mehr wird die Schiene von der Strasse abhängig.

Kupferzell sollte man meiden

In Kupferzell scheint's mit der Hygiene nicht so weit her zu sein. Wer mit Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs ist, hat's gut. Denn diese Spezies wird vorgewarnt. Alle anderen holen sich in Kupferzell vermutlich gefährliche Krankheiten oder werden ausgeraubt. Scheint ja ein ganz eklig-gefährliches Plätzchen zu sein, dieses Kupferzell. :-)

Der Konkurrenz ans Bein pinkeln

Ich bedaure, dass hierzulande die Mitbewerber meistens viel zu lieb miteinander umgehen (müssen). Weil sonst schnell geklagt wird. In dieser Hinsicht geht in den Staaten schon viel mehr die Post ab. Man erinnere sich an die Hin-und-her-Kampagnen von BMW und Audi.

Doch in diesem Fall ahne ich schon, dass das zum Rohrkrepierer wird. Wenn Windows 7 überhaupt etwas bewirken wird, dann sicher nicht den Tod von iPhone oder Android. Irgendwie fehlt Microsoft einfach der Augenzwinker-Effekt. Die kommen mir immer so tolpatschig daher.

Quelle: PCWelt

Matthiew Reilly: Operation Elite

Der Plot könnte direkt aus der James Bond-Fabrik stammen: Bösewichte wollen die Weltordnung umkrempeln, daraus unermessliche Gewinne machen und noch mächtiger werden. Das genügt eigentlich, um einen Roman von gegen 500 Seiten spannend zu gestalten. Doch der Australier Matthew Reilly wirft noch die Idee der Kopfgeldjagd ins Rennen, die ebenfalls für sich allein ein Buch füllen könnte.

Eigentlich wäre das eine gute Ausgangslage. Doch Reilly verschwendet dermassen viel Zeit auf Detailbeschreibungen von durchgeknallten Actionszenen, dass die Entwicklung der höchstgradig potentiellen Geschichte regelrecht der Platz ausgeht. Das Buch liest sich als würde es in Worten schildern, was man in einem typischen 08/15-Actionknüller heutzutage im Kino sieht.

Einen halben Euro für ein Taschenbuch

Mal eine Frage in die Runde: Bei den Preisen, die für Taschenbücher heute noch verlangt werden, fragt sich ja schon bald, ob überhaupt noch Bedarf an einer Gebraucht-Bücher-Börse besteht. Wenn aber jemand auf die Idee kommt, seine alten Romane für einen halben Euro zu verschenken verkaufen, dann kann das doch nur jemand sein, der für die Entsorgung von Altpapier Gebühren zahlen muss, oder?

Verkauft ihr eure gelesenen Bücher? Oder bewahrt ihr sie auf um sie irgendwann, in fünf, zehn oder mehr Jahren erneut zu lesen? Lest ihr ein Buch überhaupt zweimal?

Montag, 13. September 2010

Marsch am Arsch

Es gibt Hunderte von witzigen Videos auf YouTube. Und Tausende von Filmen, bei denen man wenigstens noch kurz lächeln kann. Doch von Zeit zu Zeit gelangt ein Filmchen bis zu mir, das mir Tränen in die Augen bringt. Vor Lachen.

Dazu reicht der Film für sich betrachtet meistens nicht. Da geht's viel mehr darum, wie ich mir die Situation vorstelle. Wenn ich mir ausmale, da mit dabei zu sein. Die Idee muss gleichzeitig "irgendwie anders" sein als das, was man schon millionenfach gesehen hat. Und natürlich wenn ich mir den Film mehrmals angucke. Das sind dann diese glücklichen Momente, wo selbst YouTube seine Daseinsberechtigung vollauf zu erfüllen scheint.

Sonntag, 12. September 2010

Exsila-Vermittlung

Hallo Paddy
Hansli Beispiel (hbeisp) hat sich bei Exsila angemeldet und erfolgreich den ersten Artikel versendet. Du erhältst dafür eine Gutschrift von 0 Exsila-Punkten!
Viele Grüsse
Dein Exsila-Team

Soll das ein Witz sein, Exsila? Ist mir schon klar, dass neue Dienste gerne auf die Hilfe bzw. Werbung ihrer Mitglieder zählen, mit steigendem Bekanntheitsgrad dann aber zu erkennen geben, dass man sie nicht mehr nötig hat.

Formuliert das Mail doch um:

Danke, dass du uns empfohlen hast. Offenbar erfolgreich. Zum Glück haben wir die Vermittlungsprämie abgeschafft, sonst hätten wir dir diese jetzt noch überweisen müssen. Pech für dich. Ätsch!


Viele Grüsse
Dein Exsila-Team

Das Schweigen der Dummköpfe

Es gibt nichts Schöneres, als dem 
Schweigen eines Dummkopfes zuzuhören. 
-- Helmut Qualtinger


gesehen bei Monsieur Fischer

Samstag, 11. September 2010