Sonntag, 29. November 2009

Bye Bye Billag


Es gibt Dinge, die muss ich wohl nicht verstehen. Zum Beispiel weshalb wir mehr Radio- und TV-Gebühren zahlen müssen als nötig, nur weil wir sie nicht direkt dahin zahlen, wo sie gebraucht werden. Durchschnittlich zwanzig Franken pro Haushalt steckt sich die mit dem Inkasso der genannten Gebühren beauftragte Billag in die eigene Tasche. So kommen relativ hohe zweistellige Millionenbeträge an Umsatz zusammen. Viel jedenfalls für eine Firma, die nichts macht, ausser Geld einzutreiben; kein eigenes Produkt, kein Mehrwert für den Kunden, nichts. Nada.
Dabei sind die zu bezahlenden Gebühren staatlich verordnet. Da stellt sich die Frage, weshalb sie denn nicht auch staatlich eingefordert werden. Mit der Steuererklärung wäre da ein bestehendes Instrument, das sich hervorragend eignen würde. Keine Minute Mehraufwand für irgendwer, wenn da einfach pauschal je Haushalt ein bestimmter Betrag einkassiert würde. Und die 55 Millionen, die heute die Billag (eine Tochter von Swisscom übrigens, also auch halbwegs in Staatsbesitz) einsteckt, wären nicht mehr verloren. Die Initiative “Bye Bye Billag” will das erreichen.

Donnerstag, 26. November 2009

Liest du auch Zeitung auf der Toilette?

sprainTV #10

Musste diesmal wohl schnell gehen, deshalb aus der Stube, ohne Hausschuhe und mit verschmutzten Jeans. Inhaltlich gewohnt knackig und mit der Androhung Ankündigung eines vierteiligen “Making Of’s”. Was mich jetzt doch etwas überrascht. Aber lassen mir uns doch überraschen. :-) Hier erstmal die Jubiläums-Folge 10.

Montag, 23. November 2009

Ein Produkt, drei Fragen

Schon zu meiner Zeit kam man als Kind nicht an “Franz Carl Weber” vorbei. Galt er damals schon als eher teuer, erstaunt es mich heute, dass er überhaupt noch existiert. Noch nie war Preisvergleich so einfach wie heute. Und selbst die Bonzen finden Sparen geil.

Doch zu diesem limitierten Set von Carrera betrifft nur eine Frage den Preis. Die allerdings heftig. Wenn man gleiches Produkt andernorts für läppische CHF 850.– statt CHF 1′399.– erhält, dann ist die Frage wohl erlaubt: Warum ist FCW 64 % teurer als andere Anbieter und sogar teurer als anderswo als UVP angegeben?


Durch den durchaus möglichen Preisvergleich mit anderen Anbietern kommen wir auch gleich unweigerlich zur zweiten Frage. Warum bietet FCW diesen Artikel in der Rubrik “FCW – Exklusiv” an?

Franz Carl Weber präsentiert Ihnen eine ganz spezielle Produkte-Auswahl: Diese Artikel gibt’s exklusiv nur bei FCW!

Der Artikel ist zwar limitiert, aber durchaus mehr oder weniger überall erhältlich, wo solche Produkte eben üblicherweise erhältlich sind.

Und jetzt, passt auf, die letzte Frage: Warum, um Himmels Willen, soll eine Autorennbahn förderlich sein für die akustische Wahrnehmung? Wird da das Autofahren nach Gehör gefördert? :-)

Sonntag, 22. November 2009

Job.DNA! Hä?

Schade um die paar Minuten, die ich mir dafür genommen habe. Dass die “Job.DNA” von Jobs nicht der Riesenknüller sein kann, war mir schon bewusst als ich keine Preisangabe sah. Kostenlos gibt’s heute selten noch was Weltbewegendes. Aber dass meine Job-DNA gleich so billig erstellt wird, hat mich dann doch erstaunt.

Untertassen

Ich wundere mich nach wie vor, dass sich ein Begriff wie “Untertasse” bis in die heutige Zeit durchsetzen konnte. Wir reden nicht von Obertasse, warum dann von Untertasse? Kaffeeteller wäre einleuchtend. Oder Tassenteller. Oder Tassenaufsetzer. Aber nicht Unterasse.

Naja, egal. Die Hauptaufgabe einer Untertasse ist, das Verschmutzen des Tisches oder des Tischtuches zu verhindern. Das geht aber alternativ auch problemlos mit einem einfachen Stück Papier, wie das Bild leichtverständlich zeigt. Es gibt diese praktischen Zettelchen übrigens in verschiedenen Preisklassen und leicht voneinander abweichenden Formaten.

Samstag, 21. November 2009

Kleinliche Kleinbeträge

Wenn Ärzte oder Laboratorien meine Rechnungen direkt an die Krankenkasse schicken, dann zieht selbige im Nachhinein den Selbstbehalt und die allfällige Franchise ein. Das Schema dahinter kenne ich nicht. Wann geht eine Rechnung an den Patienten, wann an die Krankenkasse? Keine Ahnung.

Jedenfalls hat das zur Folge, dass meine kranke Kasse mir immer mal wieder Belege schickt, in denen sie mich informiert, dass ich noch einen bestimmten (meist sehr kleinen) Betrag schulde. Gleichzeitig steht da jeweils, dass sie Beträge unter 10 Franken aus Kostengründen nicht direkt belastet. Stattdessen würden die mit der nächsten Abrechnung verrechnet.

Freitag, 20. November 2009

gospelproject on tour

Die Spannung steigt. Heute abend ist Hauptprobe, morgen das erste Konzert. Es ist wieder soweit: “gospelproject” geht wieder auf Tour. Und weil 2009 das zehnte Jahr ist, darf man die eine oder andere Überraschung erwarten. Übrigens steht dieses Jahr erstmals das Zürcher Volkshaus auf dem Tournee-Plan. Die Chance, dass man noch ein paar Tickets erwischt, ist also grösser als auch schon.

Donnerstag, 19. November 2009

sprainTV #9

Ein satirischer Seitenhieb auf Nokias Software-Distributionskanal. Ein kurzer Rück- und Einblick in den Berner AvatarDay. Und vor allem: Das Versprechen, ab der nächsten Folge bessere Soundqualität zu liefern. Danke :-).

Die Schweinegrippe?

Der ganze Hype um diese schweinische Grippe hat auch ihre guten Seiten, wie ich diese Tage feststellen konnte. So sind Arbeitgeber überhaupt nicht darauf erpicht, dich möglichst bald wieder im Stollen zu haben. Und Arztpraxen verzichten darauf, dich in die übliche Warteschleife zu stecken. Stattdessen kriegst du einen Mundschutz und wirst gleich ins Sprechzimmer geleitet.

Dort wartet man zwar trotzdem noch, aber natürlich nur, bis der laufende Sprechzimmer-Turn durch ist. Da sie das Sprechzimmer möglichst rasch wieder frei haben müssen, kommt man so ungewohnt zügig an die Reihe. Während ich normalerweise locker eine halbe Stunde oder länger warten muss, waren’s heute gerade mal knappe zehn Minuten.


Mittwoch, 18. November 2009

Daydeal bekommt Konkurrenz

Bislang war Daydeal in Sachen tägliches Schnäppchen allein auf weiter Flur in der Schweiz. Jedenfalls war mir kein zweiter bekannt. Seit zwei, drei Tagen ergänzt Gudi das helvetische Angebot für Schnäppchenjäger. Die ersten Produkte lassen darauf schliessen, dass Gudi eine ähnliche Kundschaft wie Daydeal ansprechen dürfte. Allerdings sind, wie gesagt, erst drei Produkte gelaufen. Da bleibt die Positionierung erst abzuwarten.

Im Gegensatz zu Daydeal bringt Gudi sein tägliches Schnäppchen um Mitternacht, was den Abendmenschen wie mir eher entgegen kommt. Bei Daydeal passiert’s mir zu oft, dass der Bestand bereits verdealt ist, wenn ich mittags erstmals Zeit finde, reinzuschauen. Von daher ist Daydeal überhaupt nicht arbeitnehmerfreundlich, finde ich.

Ach ja, gerade habe ich festgestellt, dass wir bei Gudi wohl ab und zu etwas aus der Ecke “Ferngesteuertes Spielzeug” sehen dürften. Der Herr hinter Gudi ist nämlich Jan Mörke. Und der ist als Jamo Trade auch ziemlich aktiv auf Ricardo vertreten.

>> Gudi auf Twitter

Montag, 16. November 2009

Ein Fragezeichen für Red Bull

Wenn freie Menschen sich dafür entscheiden, ein Risiko einzugehen, kann man danach nicht anderen die Schuld zu schieben. Und dass bei Firmen, die ihr Marketing fast ausschliesslich auf Extremes aufbauen, auch mal etwas “schief gehen” kann, liegt in der Natur der Sache. Böse Zungen könnten behaupten, es gehöre zum Plan.

Das Fragezeichen der Woche widme ich Red Bull aber wegen der Kommunikation und dem Verhalten NACH dem Unfall. Bis heute Vormittag stand nichts, aber gar nichts zu Ueli Gegenschatz auf der Schweizer Red Bull-Seite, geschweige denn etwas zum Unfall.

Man mag das unterschiedlich auffassen, mir erschien das jedenfalls als Gleichgültigkeit. Also habe mir die Freiheit genommen und per Kontaktformular nachgefragt: “Warum liest man auf Ihrer Webseite nichts zum tragischen Unfall von Ueli Gegenschatz?” Acht Stunden später kommt die Antwort:


Wir alle hier bei Red Bull sind in tiefer Trauer um Ueli Gegenschatz, der uns für so viele Jahre ein guter Freund war. Daher hoffen wir auf Ihr Verständnis dafür, unsere Kommunikation zu diesem Thema in diesen schwierigen Tagen auf Uelis Familie und seine engsten Freunde zu beschränken.
(gekürzte Aussage)

Anonym, ohne persönliche Signatur. Man scheint tatsächlich nicht kommunizieren zu wollen. Einleuchten tut mir das nicht. Ich versteh’, dass die Angehörigen sich nicht öffentlich äussern wollen. Aber, hey, von einem internationalen Konzern hat man andere Erwartungen als von Hinterbliebenen. Was bei der Familie als verständlich angesehen wird, kann bei einer Firma ein völlig anderes Bild wecken. Das der Gleichgültigkeit, zum Beispiel.

Doch es scheint, ich war nicht der einzige, der so oder ähnlich nachgefragt hat. Denn die Antwort, die eigentlich beinhaltet, dass man nicht kommunizieren wolle, steht mittlerweile wörtlich auch auf der Webseite. Und damit hat man jetzt also doch kommuniziert. Das Mindeste, finde ich. Warum bloss nicht gleich?

Sonntag, 15. November 2009

Freitag, 13. November 2009

Pigeon: Impossible (Animation)

Ein herrlicher Film für zwischendurch, durchaus mit den Pixar-Produktionen vergleichbar. Finde ich. Auf jeden Fall definitiv was den Humor betrifft.



[via falki]

Donnerstag, 12. November 2009

sprainTV #8

Nachdem sich sprainTV offenbar nicht als Eintagesfliege entpuppte, weise ich gerne auch mal auf diese peppig-witzige Sendung hin. In der Kürze liegt die Würze. Das trifft auf sprainTV definitiv zu. Nur zweieinhalb Minuten können unheimlich viel Information transportieren. Und wer beim ersten Mal schauen alles mitbekommen will, muss sich schon fast anstrengen.



Hut ab! Gefällt mir. Cool produziert. Lediglich die Schwankungen im Ton… wird man wohl auch noch in den Griff kriegen.

Mittwoch, 11. November 2009

Dienstag, 10. November 2009

Schon mal einen Porsche mit einem Croc verwechselt?

Porsche hat sich für ihr neues Modell den Namen ‘Cayman’ als Marke eintragen lassen. Und um seine Rechte zu verteidigen verklagt Porsche nun Croc (ja, die mit den Plastikschuhen), weil die eben diesen geschützten Namen für eines ihrer Schuhmodelle benutzen.

Ich bin ja mal einmal mehr nicht der Spezialist. Aber wenn Porsche damit durchkommt, dann frag’ ich mich schon ernsthaft, wie doof wir eigentlich sind. Ich würd’s ja verstehen, wenn Croc Autos bauen würde. Oder wenn sie einen ihrer Schuhe Porsche tauften. Doch die Verwechslungsgefahr ist nun mal wirklich… relativ gering.


Montag, 9. November 2009

Bacardi und Schumi, Trinken und Fahren

Wir befinden uns in der Marketing-Abteilung von Bacardi. Zwei Typen treffen sich auf dem Flur und reden über Formel 1, schnelle Autos und andere Dinge, die Mann beschäftigt.

“Schon schade, dass die Produkte unseres Arbeitgebers nicht mit Autos zusammen passen. Ich würd’ zu gern ein paar heisse Schlitten in unsere Werbespots packen. Leider ein No-Go.”

“Warum ein No-Go?”

“Weil Alkohol und Autofahren einfach nicht politisch korrekt kombiniert werden kann.”

“Ich hätte da eine Idee…”

Enjoy the Schweinegrippe

Dank meinem Hang zu Verschwörungstheorien tendiere ich seit Beginn dazu, dass die Schweinegrippe mehr inszeniert denn bedrohlich ist. Vielleicht liegt’s aber auch daran, dass ich früh die Aussagen eines Immunologen (heissen die so?) hörte, der aufzeigte, wieviel Menschen mehr an der normalen Grippe als an der Schweinegrippe sterben. Im gleichen Zeitraum verschiedener Vorjahre. Gepaart mit der Aussage, dass er den Aufruhr nicht verstehe und dem Hinweis, dass bis zum Erscheinen eines Impfstoffes der Virus sich weiter entwickelt haben kann und damit immun gegen den Impfstoff geworden sein könnte, ruft das zumindest Fragezeichen hervor.

Jumbo-Jet als Herberge (Video)

Also sprach der Jumbo: “Ich bin auch ein Hotel”. Und genaugenommen nicht auch, sondern nur. Der ausrangierte und zum Hotel umfunktionierte Jumbo steht in Stockholm gleich beim… Flughafen. Wie könnte es anders sein. (Video weiter unten)

Insgesamt beherbergt das sogenannte Jumbo-Hostel 25 Zimmer mit 85 Betten. Einige davon sind in Gruppenräumen, wie es sich gehört für Herbergen. Dafür schön preiswert.

Die Cockpit-Suite ist da schon etwas exklusiver und kostet entsprechend über 300 Euro pro Nacht. Dafür bietet sie herrlichen Ausblick auf das Treiben auf den Rollfeldern. Und über Fluglärm dürfte sich wohl sowieso kaum einer beschweren.

Die Jumbo-Herberge ist übrigens absolut bloggertauglich: Im ganzen Haus Flugzeug Hotel gibt’s kabellosen Internetzugang.

Sonntag, 8. November 2009

NRJ und die Konzession

Wir haben ja ein Radio-Dilemma in der Schweiz: Wir haben zu wenig Publikum, dass sich Spartensender rentieren würden. Es gab vor einigen Jahren mal den löblichen Versuch von Radio Powerstation mit ausschliesslich Rockmusik. Leider ist das Projekt gescheitert. Soviel ich weiss gibt’s noch ein, zwei Stationen, die mehr oder weniger erfolgreich vor sich herträllern.

Die grossen Player sind jedoch die, die sich auf die Musik konzentrieren, die zur Zeit in den Charts und Trends ist oder selbiges mal war. Das sind aber nur ein paar wenige tausend Songs. Und es sind natürlich bei allen Sendern die gleichen. Das macht das Programm gezwungenermassen ähnlich und damit eintönig. Unter diesem Gesichtspunkt fand ich es ganz ok, dass von den Einheitsbrei-Maschinen eine weniger eine Konzession erhalten soll. Hart für die Firma und deren Angestellten. Aber solange wir über UKW Radio hören sind die Frequenzen halt knapp. Das wird sich irgendwann ändern.

Wieviele Knöpfe braucht eine Maus?

Da scheinen die Vorstellungen, wo’s in Zukunft hingehen soll, so ziemlich in entgegengesetzte Richtungen gehen: Die einen bringen die Maus mit sagenhaften 18 Knöpfen, während die anderen eine komplett ohne Knopf bringen.

Ich konnte bislang weder die eine noch die andere ausprobieren. Aus praktischer Sicht kann ich da also nicht mitreden. Aber wenn ich nach dem Bauchgefühl und dem Design beurteilen müsste, würde ich eher auf null denn auf achtzehn tendieren.

Wie geil ist das denn?

Käsekarte: Der Gewinner heisst...

Thias.

Keine Schiebung, alles ging fair vonstatten, wenn auch ohne notarielle Aufsicht. Und auch ziemlich unspektakulär.

Dann wünsch’ ich Thias also schon mal viel Spass mit dem Käse und alle anderen: Nicht traurig sein. Vielleicht gibt’s ja wieder mal eine Verlosung. Ich hätte da noch eine Wanderkarte Zürichsee (1:50′000) und eine CH-Wanderkarte (1:301′000), um zumindest teilweise beim Thema zu bleiben.

Die Zeitungen auf dem Mobiltelefon

Auf meinem iPhone finden sich die abgebildeten Icons. Sie stehen für die jeweiligen Apps von 20min, Blick, Tages-Anzeiger und Stern. Eine weitere vom Handelsblatt ist auf der Abbildung nicht ersichtlich. Erhältlich wären wohl noch zahlreiche mehr.

Ich werde mich wohl von den meisten dieser testweise installierten Zeitungs-Apps wieder trennen, weil mich der Inhalt der jeweiligen Blätter nicht interessiert. Doch das ist eine andere Geschichte.

Samstag, 7. November 2009

Gratis-Strom vom Telefonnetz

Die Sensation ist keine, die Geschichte uralt. Schon lange weiss man, dass das Telefonnetz nicht nur Gespräche, sondern auch Strom führt. Es sind gefühlte Ewigkeiten her, als ich erstmals realisierte, dass das Telefon zwar ein elektronisches Gerät ist, trotzdem aber nicht am Stromnetz angeschlossen werden musste. Seit da ist der Fall klar.

Und heute lese ich nun wieder mal, dass sich Leute kostenlos vom Strom aus der Telefonbuchse bedienen wollen. Eine spezielle LED-Lampe hat keinen Strom- oder USB-Stecker, sondern einen für die Telefonbuchse. Und das mitgelieferte Kabel scheint einen Meter lang zu sein. Wer braucht alles Licht im Umkreis von einem Meter einer Telefonbuchse? Hand hoch!

Die Zukunft von Film und Musik

Die LP habe ich nur noch als Kind erlebt. Die Kasette war das Hammerteil, das auch für eigene Aufnahmen verwendet werden konnte. Und der Star war man mit einem Doppel-Deck, mit Hilfe dessen man von einer auf die andere Kassette kopieren konnte. Wow!

Mittlerweile haben wir uns an DVD und CD gewöhnt, im steten Wissen, dass auch deren Tage gezählt sind. Doch wo führt die Reise hin? Wie werden wir in zehn oder zwanzig Jahren Filme kaufen? Wird es auf Dauer überhaupt noch physische Datenträger geben, auf denen Filme und Musik-Alben zum Kauf angeboten werden? Oder wird der Download – wie auch immer – alleinherrschend sein?

Von Möbeln aus Kisten

Zwei Ideen, die trotz völlig unterschiedlichen Ansätzen sehr ähnlich sind. Beide haben mit Kisten zu tun, die einmal Expeditionskiste und einmal Koffer heissen. Beide bringen Sitzgelegenheiten mit sich; die eine in Form von Inhalt, die andere in Form von… Form. Und wenn ich das richtig sehe, dann ist eine sogar eine richtige Schweizer Sache.

Koffer-Puzzle
Erik De Nijs hat ein Koffer-Set des kreiert, das – richtig zusammen gesteckt – ein kleines Sofa ergibt. Das ist besonderes dann extrem praktisch, wenn man ohnehin Koffer dabei hat. Man braucht also nicht noch zusätzlich Klappstühle oder ähnliches einzupacken. Dass die Koffer entsprechend merkwürdig aussehen mit ihren Beulen dürfte nicht stören. Der Nachteil liegt darin, dass man die vollwertige Sitzgelegenheit nur mit allen Koffern hat. Hat man mal nur einen dabei, sollte man sich vorher überlegen, welchen. Denn nur zwei bieten noch halbwegs vernünftige Sitze, dann aber ohne Lehne.

Freitag, 6. November 2009

Mittwoch, 4. November 2009

Zu verschenken: Schweizer Käsekarte 1:303′000

Zusammen mit der dazugehörigen Pressemitteilung kam heute die Schweizer Käsekarte von Kümmerly + Frey rein. Und ich schick’ sie gleich einem Gewinner oder einer Gewinnerin weiter. Wenn du interessiert bist, brauchst du dich nur in den Kommentaren zu verewigen. Der Sieger wird am Wochenende ausgelost. Ein Kommentar gibt eines, ein Trackback zwei Lose. Mehrfach-Teilnahme wird einfach gezählt.*

Die Schweiz ist mit ihren über 450 verschiedenen Käsesorten ein Käseland. Daher lag die Idee nahe, dieses Markenzeichen mit einem weiteren qualitativ hochstehenden Markenzeichen, der Kartografie, zu verschmelzen.

Es ist also wieder mal soweit

X47: Durchdacht bis ins Detail

Teil 1 | Teil 2 | Teil 3

Der X47 hat mich für einige Monate im Alltag begleitet. Und ich kann es vorweg nehmen: Wenn ich jemals wieder einen Terminplaner auf Papierbasis im Einsatz haben sollte, es würde vermutlich ein X47 sein. Das Review-Exemplar werde ich sicher aufbewahren, um es bei Bedarf unversehrt wieder hervornehmen zu können. Die massive Kiste Box, in der es geliefert wurde, ist dafür bestens geeignet. Man kann darüber streiten, ob die nicht fast des Guten zu viel ist. Aber auf jeden Fall wird sich X47 wohl niemals mit Transportschäden auseinander setzen müssen.

Dienstag, 3. November 2009

X47: Der etwas andere Zeitplaner

Teil 1 | Teil 2 | Teil 3

Es geht um etwas, das vielleicht bald wieder im Trend ist: Papier. Die Time Planer von X47 hätten es verdient. Äusserst zielstrebig kombinieren sie Eleganz mit Praxistauglichkeit, Übersicht mit handlicher Grösse. Insbesondere Letzteres ist nicht selbstverständlich bei hochwertigen Terminplanern. Wer das ganze Jahr mit sich führt hat nicht selten einen beachtlichen Stoss Papier, der das Zeitplanbuch mächtig anschwellen lässt. Nicht so beim X47.