Dienstag, 29. September 2009

Tilt-Shift ganz einfach. Online.

Ein bisschen mit Schärfe spielen. Viel mehr ist Tilt-Shift nicht. Doch die Resultate sind mitunter verblüffend: Reale Szenen wirken wie Miniatur-Modelle. Oder hättest du auf Anhieb erkannt, dass diese Foto kein Modell, sondern ein echtes Schiff mit echten Menschen zeigt? Klick mal drauf und entscheide anhand der vergrösserten Darstellung.

Auf Flickr gibt’s seit geraumer Zeit einen Pool mit lauter solchen “gefälschten” Miniatur-Aufnahmen. Doch zugegeben, etwas mehr als Unschärfe gehört schon dazu, wenn es auch einem zweiten Blick standhalten soll. Aber eine Hexerei ist es nicht oder nicht mehr.

Samstag, 26. September 2009

Marilyn Monroe und die Paintballer

Marilyn und Paintball-Spieler haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam. Auf den zweiten auch nicht. Aber auf den dritten oder vierten Blick müsste man auf die Idee kommen, dass man die Marilyn eigent.li/ch mal mit Hilfe von Markierpistolen, wie sie im Paintball benutzt werden, gemalen werden könnte. Gesagt, getan…

Formel 1-Quizfrage

Frage: Was wird im Jahre 2030 in der Formel 1 besonderes passieren?

Antwort: Bernie Ecclestone (Jhg 1930) gibt auf nächste Saison seinen Rücktritt bekannt.

DIESES iPhone hätte ich gerne

Das wär’ jetzt mal ein iPhone, das ich nicht nur gerne hätte, sondern das ich auch einsetzen könnte. Eine simple Idee, einen Notizblock im iPhone-Design zu produzieren. Aber irgendwie witzig. Und vom Format her könnte ich mir vorstellen, dass das gar nicht so unpraktisch ist.

Natürlich sind die Blöcke – wie könnte es anders sein – analog dem iPhone – im Hochpreis-Gebiet. 18 Dollar für drei Blöcke? Hallo?

Terminfehler

Gemäss Website wäre heute ein Wettkampf. Tatsächlich herrscht jedoch.. Leere.

Obama: Das Lächeln sitzt 100 %

Wenn es jemand schafft, auf 130 Fotos mit dem exakt gleichen Lächeln abgelichtet zu werden, dann gibt es dafür wohl nur drei Erklärungen:
  • Dieser jemand trägt eine Maske
  • Dieser jemand ist eine Wachsfigur
  • Oder dieser jemand heisst Barack Obama.


Barack Obama's amazingly consistent smile from Eric Spiegelman on Vimeo.

Hat Honda den Segway-Konkurrenten?

Nein. Schon rein optisch hat der U3 wenig mit einem Segway zu tun. Aber der Sprache fehlen noch die Worte für Fahrzeuge wie den Segway, den i-Real von Toyota oder eben den U3. Deshalb kommt halt alles, das irgendwie nach coolem Gadget ausschaut, selbstbalancierend ist und zumindest für die Entwickler das ultimative Transportgerät der Zukunft ist, in diesen Segway-Topf.

Doch um die Frage im Titel zurück zu kommen: Der U3 wird wohl nicht nur für den Segway keine Konkurrenz sein, sondern schlicht und ergreifend gar nicht verkauft werden. Denn denjenigen, die ein ernsthaftes Transportgerät suchen, ist der U3 mit knapp 6 km/h zu langsam. Und für die, denen z.B. wegen Behinderungen oder körperlichen Beschwerden 6 km/h reichen würden, ist der U3 mit seinem Melkschemel-Sitz und der geringen Grösse zu filigran.

Mir fällt keine Zielgruppe ein, auf die der U3 eine ernsthafte Anziehungskraft ausüben könnte. Ausser auf die, welche den Bürostuhlrennen am Arbeitsplatz eine neue Dimension geben wollen. Den Video dazu gibt’s weiter unten.

Montag, 21. September 2009

Textil-Bolide

Bleiben wir mal noch kurz beim Thema Formel 1. Wenn den Angestellten des Puma-Stores langweilig wird, dann räumen sie die Gestelle leer und bauen sich einen Textil-Boliden…

Adieu Monsieur Briatore

Vermutlich ist die Formel 1 voller solcher Vorfälle wie dem Fake-Crash von Piquet in Singapore im letzten Jahr. Doch ein Skandal wird halt erst ein Skandal, wenn er aufgedeckt wird. Wer sich mit seinem egozentrischen Verhalten da und dort Feinde schafft, muss sich nicht wundern, wenn er mal einen Schuss vor den Bug erhält. Wirklich traurig, dass Flavio Briatore auf unbestimmte Zeit nicht mehr im Formel 1-Zirkus mitmischen darf, sind wohl wenige. Und einigen bei der FIA wird der Skandal gerade recht gekommen sein, dem unbeliebten Teammanager mal eins auszuwischen.

Die Schwächen von Exsila

Keine Frage, wer CDs, Games und vor allem DVDs tauschen will, kommt zur Zeit um Exsila kaum herum. Doch bei allen Stärken und Vorteilen; Exsila hat auch Mängel.

Die Sache mit dem Geld
Ich versuche (seit Monaten), meine CD-Sammlung abzustossen. Ebay und Flohmärkte habe ich versucht, Einzel- wie auch 10er-Pack-Angebot ausprobiert. Das Resultat jeweils ernüchternd. Bei Exsila ist die Erfolgsquote bislang am höchsten. Allerdings: Die Exsila-Dollars, die ich so verdiene, lassen sich kaum je wieder zu Bargeld machen. Erst wenn ich in Exsila etwas kaufe und ausserhalb davon verkaufe, hab’ ich cash. Mittlerweile habe ich da ein Guthaben von über 400 Exila-Punkten. Das wären doch immerhin 400 Franken, die ich lieber in der Tasche als bei Exsila hätte.

Samstag, 19. September 2009

Archiv-Fragen: Die Antworten

Wegen der Gefahr, erneut vom Thema abzukommen bzw. mich zu tief darin zu verstricken, komme ich diesmal ohne lange Umschweife zu den Fragen. Wenn du Lust hast, schnapp dir die Fragen ebenfalls und schreib deine Antworten in deinen Blog.

FRAGENKATALOG

Wie viele Fotos sind in deiner Sammlung?
17′132 – allerdings einige davon Schrott oder doppelt.

Mit welchem Programm arbeitest du?
Picasa. Ich verwendete früher mal eines von Adobe (aber nicht Bridge?!). Doch irgendwann fand ich es zu verlockend, etwas kostenlos zu haben statt immer wieder neue Versionen zu kaufen.

Mitmach-Aktion: Archiv-Fragen

Elektronische Speicherformate, von Fotos über Musik bis zu Videos, machen uns in vielerlei Hinsicht das Leben einfacher. Sie stellen aber eine grosse Frage in die Runde: Wie werden sie optimal archiviert?

Bei den Fotos meiner Grosseltern oder sogar Eltern waren meistens nur einzelne Abzüge vorhanden. Die Negative (ja ja, sowas gab’s mal) hat man im Idealfall sorgfältig und sauber irgendwo abgelegt. Meist jedoch im gleichen Umschlag wie die Fotos. Doch die Chance, dass das Haus niederbrennt und alle Fotos mit sich nimmt, ist verhältnismässig klein. Viel grösser ist die Gefahr, dass ausgerechnet die Harddisk den Geist aufgibt, auf der noch die Hochzeitsfotos drauf waren.

Freitag, 18. September 2009

Wenig weit gereist

Natürlich wusste ich, was dabei herauskommt. Trotzdem hab’ ich es dem Sam gleich getan und die von mir bereisten Länder auf der Weltkarte markieren lassen. World66 tut das für einen.

Nun, was soll ich sagen? Man sieht, dass ich mir wenig aus Reisen mache. Fliegen mag ich ohnehin nicht. Das ist mir alles zu anstrengend, der Check-In, das lange Warten, enge Sitze, laute Triebwerke, undefinierbares Essen. Und dann das ganze Prozedere rückwärts am Zielort. Und mit Kindern wird das auch nicht einfacher.

Ganz nach dem Motto “Das Gute liegt so nah” werde ich also sozusagen die Welt in Europa erkunden. Und sind wir ehrlich: Ein Menschenleben reicht nicht, um alle schönen Plätze in Europa zu sehen. Da mache ich mir also keine Sorgen.

Ich darf allerdings noch darau hinweisen, dass da ganz kleine rote Punkte in der Karibik sind. Immerhin…

Donnerstag, 17. September 2009

Arbeitsanweisung (aus der Schule)

Der Sohnemann kommt nach Hause mit einer Arbeitsanweisung. “Schau mal, Daddy, das mussten wir in der Schule machen. Und du musst es jetzt auch machen.” Nun, was soll ich sagen, ich hab’s gemacht. Und jetzt seid ihr dran. Aber nicht mogeln, gell!

Arbeitsanweisung


  1. Lies zuerst die ganze Anweisung durch.
  2. Zähle leise für dich bis auf 100.
  3. Sprich das Alphabet vor dich hin.
  4. Zeichne auf ein Blatt Papier eine Schildkröte.
  5. Schreib einen Satz, der deinen heutigen Tag am besten beschreibt.
  6. Lies mal rasch zwei Artikel in einer Tageszeitung.
  7. Sing ein Liedchen vor dich hin.
  8. Trink einen Schluck Wasser. Es muss Wasser sein.
  9. Gefallen dir diese Aufgaben?
  10. Wenn du jetzt die ganze Anleitung gelesen hast, bist du schon fertig. Du hast Nummer 1 sorgfältig gemacht und wirst belohnt. Nummer zwei bis neun musst du nicht machen. Manchmal lohnt es sich, sich an die Anleitung zu halten.

Ja, ich hab’ die Punkte minimal angepasst an Blogger-Niveau. Sonst wärt ihr wieder nicht gestiegen. ;-)

Musik: Aktueller persönlicher Favorit

Ich hab’ gestern erwähnt, dass ich in musikalischer Hinsicht einen neuen Favoriten für mich entdeckt habe. Erstaunlich, dass es ‘Dada Ante Portas‘ seit 1997 gibt und sie seit 2001 eigentlich top-präsent sind auf dem Schweizer Musikmarkt. Mittlerweile geht die Präsenz sogar über die Grenzen hinaus. Und weil das so ist, braucht’s Demo-Material, auch in Video-Form. Das ist prima, denn so kann ich mit einem einzigen eingebetteten Video allen denen Dada Ante Portas empfehlen, die die Band bislang nicht kannten.

Dass die Jungs WordPress einsetzen macht sie auch nicht unsympathischer. :-)
Der Film ist zwar etwas langweilig geschnitten, finde ich. Aber er gibt zumindest musikalisch einen guten Einblick in den Stil der Luzerner Band.
Für die Herzschmerz-Typen gibt’s noch eine Einspielung:
Und für die Nicht-Herzschmerz-Typen natürlich auch:

Gestern...


  • wurde ein Bundesrat gewählt, den ich nicht kenne. Hoffentlich macht er seinen Job recht.
  • hab’ ich mich über iTunes und iPod genervt, weil die (notabene in iTunes gekaufte) Songs einfach willkürlich skippen. Der nächste Apple-Fan, der über dumme Mängel an MS-Produkten lästert, kriegt eins auf die Rübe.
  • habe ich mich überhaupt nicht gewundert, dass Briatore gespickt wurde und Renault sozusagen ein Schuldeingeständnis gemacht hat.
  • bin ich 350 km gefahren und ziemlich lange im Stau gestanden.
  • habe ich genügend getrunken. Wasser.
  • habe ich keine Mittagspause gemacht.
  • habe ich mich geärgert, gefreut und geärgert. Und geärgert.
  • habe ich einen neuen musikalischen Liebling entdeckt.
  • bin ich um halb acht morgens raus und um halb zwölf nachts wieder heim gekommen
*schnarch*

Dienstag, 15. September 2009

Wow! Chor-Performance inkl. Gewitter

Wow! Da fehlen mir die Worte. A cappella find’ ich an sich ja schon interessant. Doch der slowenische Chor “Perpetuum Jazzile” geht noch einen Schritt weiter und simuliert mal eben kurz ein Gewitter. Der Regen haut noch keinen aus den Socken, doch die mächtigen (und durchaus echt klingenden) Donner dürften bei jedem in der Halle Gänsehaut hervorgerufen haben. Hammerstarke Präsentation des Toto-Klassikers “Africa”.

Beim Hören Sound aufdrehen, sonst wirkt’s nicht ganz so stark. Keine Sorge, es kommt kein Schocker.

Montag, 14. September 2009

Funktionserweiterung à gogo

Ich versteh’ die Strategie der Gadget-Hersteller nicht mehr. So sie denn überhaupt eine haben und das Ganze nicht einfach ein Ausprobieren ist.

Längst können Mobiltelefone Termine und Kontakte verwalten, wobei Letzteres ja durchaus naheliegend ist. Seit einigen Jahren können sie aber auch Fotografieren und Filmen. Mitunter in Auflösungen, die vor Kurzem noch nicht einmal eigens dafür hergestellte Geräte, sogenannte Digitalkameras, kannten.

Während ich schon lange darauf warte, dass Digitalkameras zu telefonieren lernen, wird aus dem Handy so nebenbei ein GPS-Empfänger und damit ein Navigationsgerät. Navigationsgeräte lernen dafür, wie man als Bluetooth-Freisprecheinrichtung funktioniert. Und wie man Musik abspielt. Was Mobiltelefone längst können, obwohl MP3-Player noch nicht zu telefonieren vermögen. Dafür haben sie seit Neuestem eine Digitalkamera eingebaut. Gaga.