Freitag, 6. März 2009

So soll ein Corporate Blog sein, finde ich.


Blogs, die von Unternehmen als Kommunikationsplattform genutzt werden, sind im deutschsprachigen Europa noch nicht weitverbreitet. Meiner Meinung nach wird sich das noch stark ändern. Wenn nicht, machen die Firmen einen Fehler und ignorieren ein Instrument, das viel beim Markenaufbau helfen könnte. Dann jedenfalls, wenn sie den Lesegewohnheiten des Zielpublikums entsprechen: Kurz, knackig und mit persönlicher Note.
Zwar kein Corporate Blog im eigentlichen Sinn, aber dennoch in diese Richtung geht “Jamie on the Blog“.
Ein LKW-Fahrer-Azubi berichtet über einiges rund um LKWs, vor allem aber seine Lehre. Dass da Traveco, seine Lehrfirma unvermeidbar mit im Zentrum steht, ist naheliegend. Und obwohl ich weder zu den potentiellen Kundschaft gehöre, noch sonst was mit schweren Nutzfahrzeugen zu tun habe, hat sich der Name schon ein wenig in meinem Gehirn festgekrallt. Damit hat Jamie bereits nach wenigen Beiträgen ansatzweise das erreicht, was die Aufgabe eines Corporate Blogs wäre.
Seine Begeisterung für Trucks erkennt man sofort und die geschilderten Erlebnisse sind unterhaltsam und durchaus interessant. Gerade auch für Nicht-Trucker wie mich, die sich zwar über Elefantenrennen nerven, ansonsten aber ehrfürchtig zu den hohen Kabinen hinaufschauen.
Ich vermute, dass die meisten Personen, die Traveco mutmasslich ansprechen wollte, wenn sie denn einen Corporate Blog hätten, ähnliches über Jamies Blog sagen würden. Wenn sie ihn denn kennen täten. Es ist ja kein Corporate Blog. Zumindest kein offizieller. Ich wage die Behauptung, dass Traveco nur gewinnen könnte, wenn sie einen Firmenblog in diesem Stil aufbauen würden. Mit viel Freiraum für Persönliches. Nur Mut.

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