Montag, 2. März 2009

Falscher Ablauf

Starbucks macht’s richtig. McDonalds unterdessen auch. Aber die unzähligen Imbussbuden haben’s noch nicht geschnallt. Es ist zwar psychologisch nett, dass ich erst meinen Hot Dog erhalte und dann zahlen muss. Damit habe ich zuerst die Ware und muss erst dann dafür zahlen. Doch Sinn macht das leider nicht.

Ein Hot Dog kostet CHF 4.50, ich zahle mit einer Zehner-Note. Nun stehe ich da, den Hot Dog in der einen, das Rückgeld in der anderen Hand. Und wie kriege ich jetzt das Retourgeld in die Börse? Einhändig? Soll ich den Hot Dog unter den Arm klemmen? Oder gar auf die bakterienverseuchte, einmal wöchentlich gereinigte Theke ablegen?

Liebe Leute, wickelt zuerst den Bezahlprozess ab, damit ich mein Zurück-Geld verstaut habe und dann den Hot Dog entgegennehmen kann. Danke.

PS: Und irgendwann kommt der Tag, wo ich nichts mehr bei euch kaufe, wenn ihr mit den gleichen Händen, mit denen ihr mein Geld entgegennehmt, zählt und in der Kasse verstaut, auch meinen Hot Dog anfasst. Eigentlich find’ ich das umso widerlicher, je länger ich darüber nachdenke.

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