Freitag, 30. Januar 2009

Ein Bahnhof tanzt


Diese ganzen Flashmob-Geschichten find’ ich einfach faszinierend… Diesmal spielen sich die Szenen in einem der grossen Bahnhöfe von Liverpool ab und dienen als Grundlage für eine T-Mobile-Kampagne.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Die können nur kopieren


Als ich noch ein kleiner Junge war (jetzt bin ich ein grosser Junge), hat mir mein Papi gesagt, die Japaner würden gute Autos und Motorräder bauen, aber sie hätten keine eigenen Ideen. Stattdessen könnten sie nur kopieren, was die deutschen Autobauer auf den Markt bringen. Heute ist Toyota weltweit der grösste Autobauer und auch die meisten übrigen Japaner haben sich erfolgreich etabliert und bilden in ihren Gebieten zum Teil Massstäbe.
Heute fangen die Chinesen an, weltweit ihre Automobile zu verkaufen. Sie bauen sicher gute Autos, aber sie haben keine eigenen Ideen. Stattdessen können sie nur kopieren, was die deutschen Autobauer auf den Markt bringen. Fortsetzung folgt in zwanzig Jahren.

Dienstag, 27. Januar 2009

Ist der Segway ein Misserfolg?


Als im Jahre 2001 der Vorhang der Geheimniskrämerei gehoben und der Segway dahinter zum Vorschein kam, war der Hype gross. Am grössten bei seinem Erfinder, Dean Kamen. Der Segway würde den Strassenverkehr, insbesondere für Pendler, revolutionieren hiess es damals. Und die Chancen dafür waren wohl durchaus intakt.
Doch heute, acht Jahre und zwei Segway-Generationen später, kommt die Ernüchterung. Der Segway hat lediglich einen Bruchteil der vom Erfinder erhofften Verkaufszahlen erreicht. Und das AutoBlog stellt sich sogar die Frage, ob der Segway ein einziger Misserfolg war. Aus Sicht der Marketing- und Verkaufsabteilung wohl definitiv. Es ist zu bezweifeln, dass die in das Projekt investierten Kosten überhaupt mit den Verkäufen gedeckt werden konnten. 

Freitag, 23. Januar 2009

Wie findet man den richtigen Bewerber?


Gerade in heutigen Zeiten mit einem Über-Angebot von Stellensuchenden wird besonders wichtig, unter der Vielzahl von Bewerbern den richtigen zu finden. Aber mit dem hier vorgestellten Verfahren wird auch das zum Kinderspiel. Gehen Sie wie folgt vor:
  1. 400 Ziegelsteine in einen leeren Raum bringen
  2. Alle Bewerber in diesen Raum führen und Tür schließen
  3. Bewerber alleine lassen und nach 6 Stunden wiederkommen
  4. Analyse der Situation:
  • Wenn sie die Steine gezählt haben: Buchhaltung
  • Wenn sie die Steine mehrfach gezählt haben: Controlling
  • Wenn die Steine wild im ganzen Raum verteilt sind: Forschung & Entwicklung
  • Wenn die Steine in einem undurchschaubaren System angeordnet sind: Logistik/ Planung
  • Wenn sie sich mit den Steinen bewerfen: Produktion
  • Wenn sie die Steine in kleine Stücke zerbrochen haben: Qualitätssicherung
  • Wenn sie nur so herumsitzen: Personalabteilung
  • Wenn sie bereits nach hause gegangen sind: Produktmanagement
  • Wenn sie nur aus dem Fenster schauen: Strategischer Einkauf
  • Wenn sie aufgeregt miteinander reden und kein einziger Stein bewegt worden ist: Top-Management

Mittwoch, 21. Januar 2009

Init7: Der Tag, als nichts mehr ging


Gestern war ein schwarzer Tag für den Internet-ProviderInit7: Ein Backbone fiel aus und führte während Stunden zum Ausfall zahlreicher Websites. Stark betroffen war der Hostercyon, bei dem zahlreiche Blogs zur Kundschaft gehören. Deshalb war auch Eigent.li/ch gestern nachmittag nicht zu erreichen. Mehr Details zum Ausfall gibt’s bei bloggingtom

Brauchst du ein Problem?


Die Wirtschaft ist eigentlich sehr einfach. Alle Dienstleistungen und Produkte haben zum Zweck, dem potentiellen Kudnen das Leben zu vereinfachen. Insofern basiert die gesamte Weltwirtschaft auf Problemlösung. Da macht auf den ersten Blick ein Service, der einem Probleme anbietet (und dafür auch noch Geld verlangt), nicht viel Sinn.
Doch offenbar haben die vielen Tools, Services und Produkte manchen Menschen dermassen vereinfacht, dass sie sich nach neuen Herausforderungen sehnen. Ein Problem, das erfolgreich gelöst wird, löst Glücksgefühle, Stolz und Selbstvertrauen aus. Das Problem mit den Problemen ist, dass sie für die einen zu selten geworden sind. Da kommt ‘need-a-problem.com‘ zum Zuge. Mit anderen Worten: NaP.com bietet mit ihren Problemen nichts anderes als Lösungen. Lösungen für problemhungrige Kunden.
Seltsame Welt, aber kein Widerspruch zur eingangs gestellten Grundthese.

Freitag, 16. Januar 2009

Hulla Hopp...äh... Hula Hoop


Jeder weiss, was gemeint ist. Aber wer hätte gewusst, wie man’s richtig schreibt? Nun, ich nicht. Aber ist eigent.li/ch ja auch nicht mein Gebiet.
Mein Töchterchen (knapp 6 J.) hat seit Kurzem den Dreh raus und schwingt den Reifen (also, nicht den vom Auto) schon problemlos minutenlang. Heute wollte sie mal auf “dieser Seite, wo man Videos angucken kann” nach Hula Hoop suchen. Und dann hat sie nicht schlecht gestaunt, was man mit diesem Reif alles machen kann…

Donnerstag, 15. Januar 2009

Fast Food Bett


Manche Leute prägt die Fast Food-Mentalität schon soweit, dass sie abends ins Bett gehen und sich fühlen, als wären sie ein Stück Salat, eine Scheibe Beef oder eine Essiggurke. Und bei denen, die ein Hambuger-Bett ihr eigen nennen, ist das gar nicht so weit hergeholt. Hoffen wir, dass da niemand im Traum eines seiner Kissen isst.
Das Ding hat sogar eine Facebook-Fanpage. Viel mehr erfährt man aber auch da nicht. Es scheint sich um ein Einzelstück zu handeln.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Stop-Motion: Die Stadt der Bücher

Einen sensationellen Stop-Motion-Film für Werbezwecke hat sich eine britische Bücher-Seite machen lassen. Ich werde irgendwie nicht schlau aus den vielen 4th, 5th und 25th. Aber es geht ja auch um den Film.

This Is Where We Live from 4th Estate on Vimeo.


Wie aufwändig die Produktion eines solchen Filmes ist, dürften die Aufnahmen der Dreharbeiten sowie ein paar Detail-Fotos der Szenerie aufzeigen. Hut ab, Jungs!

Segway als Zugmaschine


Gut,so richtig schwere Güter kann er nicht ziehen, der gute alte Segway. Doch für Junior im Plastik-Bob reicht’s allemal. Und bei schnellen Kurven schwingts den Sohnemann weit raus. Kreisch! Das muss Spass machen.
Von Emil de Jong ist dieses nette Foto, das in mir wieder die Lust auf einen Segway weckt.

Dienstag, 13. Januar 2009

Ein wirklich cooler Arbeitsplatz


Dieser Software-Entwickler in Boston hat sich zu Hause ein Büro eingerichtet und dabei wahrlich nicht an Bildschirmen gespart. Er ist der Überzeugung, dass er am besten arbeitet, wenn er seine Tätigkeiten physisch trennt, also je Task einen Bildschirm. Auf einigen schreibt er Konzepte, auf anderen Rechnungen und auf weiteren programmiert er.
Seine FAQ-Seite gibt zu den meisten Fragen Auskunft und bei Flickr hat er noch einen Haufen weitere Fotos reingestellt.

Sonntag, 11. Januar 2009

Segway auf Skipiste


Skifahren ist out, Snowboarden langweilig. Die Bretter-Sportarten brauchen allesamt teure Infrastruktur, die sie nach jeder Abfahrt wieder dahin bringen, woher sie herkommen: nach oben. Nicht so der Segway, der bringt sich selber wieder nach oben.
Mit einer breit angelegten Umstiegsaktion auf Winter-Segwaying könnten die teuren Installationen, genannt Sessellift und Gondelbahn, demontiert, nach Libanon verkauft und dafür spannendere Pisten präpariert werden.
Umwelttechnisch ist der Umstieg bedenkenlos, da der Segway – gleich wie Gondel-, Sessel- und andere Bahnen – elektrisch betrieben ist. Also, los geht’s. Weg mit den Skiliften.

Eisgekühlt

Das Bild zeigt es deutlich: Es ist arschkalt. Im Fall.

Samstag, 10. Januar 2009

Atemberaubende Bilder: Belgrad, Serbien



Atenberaubend
Farbenprächtig
Wunderschön
Eine prima Quelle für tolle Desktop-Hintergründe.

iPhone-Skizzen


Stef Kardos ist Art Director bei Walt Disney und zeichnet wie ein… Künstler eben. In seinem Blog finden sich zahlreiche äusserst realistische und detailreiche Zeichnungen. Meine Favoriten sind ganz klar die Automobil-Sujets, wie dieses hier. Doch einige Zeichnungen fallen bei Stef aus dem Rahmen. Sie sehen auf den ersten Moment wie Aquarelle aus. Bei genauerem Hinsehen fragt man sich, weshalb hier der Detailgrad soviel geringer und die Proportionen ab und zu etwas seltsam sind. Doch dann… 

Segway Skiing


Der Beweis ist erbracht, Segways kann man auch für nützliche Dinge brauchen. ;-)
[gesehen bei Gizmodo]

Donnerstag, 8. Januar 2009

Erst so macht Ski Challenge Spass

Seit Jahren begeistert (anscheinend) ein relativ simples PC-Game die deutschsprachige Internet-Welt: Ski Challenge wird von ORF, dem Schweizer Fernsehen und anderen Sponsoren kostenlos zur Verfügung gestellt. Damit kann man die Abfahrs-Weltcup-Strecken ohne Sturzgefahr zu Hause in der warmen Stube fahren und gegen die Bestzeiten der ganzen Community fahren. Aber das ist eigent.li/ch noch zu langweilig.

Denn sowas würde erst richtig Spass machen, wenn man sich den SkyGym-Simulator unter die Schuhe schnallen könnte. Dann gibt’s das Skifahr-Feeling auch zu Hause, aber richtig. Leider vorläufig nur den PC erhältlich. Und für die Kleinigkeit von 1′600 Euro. Das ist mir dann doch etwas zu teuer. So wird’s halt auch dieses Jahr wieder nichts mit Skifahren.

Der rote Faden

Falls ihn mal wieder jemand sucht: Er ist bei mir.

Dienstag, 6. Januar 2009

Windows Mobile bald Vergangenheit?


Die Autoindustrie zeigt uns seit Monaten eindrucksvoll vor, wie schnell sich scheinbar unbesiegbare Riesen quasi selbst zerbröseln. Die Banken haben’s auch schon bewiesen und vor zehn Jahren hätte kein Mensch geglaubt, dass die Swissair je würde hopps gehen. Genau so wie heute kaum einer eine Zukunft ohne Microsoft sieht. Doch zumindest im Mobile-Bereich könnte der Zug schon bald ohne den Betrieb aus Redmond abdampfen.
Windows Mobile ist als Betriebssystem für Smartphones / PDAs längst völlig überholt. Ohne Anpassungen seitens Gerätehersteller liessen sich die Applikationen nur mit einem Stift bedienen. Lächerlich, heute sind die Bildschirme so gross und gut, dass man bequem mit dem Finger arbeiten könnte. Doch Microsoft hat’s verpennt.
Nun kommen die ersten Android-Geräte auf den Markt, basierend auf dem gleichnamigen Betriebssystem von Google. Das ist, im Gegensatz zu Windows Mobile, kostenlos. Die Gerätehersteller sparen also Lizenzgebühren. Und das wohl nicht wenig. Selbst der bisher grösste Windows Mobile-Gerätebauer HTC kündet bereits weitere Android-Geräte an. Der Anfang einer Wende?
Zur Zeit noch auftretende Kinderkrankheiten bei Android können es nicht aufhalten. Ist die Sympathie auf dem Markt erst mal gewonnen, geht’s im Sauseschritt. HTC spricht jetzt schon davon, dass Android Windows Mobile das Leben schwer machen wird. Wenn nun Android sogar auf einem Netbook zum Laufen gebracht werden kann, spricht das auch für einen baldigen Verdrängungskampf.
Aber vielleicht gehört das zur Strategie von Microsoft. Denn dafür, dass die sich als OS-Lieferant aus dem Mobile-Bereich zurück ziehen wollen, spricht nicht nur die lahme Entwicklung, sondern auch die Tatsache, dass Microsoft offenbar selbst nicht an sein Betriebssystem glaubt. Anders ist es wohl nicht erklärbar, dass eine Applikation, die sehr wohl für Windows-Geräte geeignet wäre, nur für das iPhone entwickelt wird. Lachhaft.
Microsoft muss entweder gewaltig Gas geben (und längst überfällige Bugs endlich beheben) oder wir werden bald von früheren Zeiten reden, in denen Microsoft sogar noch Betriebssysteme für Mobilgeräte entwickelte.

Das Apfelgesicht

Meine Frau: “Schatz, nimmst du auch noch einen halben Apfel?”

Ich: “Öh, ja, gerne.”

Und dann bekomm’ ich das da. Ein grinsender schneemannähnlicher Kopf mit langer Nase. Unerwartete Komik bringt mich immer zum Lachen. Ich kann mir grad vorstellen, wie das Gekicher losgeht, wenn die Kids solche Gesichter zum “Z’Nüni” bekommen.

Samstag, 3. Januar 2009

Swiss Date


Wer eine Frau in seinem Haushalt hat, kommt nicht darum herum. Früher oder später wird er sich auch mal vor die Glotze setzen müssen und Swiss Date schauen. Ihr wisst schon, die Show, in der sich verkupplungswillige Kandidaten allein aufgrund dreier Fragen bzw. deren Beantwortung für ein Opfer entscheiden. Doch der Schein trügt. 

Spinner. SPINNER! S P I N N E R ! ! !


LOL – hätte ich sowas in einem Hollywood-Film gesehen, hätte ich wohl gedacht: “Ja ja, sowas ist mal wieder nur im Film möglich. So unrealistisch!” Tja, und der Typ da macht’s einfach. Spinner!

Schlitteln in Elm

Wunderbares Wetter, aber leider nur da, wo die Sonne wegen den Bergen auch wirklich hinkommt.

Freitag, 2. Januar 2009

Peinliche Kuven statt Kufen


Schreibfehler passieren. Und ich bin der Letzte, der Recht- und andere Fehlerlosigkeit für sich in Anspruch nimmt. Vermutlich hab’ ich schon in diesem Text mindestens einen. :-)
Aber von einer offiziellen Website einer Tourismus-Ortschaftwürde ich doch erwarten, dass die Texte vielleicht mal noch einer durchliest, der die deutsche Sprache im Griff hat.
Nein, nein, schlimm ist das nicht wirklich. Nur ein bisschen peinlich. Wir gehen da aber trotzdem hin. ;-)