Donnerstag, 31. Dezember 2009

Video: Sprengung gescheitert

Da hat der Architekt wohl stärker gebaut als in den Plänen vermerkt. Oder der Sprengmeister hat billigen Sprengstoff aus der Silvesterfeuerwerks-Produktion erwischt.

Mein iPhone: Speicherbelegung

Ich neige dazu, stets das Grössere zu kaufen, wo immer ein Produkt in mehreren Versionen zur Verfügung steht. So war für mich auch beim iPhone der Fall klar: Bei 100 Franken Unterschied kann’s nur das 32 GB-Gerät sein. Nun hab’ ich das Spielzeug mit Kommunikationsfunktion seit zweieinhalb Monaten und bin noch immer nicht auf 16 GB.

Wie 16 GB, was 16 GB? Na, um den Kauf des grösseren Gerätes zu rechtfertigen, muss ich doch etwas mehr als 16 GB Daten auf der Kiste haben. Sonst hätt’ ich mir ja das kleinere und günstigere kaufen können.

Nö, einfach auffüllen mit Podcasts, MP3 oder gar Filmen ist mir zu simpel.

Wie sieht eure Speicherbelegung beim iPhone aus? Wer hat sein Gerät wirklich voll?

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Perlen unter den iPhone Apps

Die über 100′000 Apps fürs iPhone mögen fürs Marketing ein Argument sein. Für den Benutzer ist längst klar: Nur ein Bruchteil davon ist einigermassen brauchbar oder interessant. Und richtige Perlen sind noch rarer. Die “F1 Timing App” (iTunes-Link) gehört dazu. Das gilt primär für Formel 1-Fans, zu denen ich mich nur bedingt zähle. Aber auch ganz allgemein betrachtet ist die Applikation äusserst interessant.

Dienstag, 29. Dezember 2009

So sah's früher aus

Alte Bilder von mir bekannten Orten; damit könnte ich Stunden verbringen. Die Idee, diese alten Bilder mal so in Szene zu setzen, dass sie ihre heutige Realität treffen, gefällt mir äusserst gut.

In 50 Jahren werden unsere Enkel das dank StreetView wohl viel einfacher machen können…

[via]

Geld ist Geld. Oder?

Als Kind hörte ich manchmal den Spruch “Wer den Rappen nicht ehrt, ist des Frankens nicht wert”. Später sagte man mir, dass man von den Reichen sparen lerne. Und jetzt, wo ich gross bin, lerne ich immer wieder Leute kennen, die die grösste aller Schweizer Banknote nicht wollen.

Voller Ehrfurcht fasse ich die Tausender-Note an, begegne ihr mit Respekt und einem Gefühl von Reichtum. Aber im McDonalds verwerfen sie die Hände. Am Kiosk schauen sie sie eine Viertelstunde kopfschüttelnd an ehe sie sie akzeptieren. An der Tankstelle wollen sie sie schon gar nicht. Und im Restaurant kommt die respektlose Frage: “Haben Sie’s nicht kleiner?”

Hey, ich wäre froh, ich hätte es immer nur so gross. Und du willst es kleiner?

Montag, 28. Dezember 2009

Ray vs. Stadtpolizei

Selten wird einem Blog-Eintrag die Ehre zu Teil, seines Willens verlinkt zu werden. Meistens werden Artikel anderer Blogger nur verlinkt, um als Quelle genannt zu werden. Aber der offene Brief von Ray an die Zürcher Stadtpolizei verdient es einfach so, gelesen zu werden.

Eindeutig als Ventil zu erkennen ist er doch sachlich genug, um die Chance, ernst genommen zu werden, nicht komplett zu verspielen. Ich drücke Ray die Daumen.

Sonntag, 27. Dezember 2009

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Der Bär, der Löwe und das Schwein

Ein Bär, ein Löwe und ein Schwein treffen sich. Der Bär sagt: “Wenn ich brülle, zittert der ganze Wald vor Angst!”

Der Löwe sagt: “Wenn ich brülle, zittert der ganze Dschungel vor Angst!”

Und das Schwein sagt: “Ha, ich brauche nur zu husten und der ganze Planet scheißt sich in die Hose!”
Pünktlich zu Weihnachten ist ein grosses Update der iPhone-Version von Evernote verfügbar. Da tut sich tatsächlich einiges in der Software-Schmiede von Evernote. Mit dem Update kommen ein paar ganz tolle Features dazu.

So wird man in Zukunft Notizbücher definieren können, die lokal, also offline, gespeichert werden und auf die somit auch ohne Netzzugang zugegriffen werden kann. In meinen Augen eine ganz wichtige Änderung. Weiter so, Evernote.

[Quelle]

Papercraft

Irgendwie scheint der Schtift ja einen kleinen Hype ausgelöst zu haben mit seinen Papercrafts. Gewisse Leute gehen sogar gross auf Stimmenfang, um als nächste verpapercraftet zu werden. Die eckigen Männchen sehen aber auch süss aus.

Per Zufall habe ich heute per Newsletter von der Seite “racepaper” erfahren, die nach ähnlicher Technik “Bastelbögen” rund ums Thema Motorsport anbietet. Zahlreiche Bögen können kostenlos als PDF herunter geladen werden. Und damit kann der Rouge dann auch gleich seine ganz eigene Top Gear-Folge nachspielen.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

sprainTV #14

Toll, dass Manuel sprainTV schon so lange durchzieht. Und es klingt alles danach, dass es auch rasant weiter geht. Zum Jahresende verrät uns sprainTV unter anderem, dass es bis zum richtigen Take schon den einen oder anderen Anlauf braucht. Die Versprecher halten sich zwar in Grenzen, sind aber dennoch amüsant. Ich freue mich auf 2010, das erste volle Jahr mit sprainTV. :-)

Anstelle der üblichen Geschenke

Tue Gutes und rede darüber. Spenden an Hilfswerke sind zweifelsfrei eine gute Sache. Lobenswert, wenn Firmen grosszügige Spenden überweisen. Doch deswegen Kundengeschenke zu streichen, ist meines Erachtens eine schlechte Idee.

Schon vor einigen Jahren haben Firmen damit begonnen, statt ihren Kunden und Lieferanten Geschenke zu schicken, eine Überweisung an eine Wohltätigkeitsvereinigung zu tätigen. Davon betroffene Partner erhalten in der Regel nur noch eine Karte, in der vermerkt ist, dass man anstelle der üblichen Geschenke das Hilfswerk XY mit einer Spende beglückte. Auch wenn es zweifelsohne Empfänger gibt, die diesen Schritt begrüssen, meine ich, es eine schlechte Idee ist.

Mediumwechsel für Blogger

Blog und Online – zwei Begriffe, die unzertrennbar scheinen. Danny versucht, die Blogger offline zu kriegen. Allerdings nur limitiert auf einen Beitrag. Der soll im “Buch der Blogger” veröffentlicht werden. Teilnehmen kann jede Bloggerin und jeder Twitterer. Der Ablauf ist einfach: Man erhält das Buch zugeschickt, gestaltet seine Doppelseite und sendet es an den nächsten Teilnehmer weiter.

Am Ende soll das Buch versteigert werden. Ich bin gespannt auf das Resultat dieser ebenso spannenden wie tollen Idee.

X47: Wenn Papier, dann diesen

Teil 1 | Teil 2 | Teil 3

Dass der X47 mein Papier-Zeitplaner der Zukunft ist, habe ich schon geschrieben. Obschon ich zur Zeit komplett auf der Smartphone-Schiene fahre, so ein edles Papierbuch hat halt doch seine Reize. Aber zur Zeit ist für mich das rasche Finden von Information (Suchfunktion) wichtiger als die Möglichkeit der kreativen Notiz (Skizzen). Wenn das bei dir anders aussieht, dann solltest du dir den X47 unbedingt unter die Lupe nehmen.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Rätsel: Wohin fährt der Bus?

Heute gibt’s mal wieder ein Rätsel für meine Freunde. Die Frage ist einfach und soll anhand des im Video gezeigten Bildes beantwortet werden: Wohin fährt der Bus? Nach links oder nach rechts?

Mal sehen, wie clever und kreativ meine LeserInnen sind.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Das Hitparaden-Experiment

Wohl wieder eine dieser Schnapsidee, von denen ich mich frage, woher sie kommen. Und wohin sie gehen. Aber irgendwie würd’s mich reizen, mal einfach jede Woche die Single-Auskoppelungen, die in den Charts auf Platz eins, zwei und drei stehen, zu kaufen. Und Ende Jahr mal gucken, was dabei für eine Sammlung zusammen gekommen ist.

Um das zu sehen bedarf es zwar nicht des Kaufs der Songs, das kann man sich auch einfach auf hitparade.ch zusammen suchen. Und natürlich könnte man auch einfach Ende Jahres hingehen und sich die Titel noch kaufen. Aber das ist nicht das Gleiche wie wenn man die Titel sukzessive kauft, sich eine Beziehung aufbaut, sie einen begleiten…

Gut. Nächste Idee?

Montag, 14. Dezember 2009

Eingang Wetziker Weihnachtsmarkt

Coke-Truck

Könnt ihr bitte mal aus dem Bild gehen…

Sonntag, 13. Dezember 2009

Wunschliste für Kunden

Geschätzte Kunden und Lieferanten

Weihnachten steht vor der Tür, traditionell die Zeit der Geschenke. Auch Sie haben in der Vergangenheit unseren Aussendienst-Mitarbeitern, Einkäufern und Supporttechnikern mit zum Teil tollen Geschenken eine Freude gemacht.

Mit diesem Schreiben möchten wir Sie darauf hinweisen, dass es gemäss internen Richtlinien unseren Mitarbeitern nicht erlaubt ist, Geschenke von Geschäftspartnern entgegen zu nehmen.

Samstag, 12. Dezember 2009

Driver auf iPhone

Ich werde gerade in Versuchung geführt. Der Spielehersteller ‘Gameloft’ hat das Auto-Action-Game “DRIVER” für das iPhone (iTunes-Link) herausgebracht. Ich könnte nicht mehr sagen, wann das war. Aber ich weiss noch sehr genau, wie ich das mit einem Freund bis zum Abwinken gespielt habe. Und DRIVER war für mich damals letztlich der Grund, weshalb ich mir eine Playstation 1 (ja, die erste) anschaffte.

Tja, und heute gibt’s dieses Game fürs iPhone. Grafisch schon damals nicht unbedingt der Oberhammer, heute schon gar nicht. Aber Nostalgie, Leute, Nostalgie. Ich muss mich ablenken…

Frühgeburt


Jedes Jahr versendet die Frühgeborenen-Station des Edith Cavell Spitals eine Karte an die anderen Spitalabteilungen und ehemaligen Patienten. Dieses Jahr haben sie diese Karte Mitte Oktober verschickt. Darin stand:

Es ist etwas zu früh, aber fröhliche Weihnachten!

Original-Text: It’s a little premature, but Happy Christmas.

Quelle: per Mail erhalten. Danke, Ursina.

Montag, 7. Dezember 2009

Status Update: X-Mas

Message from the CEO (Christmas Event Organizer)

Also Kinder, ich bin jetzt im Urlaub. Aller Vorrausicht nach bin ich bis Weihnachten wieder da, aber die Vorbereitungen darauf sollten natürlich jetzt schon loslaufen.

Status:
Wie Weihnachten letztes Jahr im Internet gezeigt hat, heisst Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann entsprechend ab jetzt X-man heissen!

Da X-mas quasi schon vor der Tür steht, ist es höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen. Verzeihung, es ist höchste Zeit, mit dem Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion ‘just in time’ vorzubereiten.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Creative Parking

Mal ein Glücksparker, der sich möglicherweise selbst ein Ei gelegt hat. Zu gerne würde ich meinen Wagen links davon parken.

Samstag, 5. Dezember 2009

sprainTV #11

Hejo, die neue Folge ist längst da. Und ich habe sie – wie zur Zeit grad so einiges – fast verpasst.



Und noch ein Wort zum Making Of, das sprainTV bei netzwertig und Marcel gestartet und in zwei weiteren Teilen fortsetzen wird: Nur weil man weiss, wie’s andere machen, heisst das noch nicht, dass man’s selber auch gleich machen soll, ja. Ich hoffe nicht, dass wir jetzt überschwemmt werden von 150 Podcast-Anbietern, die einander abschauen was sie bei anderen kopieren sollen. Oder so. Irgendwie hab’ ich so eine Vorahnung…

Freitag, 4. Dezember 2009

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Der Zwei-Minuten-Arbeitsweg

Wenn’s nur auch in Wirklichkeit so schnell ginge… Keine zwei Minuten dauert mein Arbeitsweg in der Zeitraffer. Ich habe dafür mein iPhone, die App iZeitraffer) sowie eine Ladung Gummibänder verwendet. Mit letzteren habe ich das iPhone an der Sonnenblende auf der Beifahrerseite fixiert. Geht prima.

Dann hat iZeitraffer, das eigentlich iTime-Lapse heisst, alle zwei oder drei Sekunden ein Bild geschossen. Später hab’ ich diese Bilder dann so zusammen gefügt, dass pro Sekunde vier oder fünf Bilder gezeigt werden.

Sonntag, 29. November 2009

Bye Bye Billag


Es gibt Dinge, die muss ich wohl nicht verstehen. Zum Beispiel weshalb wir mehr Radio- und TV-Gebühren zahlen müssen als nötig, nur weil wir sie nicht direkt dahin zahlen, wo sie gebraucht werden. Durchschnittlich zwanzig Franken pro Haushalt steckt sich die mit dem Inkasso der genannten Gebühren beauftragte Billag in die eigene Tasche. So kommen relativ hohe zweistellige Millionenbeträge an Umsatz zusammen. Viel jedenfalls für eine Firma, die nichts macht, ausser Geld einzutreiben; kein eigenes Produkt, kein Mehrwert für den Kunden, nichts. Nada.
Dabei sind die zu bezahlenden Gebühren staatlich verordnet. Da stellt sich die Frage, weshalb sie denn nicht auch staatlich eingefordert werden. Mit der Steuererklärung wäre da ein bestehendes Instrument, das sich hervorragend eignen würde. Keine Minute Mehraufwand für irgendwer, wenn da einfach pauschal je Haushalt ein bestimmter Betrag einkassiert würde. Und die 55 Millionen, die heute die Billag (eine Tochter von Swisscom übrigens, also auch halbwegs in Staatsbesitz) einsteckt, wären nicht mehr verloren. Die Initiative “Bye Bye Billag” will das erreichen.

Donnerstag, 26. November 2009

Liest du auch Zeitung auf der Toilette?

sprainTV #10

Musste diesmal wohl schnell gehen, deshalb aus der Stube, ohne Hausschuhe und mit verschmutzten Jeans. Inhaltlich gewohnt knackig und mit der Androhung Ankündigung eines vierteiligen “Making Of’s”. Was mich jetzt doch etwas überrascht. Aber lassen mir uns doch überraschen. :-) Hier erstmal die Jubiläums-Folge 10.

Montag, 23. November 2009

Ein Produkt, drei Fragen

Schon zu meiner Zeit kam man als Kind nicht an “Franz Carl Weber” vorbei. Galt er damals schon als eher teuer, erstaunt es mich heute, dass er überhaupt noch existiert. Noch nie war Preisvergleich so einfach wie heute. Und selbst die Bonzen finden Sparen geil.

Doch zu diesem limitierten Set von Carrera betrifft nur eine Frage den Preis. Die allerdings heftig. Wenn man gleiches Produkt andernorts für läppische CHF 850.– statt CHF 1′399.– erhält, dann ist die Frage wohl erlaubt: Warum ist FCW 64 % teurer als andere Anbieter und sogar teurer als anderswo als UVP angegeben?


Durch den durchaus möglichen Preisvergleich mit anderen Anbietern kommen wir auch gleich unweigerlich zur zweiten Frage. Warum bietet FCW diesen Artikel in der Rubrik “FCW – Exklusiv” an?

Franz Carl Weber präsentiert Ihnen eine ganz spezielle Produkte-Auswahl: Diese Artikel gibt’s exklusiv nur bei FCW!

Der Artikel ist zwar limitiert, aber durchaus mehr oder weniger überall erhältlich, wo solche Produkte eben üblicherweise erhältlich sind.

Und jetzt, passt auf, die letzte Frage: Warum, um Himmels Willen, soll eine Autorennbahn förderlich sein für die akustische Wahrnehmung? Wird da das Autofahren nach Gehör gefördert? :-)

Sonntag, 22. November 2009

Job.DNA! Hä?

Schade um die paar Minuten, die ich mir dafür genommen habe. Dass die “Job.DNA” von Jobs nicht der Riesenknüller sein kann, war mir schon bewusst als ich keine Preisangabe sah. Kostenlos gibt’s heute selten noch was Weltbewegendes. Aber dass meine Job-DNA gleich so billig erstellt wird, hat mich dann doch erstaunt.

Untertassen

Ich wundere mich nach wie vor, dass sich ein Begriff wie “Untertasse” bis in die heutige Zeit durchsetzen konnte. Wir reden nicht von Obertasse, warum dann von Untertasse? Kaffeeteller wäre einleuchtend. Oder Tassenteller. Oder Tassenaufsetzer. Aber nicht Unterasse.

Naja, egal. Die Hauptaufgabe einer Untertasse ist, das Verschmutzen des Tisches oder des Tischtuches zu verhindern. Das geht aber alternativ auch problemlos mit einem einfachen Stück Papier, wie das Bild leichtverständlich zeigt. Es gibt diese praktischen Zettelchen übrigens in verschiedenen Preisklassen und leicht voneinander abweichenden Formaten.

Samstag, 21. November 2009

Kleinliche Kleinbeträge

Wenn Ärzte oder Laboratorien meine Rechnungen direkt an die Krankenkasse schicken, dann zieht selbige im Nachhinein den Selbstbehalt und die allfällige Franchise ein. Das Schema dahinter kenne ich nicht. Wann geht eine Rechnung an den Patienten, wann an die Krankenkasse? Keine Ahnung.

Jedenfalls hat das zur Folge, dass meine kranke Kasse mir immer mal wieder Belege schickt, in denen sie mich informiert, dass ich noch einen bestimmten (meist sehr kleinen) Betrag schulde. Gleichzeitig steht da jeweils, dass sie Beträge unter 10 Franken aus Kostengründen nicht direkt belastet. Stattdessen würden die mit der nächsten Abrechnung verrechnet.

Freitag, 20. November 2009

gospelproject on tour

Die Spannung steigt. Heute abend ist Hauptprobe, morgen das erste Konzert. Es ist wieder soweit: “gospelproject” geht wieder auf Tour. Und weil 2009 das zehnte Jahr ist, darf man die eine oder andere Überraschung erwarten. Übrigens steht dieses Jahr erstmals das Zürcher Volkshaus auf dem Tournee-Plan. Die Chance, dass man noch ein paar Tickets erwischt, ist also grösser als auch schon.

Donnerstag, 19. November 2009

sprainTV #9

Ein satirischer Seitenhieb auf Nokias Software-Distributionskanal. Ein kurzer Rück- und Einblick in den Berner AvatarDay. Und vor allem: Das Versprechen, ab der nächsten Folge bessere Soundqualität zu liefern. Danke :-).

Die Schweinegrippe?

Der ganze Hype um diese schweinische Grippe hat auch ihre guten Seiten, wie ich diese Tage feststellen konnte. So sind Arbeitgeber überhaupt nicht darauf erpicht, dich möglichst bald wieder im Stollen zu haben. Und Arztpraxen verzichten darauf, dich in die übliche Warteschleife zu stecken. Stattdessen kriegst du einen Mundschutz und wirst gleich ins Sprechzimmer geleitet.

Dort wartet man zwar trotzdem noch, aber natürlich nur, bis der laufende Sprechzimmer-Turn durch ist. Da sie das Sprechzimmer möglichst rasch wieder frei haben müssen, kommt man so ungewohnt zügig an die Reihe. Während ich normalerweise locker eine halbe Stunde oder länger warten muss, waren’s heute gerade mal knappe zehn Minuten.


Mittwoch, 18. November 2009

Daydeal bekommt Konkurrenz

Bislang war Daydeal in Sachen tägliches Schnäppchen allein auf weiter Flur in der Schweiz. Jedenfalls war mir kein zweiter bekannt. Seit zwei, drei Tagen ergänzt Gudi das helvetische Angebot für Schnäppchenjäger. Die ersten Produkte lassen darauf schliessen, dass Gudi eine ähnliche Kundschaft wie Daydeal ansprechen dürfte. Allerdings sind, wie gesagt, erst drei Produkte gelaufen. Da bleibt die Positionierung erst abzuwarten.

Im Gegensatz zu Daydeal bringt Gudi sein tägliches Schnäppchen um Mitternacht, was den Abendmenschen wie mir eher entgegen kommt. Bei Daydeal passiert’s mir zu oft, dass der Bestand bereits verdealt ist, wenn ich mittags erstmals Zeit finde, reinzuschauen. Von daher ist Daydeal überhaupt nicht arbeitnehmerfreundlich, finde ich.

Ach ja, gerade habe ich festgestellt, dass wir bei Gudi wohl ab und zu etwas aus der Ecke “Ferngesteuertes Spielzeug” sehen dürften. Der Herr hinter Gudi ist nämlich Jan Mörke. Und der ist als Jamo Trade auch ziemlich aktiv auf Ricardo vertreten.

>> Gudi auf Twitter

Montag, 16. November 2009

Ein Fragezeichen für Red Bull

Wenn freie Menschen sich dafür entscheiden, ein Risiko einzugehen, kann man danach nicht anderen die Schuld zu schieben. Und dass bei Firmen, die ihr Marketing fast ausschliesslich auf Extremes aufbauen, auch mal etwas “schief gehen” kann, liegt in der Natur der Sache. Böse Zungen könnten behaupten, es gehöre zum Plan.

Das Fragezeichen der Woche widme ich Red Bull aber wegen der Kommunikation und dem Verhalten NACH dem Unfall. Bis heute Vormittag stand nichts, aber gar nichts zu Ueli Gegenschatz auf der Schweizer Red Bull-Seite, geschweige denn etwas zum Unfall.

Man mag das unterschiedlich auffassen, mir erschien das jedenfalls als Gleichgültigkeit. Also habe mir die Freiheit genommen und per Kontaktformular nachgefragt: “Warum liest man auf Ihrer Webseite nichts zum tragischen Unfall von Ueli Gegenschatz?” Acht Stunden später kommt die Antwort:


Wir alle hier bei Red Bull sind in tiefer Trauer um Ueli Gegenschatz, der uns für so viele Jahre ein guter Freund war. Daher hoffen wir auf Ihr Verständnis dafür, unsere Kommunikation zu diesem Thema in diesen schwierigen Tagen auf Uelis Familie und seine engsten Freunde zu beschränken.
(gekürzte Aussage)

Anonym, ohne persönliche Signatur. Man scheint tatsächlich nicht kommunizieren zu wollen. Einleuchten tut mir das nicht. Ich versteh’, dass die Angehörigen sich nicht öffentlich äussern wollen. Aber, hey, von einem internationalen Konzern hat man andere Erwartungen als von Hinterbliebenen. Was bei der Familie als verständlich angesehen wird, kann bei einer Firma ein völlig anderes Bild wecken. Das der Gleichgültigkeit, zum Beispiel.

Doch es scheint, ich war nicht der einzige, der so oder ähnlich nachgefragt hat. Denn die Antwort, die eigentlich beinhaltet, dass man nicht kommunizieren wolle, steht mittlerweile wörtlich auch auf der Webseite. Und damit hat man jetzt also doch kommuniziert. Das Mindeste, finde ich. Warum bloss nicht gleich?

Sonntag, 15. November 2009

Freitag, 13. November 2009

Pigeon: Impossible (Animation)

Ein herrlicher Film für zwischendurch, durchaus mit den Pixar-Produktionen vergleichbar. Finde ich. Auf jeden Fall definitiv was den Humor betrifft.



[via falki]

Donnerstag, 12. November 2009

sprainTV #8

Nachdem sich sprainTV offenbar nicht als Eintagesfliege entpuppte, weise ich gerne auch mal auf diese peppig-witzige Sendung hin. In der Kürze liegt die Würze. Das trifft auf sprainTV definitiv zu. Nur zweieinhalb Minuten können unheimlich viel Information transportieren. Und wer beim ersten Mal schauen alles mitbekommen will, muss sich schon fast anstrengen.



Hut ab! Gefällt mir. Cool produziert. Lediglich die Schwankungen im Ton… wird man wohl auch noch in den Griff kriegen.

Mittwoch, 11. November 2009

Dienstag, 10. November 2009

Schon mal einen Porsche mit einem Croc verwechselt?

Porsche hat sich für ihr neues Modell den Namen ‘Cayman’ als Marke eintragen lassen. Und um seine Rechte zu verteidigen verklagt Porsche nun Croc (ja, die mit den Plastikschuhen), weil die eben diesen geschützten Namen für eines ihrer Schuhmodelle benutzen.

Ich bin ja mal einmal mehr nicht der Spezialist. Aber wenn Porsche damit durchkommt, dann frag’ ich mich schon ernsthaft, wie doof wir eigentlich sind. Ich würd’s ja verstehen, wenn Croc Autos bauen würde. Oder wenn sie einen ihrer Schuhe Porsche tauften. Doch die Verwechslungsgefahr ist nun mal wirklich… relativ gering.


Montag, 9. November 2009

Bacardi und Schumi, Trinken und Fahren

Wir befinden uns in der Marketing-Abteilung von Bacardi. Zwei Typen treffen sich auf dem Flur und reden über Formel 1, schnelle Autos und andere Dinge, die Mann beschäftigt.

“Schon schade, dass die Produkte unseres Arbeitgebers nicht mit Autos zusammen passen. Ich würd’ zu gern ein paar heisse Schlitten in unsere Werbespots packen. Leider ein No-Go.”

“Warum ein No-Go?”

“Weil Alkohol und Autofahren einfach nicht politisch korrekt kombiniert werden kann.”

“Ich hätte da eine Idee…”

Enjoy the Schweinegrippe

Dank meinem Hang zu Verschwörungstheorien tendiere ich seit Beginn dazu, dass die Schweinegrippe mehr inszeniert denn bedrohlich ist. Vielleicht liegt’s aber auch daran, dass ich früh die Aussagen eines Immunologen (heissen die so?) hörte, der aufzeigte, wieviel Menschen mehr an der normalen Grippe als an der Schweinegrippe sterben. Im gleichen Zeitraum verschiedener Vorjahre. Gepaart mit der Aussage, dass er den Aufruhr nicht verstehe und dem Hinweis, dass bis zum Erscheinen eines Impfstoffes der Virus sich weiter entwickelt haben kann und damit immun gegen den Impfstoff geworden sein könnte, ruft das zumindest Fragezeichen hervor.

Jumbo-Jet als Herberge (Video)

Also sprach der Jumbo: “Ich bin auch ein Hotel”. Und genaugenommen nicht auch, sondern nur. Der ausrangierte und zum Hotel umfunktionierte Jumbo steht in Stockholm gleich beim… Flughafen. Wie könnte es anders sein. (Video weiter unten)

Insgesamt beherbergt das sogenannte Jumbo-Hostel 25 Zimmer mit 85 Betten. Einige davon sind in Gruppenräumen, wie es sich gehört für Herbergen. Dafür schön preiswert.

Die Cockpit-Suite ist da schon etwas exklusiver und kostet entsprechend über 300 Euro pro Nacht. Dafür bietet sie herrlichen Ausblick auf das Treiben auf den Rollfeldern. Und über Fluglärm dürfte sich wohl sowieso kaum einer beschweren.

Die Jumbo-Herberge ist übrigens absolut bloggertauglich: Im ganzen Haus Flugzeug Hotel gibt’s kabellosen Internetzugang.

Sonntag, 8. November 2009

NRJ und die Konzession

Wir haben ja ein Radio-Dilemma in der Schweiz: Wir haben zu wenig Publikum, dass sich Spartensender rentieren würden. Es gab vor einigen Jahren mal den löblichen Versuch von Radio Powerstation mit ausschliesslich Rockmusik. Leider ist das Projekt gescheitert. Soviel ich weiss gibt’s noch ein, zwei Stationen, die mehr oder weniger erfolgreich vor sich herträllern.

Die grossen Player sind jedoch die, die sich auf die Musik konzentrieren, die zur Zeit in den Charts und Trends ist oder selbiges mal war. Das sind aber nur ein paar wenige tausend Songs. Und es sind natürlich bei allen Sendern die gleichen. Das macht das Programm gezwungenermassen ähnlich und damit eintönig. Unter diesem Gesichtspunkt fand ich es ganz ok, dass von den Einheitsbrei-Maschinen eine weniger eine Konzession erhalten soll. Hart für die Firma und deren Angestellten. Aber solange wir über UKW Radio hören sind die Frequenzen halt knapp. Das wird sich irgendwann ändern.

Wieviele Knöpfe braucht eine Maus?

Da scheinen die Vorstellungen, wo’s in Zukunft hingehen soll, so ziemlich in entgegengesetzte Richtungen gehen: Die einen bringen die Maus mit sagenhaften 18 Knöpfen, während die anderen eine komplett ohne Knopf bringen.

Ich konnte bislang weder die eine noch die andere ausprobieren. Aus praktischer Sicht kann ich da also nicht mitreden. Aber wenn ich nach dem Bauchgefühl und dem Design beurteilen müsste, würde ich eher auf null denn auf achtzehn tendieren.

Wie geil ist das denn?

Käsekarte: Der Gewinner heisst...

Thias.

Keine Schiebung, alles ging fair vonstatten, wenn auch ohne notarielle Aufsicht. Und auch ziemlich unspektakulär.

Dann wünsch’ ich Thias also schon mal viel Spass mit dem Käse und alle anderen: Nicht traurig sein. Vielleicht gibt’s ja wieder mal eine Verlosung. Ich hätte da noch eine Wanderkarte Zürichsee (1:50′000) und eine CH-Wanderkarte (1:301′000), um zumindest teilweise beim Thema zu bleiben.

Die Zeitungen auf dem Mobiltelefon

Auf meinem iPhone finden sich die abgebildeten Icons. Sie stehen für die jeweiligen Apps von 20min, Blick, Tages-Anzeiger und Stern. Eine weitere vom Handelsblatt ist auf der Abbildung nicht ersichtlich. Erhältlich wären wohl noch zahlreiche mehr.

Ich werde mich wohl von den meisten dieser testweise installierten Zeitungs-Apps wieder trennen, weil mich der Inhalt der jeweiligen Blätter nicht interessiert. Doch das ist eine andere Geschichte.

Samstag, 7. November 2009

Gratis-Strom vom Telefonnetz

Die Sensation ist keine, die Geschichte uralt. Schon lange weiss man, dass das Telefonnetz nicht nur Gespräche, sondern auch Strom führt. Es sind gefühlte Ewigkeiten her, als ich erstmals realisierte, dass das Telefon zwar ein elektronisches Gerät ist, trotzdem aber nicht am Stromnetz angeschlossen werden musste. Seit da ist der Fall klar.

Und heute lese ich nun wieder mal, dass sich Leute kostenlos vom Strom aus der Telefonbuchse bedienen wollen. Eine spezielle LED-Lampe hat keinen Strom- oder USB-Stecker, sondern einen für die Telefonbuchse. Und das mitgelieferte Kabel scheint einen Meter lang zu sein. Wer braucht alles Licht im Umkreis von einem Meter einer Telefonbuchse? Hand hoch!

Die Zukunft von Film und Musik

Die LP habe ich nur noch als Kind erlebt. Die Kasette war das Hammerteil, das auch für eigene Aufnahmen verwendet werden konnte. Und der Star war man mit einem Doppel-Deck, mit Hilfe dessen man von einer auf die andere Kassette kopieren konnte. Wow!

Mittlerweile haben wir uns an DVD und CD gewöhnt, im steten Wissen, dass auch deren Tage gezählt sind. Doch wo führt die Reise hin? Wie werden wir in zehn oder zwanzig Jahren Filme kaufen? Wird es auf Dauer überhaupt noch physische Datenträger geben, auf denen Filme und Musik-Alben zum Kauf angeboten werden? Oder wird der Download – wie auch immer – alleinherrschend sein?

Von Möbeln aus Kisten

Zwei Ideen, die trotz völlig unterschiedlichen Ansätzen sehr ähnlich sind. Beide haben mit Kisten zu tun, die einmal Expeditionskiste und einmal Koffer heissen. Beide bringen Sitzgelegenheiten mit sich; die eine in Form von Inhalt, die andere in Form von… Form. Und wenn ich das richtig sehe, dann ist eine sogar eine richtige Schweizer Sache.

Koffer-Puzzle
Erik De Nijs hat ein Koffer-Set des kreiert, das – richtig zusammen gesteckt – ein kleines Sofa ergibt. Das ist besonderes dann extrem praktisch, wenn man ohnehin Koffer dabei hat. Man braucht also nicht noch zusätzlich Klappstühle oder ähnliches einzupacken. Dass die Koffer entsprechend merkwürdig aussehen mit ihren Beulen dürfte nicht stören. Der Nachteil liegt darin, dass man die vollwertige Sitzgelegenheit nur mit allen Koffern hat. Hat man mal nur einen dabei, sollte man sich vorher überlegen, welchen. Denn nur zwei bieten noch halbwegs vernünftige Sitze, dann aber ohne Lehne.

Freitag, 6. November 2009

Mittwoch, 4. November 2009

Zu verschenken: Schweizer Käsekarte 1:303′000

Zusammen mit der dazugehörigen Pressemitteilung kam heute die Schweizer Käsekarte von Kümmerly + Frey rein. Und ich schick’ sie gleich einem Gewinner oder einer Gewinnerin weiter. Wenn du interessiert bist, brauchst du dich nur in den Kommentaren zu verewigen. Der Sieger wird am Wochenende ausgelost. Ein Kommentar gibt eines, ein Trackback zwei Lose. Mehrfach-Teilnahme wird einfach gezählt.*

Die Schweiz ist mit ihren über 450 verschiedenen Käsesorten ein Käseland. Daher lag die Idee nahe, dieses Markenzeichen mit einem weiteren qualitativ hochstehenden Markenzeichen, der Kartografie, zu verschmelzen.

Es ist also wieder mal soweit

X47: Durchdacht bis ins Detail

Teil 1 | Teil 2 | Teil 3

Der X47 hat mich für einige Monate im Alltag begleitet. Und ich kann es vorweg nehmen: Wenn ich jemals wieder einen Terminplaner auf Papierbasis im Einsatz haben sollte, es würde vermutlich ein X47 sein. Das Review-Exemplar werde ich sicher aufbewahren, um es bei Bedarf unversehrt wieder hervornehmen zu können. Die massive Kiste Box, in der es geliefert wurde, ist dafür bestens geeignet. Man kann darüber streiten, ob die nicht fast des Guten zu viel ist. Aber auf jeden Fall wird sich X47 wohl niemals mit Transportschäden auseinander setzen müssen.

Dienstag, 3. November 2009

X47: Der etwas andere Zeitplaner

Teil 1 | Teil 2 | Teil 3

Es geht um etwas, das vielleicht bald wieder im Trend ist: Papier. Die Time Planer von X47 hätten es verdient. Äusserst zielstrebig kombinieren sie Eleganz mit Praxistauglichkeit, Übersicht mit handlicher Grösse. Insbesondere Letzteres ist nicht selbstverständlich bei hochwertigen Terminplanern. Wer das ganze Jahr mit sich führt hat nicht selten einen beachtlichen Stoss Papier, der das Zeitplanbuch mächtig anschwellen lässt. Nicht so beim X47.

Samstag, 31. Oktober 2009

Segway gestern, Airboard morgen?

Noch bin ich mir nicht so sicher, dass sich das Konzept und die Technik des Airboards durchsetzen wird. Aber vielleicht, vielleicht sehen wir in ein paar Jahren Leute, die mit Laubbläsern bewaffnet auf einem Airboard stehend dem Ball hinterherjagen.

Asphaltiertes Naturschutzgebiet?

Nordumfahrung

Hier sollte die geplante Nordumfahrung dem Wald entlang gehen. Nur schwer vorstellbar zur jetzigen Zeit.

Besichtigung Verkehrssituation

Grössere Massnahmen in Sachen Verkehr sind geplant. Heute war für mich die sog. Begehung angesagt. Zu Fuss hätten wor wohl den ganzen Tag gebraucht. Dank diesem Taxi waren wir in knapp vier Stunden durch. Ist also eine grössere Angelegenheit…

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Ich nehme diesen.

Klare Anweisung

Google. Navigation. Kostenlos.

Der Kreis der Firmen, die Google zukünftig als direkten Konkurrenten haben werden, wird erheblich erweitert. Der Suchmaschinen-Riese, so man Google überhaupt noch so bezeichnen kann, will ein Navigationssystem auf Basis von Google Maps bzw. Google Earth auf den Markt bringen. Nun belebt Konkurrenz ja bekanntlich den Markt. Doch der Haken für die etablierten Navi-Hersteller: Google will sein System kostenlos zur Verfügung stellen.

Funktional wird man dabei über kurz oder lang wohl kaum Abstriche machen müssen. Also bleibt Tomtom, Garmin und anderen nur eines: Den Gegner erstnehmen. Und vor allem ganz, ganz schnell Gedanken machen, wie man der Herausforderung begegnen will. Und weiter einen auf proprietär machen halte ich nicht für die beste Idee.

Mal eine Frage: Geht Google eigentlich nie das Geld aus?

Welches soll ich nehmen?

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Braucht's einen Red Bull Handy-Tarif?

Im Gegensatz zu den Medien habe ich von Red Bulls Lancierung eines eigenen Mobiltelefon-Abos in der Schweiz aso ziemlich gar nichts mitbekommen. Aber ich werd’ ja auch nicht mit Pressemitteilungen auf jedes noch so unwichtige Ereignis hingewiesen. Und ich werde auch nicht zu Events eingeladen, an denen glamouröse Gäste vom Produkt ablenken das Produkt ins rechte Licht rücken. Doch offenbar ist das nicht so recht gelungen.

Sie verliehen dem Anlass zwar den nötigen Glanz, das Produkt vermochten sie mit ihrer Anwesenheit dennoch nicht zu verbessern.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Siedler von Catan [iPhone]

Es ist verblüffend und nervend zugleich, aber dieses flache elektronische Teil ohne Tastatur im schlichten schwarz-silber-weissen Design verführt immer wieder zu Blog-Einträgen. Glaubt mir, den meisten Versuchungen widerstehe ich.

Neuerdings gibt’s im App Store ein neues Game, das eigentlich schon sowas wie ein Evergreen ist: Die Siedler von Catan (iTunes-Link) fürs iPhone. Das Game – nein, ich habe es noch nicht gespielt – scheint sauber aufs iPhone adaptiert worden zu sein.

Einige wenige zusätzliche Infos sowie ein paar Bildli gibt’s drüben im iPhone-Blog.

Montag, 26. Oktober 2009

Wüste, Dreck, Schnee [slot racing]

Na, das wär’ ja was, wenn wir die nächste “Blogger Slot Racing Championship” auf Bahnen wie diesen austragen könnten.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Das Klingelton-Ärgernis [iPhone]

Seit Jahren schon interessiert es mich nicht mehr, mit was für Klingel-Tönen ein Handy ausgeliefert wird. Längst schlucken die Geräte MP3-Files. Und die lassen sich ebenso einfach erstellen wie auf das Gerät laden, egal ob HTC, Nokia, Samsung. Doch völlig unerwartet tanzt das iPhone da ausser der Reihe. Und das nicht nur ein bisschen.

Das Manual erzählt davon, dass man weitere Klingeltöne im iTunes Store käuflich erwerben könne. Sowas würde ich wohl kaum je machen, aber gefunden habe ich die Möglichkeit dazu auch nicht. Das Manual verrät aber auch, dass man einen beliebigen Titel in iTunes zum Klingelton umformatieren könne. Doch mein iPhone will das partout nur mit Tracks machen, die ich im iTunes Store gekauft habe. Und mit ca. 600 CDs hinter meinem Rücken sind das nun mal relativ wenige.

Freitag, 23. Oktober 2009

Jährlicher Quartiersjass

Das müssen sie noch lernen, die Deutschen vom Quartier. Gehört sozusagen zum Integrationsprogramm. ;-)

Weniger Verkehr in 20 Jahren?

Gestern hat die Gemeinde über verschiedene Konzepte im Bereich ‘Verkehr’ informiert, unter anderem eine fast 200 Mio teure Umfahrung zur Entlastung des Dorfkerns. Die Realisierung ist nicht vor 2029 zu erwarten. Ein Vorschlag aus dem Publikum war, das Ganze zurück zu stellen, da wir in zwanzig Jahre völlig veränderte Situationen mit wesentlich weniger Verkehr haben würden.

Schwachsinn, wenn ihr mich fragt. Obschon ich natürlich auch überhaupt nicht abschätzen kann, was sich die nächsten zwanzig Jahre alles ändert, spricht doch so ziemlich alles gegen eine Abnahme des Individualverkehrs:


  1. Das Bedürfnis nach Mobilität ist tief verankert, ein Grundbedürfnis.
  2. Ableitend aus der Vergangenheit wächst weltweit der Fahrzeugbestand, Familien haben eher zwei oder drei denn nur ein Auto.
  3. Ökologisch fortgeschrittene Antriebsalternativen beruhigen das Gewissen und werden auch die Leute ins Auto bringen, die aus Umweltgedanken bislang darauf verzichtet haben.
  4. Die Weltbevölkerung nimmt zu, das gilt auch für unser Kaff.

Es gibt sicherlich noch mehr Gründe. Vielleicht auch gegen ein Wachstum. Was meint ihr, wird der Individual (sprich Autoverkehr) in Zukunft eher abnehmen, stagnieren oder steigen?

Wenn's schnell gehen muss...

Pressiert’s – Passiert’s. War mal ein Slogan, der zu mehr Sicherheit am Fussgängerstreifen aufrufen wollte. Es ist bekannt: Wenn es eilt und alle drängen, passieren die meisten und dümmsten Fehler. Bei diesem Artikel aus “20min” muss es ja brutal pressiert haben. Eigentlich seltsam, da der Inhalt der tragischen Meldung nicht gerade danach aussieht, dass sie besonders dringend wäre…

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Wer schweigt verliert

Hätte es jetzt ein Komma oder nicht? Egal. Kommen wir zur Sache.

Die Pendlerzeitung 20 Minuten hat heute – zumindest in der Online-Ausgabe – einen Artikel veröffentlicht, der prima zu meinen eben erst gemachten Erfahrungen passt. “Meckern macht den Kunden zum König” zeigt, wie möglichst hartnäckiges Reklamieren und Dranbleiben oft zu Erfolgen führt, mit denen man nicht gerechnet hätte.

Ausserdem versucht er zu erklären, warum auch meckernde Kunden für Firmen wichtig sind (so sie es denn auch verstanden haben).

Für mich jedenfalls ist nicht erst seit diesem Artikel klar: Schlechte Erfahrungen mit Firmen oder Marken werde ich rigoros reklamieren. Immer fair und anständig, aber deutlich. Nur schon deshalb, weil das für einen Blogger herrlich Stoff bietet. :-)

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Hauptsache ein iPhone?!

Ich: “Ach, du hast ja ein iPhone…”

Sie: “Ja, seit fast einem Jahr.”

Ich: “Cool, was hast du denn so drauf?”

Sie: “Wie meinst du?”

Dienstag, 20. Oktober 2009

Klassenzusammenkunft dank Facebook?

Viel fehlt nicht mehr und wir könnten eine Klassenzusammenkunft ausschliesslich über Facebook organisieren. Spannend hätte ich das schon vor ein paar Jahren gefunden, die Jungs und Mädels von damals mal erwachsen zu sehen. Gescheitert ist’s immer schon zu Beginn an der Adressbeschaffung.

Dass vermutlich die meisten nicht mehr in der Gegend, geschweige denn im gleichen Ort wohnen, ist noch das kleinere Übel. Dass Frauen gemeinhin durch standesrechtliche Aktivitäten andere Namen haben erleichtert die Suche auch nicht unbedingt.

Facebook schafft jetzt irgendwie passiv das, was wir aktiv nie die Nerven dazu hatten. Wie gesagt, ein paar fehlen noch. Aber Mark Zuckerberg wird sich sagen: “Am Ende kriegen wir sie alle.” Ich schliesse mich dem vorläufig mal an.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Abmahnungen: Jack Wolfskin auf der Jagd?

Kleine und neue Marken haben erkannt, wie rasend schnell sich News übers Web verbreiten. Neue Produkte – sofern dem durchschnittlichen Web-Publikum entsprechend – sind im Nu lanciert und um den Globus herum bekannt.

Es ist aber nicht nur die Mundpropaganda, die durchs Web mit seinen zahlreichen Kommunikationsmitteln und ‘Social Communities’ neu definiert wurde. Es geht auch umgekehrt. Solidaritätsbekundungen in Internet-Manier haben schon verschiedene Firmen zu (teilweisen) Rückziehern gebracht. Und das Image, das gleichzeitig ebenso schnell demontiert wurde, lässt sich nur mit viel Zeit und noch mehr Marketing-Budget wieder herstellen.

Doch scheinbar lernen die Firmen nicht aus Fehlern, die andere für sie gemacht haben. So zieht zur Zeit grad die Abmahnwelle im Auftrag von Jack Wolfskin ihre Kreise im Web. Unzählige Blogs, Foren und Facebook-User sorgen dafür, dass das fragwürdige und kleinliche Getue des Outdoor-Spezialisten in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Menschen mitbekommen.

Viel Spass, Marketing-Leute!

Samstag, 17. Oktober 2009

Murphys im Stau

Ich weiss, dass der Wechsel in die linke Spur im Stau im Endeffekt 20, 30 oder 60 Sekunden Vorteil bringt. Ich werde nicht wechseln. Erst nachdem ich links fast fünfzig Autos gezählt habe, die an mir vorbeigefahren sind, wechsle ich doch. Wider jeden besseren Wissens.

Es dauert genau zehn Sekunden – ich habe gerade mal meinen Vordermann und dessen Vordermann überholz – da stockt die linke (also meine Kolonne) und rechts geht’s flüssig weiter. Natürlich wechsle ich erst nach fünfzig Autos zurück, ich weiss es ja eigentlich besser.

Und so weiter.

Murphys Gesetz scheint ein Naturgesetz zu sein, zumindest wenn ich in der Nähe bin. Und es scheint sich primär auf mich zu beziehen. Die übrigen Leute in meiner Stauspur waren halt die Leidtragenden. Würden die mich kennen, sie würden mir zurufen, ich soll doch in die andere Spur wechseln, dann könnten sie rascher fahren.

Ja, so ist das, nämlich.

HTC Touch Diamond

Seit nunmehr einem Jahr ist der Touch Diamond von HTC mein täglicher Begleiter. Das Gerät bietet alles, was ich benötige (und noch viel mehr). Primär setze ich den Diamond als Telefon ein. Nur relativ selten schreibe ich darauf ein SMS oder eine Email, während ich vor allem letztere sehr häufig auf dem HTC lese. Im Internet bin ich fast ausschliesslich auf dem Online-Telefonbuch sowie auf 20 Minuten.

Das seltsame Design der Rückseite sieht übrigens nur witzig aus, ist es aber überhaupt nicht. Liegt das Gerät auf einer flachen Unterlage (sprich Tisch), wippt es bei jedem Tippen auf den Bildschirm auf irgendeine Seite. Das nervt endlos!

Wenigstens da gewinne ich noch

Rheinfall (Video)

Eigentlich erstaunlich, wie ich als Schweizer selten an den ach-so-typischen Tourismus-Zielen meines Landes vorbeikomme. Wenn mich ein Tourist fragen würde, klar, ich kenne den Rheinfall bei Schaffhausen. Aber ich war vermutlich gleich oft da, wie so mancher regelmässiger Feriengast. Ich glaube, unsere niederländischen Freunde sahen den Rheinfall schon öfters als ich.

Ende August waren wieder da. Zwar ein ungünstiger Zeitpunkt, wird doch auf Laufener Seite grad alles neu gemacht, so dass der direkte Zugang zum Rheinfall nicht offen war. Aber das bot die Gelegenheit, etwas zu tun, was ich bislang noch gar nie in meinem Leben gemacht habe: Eine Rundfahrt mit einem kleinen Boot bis unmittelbar an den Rheinfall heran. (Video weiter unten).

Das Filmchen, das dabei entstand, möchte ich euch und allen Touristen, die diesen Beitrag vielleicht mal finden werden, nicht vorenthalten. Aber ein Tipp: Geht von Schaffhauser Seite her an den Rheinfall. Zumindest bis im Frühjahr 2010 auf der südlichen Seite alles neu und wieder offen ist.

Die Reaktion [iPhone Teil 4]

Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4

Schon 36 Stunden nachdem der eingeschriebene Brief bei Sunrise eingegangen ist, habe ich einen Herrn von der Qualitätssicherung am Apparat. Der entschuldigt sich persönlich für die Umtriebe und die inkompetenten Auskünfte, die ich erhalten habe. Es wäre weder im Sinne von Sunrise gelaufen noch handle es sich um eine Schikane.

Ich fand’s sympathisch, dass man nicht einfach (und günstiger) mit einem Standard-Schreiben reagiert, sondern den persönlichen Kontakt sucht. Doch noch viel sympathischer ist mir der Vorschlag, den der Qualitäts-Mann mir macht.


“Selbstverständlich brauchen Sie die fällige Strafgebühr von CHF 337.50 bei einem Wechsel zu Swisscom nicht zu bezahlen. Darüber hinaus machen wir Ihnen eine Gutschrift von CHF 100.–. Können wir damit ihren berechtigten Ärger wieder in Ordnung bringen?”

Klar. Und danke, dass ihr diesen Bock geschossen habt. Denn dank diesem “Pleiten, Pech und Pannen”-Fall mit der Hotline habe ich mein iPhone nun statt für CHF 576.50 für gerade mal CHF 139.00 bekommen. Merci! :-)

Mir bewies die ganze Geschichte mal wieder verschiedene Tatsachen:

Die Telefon-Provider tun zu viel für neue und zu wenig für bestehende Kunden.
Mit einer (am besten schriftlichen) Reklamation lässt sich wenigstens noch etwas rausholen.
Mit einer sauberen, zeitnahen und kulanten Reklamationsbehandlung lassen sich Punkte holen (und Kunden binden).
Ich war zwar kurz davor, aber ich habe davon abgesehen, auch mein zweites Mobiltelefon-Abo sowie Festnetz und Internet bei Sunrise zu künden. Die proaktive Dame im Shop und das kulante Reklamations-Handling haben dafür gesorgt. Und natürlich auch die Tatsache, dass ich mit Sunrise eigent.li/ch ganz zufrieden bin und nie Probleme hatte.

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Freitag, 16. Oktober 2009

Zu schnell. Falsch. Und Hartnäckig. [iPhone Teil 3]

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Ich bin mit der Dame von der Sunrise-Hotline einig geworden über das weitere Vorgehen und wiederhole es – mehr aus Spass – nochmals fürs Band. Ich künde die Sunrise-Nummer, zahle die CHF 337.50 Strafgebühr, gehe zur Swisscom, hole mir das iPhone und lasse die Nummer portieren. An sich ein klarer Fall, der keines Spezialwissens bedarf. Bedürfte. Doch der Reihe nach.

Am Mittag stehe ich im Apple-Shop, verlange nach einem iPhone mit Swisscom-Abo und erwähne, dass ich die Nummer von Sunrise portieren möchte. Der Verkäufer weist mich darauf hin, dass das ca. zwei Wochen dauern würde und ich solange das iPhone nicht benutzen könne (wegen SIM-Lock).

Zwei Wochen? Naja, dann halt, ok? Wie? Moment…

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Arschkalt...

…aber wunderschön. Warten auf die Fähre nach Konstanz.