Montag, 29. Dezember 2008

Richtiger Umgang mit Trackbacks

Schon desöftern habe ich Trackbacks erhalten, die ich nachträglich gelöscht habe. Da und dort hat das zu Rückfragen geführt. Natürlich hatte das immer seine Gründe. Um in Zukunft auf diesen Beitrag verweisen zu können, halte ich hier deshalb mal meine Meinung zum Thema Trackback fest. Wer noch nichts mit dem Begriff anfangen kann, dem sei diese kurze Erklärung empfohlen.

Ich sehe den Sinn von Trackbacks mehrschichtig. Zum einen fördern Trackbacks, so sie denn korrekt und ‘offen’ gehandhabt werden, die Verlinkung unter Blogs. Zum andern kann ein gezielter Trackback natürlich auch Besucher auf die eigene Seite bringen. Nachfolgend gehe ich auf beide Punkte etwas ausführlicher ein.



Trackbacks fördern die Verlinkung
Als Blogger kann ich in meine eigenen Beiträge beliebig Links zu anderen, fremden Blog-Einträgen setzen. Diese Verlinkung ist aber natürlich nur einseitig. Schreibt Blogger A über ein Thema, das ich ergänzend in meinem Blog abhandle, kann ich auf Blogger A linken. Deshalb weiss er aber noch lange nicht, dass ich über das gleiche Thema zusätzliche Ideen niedergeschrieben habe. Mit dem Setzen eines Trackbacks informiere ich Blogger A bzw. seinen Blog, dass ich das Thema aufgenommen und ergänzt habe. In der Regel interpretiert die Software von Blogger A einen Trackback so, dass er ähnlich den Kommentaren aufgeführt wird. Natürlich mit Link zu meinem Beitrag. So, wie es man unter dem soeben verlinkten Beitrag von bloggingtom sehen kann, sofern er meinen Trackback akzeptiert bzw. nicht löscht.

Leser bei Blogger A sehen so unter Umständen, dass ich das Thema auch behandelt habe und können mit einem einfachen Klick zu mir “kommen” und meine Gedanken zu gleichen Thematik lesen. Damit sind wir eigentlich schon beim zweiten Punkt. Aber erst will ich die Verlinkung-Sache abschliessen.

Ich kann zwar einen Trackback an Blogger A schicken, ohne ihn explizit in meinem Beitrag auch zu verlinken. Es ist aber sowas wie ein ungeschriebenes Gesetz, dass man das nicht tut. Und damit sind wir bei Punkt 2.

Trackbacks fördern den Traffic
Ein Trackback generiert im Normalfall beim anderen Blogger einen Eintrag inklusive Link zu meinem Blog, manchmal sogar mit Auszug aus meinem Text. Grundsätzlich kann ich somit davon profitieren, dass bei Blogger A quasi Werbung gemacht wird für meinen Eintrag und der eine oder andere Besucher dadurch zu mir gelangt. Ein Trackback, insbesondere wenn er bei hochfrequentierten Blogs hinterlassen wird, kann also schon mal schön Traffic verursachen. Dadurch habe ich die Chance, neue Stammleser zu gewinnen. Ich sollte also Blogger A zu Dank verpflichtet sein, weil er meinen Trackback stehen lässt und damit eben auch die gegenseitige Verlinkung von Blogs fördert. In meinen Augen sollte es deshalb selbstverständlich sein, dass ich eben nicht nur den Trackback, sondern auch einen deutlich sichtbaren und sinnmachenden Link zu Blogger A in meinen Text einbaue. Sonst könnte Blogger A das als billigen Versuch verstehen, etwas mehr Besucher zu bekommen. Damit laufe ich Gefahr, dass meine Trackbacks gelöscht werden. So mach’ ich das jedenfalls.

Ich plädiere für mehr Trackbacks. Aber bitte fair mit Link.

Übrigens: Bei WordPress erübrigt sich das ausdrückliche Erfassen eines Trackbacks. WordPress-Blogs untereinander brauchen sich nur zu verlinken, die Software erkennt das automatisch korrekt als Trackback.

Nachtrag: Gerade sehe ich, dass zumindest bloggingtom ganz ähnlich denkt. Richtig: Auch das gibt automatisch einen Trackback.

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