Samstag, 29. November 2008

Bye Bye Billag -2-

Es gibt Dinge, die muss ich wohl nicht verstehen. Zum Beispiel weshalb wir mehr Radio- und TV-Gebühren zahlen müssen als nötig, nur weil wir sie nicht direkt dahin zahlen, wo sie gebraucht werden. Durchschnittlich zwanzig Franken pro Haushalt steckt sich die mit dem Inkasso der genannten Gebühren beauftragte Billag in die eigene Tasche. So kommen relativ hohe zweistellige Millionenbeträge an Umsatz zusammen. Viel jedenfalls für eine Firma, die nichts macht, ausser Geld einzutreiben; kein eigenes Produkt, kein Mehrwert für den Kunden, nichts. Nada.
Dabei sind die zu bezahlenden Gebühren staatlich verordnet. Da stellt sich die Frage, weshalb sie denn nicht auch staatlich eingefordert werden. Mit der Steuererklärung wäre da ein bestehendes Instrument, das sich hervorragend eignen würde. Keine Minute Mehraufwand für irgendwer, wenn da einfach pauschal je Haushalt ein bestimmter Betrag einkassiert würde. Und die 55 Millionen, die heute die Billag (eine Tochter von Swisscom übrigens, also auch halbwegs in Staatsbesitz) einsteckt, wären nicht mehr verloren. Die Initiative “Bye Bye Billag” will das erreichen.

Flashmob

Völlig simpel, aber ich amüsiere mich:

Samstag, 22. November 2008

GOSPELPROJECT: Das erste Konzert

Heute nachmittag hat die Kurztour des ‘gospelproject’begonnen. Das Auftakt-Konzert fand um 14 Uhr in der Kirche Rüti statt, wo heute Abend bereits das zweite Konzert stattfindet. Ein kurzweiliger Mix aus hauptsächlich moderneren Gospel-Songs sorgte für gute Unterhaltung, ein bisschen Gänsehaut und viel Emotionen. Dank einer gesunden Portion Abwechslung mit a cappella-Einlagen, professionellen Solostimmen und einer druckvollen Band vergehen die 90 Konzertminuten wie im Flug. Und weil das das erste von sechs Konzerten war, wird’s ab jetzt immer noch besser.
Höchste Zeit, sich noch die letzten Tickets für die kommenden drei Wochen zu sichern. Danach wird’s wieder ein Jahr dauern, bis man sich den grössten Gospelchor der Schweiz live ansehen und -hören kann. Und wer noch flexibel genug ist: Ich empfehle den 6. Dezember mit den ’special guests’ VoiceThree‘. Die mal live zu hören, kann nicht schaden. Definitiv.

Freitag, 21. November 2008

Tischfussball – the next level

Keine Ahnung, woher der Aisberg das wieder hat und ob’s ein Fake ist oder wirklich irgendwann so erhältlich sein wird. Auf jeden Fall sieht das Tischfussball für drei sechs Personen wirklich witzig aus. Ich brauchte doch ein paar Sekunden, ehe ich begriff, wer da wie gegeneinander spielen kann. Offen bleibt, ob das mit einem oder mehreren Bällen gespielt wird. Was wäre denn naheliegend? Drei Bälle?

Donnerstag, 20. November 2008

Rennstühle fürs Büro

Ob sich damit schneller arbeiten lässt, bezweifle ich. Aber auf jeden Fall sieht’s schnittiger aus, wenn man auf einem “RaceChair” seine Mails tippt als auf einem 08/15-Bürostuhl. Und bei den pulserhöhenden Preisen von 3′500 bis deutlich über 10′000 US-Dollar sind die “RaceChairs” wohl schon sowas wie ein Statussymbol.
Dabei handelt es sich um Original-Autositze renommierter Marken wie Porsche, Ferrari oder Maserati. Frisch restauriert, auf Rollen gesetzt und fertig ist der neiderregende Bürostuhl. Vielleicht heben diese Stühle die nächsten Bürostuhlrennenauf ein neues Niveau…

Motive für GoogleMail

Google spendiert neu verschiedene Themes für seinen Online-Maildienst “GoogleMail”. Etwas, das keiner braucht, so mein erster Gedanke. Denn wozu soll man etwas bunt machen, das gerade durch seine Schlichtheit so überzeugend ist?
Natürlich beginnt man trotzdem damit, die verschiedenen Themes durch zu klicken. Und prompt gibt’s die eine oder andere Farbzusammenstellung, die deutlich angenehmer wirkt als das langweilige Weiss. Und weil’s bei einzelnen Themes offenbar irgendwelche Veränderungen geben soll, die standortabhängig sind, hab’ ich jetzt mal “Ozean im Sommer” als Layout aktiviert; ein Sandstrand mit Meer. Zum Glück ohne Meeresrauschen.
Obschon, mein heimlicher Favorit ist das Theme “Terminal”, das in der obigen Abbildung gezeigt ist. ;-)

Lösch' dich frei

Der Mensch ist Sammler und Jäger. Erst jagt er Informationen hinterher, dann speichert sammelt er sie. Und trennt sich nie, nie mehr davon. Deshalb müssen die Hardware-Produzenten auch immer grössere Speichersticks und Festplatten erfinden. Das Speichervolumen wird immer grösser, die physische Hülle darum immer kleiner. Mein erster PC hatte vor zwanzig Jahren 200 MB Speicherplatz. Mein iPod hat heute 400mal soviel Platz und kostet dennoch nur einen Bruchteil.

Die UBS-Weihnachtskarte 2008

Samstag, 15. November 2008

Hallo Microsoft?!

Vermutlich wurden schon Menschen umgebracht, weil sie am falschen Ort für das falsche Betriebssystem oder Mobiltelefon geschwärmt hatten. Ich will mich da nicht einmischen, für mich ist die Wahl von ganz simplen Überlegungen beeinflusst. Eigentlich nur einer, um ehrlich zu sein: Kann ich auf die Synchronisation im Geschäft verzichten, ja oder nein? Erst wenn ich diese Frage mit “ja” beantworten kann, kommen für mich Geräte ohne Windows Mobile überhaupt in Frage. Nun, ich hab’ die Frage mit “nein” beantwortet und damit die Auswahl der in Frage kommenden Geräte massiv eingeschränkt.

Donnerstag, 13. November 2008

Den Peugeot würd' ich fahren

Ich bin extrem davon überzeugt, dass wir noch so einige Veränderungen in Sachen Individualverkehr vor uns haben. In welche Richtung es im Detail gehen wird, kann ich natürlich nicht sagen. Aber die Devise “klein – sparsam – cool” dürfte sicher nicht falsch sein. Und Hand auf’s Herz: Eigent.li/ch würden uns für 95 % aller Fälle Fahrzeuge genügen, die wenig mehr als einen Sitzplatz haben und 100 km/h fahren. Das ganze PS-Geprotze und Marken-Gehabe befriedigt doch lediglich ein Bedürfnis: Das unseres Egos.
In einem Fahrzeug wie der Ozone-Studie von Peugeot würde ich jedenfalls liebend gerne fahren. Und das nicht (nur) deshalb, weil es segwaymässig mit einer einzigen Achseauskommt. Das Teil ist gerade mal so gross wie es sein muss, sieht schnittig aus und macht garantiert einen Riesenspass. Lediglich bei einem Crash würde ich damit lieber nicht auf einen Vorstadtpanzer treffen.

Sonntag, 9. November 2008

GOSPELPROJECT demnächst auf Tour

Sie nennen sich “gospelproject”. Sie sind mit 130 Stimmen der wohl grösste Gospelchor der Schweiz. Und sie kommen wieder. Ein Laienchor mit professioneller Ausstrahlung und hochstehenden qualitativen Ambitionen zieht die ZuhörerInnen in seinen Bann. Ich kenne die meisten der Begleitband persönlich und weiss: Da geht die Post ab. Dass ‘gospelproject’ letztes Jahr gemeinsam mit den renommierten Jackson Singers aufgetreten ist, spricht ausserdem für die Qualität dieses jährlich zusammen gestellten Chores.
Wer noch einen Abend in der Vorweihnachtszeit frei hat, sollte sich ein Ticket bei Starticket oder an einem SBB-Schalter ergattern. Die Konzerte sind begehrt, immer wieder mussten die letzten Jahre Leute nach Hause geschickt werden, weil die Sääle hilflos voll waren.
Persönlich empfehle ich – solange es noch Tickets gibt – den 6. Dezember, weil da noch Voice Three als special act auftreten. Oder den 12. Dezember aufgrund des tollen Saales. Eine Übersicht aller Konzerte gibt’s auf der Webseite von gospelproject.

Samstag, 8. November 2008

Ich lass' den Staat meine Steuern zahlen

Es darf ja nicht erstaunen. Nachdem der Staat vielerorts den serbelnden Banken mit saftigen Geldspritzen neues Leben einhauchte, dürfte der Gerechtigkeitssinn bei vielen Firmen besonders angespornt sein. Warum sollten die Banken Milliarden erhalten und die Auto-, Bau- oder Lebensmittel-Industrie nicht? Warum soll man mit tausenden Millionen Bankenkonkurse versuchen abzuwenden und gleichzeitig Arbeitslose durch Insolvenz bei Versicherungen, Chemie-Firmen oder Landwirtschaftsbetrieben hinnehmen? 

Samstag, 1. November 2008

So funktioniert unser Finanzsystem

Der junge Chuck will mit einer eigenen Ranch reich werden. Als Anfang kauft er einem Farmer ein Pferd ab. Er übergibt dem Farmer seine ganzen 100 Dollar und dieser verspricht, ihm das Pferd am nächsten Tag zu liefern.
Am nächsten Tag kommt der Farmer vorbei und teilt Chuck eine schlechte Nachricht mit: “Es tut mir leid, Kleiner, aber das Tier ist in der Nacht tot umgefallen.”
Meint Chuck: “Kein Problem. Gib mir einfach mein Geld zurück.”
“Geht nicht”, eröffnet ihm der Farmer. “Ich habe das Geld gestern bereits für Dünger ausgegeben.”