Donnerstag, 18. September 2008

Warum ich den Zivilschutz mag

Vier Tage harte Arbeit hab’ ich hinter mir. Der Zivilschutz ist ja weitläufig dafür bekannt, dass die Leute eine ruhige Kugel schieben, ausgiebig Kaffeepausen machen und um 16 Uhr spätestens in der Stammbeiz (oder zu Hause) sind. Wir haben vier Tage lang hart an diesem Image gearbeitet und es gefestigt. Ich kriege Pickel, wenn ich um halb zehn die für den Vormittag vorgesehene Arbeit durchhabe und keine neue Beschäftigung kriege. Wir haben’s tatsächlich geschafft, an einem Tag drei Mal (!) ausgiebig (total fast drei Stunden) Pause zu machen. Natürlich haben wir immer das gleiche Lokal gewählt.
Aber was wirklich spassig ist sind die Begegnungen mit Leuten, die man vergessen oder zumindest lange Zeit nicht mehr gesehen hat. Oder die man absolut nicht erwartet hätte. Diesmal waren das gleich vier Typen. Mit des einen Bruders bin ich zur Schule gegangen. Ein anderer Schulkamerad hab’ ich erstmals seit über 20 Jahren wieder mal gesehen (und gleich erkannt!). Von einem dritten kenne ich Bruder und Schwester. Und ein vierter ist mir vom Job her bekannt. Unglaublich. Faszinierend, nach zum Teil langer, langer Zeit wieder mal austauschen zu können über die vergangene Zeit.

Leider reichen da selbst die längsten Zivilschutzkaffeepausen nicht aus. Wenigstens wird’s weniger langweilig. Denn dass wir, obschon in Zweidergruppen unterwegs, stets gemeinsam am gleichen Ort Pause machten (Mobiltelefon sei Dank), versteht sich. Wir haben ja ein Image zu pflegen…

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