Freitag, 26. September 2008

Das ist keine Übersetzung

Ich habe schon wenig Verständnis, wenn Online-Dienste wieFacebook schlampig übersetzen. Wenn hochprofessionelle Firmen mit globalem Marktauftritt es sich nicht leisten können, ihre Texte von einem richtigen Übersetzer bearbeiten zu lassen, dann kann ich nur lachen. Der deutsche Wortlaut des Nokia Softwaremarkets klingt so, als ob er ohne jegliche Bearbeitung von einem automatischen Übersetzungstool übernommen worden wäre.

Hier leer, da Stau

Dieses Bild bedeutet zweierlei. Einerseits deutet die absolute Leere auf der Gegenfahrbahn auf einen Unfall hin, der eine Komplettsperrung zur Folge haben musste oder eben erst geschehen ist. Anderseits lässt der Stau auf meiner Seite erahnen, wieviele Deppen es gibt, die es aus unerfindlichen Gründen für nötig halten, möglichst viele Details eines Unfalls beim Vorbeifahren erhaschen zu können. Weil das bei langsamem Tempo besser geht, bremsen sie derart stark ab, dass sich deswegen ein Kilometer langer Rückstau entwickelt.
Mit anderen Worten: Wegen solchen Deppen – die nebenbei gesagt ein erhebliches Sicherheitsrisiko sind – habe ich 15 Minuten im Stau gestanden, obwohl auf unserer Seite eigent.li/ch freie Fahrt gewesen wäre.
Ich hoffe, die Unfallbeteiligten sind wohlauf!

Donnerstag, 25. September 2008

Montag, 22. September 2008

Kältewarnung

Erstmals diese Saison sehe ich heute die Lampe, die mich vor Frost warnen soll. Es scheint also ernst zu werden.

Verhältnisblödsinn

Die Reichen können es sich leisten: Für CHF 18′000.– eine Dreiviertelstunde in einem veralteten Militärjet durch die Gegend fliegen. Bei einem einzigen solchen Flug werden 3′000 Liter Kerosin verbrannt, zehn Flüge sind allein diesen Herbst geplant. Unter solchen Umständen ist es direkt lachhaft, die Automobil-Industrie noch als “Problem für die Umwelt” zu bezeichnen.

Herbstanfang

Endlich ist das Google-Logo mal schön…

Sonntag, 21. September 2008

Zeuseln

Der Junior erfährt gerade, wie Feuer funktioniert.

Samstag, 20. September 2008

Zwei Minuten zum Aussteigen

Das ist wohl nicht das ideale Fahrzeug für diesen jungen Mann. Fast zwei Minuten braucht er, um aus dem schnittigen, aber leider auch engen Sportwagen herauszukommen. Zum Einsteigen empfehle ich einen Schuhlöffel.

Ich kleb' dir eine...

EepyBird's Sticky Note experiment from Eepybird on Vimeo.

Donnerstag, 18. September 2008

Vermisst jemand slug.ch?

Ist ja häufig so, dass man die Dinge erst zu schätzen lernt, wenn man sie mal nicht mehr hat. Aber slug habe ich schon geschätzt, als wir es noch hatten. Ich bedaure, dass Benni sich zum OFF entschieden hat. Darf der das überhaupt? ;-)
Im Prinzip ist natürlich so, dass jeder seine privaten Seiten ein- und ausschalten darf, wie es ihm beliebt. Bei Diensten, die der Allgemeinheit nützlich sind ist das jedoch bedauerlich. Denn auch wenn jemand keine Zeit mehr hat, eine Seite zu pflegen, kann man sie ja stehen lassen. Ein slug ohne Weiterentwicklung ist deutlich besser als gar kein slug. Was meint ihr zum Thema? Hat jemand schon brauchbaren Ersatz gefunden?
PS: Ich wollte gerade auf slug nachschauen, wer schon zum Thema geschrieben hat…

Jedem sein Taxi

Warum ich den Zivilschutz mag

Vier Tage harte Arbeit hab’ ich hinter mir. Der Zivilschutz ist ja weitläufig dafür bekannt, dass die Leute eine ruhige Kugel schieben, ausgiebig Kaffeepausen machen und um 16 Uhr spätestens in der Stammbeiz (oder zu Hause) sind. Wir haben vier Tage lang hart an diesem Image gearbeitet und es gefestigt. Ich kriege Pickel, wenn ich um halb zehn die für den Vormittag vorgesehene Arbeit durchhabe und keine neue Beschäftigung kriege. Wir haben’s tatsächlich geschafft, an einem Tag drei Mal (!) ausgiebig (total fast drei Stunden) Pause zu machen. Natürlich haben wir immer das gleiche Lokal gewählt.

Zu schnell. Falsch. Und Hartnäckig. [iPhone Teil 3]

Irgendwer ist ziemlich davon überzeugt, dass wir hier nicht rein dürfen. Vier Schlösser und ebensoviele Meter Stahlkette sprechen eine deutliche Sprache.

Schnee-Segway

Allgemein spricht man von Erderwärmung, ich erkenne momentan jedoch eher der Anbruch der Eiszeit. Vermutlich haben sich die Gletscher die letzten Jahre nur zurückgezogen, damit sie uns jetzt dann mit Anlauf überrollen können. Wenn man den Temperaturen trauen darf, dann müsste der erste Schnee bald vor der Türe sein. Da passt doch die Kanada-Version des Segways prima…

Mein iPhone: Speicherbelegung

Ja, ich geb’s zu. Ich find’ das iPhone mittlerweile cool. Zwar zu schwer und gross, aber cool. Drum war ich letzte Woche soweit, dass ich mir eines gekauft hätte. Hätte. Denn ich bin Sunrise-Kunde, und die haben das iPhone gegen ihren Willen nicht im Angebot. Aufgrund verschiedener Aussagen gehe ich zwar davon aus, dass sich das auch bald ändern wird. Aber was “bald” im Zusammenhang mit iPhone heissen kann, wissen wir seit der Gerüchtezeit vor dem offiziellen Launch. 

Mittwoch, 17. September 2008

Versperrt

Irgendwo da hinten sollten die Einrichtungen sein, die wir eigentlich kontrollieren müssten.

Montag, 15. September 2008

Ohne Netz

Seit Sonntagmittag ist die Leitung tot. Und die Swisscom wollte mir heute weismachen, dass am Mittwoch (!) ein Techniker kommen könne. Hallo? Hat man da vollkommen verlernt, was Kundenservice heisst? Dass die keinen 24h-Support anbieten können, leuchtet mir ja ein. Aber innert 24 Stunden hätte ich ernsthaft eine Lösung erwartet.

Am Telefon (Störungsdienst) hat man mir gesagt, dass sie “angehalten wären, 80 % der Störungen innert drei Tagen zu beheben”. Also schiebt man alles mal grundsätzlich auf drei Tage hinaus und hofft dann, dass das, was durchfällt, weniger als 20 % ausmacht. Oder wie muss ich das verstehen.

Meines Wissens schickt die Swisscom nicht mal eigene Leute sondern lokale Elektro-Unternehmen. Wenn die dann keine Zeitfenster mehr offen haben, gibt’s halt keine Lösung. Kein Problem, der Kunde kann ja sicher warten. Ein paar Tage ohne Internet und vor allem Telefon stört sicher niemanden. Und sowieso, er muss ja weiterhin bei uns bleiben.

Samstag, 13. September 2008

Wetter à la Informatik

Telefonieren zwei Informatiker:
“Na, wie ist das Wetter bei Dir?”
“Caps Lock.”
“Hä?”
“Shift ohne Ende!”

Nun muss sich der Segway beweisen

Ungefähr neun Monate nach dem Segway i2 wurde letzte Woche auch der geländegängige Bruder x2 auf Schweizer Strassen offiziell zugelassen. Die Auflagen sind die selben: Road Kit obligatorisch. Und die erlaubte Geschwindigkeit ist auf 15 km/h limitiert. Das Road Kit beinhaltet unter anderem ein Befestigungssystem für das Mofakennzeichen sowie Beleuchtung. Kostenpunkt: CHF 800.–
Damit wären die gesetzlichen Grundlagen in der Schweiz geschaffen für einen Durchbruch. Unter zwei Bedingugnen wird der Erfolg des Segways in der Schweiz nun nicht mehr gebremst werden können. Oder anders gesagt: Wird der Segway-Absatz in den nächsten Monaten nicht nachhaltig explodieren, dann scheint eine dieser Bedingungen nicht zuzutreffen:
  1. Es besteht echter Bedarf an alternativen Fortbewegungsmittel wie dem Segway.
  2. Die Preise sind richtig angesetzt.

Sonntag, 7. September 2008

zzaag-project: Ein Eigenbau-Segway

Das Thema ist beileibe nicht neu. So sehr der Segway auf dem Markt noch ohne Konkurrenz dasteht, so sehr haben private Bastler und Tüftler längst bewiesen, dass eine Kopie theoretisch ohne grössere Probleme möglich wäre. Der Grund, weshalb die Industrie wohl noch keinen gleichwertigen Mitbewerber ins Rennen schickt, dürfte primär in verschiedenen Patenten liegen, die verletzt würden. Das juckt die Privaten natürlich wenig. So wird es wahrscheinlich noch viele geben, die ihre eigene Variante eines Segways bauen. So auch Peter Lustig.
Was bei seinem zzaag-Projekt jedoch bemerkenswert ist: Peter hat sein Vorhaben ausführlich dokumentiert und stellt alles online zur Verfügung.

Schwarz, zwei Zucker

Das bekommt man vielerorts, wenn man einen schwarzen Kaffee mit zwei Zucker bestellt. Manchmal erstaunlich, wie schlecht das Service-Personal zuhört.

Samstag, 6. September 2008

Weg von Web 2.0?

Das sogenannte Web 2.0 mit seinen interaktiven Applikationen ist verlockend. Unzählige Games, Funktionen und Tools mit ebenso vielen dafür notwendigen Accounts haben fast alle schon mal testweise oder regelmässig benutzt. Einige Dienste sind hochgradig süchtigmachend. Ist man mal soweit, investiert man schnell eine Stunde täglich, die man natürlich nicht andersweitig einsetzen kann. Wenden sich deswegen nun die ersten Benutzer wieder davon ab?
Man lädt nicht mehr nur Fotos hoch um sie anderen zu zeigen; mit Flickr können andere interaktiv reagieren, kommentieren, Notizen ins Bildeinfügen, ähnliche Fotothemen zu Gruppen zusammenschliessen oder Bilder auf Mini-Visitenkarten bestellen. Persönliche Koordinaten werden nicht mehr als Email-Visitenkarte verschickt; mit Xing, Facebook und anderen Diensten ist man ständig darüber informiert, ob jemand seine Stelle oder seinen Wohnort wechselt, gerade Fotos aus dem Urlaub hochgeladen hat oder jemanden meiner Freunde kennen gelernt hat. Sehr schön. Und sehr zeitaufwändig, denn die Updates muss man selber lesen, die werden einem (noch?) nicht im Schlaf übermittelt.
Das ist der Grund, weshalb sich Jeremy von TKKG gerade eben von nahezu allen Web 2.0 Diensten zurückgezogen hat. Vierzig Minuten täglich will er damit sparen. Oder gewinnen. Und auch bei Rasmus lässt der Blogeintrag “Mein Tagesablauf” erahnen, dass er sich zumindest in Gedanken damit beschäftigt, was ihm die Dienste bringen bzw. wieviel Zeit er dafür “opfert”. Findet langsam ein Umdenken statt? Zurück zu den Wurzeln, quasi? Zurück zum richtigen Leben, richtigen Freunden, richtigen Gesprächen? Oder ist “richtig” schon längst nicht mehr das, was meine Generation noch darunter versteht: Real?