Montag, 30. Juni 2008

Fast nostalgisch

Da scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Rundherum hat sich alles dramatisch verändert die letzten 20 Jahre. Die Buttergipfel kosten doppelt so viel, die Spritpreise haben bald die Parfums überholt und Stau gibt’s mittlerweile auch dort, wo man damals zwei Spuren mehr als nötig gebaut hatte. Doch ein Besuch beim Fahrrad-Mechaniker versetzt einen zurück. Zwar sind die Trikot-Farben frecher, die Bikes ähneln mehr Motorrädern und die Rennräder sind leichter als drei Flaschen Mineralwasser.

Noah - (K)ein Motorrad?!

Mischungen aus Motorräder und segway-ähnlicher Technologie scheint immer beliebter zu werden. Noah ist bestimmt die dritte oder vierte Studie, die mir begegnet und in diese Kategorie gehört. Der Fahrer fährt auf einer Achse, die von einem Elektro-Motor angetrieben wird. Gesteuert wird mit Verlagerung des Gewichts durch den Fahrer. Lenker, Bremsen und Gaspedal sind überflüssig. 

Sonntag, 29. Juni 2008

Finale

Fast dreissig Leute haben sich für das Finalspiel bei uns eingefunden. Coole Stimmung, gerade hat das Haus gebebt beim ersten spanischen Tor.

Achterbahn-Ersatz

Nächste Woche ist ein Trip in den Europa-Park geplant. Und wenn das wegen Regen oder sonstigen dummen Umständen nichts wird, kauf’ ich mir als Ersatz sowas wie den Buzzball. Dann kann ich sowas wie Achterbahn-Feeling auch zu Hause haben. Einfach reinsitzen, anschnallen und die Quartierstrasse runterrollen. Im Idealfall vorhin noch Gedanken machen, wie man das Ding wieder zum Stillstand bekommt…

Werbung auf dem Pissoir

CD-Sammlung: Teil 19

Bryan Adams – 11Für mich ist der Fall klar: Seine wirklich tollen Zeiten hat Bryan Adams hinter sich. Und damit sind die aktuelleren Alben auch nicht mehr wirklich das, was Adams in der Vergangenheit ausgemacht hat: Harte Riffs, Schmacht-Balladen und melodiöser Stadion-Rock. Schade. Natürlich behalte ich “11″ in meiner Sammlung, dafür ist sie zu nahe an “komplett” (die Sammlung). Und immerhin beweist “11″, dass es im Vergleich zur letzten CD “Room Service” wieder bergauf gehen könnte.

Dog Bag

Es gibt Momente, da könnte ich mir vorstellen, einen jungen Hund in unseren Haushalt aufzunehmen. Süss, nicht?

Samstag, 28. Juni 2008

Pfäffikersee

So eine schöne Strecke um den Pfäffikersee, aber leider alles Fahrverbot. Hier eine Brücke mit Blick auf den See und das Dörfchen Seegräben.

...weil's Google zu viel wurde

Andere würden einen per Anwaltsschreiben ultimativ auffordern, die Entwicklung und den Vertrieb einzustellen und gleichzeitig rechtliche Schritte androhen. Google nicht. Die nehmen persönlich mit dem Entwickler eines Addons Kontakt auf, erklären ihm, dass es zu viel Traffic auf den Google-Servern verursachen würde, und bitten deshalb darum, es nicht mehr zum Download anzubieten. Alternativ erklären sie sogar, was man gegebenfalls umprogrammieren müsste, um den Traffic zu verhindern.
Und weil der Entwickler sofort spurte, schickt ihm Google kurze Zeit später ein Dankesbrief mit zwei Geschenken drin: Einem USB-Kartenleser und einem Shirt. Einem Polo-Shirt. Einem Polo-Shirt mit Google-Schriftzug, um genau zu sein. Ich müsste das Ding nicht unbedingt haben, die Geste und das Vorgehen find’ ich aber voll ok. Es beweist, dass es mit vernünftiger Kommunikation auch geht und zudem rasch zum Erfolg führt.

Motorisiertes Drei-Sitz-Tandem

Tandem steht seit Jahrzehnten für ein Fahrrad mit zwei hintereinanderliegenden Sitzplätzen. Und das ist ein Zufall. Denn eigentlich heisst “tandem” endlich. Aber im Prinzip spielt das für diesen Beitrag absolut überhaupt gar keine Rolle. Deshalb ignorieren wir diesen ersten Absatz am besten.

Ein chinesischer Designer war der Meinung, dass es Zeit wäre, auch mal elektrisch angetriebene Fahrzeuge für mehr als eine Person herzustellen. Natürlich, sowas gibt’s auch schon, aber nicht so, wie’s Jiang Qian im Kopf hatte.

Mehr Absatz dank steigenden Spirtpreisen

Die stetig steigenden Spritpreisen, die mittlerweile selbst in Amerika ein langsames Umdenken in Sachen Hubraum und Verbrauch hervorrufen, könnten dem schleppenden Segway-Absatz helfen. Erste Anzeichen sind offenbar bereits erkennbar. So hat ein Händler in Colombus bereits zwei weitere Segway-Shops eröffnet, um der Nachfrage gerecht zu werden.
Immer mehr Leute würden die Benzinpreise als Grund ihres Interesses angeben. Kein Wunder, kostet die “Tankfüllung” des Segways um die 20 Rappen. Damit lässt es sich ca. zwanzig bis 30 Kilometer fahren. Allerdings, so muss der Händler zugeben, würden viele auch wieder ihr Interesse verlieren, wenn sie den Preis von fünftausend US-Dollars hören.
Wenn die wüssten… in der Schweiz ist das Gerät doppelt so teuer!
Quelle: Dispatch

Waldbuffet

Noch ein paar Minuten Spiele für die Kinder, dann gibt es Brunch mitten im Wald.

Chemtrails. Die geheimen Kondensstreifen.

Kondensstreifen sind nicht einfach nur Kondensstreifen. Sie können vielmehr auch irgendwelche, nicht näher bekannte chemische Substanzen sein, die mutmasslich dort oben am Himmel verteilt werden. Und zwar mittels speziell dafür hergestellten Verteildüsen, die vorwiegend an Militärmaschinen befestigt sind. Aber auch die zivile Luftfahrt ist vereinzelt in die geheimen Versuchsreihen involviert. Sowas nennt man Chemtrails

Freitag, 27. Juni 2008

Segway-Technikchef geht zu Apple

Doug Field, CTO bei Segway, war massgeblich an der Entwicklung des einachsigen Elektrorollers beteiligt und trug die technische Hauptverantwortung. Mit seinem Weggang zu Apple wird Segway einiges Know-how verlieren und einen Team-Chef, der den zweirädrigen Eyecatcher von Beginn an begleitet hat.
Bei Apple wird Doug Field zukünftig für neue Technik-Gadgets verantwortlich sein. Genauere Informationen sind leider nicht bekannt. Die unklare Beschreibung könnte aber auf etwas Besonderes hindeuten, das Apple die nächsten Jahre auf die Konsumenten loslassen will.

Ich werde Hellseher

Zwei Behauptungen Vermutungen Gründe Tatsachen sprechen dafür, dass ich Hellseher werde und damit meinen Lebensunterhalt verdiene:
  1. Murphys Gesetz: Was schief gehen kann, wird schief gehen.
    Das gibt Sicherheit. Die Sicherheit, zu wissen, dass eben davon auszugehen ist, dass insbesondere dann Dinge schief gehen, wenn man alles andere braucht, als dass eben diese Dinge schief gehen. Oder so ähnlich.
  2. Mein Glück: Meine schlimmsten Vermutungen werden wahr.
    Nicht nur, aber auch und besonders im Beruf tritt immer wieder ein, was ich besonders hoffe, dass es mir fernbleibt. Pech kann man sowas sagen, aber ich glaube, es geht weiter. Pech ist ab und zu. Das, was hier geschieht, ist aber nur ab und zu nicht.
Mit anderen Worten: Wenn alles, was schief gehen kann, schief geht und alles, dessen Eintreten ich befürchte, auch wirklich eintritt, dann sollte sich die Zukunft für mich doch mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit voraussagen lassen.

DAILYBREAD: Einfach, schön und teuer

Der Autohersteller ’smart’ hat beim Markteintritt mit dem Slogan “reduce to the max” geworben. Der Spruch könnte auch vom Berliner Fahrrad-Produzenten DAILYBREADstammen. Was es nicht braucht, wird weggelassen. Alles andere darf bleiben, muss aber in den Hintergrund. Das ergibt ein puristisch anmutendes Fahrrad, bei dem man beim ersten Blick lediglich meint, dass es irgendwie anders ist. Beim zweiten Blick beginnt man zu erkennen, dass und was anders ist.
Ein Einheitsrahmen (für Männlein und Weiblein) in vier Grössen, zwei verschiedene Radgrössen, fünf Lenkertypen, mit oder ohne Schaltung und eine städtetaugliche Aufrüstung mit Schutzbleck und Gepäckträger. Viel mehr gibt’s imKonfigurator nicht zu wählen. Und so einfach wie die Konfiguration, so schlicht steht es dann da, das DAILYBREAD-Rad im leichten Retro-Look.
Man wünscht sich ein bisschen mehr Auswahlmöglichkeiten, insbesondere in Sachen Farbgebung. Und man fragt sich, warum schlichtes Design nicht auch einen schlichten Preis haben kann.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Grösster Gemischtwarenladen

Die grösste schweizweite Gemischtwaren-Ladenkette* heisst Post. Schon seit Jahren versuche ich mich daran zu gewöhnen, dass mir auf dem Weg von der Eingangstüre bis zum Postschalter vom Papeterieartikel über Mobiltelefone und Süssigkeiten so einiges angeboten wird. Früher, so erinnere ich mich, war es super, dass die Post nebst Marken und Paketen auch noch Fahrrad-Vignetten im Angebot hatte. Heute wünschte ich mir, der Diversifikation würde von Gesetztes wegen Einhalt geboten. Anderseits sind wir halt nicht Teil einer Planwirtschaft und müssen damit leben, dass Telefon-Provider ins TV-Geschäft einsteigen oder Warenhäuser mehr Geld mit Immobilien als im Kerngeschäft verdienen.
Aber das Mailing, das ich heute zum zweiten Mal (in anderer Ausführung) erhalten habe, nervt definitiv. ShoppingAktuell nennt es sich, kommt layoutmässig unverkennbar als Publikation von “Die Post” und wirbt für einiges – nur nichts, das mit Post auch nur im Entferntesten zu tun hat. 

Dienstag, 24. Juni 2008

Eigene Luftaufnahmen

Ich glaube, es ist der Reiz, Aufnahmen von irgendwo zu machen, wo man nie war. Ich kann mich erinnern, dass ich in meiner Kindheit den damals aktuellen Graupner-Katalog immer wieder durchblätterte und besonders von einem Flugzeug-Modell träumte: Eine ferngesteuerte Cessna, die in ihrem Rumpf eine Fotokamera mitführen und damit Luftaufnahmen machen konnte. 

Erkenntnisse

Der Ausbau des Radweges rund um den Greifensee ist grundsätzlich vorbildlich. Immer wieder auftretende Unterbrüche nerven besonders, wenn man aus dem Rhythmus kommt. Und wenn Menschen auf Rollerblades schon drei Meter in der Breite brauchen, könnten sie ab und zu nach hinten sehen und ihren iPod so leise stellen, dass sie um Platz bittende Radler hören. Und schliesslich: Mein Eiweiss-Bedarf ist dank hohem Mückenaufkommen für die nächsten Tage gedeckt.

Sonntag, 22. Juni 2008

Wasser wäre eigentlich knapp

Ich konnte mich noch nie damit anfreunden, dass aus Spass Lebensmittel vernichtet werden. Aber wenn man bedenkt, dass die Coke-Produktion pro Liter Getränk je nach Region zwei bis vier oder mehr Liter reines Trinkwasser “verbraucht”, dann könnte man dieses gemeinsame “Mentos-in-Coke-Werfen” schon als Wasserverschwendung bezeichnen.

Für jeden Liter Softdrink werden nach Firmenangaben 2,7 Liter sauberes Wasser benötigt. Davon dienen 1,7 Liter vor allem zur Reinigung der Flaschen. In Indien werden sogar 4 Liter kostbares Trinkwasser benötigt, um einen Liter eines Coca-Cola-Getränks herzustellen. (Quelle

Und wenn man dann noch weiss, dass gerade wegen Coke in einigen Regionen Indiens tatsächlich Wasserknappheit herrschte oder selbige noch verschärft wurde, dann sehe ich hinter der kollektiven Mentos-Coke-Explosion irgendwie nur noch traurige Dummheit.

CD-Sammlung: Teil 18

Ich bezweifle, dass da draussen jemand ist, der wirklich alle heute präsentierten Alben bzw. Interpreten / Bands kennt. Wenigstens zwei davon sind doch eher rar…
Stacie Orrico – Genuine
Kennt vielleicht, wer auf Britney, Jessica, Christina, Shakira und wie die jungen Mädels alle heissen, steht. Eine von vielen. Nicht leid, aber auch nicht überragend. Hat ein paar gute Nummern drauf. Aber auch einige in meinen Ohren unbrauchbare. Und klingt irgendwie danach, als ob man einfach auf der Britney Spears-Welle mitreiten wollte. Also, was soll ich sagen, in meine Sammlung passt die nicht so recht. Deshalb weg damit.

Holland doch noch im Finale?

Ich: “Was meinst du, wer wird im Finale gegeneinander spielen?”
Er: “Holland gegen Russland.”
Ich: “Ja, klar. Holland ist auf dem Heimweg.”
Er: “Glaub mir, die kommen nochmals zurück.”

Garantiert Geld verdienen im Internet

Dieser junge Mann hilft dir, ganz einfach im Internet Geld zu verdienen. Es ist ganz leicht. So leicht, wie dieser Scheck, auf dem versehentlich “hunderd” statt “hundred” geschrieben wurde. Und der so leicht ist, dass er sich nicht einmal im Lack des Fahrzeuges spiegelt. Da muss doch was faul sein. Das merkt sogar die Sonne, die sich weigert, von diesem Scheck einen Schatten anzunehmen. Aber sonst sicher alles in Ordnung. Ganz bestimmt.

Samstag, 21. Juni 2008

Wer liest, was ich schreibe?

Mein Sohn war fünf Jahre alt. Wir haben über Schule gesprochen. Und dass man dort Lesen und Schreiben lerne.
Er: “Ich kann aber schon schreiben!”
Ich: “Ach ja?”
Er: “Ja, aber nur komische Wörter. Keine normalen Wörter, nur komische.”
Ich: (Hm?! Was meint er?)
Er: “Zum Beispiel ‘Äpfel’ kann ich nicht schreiben. Oder vielleicht schon. Aber das Problem ist, dass ich nicht weiss, ob ich es schreiben kann. Da muss ich Mami fragen. Ich kann halt noch nicht lesen.”

Wartezeit beim Arzt

Erkenntnis der Woche:
Kennst du einen Arzt persönlich, kann
sich die Wartezeit schon mal auf
einen Bruchteil des Üblichen verkürzen.
Paddy

Formel 1 hebt ab. Wörtlich.

Dass die Jungs aus der motorbetriebenen Königsklasse manchmal den Boden unter den Füssen verlieren, hat mit dem Produkt des Tages nichts zu tun. Ein ganz besonderer ferngesteuerter Rennbolide. Einer, der fliegt. Auch wenn man ihm die Fähigkeit dazu nicht ansehen kann. Aber ich habe mal gelesen, dass ein Formel 1-Wagen aufgrund des starken Anpressdrucks physikalisch in der Lage wäre, kopfüber zu fahren. Dann wird er wohl auch fliegen können. Irgendwann.

Freitag, 20. Juni 2008

Zürcher, nicht Züricher

Ihr lieben Romanautoren, Drehbuchschreiber und Journalisten: Es ist zwar nicht logisch, aber der Bewohner von Zürich ist ein Zürcher. Kein Züricher. Und eine Bank, die in Zürich ihren Sitz hat, ist keine Züricher Bank, sondern eine Zürcher Bank. Genau so heisst der See nicht Zürichersee, sondern Zürichsee. Danke für die Kenntnisnahme.

Sign Of The Day -3-

Donnerstag, 19. Juni 2008

CO2-Steuer: Die grosse Alibi-Übung

Die Idee ist soweit ok. Man will die Fahrzeug-Hersteller dazu bringen, Autos mit weniger Schadstoffausstoss zu bauen. Erreichen will man das, indem man Hersteller, die im Schnitt mehr als die geforderte Maximalmenge CO2 aussstossen, mit Bussen bestraft. Nun fragt sich natürlich, ob damit der Welt geholfen ist. Aber immerhin könnte es die Hersteller mittelfristig dazu animieren, Autos anzubieten, die diese CO2-Busse nicht mehr verursachen.

Dienstag, 17. Juni 2008

McDonalds: Frische Werbung

Mal etwas andere Werbung, die erst nach Wochen zur gewünschten Werbe-Botschaft heranwächst und damit sichbar wird. Verschiedene Kopfsalat-Sorten wachsen zu einem Schriftzug und werben für die frischen Salate einer Fastfood-Kette.
Mehr Infos: Chicago Business

Montag, 16. Juni 2008

Universal verliert gegen Privatperson

Es ist beruhigend: Der Goliath Universal Music hat den Rechtsstreit gegen einen Typen, der Promo-CDs über Ebay verkaufte oder im Abfall entsorgte, vorerst verloren. Zwar ist man bei Universal noch immer zuversichtlich, den Fall am Ende zu gewinnen, aber ich hoffe, dass dieses erste Signal nicht völlig falsche Erwartungen weckt.
Ich vertrete durchaus die Meinung, dass das Urheberrecht seine Berechtigung hat. Aber die Auslegung der Kommerz-Labels nimmt mitunter schon sehr, sehr seltsame Züge an…

Segway-Crash-Test

Die Auto-Bild berichtet von einem Crash-Test den man mit einem Segway durchgeführt hat. Und obschon die Kernaussagen nicht grundsätzlich falsch sind, kann ich mich ja mal wieder ärgern aber den Journalisten-Deppen, die einfach ein bisschen Worte hinschreiben, als wären sie Hobby-Blogger. Schon der erste Satz lässt mich den Kopf schütteln:
Der lustige “Segway” richtet auf dem Bürgersteig Chaos an, wenn der Fahrer nicht damit umgehen kann.
Lustiger Segway? Ballaballa, oder wie? Nun ist es erwiesenenermassen so, dass jedes, aber auch wirklich jedes Gefährt Chaos anrichtet, wenn es von jemandem betrieben wird, der damit nicht umzugehen weiss. Haarscharfe Analyse, die man da betrieben hat. Hut ab. 

Sonntag, 15. Juni 2008

CD-Sammlung: Teil 17

Opus – Walkin’ On Air
Es gibt einen Song von dieser Band, den jeder, aber auch wirklich jeder kennt: “Live Is Life” war fast überall auf der Welt ein Hit. Aber er ist nicht Bestandteil dieses Albums. Dafür ein paar ironische Hinweise auf jene Zeit in den Liedtexten. Mir gefällt’s wegen dem melodiösen Sanftrock und der kräftig-rauhen Stimme. Schöne Sommerabend-Freiheit-geniess-Musik. Die Jungs sind übrigens aus Österreich und geben immer noch Konzerte. Würd’ ich gerne mal live hören… Übrigens: Zum Wunder-Song gibt’s noch ein paar Infos

Abgang

Das Schlussspiel ist nur noch für richtige Fans von Bedeutung. Entsprechend leer ist unser Privat Viewing-Bereich.

Euro 08: Italien und Frankreich draussen

Ich bin wahrlich nicht der grosse Fussball-Fan. Selten schaue ich mir ausserhalb von EM und WM ein Spiel an. Deshalb mag es nicht der Realität entsprechen, dass in meinem Kopf Italien und Frankreich stets grosse Fussball-Nationen waren. Und jetzt sieht’s in der Gruppe C also so aus, dass Holland am Dienstag die Rumänen gewinnen lassen könnte. Dann wären Italien und Frankreich draussen.
Vermutlich muss ich meine kleine hirninterne Fussball-Partition wieder mal defragmentieren…

Samstag, 14. Juni 2008

Chris Bliss: Jonglieren der Extraklasse

Das Buch “”Die Welt wird hinters Licht geführt”" ist wieder um ein Kapitel dicker. Einige dürften den Videoclip vom sogenannten ‘Amazing Juggling Finale’ von Chris Bliss bereits kennen. Und den meisten Nicht-Jongleuren wird es ähnlich ergangen sein, wie mir damals: “”Wow, ist ja Wahnsinn.”" Aber der Jongleur, der schon im Vorprogramm von Michael Jackson aufgetreten ist, hat geblufft. Mit seiner Show kann er nur Laien begeistern. Seine Performance ist toll, aber längst nicht Weltklasse. Das beweist ein improvisierter Clip eines Profi-Jongleures, der die Nummer von Chris Bliss nachgeahmt hat. Aber mit zwei Bällen mehr! Jetzt schau dir ruhig mal den Clip an, der Chris Bliss bei seinem Finale zeigt. Und danach klick auf “WEITERLESEN”.

Freitag, 13. Juni 2008

Holland führt 2:0

Super-Stimmung in der heimischen Garage trotz Kälte.

Garmin: Idiotische Installation

Ich bin mich gewöhnt, bei der Installation irgendwelcher Software eine Serial-Nummer einzugeben. Manchmal ist dazu auch die Eingabe eines Benutzernamens, allenfalls in Verbindung mit einer Registrierung, vonnöten. Es gibt auch Fälle, da die Serial erst noch freigeschaltet werden muss, was in der Regel durch Registrierung geschieht. Schon ganz schön kompliziert, gell. Aber noch harmlos im Vergleich zu dem, was man bei Garmin bzw. der Hersteller von dazugehörigem Kartenmaterial von seinen Kunden erwartet. 

Donnerstag, 12. Juni 2008

Die besten Fansongs?!

Klar, dass die Gelegenheit mit Namen “Europameisterschaft” auch von der Musikbranche genutzt werden will. Sehr zur Verwirrung der Konsumenten, weiss doch mittlerweile keiner mehr, welcher Song jetzt wofür “offiziell” ist. Damit man der UEFA keine Gebühren zahlen muss, haben Blick und SonntagsBlick “nur” den offiziellen Fansong der Schweizer Nationalmannschaft bestimmt. Und das in einem Wettbewerb, aus dem gleich zwanzig Songs für eine CD verwendet wurden. 

Dienstag, 10. Juni 2008

Alkoholfrei, aber mit Alkohol

Schon seltsam, wenn ein Bier als “alkoholfrei” bezeichnet wird, gleich darunter aber steht, dass 0,5 % Alkohol enthalten sind. Frei von Alkohol assoziere ich eigentlich mit Null Prozent, nichts eben. Nicht “fast nichts”, sondern “gar nichts”. Das ist zumindest bei der hier abgebildeten Flasche ein Irrtum. Ich wollte deshalb von Feldschlösschen wissen, wie es dazu kommt und ob man davon ausgehen muss, dass dies auch bei anderen sogenannten alkoholfreien Biersorten der Fall ist. Erfreulicherweise kam eine prompte und brauchbare Antwort:

Montag, 9. Juni 2008

Ui Sie, kommen Sie doch ein ander Mal...

Seltsam. Ich komme in einen der wohl grössten Shops für Fahrradzubehör in der Schweiz und interessiere mich für eine Auswahl an Fahrrad-Computern, die zwischen 400 und 1′000 Franken kosten. Und was sagt mir der Verkäufer?
“Uh Sie, da haben wir grad keines zum Anschauen. Am Samstag wäre besser, da haben jeweils ein paar Mitarbeiter ihre Geräte dabei.”
Auf meinen fragenden Blick aufs Gestell hinter ihm und der Bemerkung, dass da doch genau jene Geräte stehen, antwortet er:
“Die sind leider nicht zur Ansicht.”
Seltsam, finde ich.

Sonntag, 8. Juni 2008

CD-Sammlung: Teil 16

Jan Johansen – Johansen
Die CD sah ich vor Jahren im Jecklin. Das Grinsen dieses an einen Hockeyspieler erinnernden Schweden sprach mich spontan an und ich schnappte mir die CD, um mal reinzuhören. Nach dem ersten Track war klar: Wenn das so bleibt, dann nehm’ ich die mit. Nach dem zweiten Track: Cool, wieder mal ein Glückstreffer. Es hat sich gezeigt, dass alle Songs toll sind. CD gekauft. Und bis heute immer mal wieder gerne gehört. Leider habe ich von Jan Johansen nie mehr was gesehen oder gehört. 

Samstag, 7. Juni 2008

Autoball. Die Idee ist nicht neu.

Gestern hat die erste Europameisterschaft im Autoball stattgefunden. Der Anlass wurde von Stefan Raab initiert und hat in Köln stattgefunden. Natürlich eine höchsten Grades unterhaltsame Art, zumal man nicht täglich die Gelegenheit hat, zwei Spielern in einem Auto zuzusehen, wie sie versuchen, einen metergrossen Gummiball ins gegnerische Tor zu manövrieren. Kaltverformungen am Fahrzeug durch Rempler und Zusammenstösse sind vorprogrammiert. Hätte sicherlich seinen Reiz, sowas öfters zu sehen. Allerdings könnte man die Spannung steigern, indem man zwei statt ein Spieler pro Team hätte. Und die Banden so hoch wären, dass der Ball nicht ständig ins Aus kann. 

Private Viewing

Ich will das Bier trinken, das mir passt. Drum haben wir halt unsere eigene Fanzone eingerichtet.

Verpennt

Morgen früh, der Wecker schrillt. Wie üblich erwache ich sofort, springe auf und “erledige” den Störefried mit einem gezielten Schlag. Und wie üblich krieche ich danach wieder ins Bett unter die warme Decke. Ebenfalls wie üblich döse ich dann noch ein paar Minuten und erwache dann ein zweites Mal.

Jetzt erinnere ich mich daran, den Wecker stillgestellt zu haben und werde mir somit bewusst, dass – wenn ich jetzt nicht aufstehe – ich mit höchster Wahrscheinlichkeit verpennen werde. Bis dahin ist an sich alles wie üblich. Ein tägliches Schauspiel sozusagen. Auch der Gang ins Badezimmer mit Morgenwäsche fällt noch in den Alltags-Rahmen. Danach ist heute aber alles anders…

Freitag, 6. Juni 2008

Myron: Supporting-Act für R.E.M.

Da hat die Basler Pop-Rock-Band um die beiden Basler Manuel Gut und Chris Haffner einen rechten Fisch an Land gezogen. Eben erst haben die beiden Newcomer ihr Debut-Album veröffentlicht, schon treten sie als Supporter für R.E.M.am “Moon And Stars” in Locarno auf. Herzliche Gratulation, ihr zwei!
Übrigens: Ihre Single “Say You Want Me” läuft seit Kurzem auch in österreichischen Radios. Muss mal schauen, wo ich die wieder mal “live” sehen kann. Letztes Mal war’s am Auto-Salon, aber leider ohne Gig.

Donnerstag, 5. Juni 2008

tempus. Ein Review (Teil 2)

Teil 1 | Teil 2 | Teil 3

In diesem zweiten Teil des tempus-Reviews gehe ich ein wenig auf die Erfahrungen ein, die ich mit dem Zeitplanbuch im Alltag gemacht habe. Der erste Teil hat den allgemeinen ersten Eindruck beschrieben.

An was ich mich zuerst gewonnen musste, ist das Gewicht des tempus-Ringbuches. Im grosszügigen A5-Format mit metallener Ringmechanik und insgesamt weit über 100 Blättern drin kommt ein stattliches Gewicht zusammen. Hinzu kommt, dass sich das A5-Format natürlich auf die Blätter bezieht. Das Ringbuch selbst ist deutlich grösser, weil es die Blätter ja vollumfänglich schützen und darüber hinaus noch Platz für Schreibstifte, Visitenkarten etc. bieten soll. Ich habe mir also mehrmals überlegt, ob ich an eine Sitzung wirklich das ganze Ringbuch mitnehmen soll.

Mittwoch, 4. Juni 2008

I am schlepping...

Mühsam schwere Dinger von einem Ort zum anderen ziehen oder tragen nennt man in der deutschen Sprache schleppen. Und die Amerikaner haben das Wort offenbar übernommen, wie ich gerade dank Bryan Adams‘ Album “11″ festgestellt habe. Da heisst es nämlich in den Credits:
special thanks to ben dobie for schlepping all the gear & setting up the endless recording sessions in locations all around the world during the writing & recording of the album…
Der Online-Übersetzter Leo zeigt dann “to schlep” (mit einem P) auch wirklich als Übersetzung von “sich oder etwas schleppen”.  Ich find’ das irgendwie amüsant, wie ich immer wieder Worten und Begriffen begegne, die eindeutig auf Englisch gleich sind wie auf Deutsch.

Montag, 2. Juni 2008

Bryan Adams: Umständliche CD-Aufnahme

Ich habe mir das immer so vorgestellt, dass ein Künstler für CD-Aufnahmen ein Studio während ein paar Wochen mietet, die Tracks einspielt und abmischt und dann die Arbeit abschliesst. Doch gerade habe ich getan, was ich fast nie tue: Ich habe mir das Booklet von Bryan Adams “11″ durchgelesen.
basic tracks recorded at the warehouse studio over a few sessions starting in 2005 ending in december 2007.

Schon Euro-Stau?

Der Morgenstau beginnt schon vier Kilometer früher als gewohnt. Erste EM-Folgen?

Sonntag, 1. Juni 2008

CD-Sammlung: Teil 15


Heath Hunter & The Pleasure Company
Nur in seltenen Fällen lasse ich mich von One-Hit-Wonder soweit anstecken, dass ich mir das Album kaufe. Heath Hunter und sein 96er Sommer-Hit “Revolution in Paradise” ist ein solcher. Allerdings sind es eher die anderen Songs auf dem Album, die mir heute noch gefallen. Und ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich die CD nicht einfach vier Jahre später gekauft habe, als wir den passenden Klangteppich für unseren Segeltörn in der Karibik brauchten. Jedenfalls kann ich mich nicht dagegen wehren: Der Mix aus Reggae und Dance, der nach einem karibischen DJ Bobo klingt, gefällt mir. Nicht täglich, aber ab und zu.

Belohnung

Das (alkoholfreie) Bier als Belohnung scheint sich zu bewähren. Schon wieder bin ich mit dem Bike unterwegs. 70 Minuten hinter und noch ca. 15 Minuten vor mir. Dann wartet der Swimming Pool.