Dienstag, 29. April 2008

Auffahrts-erster-Mai-Frechheit

Fast hätten sie mich erwischt. Habe ich doch glatt gedacht, ich müsse für die Woche Urlaub nur vier Tage eingeben, weil ja noch der 1. Mai als Feiertag reinfällt. Und gerade realisiere ich, dass auch am 1. Mai auch gleich noch Auffahrt ist. Also zwei Feiertage und somit nur drei Tage eingeben. Stimmt doch, oder?

Ich bin mir sicher, dass das eine Verschwörung der Gewerbeverbände ist, dass die neuerdings zwei Feiertage auf einen fallen lassen und damit einen Haufen Geld sparen. Kann ich mich dagegen wehren?

Montag, 28. April 2008

Emails sind zum Löschen da

Frag mich nicht, wie das Leben vor der Etablierung von Email war. Irgendwann mussten die armen Menschen noch für alles Schriftliche einen Papierbogen einspannen, beschriften, in einen Umschlag stecken, zur Post bringen und… warten. Heute, mit Email, geht alles ruck-zuck: Schreiben, vielleicht kurz denken (ist nicht zwingend), auf Senden klicken und wenn nicht innert zwei Stunden eine Antwort kommt, beginnt die Ungeduld sich bemerkbar zu machen. Doch dem armen Empfänger geht’s nicht anders, als dem Absender: Er kriegt täglich unzählige Emails. Und die Zeit, sie zu bearbeiten, ist begrenzt.

Kürzlich hatten wir in einem Seminar einen Verkaufs-Coach, der eine radikale Lösung für die Email-Flut vorgeschlagen hat: Löschen! “Sie haben 100 Mails am Tag? Markieren Sie das erste, ziehen Sie die Maus bei gedrückter Shift-Taste bis zum letzten und drücken Sie dann Delete.”

Grosses Verkehrsaufkommen

Es herrscht gerade sowas wie Rush Hour auf der dorfeigenen Spielstrasse.

Sonntag, 27. April 2008

Vom Frühstückstisch aus...

…geniesse ich genau diese Aussicht. Und? Wer weiss wo ich bin?

Samstag, 26. April 2008

Aussicht für die nächste Woche

Shutdown Day

Am 3. Mai findet der internationale Shutdown Day statt. Das bedeutet nichts anderes als dass an diesem Tag die freiwilligen Teilnehmer auf jegliche Computer-Aktivität verzichten. Also ganz nach dem Motto “Können wir einen Tag ohne Computer überleben”.
The idea behind Shutdown Day is to find out how many people can go without a computer for one whole day, and what will happen if we all participate!

Freitag, 25. April 2008

Versteckte Tracks

Ich fand’ sie höchstens das erste Mal cool, die sogenannten “hidden tracks” auf Tonträgern. Dies sind in der Regel Lieder, die nicht auf der CD-Hülle aufgeführt sind und nur durch Zurückspulen oder genügend langes Auslaufen gefunden werden. Mag ja mal witzig gewesen sein, wenn man bei den Beatles in der Auslaufrille plötzlich Gekicher hören konnte. Bei LPs oder Kassetten hat das ja auch nicht wirklich gestört, weil man da üblicherweise nicht von Song zu Song hüpfte. Aber im Zeitalter von iPod und MP3 nervt sowas nur noch. Zumal diese versteckten Lieder nicht als solche erkannt werden, sondern einfach in der MP3-Datei des vorherigen Liedes (in der Regel das letzte einer CD) enthalten sind. Nach einer langen Pause kommt dann halt noch ein Song. Wahnsinnig spannend, wenn man schon an der Dateigrösse ansieht, dass da mehr als nur ein Song drin sein muss. Ho ho ho. Aber äusserst nervend, weil man nun mal nicht jedesmal minutenlange Pausen haben will und die 08/15-Software ein Auftrennen in verschiedene Dateien nicht einfach so ermöglicht.

Donnerstag, 24. April 2008

Das kleinste Wohnmobil

Jö, ist das nicht herzig? Wohl nicht wirklich familientauglich. Und auch nicht praxistauglich. Eigent.li/ch überhaupt unbrauchbar, aber witzig gemacht. – Gut, wenn man alleine unterwegs ist taugt’s sicherlich als Notschlafstelle.

Mittwoch, 23. April 2008

Interne Post

Ich muss einen Brief an die Schweizerische Post in Bern senden. Irgendwie widerstrebt es mir, da eine Briefmarke drauf zu kleben. Kann ich den Umschlag nicht am Schalter abgeben und sagen, sie sollen’s via interner Post schicken?

Dass darin die Kündigung meines Postkontos ist, müssen die ja nicht wissen…

Referenten-Typologie

Ist schon witzig, was man während eines tägigen Seminars so alles erleben kann. Nur schon das genauere Hinhören auf die Aussagen der Referenten hat einen hohen Unterhaltungswert. Bereits nach kürzester Zeit diese, sagen wir ihr Verhaltensforschung, erstaunliche Erkenntnisse. Haben Sie gewusst, dass es verschiedene Typen gibt? Natürlich meine ich Referenten-Typen.

Also, da gibt es zum Beispiel den Promoter, der kündet immer schön an, was er gleich tun und lassen wird. Aussagen wie “Ich zeige Ihnen jetzt eine Folie zum Thema XY” oder “Ich möchte ihnen etwas zum Punkt 3 erzählen” und so weiter, gehören zu seinem Repertoire. Es versteht sich, dass er diese Phrasen nicht einmal, sondern möglichst oft einsetzt. Dabei wär’ das doch gar nicht nötig. Jeder merkt, dass jetzt eine Folie zu diesem Thema aufliegt. Auch ohne dass man noch speziell daraufhinweist. Aber irgendwie muss man ja die zur Verfügung stehende Zeit füllen.

Sonntag, 20. April 2008

Ist Unsinn, macht aber Spass

gesehen bei iRaff

Um was geht's schon wieder bei der EM?

Ich frage mich grad, wann ich letztes Mal in den Medien etwas über die UEFA gelesen habe, das in direktem (!)Zusammenhang mit Fussball, Sport und Spass stand. Kann mich leider nur an Fantasie-Lizenzen für TV-Übertragungen,an Kindergarten erinnernde Szenarien in Fan-Meilen, zumÄrger von Anwohnern gesperrte Quartiere etc. erinnern.
Es scheint mir, dass einer Grosszahl von Bürgern die Euro 08 nur in der Zeit zwischen An- und Abpfiff sympathisch sein wird. Ansonsten bedeutet sie nur Abzocke, Chaos, Sicherheitsrisiko, Lärm und Kosten. Und selbst für die ‘Public View’-Zonen werden Eintritte von 20 und mehr Frankenverlangt, Konsumation des Biers der Sponsoren (warum heissen die eigentlich so, wenn man für’s Bier doch zahlen muss?) nicht eingerechnet.

Samstag, 19. April 2008

Mein Wohnmobil

Ich glaube, ich habe sowas wie mein Traum-Wohnmobil gefunden. Will sonst noch jemand eines? Ich könnte dann sicher einen Rabatt aushandeln.

Wenn Panini zum Problem wird

Die Lehrer sind zur Zeit wohl ziemlich unter Strom, um das Panini-Fieber wenigstens einigermassen in den Griff zu bekommen. So wurden wir diese Woche mit einem Info-Zettel darauf hingewiesen, wie man sich nach Meinung einer Schulsozialarbeiterin als Eltern verhalten soll(te).
Verbote bringen nichts. Kinder brauchen klare Regeln zum Bildli-Sammeln.

Freitag, 18. April 2008

Bilder rasch verkleinern

Gut, für sowas hat man eigent.li/ch Grafikprogramme, die das wohl ebenso schnell können. Aber ich weiss aus kürzlicher eigener Erfahrung, dass es auch die Momente gibt, in denen ein Grafikprogramm entweder nicht vorhanden ist oder man gerade zu bequem ist, es zu starten. Dann tut derResizR seine Aufgabe perfekt erfüllen:
Bild auswählen (online oder lokal), gewünschte Breite angeben und den magischen Button drücken. Schwups, das wars. Als Resultat erscheint nach einigen Augenblicken das geladene Bild in der neuen, gewünschten Dimension. Rechtsklick und speichern, fertig.
Es sind halt immer wieder die kleinen, feinen Dinge, die einem das Leben in bestimmten Situationen einfacher machen. Kein Wunder, dass Lord Lance schon über eine halbe Million Bildverkleinerungen gezählt hat.

Donnerstag, 17. April 2008

CD wegwerfen verboten!

Wär’s denen nicht so bitterernst, könnte man lachen über solche Ideen: Universal Music Group (UMG) will erreichen, dass unter bestimmten Umständen das Verschenken oder Wegwerfen von CDs verboten wird und somit eingeklagt werden kann. Konkret geht’s um einen Fall, bei dem ein Empfänger von Promo-CDs diese über Ebay verkauft hat. In Fällen, in denen die CD nicht wegging, hat er sie weggeschmissen. Entsorgt. Abfall. Beides soll nach der Argumentation von UMG strafbar sein. Was beim ersten Gedanken dämlich klingt ist in Wahrheit… vollkommen bescheuert. 

Montag, 14. April 2008

CD-Sammlung: Teil 11

Mist, ich muss mich sputen, sonst wird die Auslegeordnung im Zimmer nie verschwinden. — Ja, die CDs liegen allesamt immer noch auf dem Boden. Bereits macht Frau Paddy die ersten Sprüche über mein Chaos… Also, mal husch die nächsten fünf CDs durchzappen und über deren Zukunft entscheiden. 
Alabama – Greatest Hits
Wer Country mag, kommt an Alabama früher oder später wohl nicht herum. Und weil’s doch einige CDs waren, die die Cowboys veröffentlicht haben, tun’s am besten die drei Greatest Hits-CDs. Wovon diese hier die erste ist. Volume 2 und 3 folgen später, ich weiss, dass ich die auch habe. ;-) Und damit jemand da draussen auch die Chance hat, für ganz wenig Geld ein paar der wichtigsten Country-Scheiben zu ergattern, gebe ich diese hier auch brav in den Verkauf. Und tschüss.

Sonntag, 13. April 2008

Panini-Fieber

Lehrling zum Kollegen: “Wieso sammelst du keine Panini-Bilder?”

Kollege: “Ich bin zu alt.” (Der Kollege ist 33)

Lehrling: “Das Durchschnittsalter der Bildli-Käufer liegt bei dreissig Jahren.”

Kollege: “Eben, dann kann ich nicht sammeln, sonst drücke ich den Schnitt nach oben.”

Lehrling: “Ja, um ca. zwölf Sekunden…”

Freitag, 11. April 2008

Geniale Werbung: Sixt mit Matthias Reim

Sixt = einer der grössten Autovermieter Deutschlands
Matthias Reim = ein bekannter Sänger (‘Verdammt, ich lieb’ dich), der pleite ist.
Beide haben einen guten Humor, wie mir scheint.

Donnerstag, 10. April 2008

Mittwoch, 9. April 2008

Feines Nachtessen

Ich habe ein paar feine und ruhige Stunden vor mir. Bitte lasst mich in Ruhe.

Dienstag, 8. April 2008

Gelungenes Werbeplakat

Für Nicht-Zürcher: Radio 24 und Radio 1 sind beides von Schawinski gegründete Sender und Wettbewerber von Zürisee.

Samstag, 5. April 2008

CD-Sammlung: Teil 10

Sowas wie ein Jubiläums-Beitrag in meinem CD-Projekt. Sind immerhin schon rund 50 CDs durchgerutscht, ein Teil davon direkt in die “Verkaufen”-Kiste, ein Teil ins CD-Regal. Wenn ich mir aber die Fülle an CDs anschaue, die noch am Boden liegt, dann ahne ich, dass das Projekt wohl noch länger dauert… Umso wichtiger, dass ich da zügig vorwärts mache.
Various – Reggae.ch
Wer an Schweizer Musik denkt, denkt frühestens in zwölfter Linie an Reggae. Frühestens. Und doch scheint es, dass wir über eine durchaus intakte, wenn auch nicht bekannte Reggae-Szene haben. Jedenfalls hat’s auf der ersten Ausgabe dieser Compilation (zwei ist schon raus, drei ist unterwegs) den einen oder anderen Track, den ich mir durchaus regelmässig anhören könnte. Doch Reggae ist ein Überbegriff für eine Vielzahl von Stilrichtungen, von denen ich meistens höchstens den Namen kenne. Und die meisten sind mir zu… krass. Ich bin halt der Mainstream-Typ. Deshalb: Verkaufen.
Chris de Burgh – Spark To A FlameDie besten Hits von Chris de Burgh. Es soll Leute geben, die ihn nicht kennen. Selbst die kennen aber einige seiner Songs: The Lady In Red, Don’t Pay The Ferryman, High On Emotion sind ein paar der sechzehn Songs auf diesem Album. Alles ein bisschen auf Kuschel gemacht. Ich glaube, die CD ist bei einer Frau besser aufgehoben. Wer will sie, für 10 Franken ist sie deine.
Damn Yankee – Don’t Tread
Ha, ewig lange her muss das sein. Ich weiss genau, dass ich von denen irgendwo mal eine Mega-Ballade gehört und daraufhin nach dem Bandnamen im nächsten Laden gestöbert habe. Leider hat mich das Gesamtbild nicht so überzeugen können wie dieser einzelne Song (“High Enough” oder so ähnlich müsste der heissen). Deshalb werde ich diese Scheibe auch nicht behalten. Wer also auf die etwas härtere Musik steht, dürfte jetzt erstmals die Gelegenheit haben, eine Scheibe aus meiner Sammlung zu ergattern. ;-)
Bonfire – The Best Of The Ballads
Gehört für mich in die Kategorie “Lass dich vom CD-Titel nicht in die Irre führen”. Denn erstaunt wird sein, wer bei diesem Silberling die astrein romantische Seite der Hamburger Rocker erwartet. Ätsch! Da hat’s also Songs drauf, bei denen hätte ich nicht einmal ansatzweise im Traum dran gedacht, die auf einen Balladen-Sampler zu stecken. Aber wenigstens ist man mit 17 Songs gut bedient was die quantitativen Aspekte anbelangt. Und wer auf den glamourösen und melodischen Hardrock der 80er Jahre steht, der ist mit Bonfire ziemlich OK bedient. Zuschlagen, ich geb’s sie weg.
Richard Marx – Repeat Offender
Es gibt CDs, deren Inhalt ich eigentlich recht gut finde, die ich aber dennoch nie (wirklich nie!) hervor hole und in den Player schiebe. Der Marx Richard ist so einer. Ich mag ihn bzw. seinen Sound. Ziemlich gut sogar. Aber um gleich ‘ne ganze CD davon zu hören, ist’s mir dann doch wieder zu… zu… keine Ahnung… zu kantenlos? Am besten du kaufst sie mir ab und entscheidest selbst. ;-)

Freitag, 4. April 2008

Dankbares Publikum

Schön, wenn schon allein das Vorhandensein einer Power Point-Präsentation Eindruck macht.

Neues vom Duden: verospeln

ver|os|peln; du verospelst, du verospeltest; verospelt; verosple!; sich übernehmen, den Überblick über eingegangene Risiken komplett verlieren, scheibchenweise tiefer in eine unangenehme Situation rutschen; etwas verospeln; etwas ruinieren, indem man über längere Zeit glaubt, auf der sicheren Seite zu stehen, obschon die Risiken bereits unüberschaubar geworden sind; (ugs. auch fürbeschissen)

Unser wöchentliches Brot

Schon mal überlegt, was du pro Woche ist? Oder wie die kumulierte Speisetafel einer ganzen Woche aussieht? BeiLupe gibt’s grad eine Sammlung von solchen Bildern aus der ganzen Welt. Und bei den Amis sieht man irgendwie schon den Farben an, dass das nicht so ganz gesund sein könnte. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Auf jeden Fall nicht einbilden tue ich mir, dass im Tschad pro Woche nur wenig mehr gibt als Nichts.

Donnerstag, 3. April 2008

Dienstag, 1. April 2008