Donnerstag, 28. Februar 2008

“The Next Uri Geller”: Es wird einen zweiten Teil geben

Ich hielt für einen Scherz was der Teddykrieger in seinem Blog erzählte. Aber offenbar ist es korrekt: Pro7 will eine Fortsetzung von der offensichtlich erfolgreichen Uri Geller-Show bringen. Das würde dann heissen, dass wir nach Vincent Raven nächstes schon wieder einen “nächsten Uri Geller” haben werden? Oder heisst die Sendung dann “The Next Vincent Raven”?

Mittwoch, 27. Februar 2008

CD-Sammlung: Teil VII

Der “Uri Geller”-Hype dürfte langsam abnehmen, die Sendungen “The Next Uri Geller” sind überstanden und die meisten Tricks ziemlich eindeutig als eben solche entlarvt. Zeit, uns wieder wichtigeren Dingen zuzuwenden. Zum Beispiel der eigenen CD-Sammlung, die noch entstaubt werden muss. Willkommen zum siebten Teil. So langsam muss ich spicken, wie die römischen Zeichen aussehen…
Bluesaholics – “2″
Eine Schweizer Blues-Rock-Band, von der hier eine Doppel-CD vorliegt. 26 Songs, die Hälfte auf Englisch, die andere auf Schweizer Mundart. Nicht alltäglich. Und obwohl der Gesang klingt, als würde ein gewürgter Hahn um sein Leben krächzen, find’ ich den Sound passend. Passend für lange Autofahrten, alleine mit dem Highway und dem iPod. — Nach dreissig Minuten Probehören nervt mich der mittelklassige und “herausgewürgte” Krächzgesang doch ziemlich. Weg damit.
Hammond, West & Friends – The Very Best Of
Wenn dein Jahrgang genügend tief ist, dann kennst du Albert Hammond garantiert. Wenn nicht vom Namen her, dann von seinen Songs: “When I Need You”, “It Never Rains In California”, “Free Electric Band” oder “Is This The Way To Amarillo” sind ein paar seiner Hits. Ein weiterer, der vor allem durch A-Ha bekannt wurde, ist “Crying In The Rain”. So einiges klingt schwer nach Schlager-Fuzzi. Ich denke, es genügt, einige Songs als MP3 zu behalten. Ansonsten: Weg.
VoiceThree – Songs From The Bottom Of Our Hearts
Diese CD startet eigentlich ausser Konkurrenz. Wenn man einen persönlichen Bezug zu einer Band hat – sprich man die Musiker persönlich kennt – dann ist es naheliegend, dass die CD in der Sammlung einen festen Platz hat. Deshalb hier nur der Vollständigkeit halber: V3 darf bleiben.
Ken Tamplin – We The People
Wenn Hardrock-Sänger auf Solopfaden sich mal schwerpunktmässig Balladen widmen und ihre stimmliche Gewalt dabei nicht durch einen Schmusepop-Produzenten weichspülen lassen, dann kommt sowas wie “We The People” raus. Geniale Stimme, geniale Gitarren. Zwei oder drei Songs find’ ich Schrott, der Rest dafür einsame Spitze. Behalten.
Elton John – Made in England
Eine CD, ganz nach meinem Geschmack. Für mich mit Abstand das beste EJ-Album: Ehrlich, leicht bluesig-dreckig, eingängige Melodien und trotzdem mit nur geringem Langeweile-Faktor. Schade nur, dass der Song, der dem Album den Titel gab, hier auch mit drauf ist. Der passt nämlich nicht nur deshalb nicht rein, weil er als einziger einen Titel mit mehr als einem Wort hat. Er ist auch viel zu hektisch-nervös. Aber ein Müll-Song pro Album ist verkraftbar. Da hab’ ich auch schon den umgekehrten Fall gehabt. ;-) Behalten.

Montag, 25. Februar 2008

Rambo macht mich traurig

Ja, ich hab’ den neuesten Rambo gesehen. Heute. Ich fand’ ihn schlecht. Und er macht mich traurig. Eigent.li/ch im doppelten, oder gar dreifachen Sinne:


  • Einerseits weil die brutale Gewalt, die im Film unschuldigen Zivilisten gegenüber ausgeübt wird, wohl leider vielerorts Realität ist. Völkermord geschieht nicht nur im Kino.
  • Anderseits weil es Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseure gibt, die offensichtlich nicht müde werden, einen Weg zu finden, um dem Publikum noch grausamere, schockierendere und realistischere Bilder der Gewalt zu präsentieren.
  • Und schliesslich weil unsere Gesellschaft unterdessen soweit ist, dass sie sich sowas als kulturelle Freizeit, als Unterhaltung reinzieht und danach noch Worte wie “geil”, “cool” oder “saugut gemacht” zur Bewertung des Films findet.

Samstag, 23. Februar 2008

Lust auf (k)einen schönen Garten?

Nehmen wir mal an, ich wäre Gartenbauer, hätte eine eigene Firma und hätte für die Kindercity auf der Dachterasse die kleinen Gartenanlagen machen dürfen. Und gehen wir weiterhin davon aus, dass diese Kindercity – auch wenn sie nicht so gut läuft, wie man es sich gewünscht hat – doch täglich einige Dutzend für mich potentielle Auftraggeber als Besucher zählt. Ich hätte dann also die Kindercity gebeten, in den von mir gestalteten Anlagen eine kleine Tafel anbringen zu dürfen, die jeden Besucher darauf hinweist, dass eben ich diese Anlage gestaltet habe. Und wir gehen davon aus, dass die Kindercity mir dies gewährte. Wisst ihr, was ich dann, wenn das alles so wäre, ganz extrem schnell machen würde?
Option A: Sofort zur Kindercity und denen ein Pflege-Abo anbieten, damit sie immer eine wunderschöne Oase für ihre Besucher anbieten kann, ein Platz, an dem sich die Mütter wohlfühlen.
Option B: Ich würde sofort meine Werbetafeln entfernen.

Freitag, 22. Februar 2008

CD-Sammlung: Teil VI

Heute gibt’s mal aus ganz, ganz unterschiedlichen Stilrichtungen etwas. Zwar ist Country einmal mehr dabei (irgendwie gibt’s davon mehr als mir lieb ist), aber dann schwenkt’s auch auf Dance (wer mich kennt, wundert sich) und natürlich (wie fast immer) etwas Richtung Rock.
Ich überlege mir übrigens immer noch, was ich mit den “ausgestossenen” CDs machen soll. Ebay oder eigener Online-Shop wäre das einfachste, aber auch die Idee einer Verlosung oder so schwebt mir durch die Hirnwindungen. Wenn jemand einen Gedankenblitz hat, der mir weiterhelfen könnte, nur her damit.
Alan Jackson – High Mileage
Wie der aufmerksamen Leserschaft bereits aufgefallen sein dürfte, habe ich eine von Zeit zu Zeit auftretende Schwäche für rockige Country-Klänge. Zu denen gehört auch Alan Jackson. Und die hier genannte CD habe ich vor ein paar Jahren von meiner lieben Frau erhalten. Das sagt schon alles, oder? Sie wegzugeben (die CD) wäre undenkbar. :-) 

Donnerstag, 21. Februar 2008

Papi klingt komisch.

Es ist nicht wirklich verwunderlich. Aber es verblüfft dennoch extrem, wenn man sich mal wieder bewusst wird, wie intensiv wir Eltern unsere Kinder prägen. Meine Kids nennen mich Daddy. Immer und nur Daddy. So hab’ ich das von Beginn an gehandhabt. Heute sind die beiden knapp vier und sieben Jahre alt. Und ich hab’ sie beim Mittagstisch gefragt, wie die meisten Kinder ihren Vätern sagen. “Papi” war die Antwort vom Älteren, der durch Kindergarten und Schule schon etwas mehr Kontakt hatte. “Wollt ihr mich in Zukunft auch Papi nennen?” habe ich gefragt. Und die Antwort war ein einstimmes vehementes Nein. Auf die Frage, warum sie das nicht wollten, meinte David: “Das klingt so komisch.”

Mittwoch, 20. Februar 2008

Zoo Basel

Der Zoo Basel heisst eigentlich Zoologischer Garten. Ich weiss nicht, ob das nur eine altertümlichere Bezeichnung für Zoo ist, aber er passt. Die Anlage ist wie ein Garten angelegt. Um jedes Gehege führt ein Weg. Es spielt in der Regel keine wesentliche Rolle, ob man links oder rechts geht, vorne kommt man eh wieder irgendwie und irgendwann zusammen. Die mühsamen Märsche bei falscher Wegwahl, wie wir sie vom Zürcher Zoo kennen, gibt’s hier nicht. Dafür ist alles etwas in die Jahre gekommen. Zwar ist das Restaurant sauber gepflegt und fordert akzeptable Preise, alles andere ist dafür… sagen wir mal nicht auf dem neusten Stand. Nicht schmuddelig, einfach schon alt. So wirkt’s jedenfalls. 

CD-Sammlung: Teil V

Ich habe Urlaub. Deshalb geht’s ein bisschen zügiger vorwärts mit dem CD-Projekt. Und diesmal gibt’s eine Entdeckung in meiner Sammlung, die hoffentlich nicht mehr allzu oft vorkommen wird: Eine CD, die doppelt vorhanden ist. Gut, sowas kann’s bei der Menge schon geben. Könnte ja sein, dass ich die mal ausgeliehen und dann vergessen habe. Und als sie dann endlich zurück kam, war der Ersatz schon da. Erinnern kann ich mich da nicht. Dass eine davon abgeschafft wird, ist schon mal klar. Doch was passiert mit der zweiten? Kann sie bleiben? Ist sie gut genug? Wir werden’s sehen, wenn wir auf “Weiterlesen” klicken. 

Dienstag, 19. Februar 2008

Kindercity Volketswil: Teures Vergnügen

Ich habe grundsätzlich etwas gegen Orte, die für Kinder sind, zu denen ich als Erwachsener aber mehr Eintritt zahle. Die Kindercity stösst mir deshalb schon an der Kasse sauer auf. Was keine gute Ausgangslage ist für ein positives Gesamtbild. Zwei Erwachsene und zwei Kinder zahlen 56 Franken Eintritt; Erwachsene 15.50, Kinder 12.50. Obschon die Erwachsenen ja logischerweise nur mitkommen, um die Kinder zu begleiten. Saftige Preise also. Doch wer meint, dass man dafür alles weitere (ausser Restauration) frei geniessen könne, irrt. Zehn Minuten Skoda-Modelle fahren kostet nochmals sechs Franken je Kind, eine Runde in der Terassen-Eisenbahn deren drei und ein paar Minuten Bungy-Trampolin auch sechs. Will man alles einmal, kostet’s für Kinder dann also mehr als doppelt soviel, nämlich CHF 27.50. Doch es geht noch weiter. 

CD-Sammlung: Teil IV

Nachdem in der letzten Runde keine einzige CD “überlebt” hatte, hab’ ich mir für heute ein paar Scheiben rausgepickt, an denen ich zumindest erinnerungsmässig einiges hängt. Mal schauen, wie sie der Prüfung standhalten können und ob sie in der Sammlung bleiben werden oder nicht.
Bryan Adams – Reckless
Meine erste BA-CD war “Waking Up The Neighbours”. Von der war ich begeistert. Und sie war der Grund, weshalb ich mir Schritt für Schritt auch alle anderen Adams-Scheiben reingezogen habe, unter anderem “Reckless”. Jawohl, da ist “Summer of 69″ drauf. Und noch zwei, drei weitere ziemlich bekannte Adams-Songs. Der 69er Sommer ist zwar kein Song, der voll meinem Geschmack entspricht. Aber irgendwie zählt er halt zu den Liedern, die man einfach kennen muss. Und irgendwie ist’s doch auch schön, wenn man von einem Interpreten alle Alben hat (ohne die Bootlegs halt). Fazit: Bleiben. 

Montag, 18. Februar 2008

Pick-was?

Wir sind da reingekommen, haben unsere mitgebrachten Lunchpakete ausgepackt, Flaschen aufgestellt und zufrieden gespiesen. Keine Ahnung, warum das für einige der anwesenden Mitbesucher so speziell war. Klar, man konnte sich den Food auch “frisch” zubereiten lassen, musste dafür natürlich aber bezahlen.

Nun, wir haben halt unseren VD-Lunch. Und während wir da so assen, habe ich mir die ganze Zeit überlegt, was Niken sein könnten. Weiss das jemand? Was sind Niken. Pick-Niken.

Und während ich noch nach einem passenden Zitat google, stelle ich fest, dass es 58’000 Suchresultate für Picknik gibt. Da könnte man ja glatt unsicher werden bezüglich der Schreibweise… Sachen gibt’s.

Sonntag, 17. Februar 2008

Paddy, der Handwerker

Dass ich nicht lache. Ich bin’s nicht. Genauso wenig, wie ich einen grünen Daumen habe, habe ich handwerkliches Geschick. In den Werkstunden während der Primarschule war nicht nicht nur immer der letzte, der mit seiner Arbeit fertig wurde (so denn überhaupt), ich war desöftern auch der einzige, dessen Produkt seinen Zweck nicht erfüllte. Ein Segelflieger, der nicht fliegt, ist nicht wirklich sinnvoll. Und als Einziger “unfähig” zu sein höchst unmotivierend.

Mittlerweile bin ich über die Frust-Momente als Teenie hinweg. Das Ungeschick ist geblieben. Natürlich brauche ich mich heute nicht mehr an Segelfliegern oder desgleichen beweisen. Aber wenn ich nicht einmal zwei Löcher so in die Wand gebohrt bekomme, dass der Basketball-Korb gerade hängt, drückt’s mir schon fast Tränen in die Augen.

Nun, gut, Sohnemann fand’s nicht schlimm. “So wenig, Daddy, das merkt man ja gar nicht beim Spielen.” Schön, wie beruhigend. :-)

Samstag, 16. Februar 2008

Drei Millionen Tonträger

Sein Name ist Paul Mawhinney. Seine Leidenschaft die Musik. Und die sammelt er seit über fünfzig Jahren. Inzwischen beläuft sichseine Sammlung auf ca. drei Millionen Tonträger. Yep. Und weil sein Alter höher, die Gesundheit schlechter und die Finanzen knapper werden, will der Paul jetzt alles verkaufen. Ab 3’000’000 USD ist man dabei. Das ist ein Schnäppchen, sprich USD 1.00 je Platte. Aber eben, die Menge macht’s. Und die Lagerhalle kriegt man nicht umsonst dazu.
[via Nerdcore]

Freitag, 15. Februar 2008

Masdar-City: Ökostadt in der Wüste

Diese Woche wurde mit dem Bau der weltweit ersten Ökostadt in der Wüste von Abu Dhabi begonnen. Eine Stadt, die von Grund auf aus dem Boden gestampft und schon in wenigen Jahren knapp 50’000 Einwohnern Wohnraum bieten soll. Der durch Öl reich gewordene Staat verfolgt mit Masdar-City ein ehrgeiziges Ziel. Man will vollkommen ohne CO2-Emmissionen auskommen, alle Abfälle recyclen und die Energie aus Sonne und Wind gewinnen. Dazu sind mitunter gewaltige innovative Konzepte gefordert und das Budget von ca. 20 Mia Dollar wird sicherlich arg beansprucht. Aber vermutlich werden die schon wieder alles ausverkauft haben, bevor die ersten Blocks bezugbereit sind. 

Donnerstag, 14. Februar 2008

CD-Sammlung: Teil III

Es liegen mir noch zu viele CDs am Boden, deshalb hab’ ich die verbliebenden Silberlinge noch nicht gezählt. Aber es dürfte noch eine Weile dauern, bis ich sie alle durch habe. Umso mehr sollte ich mich sputen und mit dem Aussortieren weiter machen. Ist übrigens noch spannend, was da alles zum Vorschein kommt. So einiges habe ich schon wieder zurück gelegt, weil’s mich vor Peinlichkeit wohl erschlagen hätte. ;-) Heute gibt’s übrigens einen “Fast Review” für sieben statt fünf CDs. Sonst geht das ja nicht vorwärts… 
Susanna Hoffs – When You’re A Boy
Nettes Album mit 12 Songs, die im Bangles-Gewand daher kommen. Kein Wunder, war Hoffs doch die Stimme eben dieser Frauen-Band. Ehrlich gesagt weiss ich nicht mehr, wie ich zu dieser Scheibe kam. Denn die Bangles kannte ich nie so gut, dass ich die Dame auf dem CD-Cover als deren Leadstimme hätte erkennen können. Dürfte somit ein Überbleibsel aus der Zeit sein, als ich stundenlang einfach CD um CD anhörte und dann jeweils mit einem Dutzend zur Kasse ging. Wöchentlich. Diese hier brauche ich nicht mehr, ist mir zu… zu… zu irgendwas halt.
Die grössten Schweizer Hits – Heimat & Ohrwürmer
Ein Flop im Doppelpack. Die CDs zu der TV-Serie haben mich allesamt enttäuscht. Da gab’s auch nur deshalb eine Doppel-CD, weil die allen, aber auch wirklich allen Scheiss drauf gepackt haben. Ausserdem hat sich in diesem spezifischen Fall gezeigt, dass die Kombination aus Heimat-Songs und Ohrwürmern – was ja absolut überhaupt gar nicht das Gleiche sein muss – zu sehr seltsamen Compilations führt. Da folgt Florian Asts “Sex” (=Ohrwurm, oder?) auf “Heimweh” von Plüsch und “Louenesee” von Span (beide Heimat, auch ein bisschen Ohrwurm). Und der Stilmix erst, da verkrampft sich jeder Gehörgang: Rock, Ländler, Pop und wieder Ländler. *stöhn* Fazit: Weg damit!
Jason Donovan – Greatest Hits
Hm… Ich stehe dazu: Es gab eine Zeit, in der ich “Stock Aitken Waterman” über alles mochte. Und der Erfolg der dreien gab meinem Instinkt recht. ;-) Es waren vor allem Kylie Minogue, Rick Astley und Bananarama. Aber eben auch ein bisschen Jason Donovan, wegen seinem Duett mit Kylie (Video-Clip). So sind es, einmal mehr, nostalgische Gründe, die mich zum Kauf bewegten, mich aber heute nicht mehr die Kraft haben, die CD zu behalten. :-)
Dolly Parton – The Best Of
Ach du meine Güte, das wird ja immer besser. Machen wir’s kurz: Es war ein einziger Song (“Here You Come Again”), den ich unbedingt brauchte (oder wollte) und auf die Schnelle hier fand. Zu meiner Verteidigung: Die CD war ein Schnäppchen. Glaube ich.
Tammy Cochran – Tammy Cochran
Country-Rock, Blondine. Gefällt (die Musik vor allem), aber nicht so weltbewegend, dass ich mich speziell daran klammern würde. Und dass ich auch mit der rein digitalen Version auf dem iPod leben kann, beweist meiner Meinung nach, dass ich mir nix aus Covern mache. Auch nicht, wenn blonde Schönheiten drauf sind.
Lou Gramm – Long Hard Look
The Voice Of Foreigner? Stimmt, oder? Es gibt einige wenige CDs, die ich zwar oft hörte, deren Lieder sich mich aber kaum in meinem Gedächtnis festklammern konnten. Lou Gramm ist so einer dieser Spezies, mit mehreren CDs in meiner Sammlung vertreten, aber auf Anhieb könnte ich nicht einen einzigen Gramm-Song summen. Dann kann ich wohl auch ganz drauf verzichten, oder? Weg damit.
Glenn Frey – Strange Weather & Soul Searchin’
Zwei Alben zum Preis von einem. So sieht’s jedenfalls aus, erinnern kann ich mich nicht mehr. Die Eagles gehören zwar zu meinen grossen All-Time-Favoriten, aber Frey auf Solopfaden hat mich nie wirklich vom Hocker gerissen. Sind zwar viele mehr schöne und manchmal auch weniger mehr schöne Songs, aber irgendwie leider viel steriler produziert als zu Eagles Zeiten. Weg damit und konzentrieren auf die neuen Alben von den Eagles.

Segway-Polo: Erstes Team in Deutschland

Die FunkyMove-Turtles dürften das erste Team in Deutschland sein, das sich ganz dem Segway HT Polo verschrieben hat. Das auf Initiative von einigen Segway-Enthusiasten im deutschsprachigen Segforum ins Leben gerufene Team hat bereits die erste Trainings-Saison hinter sich. Auf der Team-Website darf man in Zukunft hoffentlich noch vermehrt Fotos und vor allem Blog-Einträge erwarten. Und damit die Turtles in Zukunft nicht ständig nur gegen sich selbst spielen müssen, hoffen wir mal, dass sich auf der deutschen Segwaypolo-Seite bald noch mehr Teams präsentieren werden.

Mittwoch, 13. Februar 2008

Giant: Eine der besten Balladen

Mal ein kleiner Musik-Tipp gefällig? Ist zwar schon etliche Jahre her seit Giant noch aktiv war. Aber eben habe ich die CD wieder ausgegraben und in die “daily rotation” genommen. ;-) Da möchte ich euch einen der besten Songs dieser Band nicht vorenthalten: I See You In My Dreams. Es sind zwar nicht die Balladen, die mir an Giant am besten gefallen, aber hier soll’s ja Mainstream-tauglich bleiben.

Dienstag, 12. Februar 2008

Cablecom: CRM mit Lücken

Ich war viele Jahre Cablecom-Kunde und bin es im Bereich TV halbwegs gezwungenermassen immer noch. Aber hispeed hab’ ich gekündigt und ‘digital phone’ war ich nie. Im CRM-System von Cablecom erscheine ich aber offensichtlich immer noch als aktiver hispeed-Kunde.
Als hispeed-Kunde sparen Sie bereits beim Surfen und Mailen.
So der Einleitungssatz im aktuellen Marketing-Schreiben. Mir wird mit sechs Halbpreis-Monaten der Speck für ‘digital phone’ und ‘digital tv’ durchs Maul gezogen. Sechs Monate lang soll ich nur die Hälfte bezahlen, wenn ich jetzt abschliesse. Werd’ ich nicht. Ich sage zwar nicht nie, aber die Art, wie Cablecom immer wieder Neukunden belohnt und bestehende treue Kunden in Sachen Schnäppchen ignorierte, gefällt mir einfach nicht. Und die Erinnerung daran wird noch eine Weile anhalten.

Die zehn meistverbreiteten Irrtümer im WWW

Nicht selten sind sie kurios, die Behauptungen, die zur Rechtslage im Internet gemacht werden. Jeder scheint sowas wie ein Rechtsexperte zu sein, wenn es darum geht, wie auf Urheber von Bildern hingewiesen, MP3-Tracks zum Download angeboten oder sonstige juristische Fragen geklärt sein müssen. Eine Anwaltskanzlei hat die zehn meistverbreiteten Irrtümer zusammen getragen. Schaden tut’s sicher nicht, wenn man sich das durchliest und beherzigt.
[gefunden bei Perreaux]

Montag, 11. Februar 2008

Knappe Landung

Es gibt bestimmt einige Flughäfen auf dieser Welt, deren Anflug spektakulär ist. Aber zwei sind’s ganz besonders:
St Barth – Man beachte den Abstand zwischen Fahrwerk und Lastwagen. Und wenn man genau schaut sieht man am Strassenrand auch noch eine Frau ihre Arme ausstrecken. Ob sie das Flugzeug berühren konnte? 
Ein zweiter, etwas grösserer Flughafen, ist St Marteen. Da landen auch “richtige” Jets. Aber für die wiederum ist das dann eben ein kleiner Flughafen. Deshalb wird jeder Meter genutzt. Ein luftiges Vergnügen für die Badegäste am naheliegenden Strand: 

Gerücht: Google hat Plaxo übernommen

Laut dem GoogleWatchBlog sind Gerüchte im Umlauf, wonach Google für bis zu 200 Mio US-Dollar das Online-Adressbuch übernommen haben soll. Zwar ist offenbar noch nichts offiziell bestätigt worden, aber die Übernahme würde prima in die Philosophie von Google passen. Überall werden Online-Plattformen übernommen, die möglichst viele registrierte Benutzer haben mit möglichst vielen personalisierten Angaben. Und irgendwann kennt auf diese Weise Google bald jeden von uns. Denn irgendwo wird wohl jeder sich mal registriert haben. Bei Plaxo sind’s immerhin um die 15 Millionen Benutzer, die in der Regel wohl mit persönlicher Anschrift, Telefonnummer, Email und und und erfasst sind. Ich bin alles andere als besonders vorsichtig bezüglich Anonymität im Web. Aber manchmal kriege ich tatsächlich Stirnrunzeln.

Sonntag, 10. Februar 2008

Download: Alle Mercedes-Benz Mixed-Tapes

Die Automarke mit dem Visier Stern auf der Haube hat sich die vergangenen Jahren unerwartet beliebt gemacht bei Musik-Fans: Ungefähr alle drei Monate konnte man auf der Website von Mercedes-Benz nämlich kostenlos ein virtuelles Musikalbum runterladen mit – der Name sagt es – gemischten Stilrichtungen. Mit der Nummer 18 wurde die Serie jedoch beendet. Zeit, seine Sammlung zu komplettisieren. Nur, wie?
Da Mercedes-Benz nur das jeweils aktuelle Album zum Download anbot, gibt’s zahlreiche Leute, denen eines oder mehrere Alben in der Sammlung fehlt. Für die gibt’s Rettung in Form eines Bloggers: Lennard alias 71grad hat alle Alben zusammen getragen und strapaziert mit der Downloadmöglichkeit sein Traffic-Kontingent. Wem also noch MB Mixed Tapes fehlen, der surfe jetzt zügig zu 71grad. Viel Spass
Und wer schon bemerkt hat, dass Audi offenbar auf den Musik-Zug aufgesprungen ist und die sogenannten Audi Tracks anbietet, der wird vielleicht das gleiche Problem haben, wie schon bei Mercedes. Aber keine Sorge, auch da hilft 71grad in bequemster Weise. Danke.

iTunes: Lass es nicht organisieren

Mittlerweile habe ich ein paar Tage Erfahrung mit meinem iPod sammeln können. Es gibt Features, die find’ ich echt toll. Andere weniger. Und dann gibt’s welche, die mich zum Kochen bringen. Wenn dann noch dazu kommt, dass die durch sie verursachten Konsequenzen nicht rückgängig gemacht werden können, dann ist das schon lebensbedrohlich. Für den iPod bzw. die dazugehörige Software namens iTunes. Die Funktion “Musikordner verwalten” gehört ganz, ganz sicher dazu. Definitiv.

Mittwoch, 6. Februar 2008

Myron

In meinen Augen eine Band, von der noch das eine oder andere erfolgsversprechende Liedchen kommen könnte. Nicht zuletzt, weil auch Meister Chris von Rohr seine Finger in mindestens einem Song im Spiel hatte. Ich habe die beiden Jungs zusammen mit einem Drummer schon mal live unplugged gehört, und das kam mir recht gut rein. Wieder mal eine Schweizer Truppe, deren CD ich mir zu kaufen vorstellen könnte. Auch, wenn’s zugegebenermassen ziemlicher Mainstream-Kommerz ist. Aber danke, dass Ihr nicht Mundart singt. Der Chart-Einstieg auf Platz 10 lässt erahnen, dass wir die künftig auch desöftern am Radio hören werden. Verleider-Gefahr vorprogrammiert?

Nebenbei: Die verwenden WordPress als CMS. :-)

Dienstag, 5. Februar 2008

Seite 47 bleibt ein Geheimnis

Zum ersten Mal gestaunt haben wir, als der Streifen mit dem Walt Disney-Logo begann. “Kinderstunde?” und ein Blick aufs Ticket… Doch, ‘National Treasure2′ ist von Walt Disney, also keine Panik. Der Film hat eine zwei im Titel, weil er sowas wie ein zweiter Teil ist, ohne es wirklich zu sein. Klar, ein paar Schlüsselfiguren sind dieselben. Aber von der Handlung her gibt’s keinen Zusammenhang, der einem das Verständnis schwer machen könnte. Dann schon eher die eine oder andere Handlung im Film, die nicht so ganz logisch-rational nachvollziehbar ist. Aber wen juckt das? Schliesslich will man unterhalten werden. Und das wird man prächtig. Nach meinem Geschmack war Teil 1 zwar spannender und abwechslungsreicher, aber langweilig wird’s auch im Sequel nicht.

Montag, 4. Februar 2008

Text vergessen

Zur Zeit werden wir wieder geplagt unterhalten mit Casting-Schnipseln von DSDS. Da gehört’s zum guten Ton jedes Loosers, den Text zu vergessen. Sowas ist natürlich peinlich. Und zugleich erstaunlich, müssen die Kandidaten doch nicht gerade Unmengen auswendig lernen. Passiert das den Profis eigentlich wirklich nie, dass sie ein Blackout haben? Auch wenn man einen Song noch so oft singt, können sich doch durch die Routine Fehler einschleichen. Ich kann nur staunen, wie Pop- und Rockbands zwei Stunden und länger auf der Bühne stehen und ohne Noten oder Texte vor sich hin spielen. Interessanterweise ist es in der klassischen Musik ja üblich, dass Noten rumstehen. Obschon die doch musikalisch eigentlich noch mehr drauf haben müssten als irgendwelche Mainstream-Rocker.

CD-Sammlung: Part II

Eine durchschnittliche CD schaff’ ich am Tag einmal. Morgens auf dem Arbeitsweg und abends wieder zurück. Bei einigen muss ich zwar mogeln und den einen oder anderen Song skippen, aber meistens genügt’s. Deshalb hab’ ich die nächsten fünf Scheiben dem Praxistest unterzogen: Behalten oder Verkaufen?
The Very Best Of Kris Kristofferson 
Man muss ihn nicht mögen, aber in eine halbwegs vollständige CD-Sammlung gehört er. Auch dann, wenn man nicht so richtig auf Country steht. Aber den älteren Semestern, die Janis Joplin mit “Me and Bobby McGee” noch wirklich kannten, muss ich das nicht sagen. Richtig, den Song hat Kris geschrieben. Und er handelt eigentlich von einem Girl namens Bobby. Aber Janis hat das nicht interessiert. Klarer Fall: Behalten. 

Sonntag, 3. Februar 2008

Amazon eröffnet Schlacht gegen Apple

Es ist also soweit: Amazon steigt ins MP3-Geschäft ein, wieneuerdings berichtet. Und zwar volle Kanne! Alle Major Labels machen mit. Ohne Kopierschutz. Es scheint denen also ernst zu sein, ihre Strategie zu ändern und vermehrt auf das zu schauen, was die Kunden wollen. Bedienen, nicht verklagen. Wir dürfen gespannt sein, wie sich der Einstieg von Amazon auf die Preise auswirkt. Wobei der Preis von 0,89 Cents ja schon mal nicht so schlecht ist. Mit solchen Preisen soll in Kürze “amazonmp3″ auch für uns Europäer starten.

Mit Slow Motion auf Kundenfang

Ikea bewirbt ihre Produkte in gewissen Märkten mit einem coolen Auftritt. Hektische Alltags-Situationen, rasant geschnitten, wechseln sich ab mit der beruhigenden Slow Motion in den eigenen vier Wänden. Natürlich mit Möbel und Dekoration von Ikea. Beeindruckend in einigen Beispielen ist die Qualität der Zeitlupe. Eine Stufe langsam und es wäre ein Standbild. Es lohnt sich, das mal anzuschauen.
[via Zach Klein]

Was soll das, Toyota?!

Dass sich die Auto-Industrie über alternative Fortbewegungsmittel Gedanken macht, leuchtet ein. Immer lauter werden die Rufe aus dem Zielpublikum nach ökologisch sinnvollen Alternativen. Aber was, um Himmels Willen, spricht für ein einplätziges Fahrzeug wie den i-Swing, eine Kooperation von Toyota und Sony?
Das Gefährt braucht etwa fünfmal soviel Platz wie ein Segway und der Fahrer ist auch nicht geschützt vor Wind und Wetter. Das kleine schemenhaft angedeutete Dach kann ja wohl nicht als Wetterschutz bezeichnet werden, zumal man mit einem Fahrzeug vorwärts fahren möchte. Und da macht eine Frontscheibe sofort deutlich mehr Sinn als jede Art von Dach. Vielleicht sollte der i-Swing schneller sein als ein Segway. Aber genau dann bräuchte das futuristische Konzept wiederum eine Frontscheibe.
Ich schätze mal, dass das nichts mehr als eine kleine Beruhigungspille für die ökologisch denkenden Leute ist. So nach dem Motto: “Hey, wir tun da im Fall auch etwas für die Umwelt.”

Samstag, 2. Februar 2008

Smart aber dämlich

13’000 Umdrehungen pro Minute: Smart mit Hayabusa-Motor.
Ein Winzling mal ganz gross: Monster-Smart.

Wie auf Papier. Einfach ganz anders.

Online-Medien haben ihre Vorteile. Papier-Medien auch. Kombinieren lässt sich das kaum. Oder irgendwie doch. Der Weltbild-Verlag bringt neuerdings Informationen – vorwiegend aus der Unterhaltungsindustrie im weiten Sinne – in einem neuartigen Gefäss. LivePaper ist zwar online mit allen Vorteilen, kommt aber layoutmässig wie ein Papier-Magazin daher. Nur halt eben mit Features, die ein Papier-Heft nie bieten könnte. Und logischerweise ohne die Möglichkeit, es in die Tasche zu stecken und “überall” zu lesen. Zwar bin ich mir noch nicht schlüssig, ob das wirklich cooler zu lesen ist als ein normales Online-Portal. Aber einen Blick ist es allemal wert. Und damit mein’ ich jetzt mal vorläufig weniger den Inhalt. Den hab’ ich noch nicht studiert gelesen.

Freitag, 1. Februar 2008

Mein Song für chm

Das CD-Cover-Stöckchen macht seit einiger Zeit seine Runde. Die Idee dahinter ist simpel, aber clever. Der Titel der fiktiven Band ergibt sich durch die Überschrift eines zufälligen Wikipedia-Artikels. Die letzten vier Worte eines Zufall-Zitates ergeben den CD-Titel und das dritte Bild einer zufälligen Flickr-Seite zeigen das zu verwendende Cover. Doch 78s hat das Stöchchen dermassen angeregt, dass die jetzt gleich planen, eine entsprechende richtige CD heraus zu bringen. Und ‘chm‘ denkt sich: Was die können, kann ich schon lange. Fazit: Auch er will seine fiktive CD Wirklichkeit werden lassen. Beide haben bereits einen ersten Track. Ich offeriere meinen (siehe unten) dem ‘chm’. Die anderen haben ja schon professionelle Unterstützung.
Nun, ich gehe natürlich nicht wirklich davon aus, dass Christian helle Freude hat an meinem Beitrag. Aber es bietet sich dadurch die Gelgenheit, meine songwriterischen Fähigkeiten mal wieder einem breiten Publikum zu präsentieren. Und ausserdem (=Hauptgrund): Etwas anderes habe ich nicht. Dafür inkl. Video-Clip mit lauter Schnipseln aus dem Schnittsoftware-Demo-Archiv.
Ist doch herrlich, nicht?
Christian, über Tantiemen können wir uns dann noch unterhalten. ;-)