Donnerstag, 31. Januar 2008

Nostalgie: Ein SUISAfrei-Rückblick

Es hat vor einigen Jahren begonnen. Die erste Aufzeichnung des “Portals für SUISAfreie Musik” im Webarchiv ist vom April 2003. Aber gestartet hat der Vorläufer von SUISAfrei.ch schon etwas früher, damals noch als Subdomain einer anderen Webpräsenz. Wie man unter nachfolgenden Links unschwer erkennen kann, war’s damals schon so eine Art Blog. Entstanden aus einem spontanen Bedürfnis nach einer Auflistung von Anbietern GEMA- bzw. SUISAfreier Musik ist die Sache rasch gewachsen und zu der ersten und lange einzigen Plattform für solche Musik geworden. Und heute ist nicht das erste Mal, das ich mir ernsthaft überlege, diese Sache über Bord zu werfen…
Um es vorweg zu nehmen: Wenn da draussen einer ist, der ernsthaft Interesse hat, die Arbeit von SUISAfrei weiter zu führen und bereit ist, für die Übernahme des CD-Lagerbestandes auch eine nette Summe Geld aufzuwerfen, dann findet die- oder derjenige momentan besonders Gehör bei mir. 

Mittwoch, 30. Januar 2008

Wo kommt jetzt bloss das Wohnmobil her?

Eigentlich warte ich ja seit einem Jahr auf einen Reisebericht von Huwi. Der war mit seinem Wohnmobil unterwegs. Wie ich auch mit meiner Familie. Und der Huwi hatte hoch und heilig versprochen, einen Bericht zu schreiben. Ich auch. Wir haben’s beide nicht geschafft. Wobei ich bei mir die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben habe. Und weil jetzt so langsam die Zeit kommt, in der man seinen Sommerurlaub plant, kommt auch das Thema “Wohnmobil” wieder auf. Ich frage mich nur gerade, wie es kommt, dass mich das monatelang nicht beschäftigt und kaum denke ich an Sommerferien, nistet sich das Wohnmobil wieder in meinem Kopf fest…

Ich bin Skeptiker

Wen hat das Mystische, Unerklärbare und Unheimliche nicht auch schon immer auf die eine oder andere Art fasziniert? Mich sicherlich. Zwar bin ich von Natur aus ein ziemlich skeptischer Typ, aber die Faszination an obgenanntem nimmt deswegen natürlich kein bisschen ab. Lediglich der Anteil, den man auch wirklich glaubt und als “wahr” akzeptiert, ist bei Skeptikern tendenziell kleiner. Und der Anteil wird wohl in Zukunft möglicherweise noch kleiner. Denn ich hab’ mir das Magazin “skeptiker” abonniert.
Herausgeber dieses viermal jährlich erscheinenden Magazins ist dieGWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften), die sich bereits seit zwanzig Jahren damit beschäftigt, denjenigen unter den Mystikern, die tricksen und lügen, auf die Schliche zu kommen. Und natürlich ganz nebenbei auf – so hoffe ich mal – wissenschaftlich fundierte Weise gewisse Phänomene erklärt und verstehbar macht. Darüber werde ich sicherlich im Verlaufe des Abonnements noch berichten.
Ganz ehrlich gesagt weiss ich noch gar nicht, wie meine Erwartungen in die Hefte sind. Ich habe die Sache eher zufällig durch ein bisschen Recherche zu Uri Geller entdeckt und aus Neugierde zugeschlagen. Der Jahresbeitrag von knapp vierzig Euros für acht Magazine ist recht üppig. Aber wie gesagt, die Neugierde… Und das Mystische. :-)

Montag, 28. Januar 2008

An Tagen wie diesem...

…frage ich mich schon, was das alles soll. Nun bin ich tatsächlich schon so weit, dass sich selbst in meiner Freizeit Termine überkreuzen. *stöhn*

Mittwoch, 23. Januar 2008

CH-Song geklaut?

Zitat 20min.ch:
Wird die Schweiz dieses Jahr gar nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen können? Eine 15-jährige Schwedin behauptet, dass Paolo Meneguzzis ESC-Song von ihr geklaut ist. Und das würde das Aus bedeuten.
Seit wann interessiert sich am Eurovision Song Contest irgendjemand für den Song?!

Dienstag, 22. Januar 2008

Stock Aitken Waterman

Gerade hab’ ich den Tom mit einer ellenlagen Musikwunschzusammenstellung genervt, wobei ich eigentlich nur zwei… sagen wir Grössen der 80er Jahre erwähnte: Dieter Bohlen und das Trio Stock, Aitken und Waterman. Schon damals (in den 80ern) fiel mir auf, wieviele Titel Stock Aitken Waterman (SAW) produzierten. Klang halt alles ähnlich, deshalb fiel das schon auf. Von Kylie Minogue über Rick Astley und Jason Donovan via Pepsi & Shirley oder Mel & Kim bis Sinitta. Und aus reiner Neugier les’ ich mal bei Wikipedia den SAW-Eintrag. Unglaublich, bei wievielen Produktionen die Ihre Finger im Spiel hatten.

Montag, 21. Januar 2008

Fahrerisches Können

Die Häufigkeit des Aufleuchtens der Bremsleuchten steht
im diametralen Verhältnis zum fahrerischen Können der
am Steuer sitzenden Person.
– frei nach Paddy

Sonntag, 20. Januar 2008

CD-Sammlung: Ein erster Versuch

Nachdem die CDs nun seit einigen Tagen in Reih’ und Glied der Dinge harren, die da kommen werden, habe ich mir immer mal wieder überlegt, das denn da kommen könnte. Sprich: Was soll ich jetzt mit den CDs machen, nachdem ich sie übereifrig aufgereiht habe. Ganz im Stile von “Besser als nichts” hab’ ich mir jetzt mal fünf CDs rausgepickt, in den Player geschoben und mir Gedanken gemacht, ob ich die Scheiben behalten, rippen, verkaufen, verschenken, entsorgen soll.

Samstag, 19. Januar 2008

Wie man den Kontrahenten aus den Charts wirft

Vorbei die Zeiten, wo man sich wochen- oder gar monatelange darüber ärgern musste, dass die immer gleichen Songs und Interpreten in den offiziellen Charts (auch Hitparaden genannt) gespielt werden. Jetzt wurde eine Lösung gezeigt, um nach Belieben Künstler aus der offiziellen Hitparade zu entfernen. Sinnigerweise präsentierte uns dieses Vorgehen die Swiss Media Control, die Institution also, die ihrerseits für das korrekte Zustandekommen der Charts zuständig ist.
Die helvetische Hardrock-Band Crystal Ball wollte für eine Firma, die ihre Kunden beschenken wollte, ein paar Hundert ihrer neusten CD besorgen. Nach Rücksprache mit Plattenfirma etc. tat sie das über die Filialen von Media Markt. Und prompt erkennt die Swiss Media Control den Deal und stuft ihn als “versuchte Manipulation der Charts” ein. Folge: Crystal Balls Album fliegt aus der aktuellen Wertung raus. Weg. Aus. Tschüss. Die Chart-Chancen weggefegt, die Marketing-Aktion mit Gratis-T-Shirt für jeden eingesandten Kassenbon umsonst.
Ziemlich ärgerlich. Aber immerhin ein Hinweis, dass man auf diese Weise auch gezielt jemanden aus der Hitparade “entfernen” könnte. Lediglich die Anzahl zu kaufender CDs – im Fall “Crystal Ball” ist die Rede von ca. 800 CDs – könnte die Übung zu einer ziemlichen finanziellen Belastung werden lassen.
[Quelle: Interview bei hitparade.ch]

Freitag, 18. Januar 2008

Geheimplan: SBB gegen Autofahrer

Eines Tages werden wir in den Zeitungen von einer grossangelegten Verschwörung lesen. Einem jahrelang verfolgten Geheimplan der SBB zur Gewinnung von mehr Marktanteil am täglichen Verkehrsaufkommen. Und die Bahnschranken, wie sie an unzähligen Orten stehen, wo Strassen oder Fusswege die Bahngeleise kreuzen, werden eine zentrale Rolle in diesem Geheimplan spielen. Bahnschranken verfolgen die Sicherheit von anderen Verkehrsteilnehmern nämlich nur als Sekundär-Ziel. Das primäre Ziel ist die Vergraulung von Nicht-Bahnfahrern. Deshalb heisst es im SBB-Geheimplan garantiert:
Bahnschranken sind dazu da, um die konkurrenzlose Vorfahrt der Bahn zu gewährleisten. Gleichzeitig halten sie die Verkehrsmittel unserer Mitbewerber effizient auf. Durch die Verlängerung der Geschlossen-Phase und deren Häufung soll ausserdem der Automobilist demoralisiert und zur zukünftigen Nutzung unserer eigenen Transportmittel bewegt werden.
Doch, doch. Ganz sicher, sowas wird irgendwann enthüllt. Kann ja wohl nicht sein, dass die Schranke ausgangs Bahnhof schon geschlossen ist, ehe der Zug überhaupt im Bahnhof ankommt und man da also wartet, bis der Zug ankommt, anhält, aus- und einlädt und endlich dann irgendwann wegfährt. Eigent.li/ch sollte man die Schranken umgekehrt montieren. Soll der Zug doch anhalten wenn ein Auto kommt. Nicht immer umgekehrt.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Ich bin ganz ohne Leine

Ein Loblied auf die moderne Technik. Dank leinenlosem Internet (Leinless LAN oder so ähnlich) sitzt der Paddy neuerdings mit seinem 700-Franken-Notebook in der Stube. In bester Gesellschaft mit Frau Paddy, die die nunmehr regelmässige (um nicht zu sagen allabendliche) Gesellschaft von Paddy begrüsst. Und die sich überhaupt nicht daran stört, dass da einer neben dran sitzt mit dem Notebook auf dem Schoss oder Tisch. Was den Paddy, ganz offen gesagt, doch ziemlich erstaunt. Aber am Ende der Fahnenstange (oder so) ist ja eigent.li/ch nur entscheidend, der Paddy mit Lanless Wire zwei Fliegen auf einen Schlag erledigt hat:
  1. Er muss jetzt nicht mehr zwingend in seinem Arbeitszimmer sein für seine “Ich- weiss-eigentlich-gar-nicht-was-der-die-ganze-Zeit-am-PC-macht”-Arbeiten
  2. Er kann seine “Ich-weiss-eigentlich-gar-nicht-was-der-die-ganze-Zeit-am- PC-macht”-Arbeiten nun auch in der Stube machen.
  3. Es gibt kein Drittens. Eigentlich gab’s ja auch schon kein Zweitens.
Ich werde jetzt mal meine Kinder im Auge behalten. Wenn die plötzliche Wachstumsschübe bekommen, schraube ich vermutlich die Leistung des WLan-Routers doch wieder auf “normal” zurück.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Hot Wheels: 40 Jahre und gut im Schuss

Manchmal kann ich nur staunen, woraus regelrechte Hypes werden… Obwohl sie heuer 40 Jahre alt werden, feiern die Metall-Modellautos der Marke “Hot Wheels” gerade Hochkonjunktur, als wären sie die neuesten technischen Gadgets. Dabei haben sie keinerlei Elektronik in sich. Ja, sie erheben noch nicht einmal den Anspruch, besonders originalgetreu zu sein. Vielmehr ist das Motto “bunt, schnell und cool“. Das spricht sie an, die Jungs von heute (und gestern). Immerhin sind die Metalldinger im Massstab 1:43 noch nie so gefragt gewesen wie jetzt. Natürlich kommt da Klein-Paddy auch unter Druck…
Wenn von zehn Buben in der Schule neun eine Hot Wheels-Sammlung haben, dann muss der eine Aussenseiter sich sputen. Also wurde der Hot Wheels-Trend nach Hause gebracht so sich bald die ersten Varianten der genannten Marke aufreihten. Aus zwei, drei wurden sieben, acht. Aus dem ersten Dutzend wurden deren zwei. Mittlerweile bekomme ich die Zwischenstände nicht mehr geliefert. Doch falsch, wer meint, das liesse auf nachlassendes Interesse schliessen. Es ist wohl lediglich die stetig nachlassende prozentuale Zunahme, die die Euphorie meines Juniors bremst. Naja, von zwei auf drei bedeutet halt plus 50 %. Von 21 auf 22 ist dagegen nur noch ein Pappenstiel.
Gratuliere, Mattel, für den gelungenen und für diesmal weder pädagogisch noch finanziell übermässig belastenden Wurf, den ihr da vor vierzig Jahren gemacht habt.
[Quelle: Das Auto Blog]

Dienstag, 15. Januar 2008

Die Musik der Achtziger

Mein Leben und die Musik der Achtziger… Nicht immer einfach. Es gab eine Zeit, da war sie 100 % “in”. Denn es gab nichts Neueres. Dann kam die Zeit des Technos. Die Achtziger-Idole waren nur noch Lachnummern. Und heute? Ja, heute kommt sowas wie Nostalgie hoch, wenn die Synthi-Bässe und elektronischen Drums der Achtziger erklingen. Dank Tom nun auch in Blogform: Auf Sound of Music sammelt er die 80er-Hits auf YouTube zusammen und präsentiert sie uns sozusagen auf dem Tablet.
Momentan zieht er grad ein ziemliches Tempo auf. Aber das ist bekanntlich noch desöftern der Fall zu Beginn. Mal sehen, wie lange er das motiviert durch zieht. Denn wenn YouTube laufend die verlinkten Videos wegen Urheberrechtsverletzung löscht, wird das nicht besonders motivierend sein. Ich drück’ ihm mal die Daumen. Und hoffe meiner Nostalgie zuliebe, dass er das Tempo einigermassen halten kann.

Liebst du dein Publikum

Wenn man dann mal den Erfolg hat, hat man irgendwann auch
das Geld, das man braucht, um sein Publikum zu lieben.

Sonntag, 13. Januar 2008

Züri West: Schweizer Rolling Stones

Die neue Scheibe von einer der erfolgreichsten Schweizer Mundart-Bands ist erschienen: “Haubi Songs” von Züri West.  Kein Wunder, dass sich die wichtigsten einige Schweizer Blogs damit beschäftigen.
Zumindest was mich betrifft sind die Berner Mundart-Band Züri West sowas wie die Rolling Stones der Schweiz. Von denen gefallen mir nämlich auch gerade mal drei oder vier Songs einigermassen. :-)

90 Minuten Segway: Kostenlos

Leider nur auf Video. Aber was sag’ ich nur, immerhin. Es geht um den Film von zwei jungen Typen, die mit einem Segway quer durch Amerika schlurften und daraus einen Film machten. 
Wer sich den ganzen Film am Stück reinziehen will, ist mit der YouTube-Variante gut bedient. Ansonsten registriert euch kostenlos bei der Produktionsfirma der beiden Typen und ihr bekommt eine Download-Version umsonst.
Und jetzt lehnen Sie zurück, entspannen Sie sich und geniessen Sie eine Reise quer durch Amerika. Mit einer Geschwindigkeit von ca. 20 Stundenkilometern.

Ferrari-Offroader

Es gibt Dinge, die scheinen so gut zueinander zu passen, wie Licht zu Dunkelheit. Ferrari und Off-Road ist sowas. Oder besser gesagt: Wird sowas gewesen sein. Denn es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis auch Italiens Nobel-Sportler als Geländewagen SUV erhältlich sein wird. – Man wird sich bestimmt daran gewöhnen. Aber verstehen, wozu sowas gut sein soll, wird meinereiner wohl nie.

Immer noch kalt

Aber doch auch schon deutlich heller. Die Sonne scheint überzeugt zu sein, hier durch zu wollen.

Ziemlich kalt

Die Sonne drückt zwar langsam, aber noch ist es auf dem Ghöch eisig kalt.

Samstag, 12. Januar 2008

Bug bei TomTom: Sprachen frisch gemischt

Nett, dass man bei einem TomTom Navigationsgerät nicht nur die Sprache, sondern auch unterschiedliche Stimmen wählen kann. Ob diejenigen, die ihre Ansagen gerne auf Italiensch hätten und sich dabei auf die erste Damenstimme im neuen TomTom verlassen, auch wirklich ans Ziel kommen, ist fraglich…

Samsung CLP-500: Resttoner-Behälter immer voll

Die Industrie der Computer-Peripherie verdient seit geraumer Zeit mehr Geld mit dem Verkauf von Zubehör bzw. Verbrauchsmaterial als mit den eigentlichen Produkten. So ist es nicht erstaunlich, dass der Resttoner-Behälter (Waste Toner Container) meines Samsung CLP-500 Farblasers schon als “voll” gemeldet wird, wenn er nach meiner Auffassung erst ein Viertel voll ist. Neustens reklamiert mein CLP-500 aber einen vollen Resttonerbehälter, wenn dieser gerade mal ein paar Stäubchen drin hat (siehe Bild). Das ist dann doch des Guten zu viel und schreit nach Lösung. Zumal plötzlich selbst das Einsetzen eines komplett leeren Behälters nicht mehr zur Lösung führt. Also spinnt irgendwas am Drucker. Die Lösung sieht wie folgt aus: 

Toyota i-Real

Es wird nicht ruhig um Toyotas Alternativen zum Segway. Obschon eigentlich so ziemlich anders, ist doch auch einiges ähnlich wie beim Segway. Und Toyota wäre eine Firma, der man es noch zutrauen würde, dass sie ernsthafte Mitbewerber für Segway werden. Allerdings werden wohl noch einige Jahre vergehen, ehe sich der Markt wirklich für sowas interessiert.
[gefunden bei: Michael Cho]

Freitag, 11. Januar 2008

Fragen ans Radio

Ich hätte da ein paar (wenige) Fragen, die mich ernsthaft interessieren. Vielleicht ist da draussen ein Radiomensch, der fachkundig und fundiert antwortet.
  • Bekommen Radiostationen einen Rabatt bei der SUISA, wenn sie einen Song mehrmals täglich spielen?
  • Kann ein Urheber eine Radiostation einklagen, wenn die seinen Song beliebig kürzt?
  • Läuft unter Moderatoren ein Wettbewerb, wer ein Intro möglichst genau mit Ansagen “füllen” kann?
  • Kriegt die Redaktion einen Bonus, wenn sie Konserven möglichst häufig und vielseitig anwendet?

Donnerstag, 10. Januar 2008

Ein kleiner Ausrutscher

Gestern Abend hielt Paddy seinen Kopf hin, um ihn mit dem neuen Haarschneider bearbeiten zu lassen. Frau Paddy hat noch gefragt, wie sie da die Schnittlänge einstellen könnte. “Mach einfach mal auf 1 und ab die Post!” Die Post ging ab, und ebenso das Haar. Ein Hauch von Nichts entfernt sind die Haare, wenn man Stufe 1 einstellt. Das weiss ich seit gestern (siehe Bild, Nackenbereich).
Das Witzige an der Sache war ja, dass Frau Paddy danach nur noch mit zitternden Händen weitermachen konnte und sich noch fast genervt hat, dass ich mich nicht aufregte. Ja, so sind wir Männer halt. Ertragen Schmach und Niederlagen mit Fassung und Verstand. ;-) – Gut, ich geb’s zu, ich freu mich auch nicht auf die Sprüche heute im Büro. Und die werden wohl unweigerlich kommen.
Anderseits sieht’s ja irgendwie danach aus, als wäre da bewusst eine Art Wellen-Design… genau, das ist es.

Eigentlich… doch dann… und warum nicht?

Eigentlich… musste ich einen neuen Bart- und Haarschneider besorgen, weil der alte sich langsam in seine Bestandteile zersetzt und schon mal eher Haare ausreisst statt zu schneiden. Dürfte eine Frage der Zeit gewesen sein, bis er mir erste Hautfetzen entfernt hätte. Und da ich weiss, dass der Media Markt entgegen den durch seinen Namen geweckten Assoziationen auch solche Geräte führt, und ich in der Nähe von eben einem solchen arbeite, kann man sich rasch seinen Reim bilden. Es fing eigentlich auch ganz gut an.
Immerhin habe ich schon mal nicht vergessen, dass mich meine Frau mit dem Kauf eines solchen Teils beauftragt hat und ich bin deswegen in den Media Markt.
Doch dann… dachte ich mir, ich werfe noch einen kurzen Blick auf die Video-/DVD-/Harddisc-Recorder und mach mir mal ein Bild, wie die preislich unterdessen so angesiedelt sind. Geht ja prima, weil beim obgenannten Elektromarkt die Auswahl beachtlich und somit der Überblick einigermassen repräsentativ ist. Wär’ ja schon bequem sowas. Die Vernunft hat gesiegt.
Und warum nicht… noch schnell die neuesten Navigationsgeräte anschauen? Da müsste doch ohnehin mal nach den unzähligen Jahren (drei?) ein neues her. Was da abging, könnt ihr hier lesen.
Was soll ich sagen? Eigentlich wollte ich einen Haarschneider kaufen und mich über Harddisc-Recorder informieren. Stattdessen habe ich einen Harddisc-Recorder fast und ein Navigationsgerät ganz gekauft.
Und nun ratet mal, was ich komplett vergessen hatte?

Die Tricks des Uri Geller

Offenbar ist die Uri Geller-Show momentan ein weitverbreitetes Thema. Ich glaub’, ich muss mir die Sendung tatsächlich auch mal anschauen
Weil sich heute rund 75 % der Besucher für den Beitrag zum Nachfolger von Uri Geller interessierten, möcht’ ich festhalten, dass Uri Geller ein Trickkünstler ist wie Copperfield und zahlreiche andere. Damit meine ich nicht, dass der Geller so spektakulär ist wie der Copperfield, sondern dass er sich genau wie selbiger verschiedener Tricks bedient für seine angeblichen Phänomen. 100 % sicher. Ich weiss es. Aber ich weiss auch, dass mir das niemand glauben muss. :-)
Interessant jedoch, dass ein ehemaliger Magier (=Trickkünstler) namens James Randi seit mehreren Jahren eine Million US-Doller anbietet für denjenigen, der unter wissenschaftlich kontrollierten Umständen übernatürliche Fähigkeiten beweisen kann. Abgeholt hat sie bis heute niemand. Mittlerweile ist Randi übrigens soweit, dass er die Million auch demjenigen offeriert, der ihm z.B. die Wirkung von Homöopathie nachweisen kann. Aber das nur am Rande.
Vielleicht auch noch lesenswert ein Beitrag von ein paar skeptischen Wissenschafter über Uri Geller. Die aufgeführten angeblichen Beweise für Gellers Tricks sind zwar nicht grad besonders kreativ, vielleicht sollten sich die Leute da mal weniger auf ihre Ideen und mehr auf wirklich von Profis angewandte Techniken konzentrieren. An entsprechende Bücher oder DVDs zu kommen, in denen nicht nur Tricks vorgeführt, sondern auch erklärt werden, ist mit etwas Anstrengung durchaus möglich. Sehenswert sind dafür die paar Videos am Ende des Artikels.
Und eigentlich kann das, was Geller kann, nahezu jeder Amateur-Zauberer, wie diese Seite beweist. Kommt mir zwar Spanisch vor, aber man kann sich ja auf die Videos konzentrieren. Besonders gut sichtbar ist ein (ganz billiger und zudem lausig umgesetzter) Magnettrick im zweiten Video, das man auch hier sehen kann. Fragt sich lediglich, wie lange es dauert, bis YouTube den Clip entfernt bzw. entfernen muss.
Ebenfalls fragen kann man sich, wie lange es der Uri Geller schafft, mit der immer und immer gleichen Masche Publicity zu bekommen. Das fragt sich unter anderem auch Stefan Niggemeier in einem höchst amüsant geschriebenen Beitrag.

Mittwoch, 9. Januar 2008

Vincent Raven: The Next Uri Geller?

Ich habe schon einige Dutzend Zauber-Vorführungen gesehen, live und auf Video. Aber noch nie sah ich so etwas langweiliges, wie es Vincent Raven in Pro7-Sendung “The Next Uri Geller” gestern gezeigt hat. Noch nie! Nicht einmal annähernd. Es ist allgemein üblich, dass der eigentliche “Trick” in Sekunden geschieht und dennoch durchaus einige Minuten Unterhaltung darum herum aufgebaut werden. In diesen “Streck-Minuten” kann es um irgendetwas gehen, nur nicht um Langeweile. Doch genau davon gab’s meiner Meinung nach mehr als genug beim Raben-Vincent. Die Nummer zog sich endlos in die Länge (siehe Video bei Gerry) und als er die dritte Person bat, aufzustehen, war ich in Versuchung, abzuschalten. 

Navigation: Als die Wahl noch einfach war...

…habe ich mich irgendwann für ein TomTom entschieden. Das war vor einigen Jahren. Alle Mitbewerber – von denen es hierzulande herzlich wenig gab – hatten weitaus unhandlichere, um nicht zu sagen klobige Geräte im Angebot. Das TomTom war hübsch und kompakt. Seither sind so zwischen drei und vier Jahre vergangen und ein neues Gerät musste heran ich wollte mal was Neues. Boah, bin ich erschrocken, als ich vor dem Navigations-Regal im Media Markt stand. Da gibt’s heute Marken, von denen ich noch nicht mal gelesen habe. Und da merkte ich, wie sehr ich ein Gewohnheitstier bin.
Zwar habe ich mir so ziemlich alle Geräte angeschaut und zum Teil daran herumgefummelt. Aber eigentlich war die Entscheidung von Anfang an klar: Ein TomTom soll es sein. Nun, ich bezweifle, dass alle anderen Marken schlechter sind als die Modelle von TomTom. Ich kenne sie lediglich nicht. Und deshalb kann es nur Gewohnheit im weiteren Sinne sein.
Wie heisst es so schön: Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.
Das Bild oben find’ ich übrigens ganz supertoll. So richtig typisch für ein portables Navigationsgerät, bei jedem Kaffee dabei. Wer hat sich das bloss ausgedacht?!

Dienstag, 8. Januar 2008

Sale for the foxes

Oder frei nach Paddy: Schlussverkauf für die Füchse. Auch für die Katz’ genannt. Das gab heuer für Herrn und Frau Paddy. Gehen die doch in ein Sportbekleidungsgeschäft mit der verständlichen Absicht, die aktuelle Mode mit saftigem Preisabschlag in das Eigentum zu übernehmen. Was auch vielversprechend aussieht, nimmt man die sowohl von der Grösse, wie auch von der Farbe unübersehbaren Schilder mit der Aufschrift “Sale” als Massstab. Für beide eine schneetaugliche Hose und Jacke stand auf der Liste. Und die wurden auch gekauft. Alle vier Artikel zum hundgewöhnlichen, viel zu hohen regulären Preis. Ohne einen Stutz Abschlag. Das bestätigt doch einmal mehr den Verdacht, den ich ohnehin schon lange habe: Wenn alle Artikel vergünstigt wurden, nur einer nicht, dann ist dieser eine der, den Paddy wählt.

Lass dir was einfallen, Viking

Seit längerer Zeit erhalte ich regelmässig den Prospekt von Viking-Direkt ins Haus geliefert. Viking Direkt ist sowas wie ein Alles-rund-ums-Büro-Lieferant, von dem ich eigentlich nicht recht weiss, ob er nur auf billig macht oder es auch ist. Schon auf der Frontseite des Prospektes preist Viking einen Artikel an, den man zu jeder Bestellung kostenlos bekommt. Cool, fand’ ich, als ich das zum ersten Mal sah. Und beschloss damals, mir die von mir begehrten Luftpolster-Umschläge nächstes Mal bei Viking zu bestellen.
Sobald halt das Gratis-Produkt mal etwas ist, das ich wirklich will oder brauche. Tja, seither warte ich Monat für Monat (keine Ahnung, ob der Prospekt wirklich monatlich kommt) auf die Gelegenheit. Bislang umsonst. In der aktuellen Ausgabe ist’s ein Kaffeebrüher und ein Wasserkocher. Nun geht aber mein Vorrat an Luftpolster-Umschlägen langsam zu Ende. Viking, bring endlich ein für mich brauchbares Gratis-Produkt, sonst komm’ ich in einen Engpass…

Montag, 7. Januar 2008

Gesucht: Viereck mit gleichen Seiten

Paddy zu Sohn (1. Klasse): “Wieviele Ecken hat ein Kreis?”
Sohn: “Null.”
Paddy: “Null?”
Sohn: *überlegt* – “Ja, stimmt im Fall.”
Paddy: “Und wie sagt man einem Viereck, bei dem alle Seiten gleich lang sind?”
Sohn: “Ähm… Kiste?”

Sonntag, 6. Januar 2008

Kein Transformer, ein Roboscooter

Im zusammengefalteten Zustand macht er den Eindruck, er wäre ein kleiner Transformer. In Wirklichkeit ist er aber ein Scooter, auch Roller genannt. Sein Name: Roboscooter. Er besteht aus 150 Einzelteilen, besitzt für Vorder- und Hinterrad separate Motoren und Bremsen und ist so “grün” wie ein Segway. Leider gibt es keine weiteren Einzelheiten wie Geschwindigkeit, Reichweite oder Preise für den im November 2007 an der Milan Auto Show vorgestellten Prototypen. Ich finde allerdings, dass man den ruhig gleich so produzieren könnte.
[gesehen bei OhGizmo!]

Ich spiele Einkaufen

Je nach Würfelergebnis fährt man mit seiner Figur von Laden zu Laden und kauft gemäss seiner Einkaufsliste Gegenstände ein. Wer zuerst seine Liste komplett hat, hat gewonnen. Das Bild zeigt meine Einkaufsliste. Dumm am Spiel ist, dass es den Kindern deutlich später verleidet als mir.

Samstag, 5. Januar 2008

Das CD-Reihen-Quartett

Das hat der Paddy wieder super gemacht. Hat er bei Julia über ein CD-Projekt gelesen, das inspiriert wurde von Postpunk. Kurz gesagt geht’s darum, endlich all’ die über die Jahre angekauften aber nie gehörten CDs durchzuhören. Und da der Paddy ebenfalls jahrelang zu der Spezies gehörte, der sich wöchentlich mit CD-Ladungen eindeckte, häufig aber nur einzelne Tracks daraus hörte, spornte ihn die beiden beinahe gleichen Projekte an. Also machte er sich daran, seine CDs mal alle zusammen zu legen, um sie dann einzeln griffbereit zu haben und an den richtigen Platz zu verstauen. Ich könnte ihn (den Paddy) ohrfeigen…
Nun liegen die Scheiben also da und warten, bis irgendwas geschieht. Doch der Paddy hat sich natürlich mal wieder nicht überlegt, was er mit den CDs genau machen will. Und vor allem nicht, wann. Warum muss der sich auch immer gleich so rasch für etwas begeistern lassen? Kann der sich nicht mal vorher überlegen, was GENAU gemacht werden soll, ehe er beginnt. *stöhn*
Während Julia sich primär darauf konzentrieren will, einfach die CDs mal bewusst anzuhören, geht der Postpunk einen Schritt weiter und stellt die sich bewusst angehörten CDs auch gleich in seinem Blog vor. Und was soll der Paddy tun? Habt ihr eine Idee? Oder vielleicht gar einen Wunsch?

Let's brunch

Das, meine lieben Leserinnen und -aussen, wird der Paddy ab genau jetzt geniessen. Ich wünsche euch einen gesunden Umgang mit dem Neid.

Donnerstag, 3. Januar 2008

Multitasking bringt's nicht

Nur zu oft haben mir Frauen auf meine Bitte, eines nach dem andern erledigen zu dürfen, schon mitleidig verraten, dass sie halt im Gegensatz zum Manne multitasking-fähig wären. “Wir können telefonieren, gleichzeitig Mails schreiben und mit einem Ohr noch mithören, was um uns gesprochen wird” und ähnliche Phrasen haben mich schon wehmütig schweigen lassen. Tief im Innern rumorte zwar ein Instinkt, der besagte, dass Männer dafür effizienter wären, den verbal zum Ausdruck zu bringen traute ich mich aber nie. Doch dank dem Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement in St. Gallen ist damit nun Schluss. Multitasking ist ineffizient.
Laut der Direktorin des eben genannten Instituts, Manuela Meckel, meinen Frauen die Leute nämlich lediglich, sie würden gleichzeitig mehrere Dinge tun. In Wirklichkeit wechseln sie einfach in atemberaubender Geschwindigkeit von einer zur anderen. Und das ist, laut verschiedenen Berichten und Studien von Hirnforscher bis zu 40 % weniger produktiv als wenn man sich voll auf eine Aufgabe aufs Mal konzentriert.
Ich hab’s ja eigentlich schon immer gewusst. :-)
>>via innovationwings, siehe Cash

Creative Parking

Mittwoch, 2. Januar 2008

Lustige Gesellen beim Schlitteln

Heute Nachmittag ging’s noch kurz für eine Stunde oder so in den Atzmännig. Die Fahrzeit dahin ist gerade so lange, dass man das auch für einen Kurzbesuch auf sich nehmen kann. Und schliesslich hatten wir’s den Kids sozusagen versprochen, dass sie heute noch Schlitteln dürfen. Da mich noch zahlreiche Muskeln von gestern schmerzten, hab’ ich selber auf Abfahrten verzichtet und stattdessen die Zeit mit Beobachten verbracht. Unglaublich spannend, auch am Fusse eines Schlittelhanges, kann ich euch sagen.
Am nervigsten sind die Typen, die nach der Abfahrt mitten in der Piste wieder nach oben kraxeln. Am besten gleich zu dritt, viert oder fünft nebeneinander. Das tun übrigens nicht nur kleine Kinder, die noch nicht weit denken können, sondern auch Erwachsene. Die könnten, tun aber nicht weiter denken.

Bundesrats-Foto 2008

Jedes Jahr veröffentlicht der Bundesrat sowas wie eine Autogrammkarte. Da sind üblicherweise alle Bundesräte und der Bundeskanzler drauf abgebildet. Bis Ende der 90er Jahre waren die Bilder auch ganz politisch korrekt: Langweilig, altmodisch, irgendwie verklemmt. Ab 1999 wurde es luftiger und lockerer. Und das Bild von 2007 hat mir eigentlich recht gut gefallen. Obwohl die Dynamik, die dem Fotografen zu übermitteln gelang, nicht unbedingt das ist, was von den Damen und Herren ausgeht. Auf der 2008-Foto muss man die Räte des Bundes erst finden…
Für 2008 hat man sich nämlich etwas ganz Neues einfallen lassen: Der Bundesrat versteckt mischt sich unters Volk. So soll wohl die Message lauten. Das Ganze sieht nach Fotomontage von A bis Z aus, auch wenn’s das vielleicht nicht ist. Und ich mag mir das bloss einreden, aber die meisten der sieben… PolitikerInnen sehen ziemlich angespannt aus. Ist ihnen nicht wohl? Weil Fototermin ist oder weil sie mitten im Volk stehen? Hilfe! Ich bin ein Bundesrat, holt mich hier raus! ;-)
[Quelle: Aktuelle Foto sowie Archiv der Bundesrat-Fotos]

Unfall-Modell

Jeder Bub wünscht sich irgendwann Spielzeug-Autos. Das ist so normal wie der früher oder später auftretende Wunsch nach Barbies und Reitstunden bei weiblichen Kids. Nun ist der pädagogische Nutzen von Automodellen irgendwie endlich. Vielleicht helfen sie der Entwicklung feinmotorischer Fähigkeiten (“Schau, da kann man die Türen öffnen”) oder fördern das rücksichtsvolle gemeinsame Spielen (“Gib mir den Jeep oder ich verhau’ dich!”). Viel mehr entlasten Spielzeug-Autos die Eltern nicht. Doch jetzt wird mit den ‘Urban Collectables’ ein Gang höher geschaltet.
Die urbanen Modelle kosten knapp 50 US-Dollar und wurden in liebevoller Handarbeit… optisch getunt. Diese Veränderungen wurden vorwiegend mit Hilfe von Feuer vorgenommen. Die Leute von ‘Urban Collectables’ setzen alle Fahrzeuge von Hand und einzeln in Brand, lassen die Flammen ihre Wirkung hervorbringen, löschen sie dann und stecken die Wagen in die neue Verkaufsbox. Voilà. Endlich können die Strassenschlachten in irgendwelchen Vororten auch zu Hause im Spielzimmer mit realistischer Kulisse nachgespielt werden.
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob’s das wirklich braucht.