Sonntag, 20. Mai 2018

SRF Arena: Ehe für alle

Ich habe eben die Arena-Sendung im Replay geschaut und bin echt irritiert wegen einer ganz neuen Erfahrung, die ich gemacht habe.

Solche Sendungen sind ja im Prinzip nur dazu da, dass alle ihre vorgefasste Meinung raustrompeten können und die Zuschauer ihre ebenfalls vorgefasste Meinung bestätigt finden. Der Zuschauer zu Hause hat dann zusätzlich noch die Möglichkeit, sich lauthals über die vorgefasste Meinung des Gegners, der sich über seine eigene, ebenfalls vorgefasste Meinung, auslässt. So weit, so gut.

Heute musste ich aber trotz eindeutiger Tendenz zur Pro-Seite ständig den Kopf schütteln über die unprofessionelle Art von Glauser und Rinderknecht. Gerade als angebliche Medien-Profis sollte man sein Temperament auch mal im Griff haben und wenigstens versuchen, sachlich zu argumentieren.

Montag, 1. Januar 2018

Meine Musik 2017

Happy New Year allerseits! Jahr für Jahr stelle ich in dieser Form sowas wie meine persönliche Jahres-Hitparade online, allerdings auf Interpreten bezogen, nicht auf Songs, wie das sonst bei Hitparaden üblich ist. Wie schon das Jahr zuvor war auch 2017 geprägt von härterem Sound. Das ist keine Überraschung und wird auch Ende 2018 nicht viel anders aussehen, wenn sich nicht etwas dramatisches in den nächsten zwölf Monaten ereignet.

Gotthard ist klar an der Spitze. Damit ist erneut eine Schweizer Band auf Platz 1. Letztes Jahr war das Dada Ante Portas, die sich nun immerhin auch noch auf Platz 6 wiederfinden. Witzig übrigens, dass mit den 183 Plays, die Dada letztes Jahr verzeichnete, auch dieses Jahr ziemlich genau der 6. Platz drin wäre.

Auf der zweiten Stufe des Podests steht Alt-Rockerin (Rockerin? Naja) Bonnie Tyler. Die passt musikalisch nicht zu 100 % in den Mix, den die Mehrheit der Interpreten ausmacht. Aber solche Ausreisser gab's und gibt's bei mir immer. Dazu zählt auch Kim Wilde, die mit 176 Plays immer noch locker in den Top 10 ist. Wobei im Vergleich zu Kim die Bonnie fast schon perfekt passt.

Samstag, 30. Dezember 2017

So schafft jeder den Zauberwürfel

Ein paar freie Tage und ein Ziel vor Augen, eine gute Ausgangslage, um etwas Neues zu lernen. Ich kann mittlerweile tatsächlich den Zauberwürfel (auch Rubik's Cube genannt) auswendig - also ohne Spick - lösen. Und das auch innert nützlicher Frist, in neun von zehn Fällen unter fünf Minuten. Eine respektable Leistung, wie ich meine.

Die gute Nachricht für dich (falls du den Zauberwürfel noch nicht lösen kannst): Wenn ich es schaffe, dann schafft es jede und jeder. :-)

Aber wie? In meinem letzten Post habe ich bereits geschrieben, dass YouTube zwar voller sogenannter Tutorials zum Zauberwürfel ist, mir persönlich aber keiner der Clips wirklich auf die Sprünge half.

Irgendwann bin ich bei der weiteren Suche auf die Webseite von Stefan Pochmann gestossen. Der Deutsche trat im November 2011 in "Wetten, dass..." auf und löste einen Zauberwürfel blind unter Wasser. Das Video dazu gibt's am Ende dieses Textes.


Freitag, 29. Dezember 2017

20min-Peinlichkeit

Ich bin tendenziell eher NoBillag-Befürworter. Und ich bin Gratis-Medien-Lesender. Eigentlich. so langsam (aber sicher) merke ich, dass sich bezüglich dieser beiden Punkte meine Meinung klammheimlich am ändern ist.

Wer hierzulande Gratis-Zeitung konsumiert, landet unweigerlich bei 20min. Und auch wenn man da bereits beim Überfliegen der Schlagzeilen einigermassen weiss, wo was gerade läuft bzw. gelaufen ist: Das Frustpotenzial dieser Zeitung ist gewaltig.

Hat man auch nur minimale Erwartungen an journalistische Leistung oder Recherche, wird man durchs Band enttäuscht. Die gehaltvollsten Meldungen stammen von Depeschenagenturen, der Rest hat inhaltlich das Niveau einer besseren Schülerzeitung.

Gerade eben auf 20min reingesurft, springt einen ein Artikel an prominentester Position (offenbar das Wichtigste des Tages) an, der sich über Top Secret auslässt, die Sendung mit Roman Kirchsperger. Peinlichkeiten soll es da gegeben haben, weil eine Frage in der Quizsendung sich auf Brustumfänge von CH-Models bezog.