Donnerstag, 8. September 2016

EarPods? AirPods? Oje.

Apple hat noch selten interessiert, was "andere" denken und von ihren Ideen halten. So haben sie den Musikkonsum revolutioniert. So haben sie das Mobiltelefon revolutioniert. So haben sie die Uhrenbranche revo... ups.

Ich mag moderne Technik und kaufe mir (leider) auch manchmal ein Gadget, weil ich es will, nicht weil ich es brauche. Ich bin Apple-Fan und möchte nicht mehr auf iPad und iMac verzichten. Wobei, anstelle des iPads dürfte es auch ein iBook sein.

Und ich trage gerne eine Uhr am Handgelenk, wobei das mal eine billige Swatch sein kann, mal ein teurerer Automat. Ich gebe auch gerne zu, dass Apples iWatch hübsch und elegant aussieht.

Aaaaber: Ich will keine Uhr, die im besten Fall einen Tag durchhält und dann geladen werden muss. Und ich will keine Uhr, die eigentlich ein Stück schwarzes Glas ist und nur auf Befehl die Uhrzeit oder sonstwas anzeigt. Deshalb musste ich nicht mal darüber schlafen, der Fall war klar.

Und nun will Apple die Ohrhörer revolutionieren, ja? EarPods oder AirPods - Apple weiss das auch noch nicht so genau....




Mittwoch, 6. Juli 2016

Ohne Taylor Swift

Seit 2006 lasse ich meinen Musikkonsum (ausser Radio) von last.fm aufzeichnen. Das gibt schöne Statistiken. Manchmal ist es interessant, witzig oder auch mal peinlich, wenn man sich die persönlichen All-Time-Charts anschaut (all time = bis 2006 halt in meinem Fall).

Besonders Spass macht es mir, diese All Time-Charts durchzublättern. Spontan höre ich dann immer mal wieder etwas aus eben dieser Liste. Und gerade eben ist mir da Taylor Swift begegnet. Natürlich nur auf der Liste.

Ja, die ist bei mir tatsächlich auf Platz 211 aller seit 2006 gehörten Interpreten und wurde ganze 224x gespielt. Dank last.fm könnte ich das jetzt sogar noch genauer aufschlüsseln, aber darum geht's mir nicht.

Mir kam nur spontan die Idee, das mal festzuhalten und zu beobachten. Beobachten? Ja! Denn es gibt da ein paar Fakten:


  1. Ich habe offensichtlich öfters Taylor Swift gehört.
  2. Ich höre seit ein paar Jahren nur noch via Spotify Musik.
  3. Taylor ist nicht mehr auf Spotify.

Nun bin ich einfach mal gespannt, wie sich das entwickelt bzw. wie schnell die Swift von x-beliebigen anderen Interpreten, die halt auf Spotify sind, überholt wird. 




Donnerstag, 30. Juni 2016

Gülle ohne Ende

Ich habe mein Büro gewechselt, sitze nun näher an der Strasse. Da fällt mir natürlich auch der Verkehrslärm mehr auf. Was mir an eben diesem Verkehrslärm aber besonders auffällt: Am lautesten (und damit störendsten) sind mit grossem Abstand die Traktoren der Landwirte.

Wenn man weiss, dass die Landwirtschaft massgeblich am Schadstoffausstoss dieses Planeten beteiligt ist und gleichzeitig die lautesten Verkehrsteilnehmer stellt, wirft das schon Fragen auf, wie ich meine. Könnten ein paar der Subventionsmilliarden nicht mal zweckgebunden eingesetzt werden für die Entwicklung von schadstoffarmen und vor allem leisen Traktormotoren?

Übrigens: Dass mir der Traktorenlärm überhaupt so deutlich auffiel, liegt daran, dass eben nicht einer pro Tag hier durchs Industrieviertel fährt. Es sind auch nicht zwei oder drei, nein, es sind derart viele mit Jauchefass (Gülle!) behängte Traktoren, dass ich schon langsam daran zweifle, dass die Bauern überhaupt noch was anderes als Scheisse (eben, Gülle) produzieren.

Sonntag, 12. Juni 2016

Patrouille Suisse: 1 Unfall = sofort abschaffen

Es ist schon unglaublich, wie dümmlich die Schweizer Medienlandschaft (bzw. einige ihrer Exponate) manchmal ist. Da gehört die Patrouille Suisse zu den wenigen Kunstflugstaffeln weltweit, die bis heuer keinen Unfall zu beklagen hatten. Und kaum passiert der erste Zwischenfall in fünfzig Jahren, wird in viel zu prominent platzierten und zu grosszügig vergebenen Kolumnen deren Abschaffung gefordert.

Natürlich, Kunstflug birgt ein gewisses Risiko. Aber das tun Trams in Grossstädten oder Badeanstalten in Flussgewässern auch. Und ich bin mir jetzt gar nicht sicher, welche dieser drei zufällig zusammen gewürfelten Bereiche in der Schweiz in den letzten fünfzig Jahren mehr Tote oder Verletzte gefordert hat. Keiner schreit je nach der Abschaffung von Trams oder Badeanstalten, oder?

Gerade in der Schweiz sind die Sicherheitsanforderungen bei einer Flugshow mittlerweile (zu Recht) so hoch, dass es kaum mehr möglich ist, eine abzuhalten.